DE71221C - Vorrichtung am Verschlufswechsel zwischen Stellhebel und Blockapparat - Google Patents

Vorrichtung am Verschlufswechsel zwischen Stellhebel und Blockapparat

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DE71221C
DE71221C DENDAT71221D DE71221DA DE71221C DE 71221 C DE71221 C DE 71221C DE NDAT71221 D DENDAT71221 D DE NDAT71221D DE 71221D A DE71221D A DE 71221DA DE 71221 C DE71221 C DE 71221C
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Siemens and Halske AG
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Siemens and Halske AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/10Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only manually operated, e.g. block arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Zusatz zum Patente «Λί 65695 vom 22. Januar 1892.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1893 ab. Längste Dauer: 21. Januar 1907.
Die durch D. R. P. Nr. 65695 geschützte Verschlufswechseleinnchtung zwischen Stellhebel und Blockapparat bewirkt eine mechanische Wiederfestsetzung eines elektrisch freigegebenen Stellhebels durch einfaches Drücken der Blocktaste. Es kann nun vorkommen, dafs ein unbeabsichtigtes Niederdrücken den Hebel schon wieder feststellt, bevor er überhaupt einmal gezogen wurde, auch hat der den Hebel freigebende Beamte keine Gewähr, dafs der Freigabe auch wirklich die Benutzung des Hebels gefolgt ist. Durch eine kleine Vervollständigung, welche Gegenstand des vorliegenden Zusatz-Patentes ist, kann diesem Uebelstande abgeholfen werden. Zugleich ist die Einrichtung getroffen, dafs beim Rücklegen des Hebels in seine Haltlage die Verschlufswechseleinnchtung selbstthätig in Wirkung tritt und die Festlegung des Stellhebels veranlafst. Eine mit diesen Einrichtungen versehene Hebelanlage hat daher die Eigenschaft, dafs sie, einen Zwang auf die Reihenfolge der mit derselben möglichen Handlungen derart ausübt, dafs nach Eintreffen der elektrischen Freigabe des Hebels von der Station her der Hebel einmal gezogen sein mufs, aber auch nur einmal gezogen werden kann, bevor die Rückgabe des Blockzeichens an die Station möglich ist, wobei dann der Wechsel zwischen mechanischem und elektrischem Verschlufs stattfindet.
Die Wirkung der Verschlufswechseleinnchtung besteht (s. Beschreibung zum D. R. P. Nr. 65695) darin, dafs beim Niederdrücken der Blocktaste und darauf erfolgendem Loslassen derselben, bevor die Inductorkurbel gedreht wurde, die Klinke k2 sich über den Ansatz S3 der Riegelungsstange Bs schiebt, dieselbe am Hochgehen verhindernd. Es ist leicht einzusehen, dafs derselbe Verschlufs eintreten mufs, wenn B3 so weit nach unten gezogen wird, dafs die Klinke k'2 über S3 treten kann. Fig. 1 zeigt die entsprechende Anordnung in der Ruhelage. Die Stange B\ des Haupt - Patentes ist ersetzt durch einen Bügel B3, welcher sich an einer lose unter B 2 beweglichen Stange B* führt. An den Bügel B3 greift die Zugstange Z an, welche beim Zurücklegen des Stellhebels H in seine Ruhelage (s. Fig. 2) nach unten gezogen wird und so die Feststellung des Bügels B3 veranlafst. Zu diesem Zwecke sitzen seitlich an der Stellhebelrolle L zwei halbmondförmige Ansätze T1, gegen welche der mit der Zugstange Z verbundene, um / drehbare Hebel NE sich unter Einwirkung der Feder F3 anlegt. Beim Umlegen des Hebels H aus der Halt- in die Fahrtstellung (Fig. 1) tritt eine Bewegung von N nicht ein, da das Stück E infolge des einseitigen Gelenkes G ausweichen kann (Fig. 1 punktirt), wohl aber beim Zurücklegen des Hebels aus der Fahrt- zur Haltstellung (Fig. 2), wobei der Verschlufs von B3 durch K1 eintritt. Der Verschlufs der Stellhebelrolle selbst wird durch die Klinke K vollzogen, welche in die am

Claims (1)

  1. Rande der Rolle L angebrachten Einschnitte infolge ihres Gewichtes einzugreifen bestrebt ist und nur bei der oberen (Freistellung) Stellung des Bügels ΒΆ von dem an der Zugstange Z befestigten Stift s5 aufser Eingriff mit dem Rad gebracht werden kann.
    An der Zugstange Z ist noch ein weiterer Stift s4 angebracht, welcher eine unter den Ansatz S4 der Blocktaste B* greifende Klinke &3, Fig. ι bis 4, oder einen Schieber P, Fig. 5, derart beeinflufst, dafs k3 oder P das Niederdrücken der Blocktaste und damit die Rücksendung des Blocksignales so lange verhindern, bis B3 in seiner unteren Lage festgehalten ist, also eine einmalige Umstellung des Stellhebels stattgefunden hat.
    Die Wirkungsweise der ganzen Einrichtung ist nun folgende: Fig. 1 zeigt die Lage der verschiedenen Theile nach Eintreffen der Freigabe von der Station her. Der Rechen R ist unter der Wirkung der durch die Magnete M geschickten Wechselströme nach unten gegangen, die Stange B2 und der Bügel B3 sind in die Höhe gesprungen, B3 hat mittelst des Stiftes s3 auch B* und mittelst s5 die Klinke K mit in die Höhe genommen, Klinke k3 ist unter S* getreten und verhindert das Drücken der Blocktaste B1. Der Hebel H kann gezogen werden, wobei die Halbmonde T auf die Rolle r einwirken und hinter den Hebel E treten, welcher dabei in die in Fig. 1 punktirte Lage ausweicht.
    Wird nun der Hebel H in seine Haltlage zurückgeführt (Fig. 2), so wirken wieder die Halbmonde T auf das Gelenkstück E ein, welches nun nicht ausweichen kann, sondern den Hebel N dreht und damit durch die Zugstange Z den Bügel S3 nach unten zieht. Hierdurch wird Klinke K, da ihr die Unterstützung des Stiftes s5 entzogen wird, auf die Stellhebelrolle L auffallen und nur noch die Bewegung derselben in die Haltlage, nicht aber eine wiederholte Herstellung der Fahrtstellung gestatten. Die Klinke k3 ist, gezwungen vom Stift s*, unter der Scheibe S* weggeglitten (bezw. der Schieber P, Fig. 5, ist, geschoben vom Stift s4, nach links gegangen, so dafs Stift S4 in p1 gleiten kann), und die Stange Bi ist, da sie nirgends mehr unterstützt wird, bis auf die Klinke K gefallen.
    Das Drücken der Blocktaste B1 ist auch jetzt noch nicht möglich, da die Einschnitte der Stellrolle nicht tief genug sind, um die auf der Klinke K aufliegende Stange B* ganz nach unten gehen zu lassen. Dies ist erst möglich, nachdem der Stellhebel in seine Haltlage vollständig zurückgeführt (Fig. 3) und Klinke K in den tiefsten Einschnitt eingefallen ist. Wird dann die Inductorkurbel gedreht und hierauf die Blocktaste losgelassen, so tritt der Wechsel zwischen mechanischem und elektrischem Verschlufs ein (Fig. 4), worauf die Einrichtung erst wieder durch eine erneute elektrische Freigabe von' der Station aus in die Freilage (Fig. 1) übergeführt werden kann.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
    Die Verbindung einer mit Verschlufswechselvorrichtung nach D. R. P. Nr. 65695 versehenen elektrischen Blockeinrichtung mit dem Stellhebel H vermittelst des Bügels B3, der Zugstange Z, des Hebels N und der Blockstange B4 derart, dafs beim Hochspringen des Bügels B3 die unter der Blockstange B* liegende Klinke K ausgehoben und Hebel H frei wird, während gleichzeitig unter den Ansatz S* der durch den Stift s3 mitgehobenen Blockstange B* eine Klinke k3 oder ein Schieber P tritt, wodurch ein Drücken der Blocktaste so lange verhindert wird, bis sich Bügel B3 beim Zurücklegen des Hebels H in die Haltlage mechanisch festgesetzt hat und bis der Hebel H völlig in die Haltlage zurückgeführt ist, zum Zwecke, zwischen elektrischer Freigabe und Wiederverriegelung eines Stellhebels die einmalige Benutzung des letzteren zu erzwingen und eine mehr als einmalige auszuschliefsen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT71221D Vorrichtung am Verschlufswechsel zwischen Stellhebel und Blockapparat Expired - Lifetime DE71221C (de)

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