DE714457C - Fahrueberwachungsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Fahrueberwachungsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE714457C
DE714457C DEK156200D DEK0156200D DE714457C DE 714457 C DE714457 C DE 714457C DE K156200 D DEK156200 D DE K156200D DE K0156200 D DEK0156200 D DE K0156200D DE 714457 C DE714457 C DE 714457C
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motor vehicles
monitoring device
driving monitoring
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speed
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Expired
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DEK156200D
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English (en)
Inventor
Friedrich Koenig
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HERBERT KIENZLE DR ING
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HERBERT KIENZLE DR ING
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Description

  • Fahrüberwachungsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung und Weiterbildung der in dem Patent 694768 geschützten Erfindung.
  • Gegenstand des Hauptpatents ist eine Fahrüb:erwachungsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei welcher ein Geschwindigkeitsanzeiger auf ein Zählwerk einwirkt und, zu diesem Zwecke .ein Anzeigeglied des Geschwindigkeitsanessers in der Weise mit einem Zählwerk gekuppelt ist, _. daß die in einer Richtung erfolgenden Ausschläge .des Anzeigegliedeseinzeln in Schaltschritte unterteilt zusammengezählt werden.
  • Diese Vorrichtung hat sich als außerordentlich bedeutungsvoll erwiesen; sie stellt eine mechanische Auswertung der Geschwindigkeitskurve dar, weshalb man in der angezeigten. Zahl von Geschwindigkeitsänderungen einen objektiven und .zuverlässigen Prüfwert für die Güte der Fährweise erhält.
  • Es soll durch die Vorrichtung nach dem Hauptpatent erreicht werden, daß jede große, vermeidbare Geschwindigkeitsänderung auch tatsächlich vermieden wird, damit nicht nur das große in Kraftfahrzeugen angelegte volkswirtschaftliche Vermögen in seinem Werte durch Schonung der Kraftwagen infolge Ermöglichung einer wirtschaftlichen Fahrweise erhalten wird, sondern auch Betriebsstoff eingespart und so eine Gütezahl .geschaffen werden kann, welche das. Mißverhältnis von Brennstoffverbrauch zu landeigener Deckung zuerfassen und zu verbessern gestattet.
  • Die gefährlichsten und unmittelbar an der Substanz zehrenden Geschwindigkeitsänderungen sind schnelle und große, also regelmäßig durch die Bremse verursachte Verzögerungen. deren Erfassung allein schon einen brauchbaren Gütewert für die Fahrweise darstellt.
  • Zur Weiterbildung des Erfindungsgedankens des Hauptpatents soll daher das Zählwerk, das die in einer Richtung erfolgenden Geschwindigkeitsänderungen, soweit sie einen bestimmten, zweckmäßig einstellbaren Schwellenwert überschreiten, zusammenzählt, nicht unmittelbar geschaltet werden, sondern es ist gemäß der Erfindung zwischen dem Schaltgetriebe des Geschwindigkeitsmessers und dem Zählwerk eine lösbare, mit der Bremsung betätigte Kupplung .angeordnet.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung nunmehr an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert: In Abb. i ist die erfindungsgemäße Einrichtung im Prinzip dargestellt worden. Abb.2 zeigt in vergrößerter Darstellung die Schalteinrichtung für die Voranschaltung des Zählers.
  • i ist ein Fliehpendel bekannter' Bauart. das mit der Welle 2 umläuft. Von den Fliehgewichten i, i wird die Muffe ; entgegen der Rückstellkraft der Feder 4. gehoben. Die Muffe 3 ist als umlaufende Zahnstange ausgebildet. Sie steht mit dem Stirnrad 5 in Eingriff. Das Stirnrad 5 ist auf der Achse ; drehbar gelagert. Fest auf dieser Achse sitzt das Schaltrad 6. Eine federbelastete Schaltklinke 8 ist an dem Stirnrad 5 angebracht. Dadurch wird bei der Drehung des Stirnrades 5 im Gegenzeigersinn das Schaltrad 6 von der Klinke mitgenommen, während bei Drehung im entgegengesetzten Sinne die Schaltklinke 8 lose über die Zähne des Schaltrades 6 hinweggleitet.
  • Fest mit der Welle 7 verbunden ist ein fein verzahntes Kupplungsteil 9, dem gegenüber ein entsprechendes Kupplungsteil i o angebracht ist, das auf der Zählerwell:e i i verschiebbar, aber nicht drehbar angeordnet ist. Das verschiebbare Kupplungsteil i o ist mit einem Ansatz 12 versehen, der eine Eindrehung besitzt. In diese Eindrehung ragt das obere Ende des bei 13 drehbar gelagerten doppelarmigen Hebels 1q.. Am unteren Ende ist der Hebel. 14 mit :einem Eisenank: r 15 ver- sehen, der im Wirkungsbereich des Elektromagneten 16 liegt. Durch eine Rückstellfeder 17. wird der Hebel gegen den Anschlag 18 gezogen. Damit ist dann die Kupplungshälfte i o außer Eingrilif mit der entsprechenden anderen Kupplungshälfte 9 gebracht.
  • Durch die Welle i i wird der Zähler i9 in an sich bekannter Weise vorangeschaltet. Durch einen im Bremspedal angebrachten Schalter 2o wird der Stromkreis des Elektromagneten 16 immer dann geschlossen, wenn die Bremse betätigt wird. 21 ist die Wagenbatterie, die für die Erregung des Elektromagneten 16 verwendet wird.
  • Diese Anordnung arbeitet wie folgt: Um nur die Geschwindigkeitsänderungen, die beim Bremsen eintreten, festzustellen, ist der Zähler i 9 nicht, wie im Hauptpatent, direkt mit dem Schaltgetriebe gemäß Abb.2 verbunden, sondern es ist noch eine lösbare Kupplung zwischengeschaltet. Diese lösbare Kupplung besteht aus den beiden Kupplungshälften 9 und io. Beim Betätigen der Bremse und damit beim Abfallen der Gesch-,sindigkeit wird der Schalter 2o geschlossen. Der Magnet 16 wird erregt und zieht seinen Anker 15 an. Dadurch wird das Kupplungselement t o -eingerückt, und alle nunmehr erfolgenden Geschwindigkeitsänderungen werden auf den Zähler i9 übertragen. Beim Lüften der Bremse wird auch der Schalter 2o geöffnet und damit der Magnet 16 wieder stromlos. Durch die Feder 17 wird dann der Anker 15 in seine Ruhelage zurückbewegt und damit die Kupplung 9, i o wieder geöffnet.

Claims (1)

  1. PATR-1'TANSPRUCH Fahrüberwachungsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, nach Patent .69q. 7 68, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schaltgetriebe des Geschwindigkeitsmessers und dem Zählwerk eine lösbare, mit der Bremsung betätigte Kupplung angeordnet ist.
DEK156200D 1939-12-09 1939-12-09 Fahrueberwachungsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE714457C (de)

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