DE711367C - Fernschreibanlage mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Fernschreibanlage mit Waehlerbetrieb

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DE711367C
DE711367C DEL87217D DEL0087217D DE711367C DE 711367 C DE711367 C DE 711367C DE L87217 D DEL87217 D DE L87217D DE L0087217 D DEL0087217 D DE L0087217D DE 711367 C DE711367 C DE 711367C
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DE
Germany
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contact
relay
subscriber
connection
circuit
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Expired
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DEL87217D
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Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Fernschreibanlage mit Wählerbetrieb Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernschreibanlage mit Wählerbetrieb, bei der die Verbindung lediglich durch den anrufenden Teilnehmer allein getrennt werden kann. Es ist bei Fernschreibanlagen in vielen Fällen notwendig, dafür, zu sorgen, -daß, nur der anrufende Teilnehmer eine Trennung der Verbindung bewirken kann, da im Gegensatz zum Fernsprechbetrieb häufig der Anrufende lediglich Nachrichten absetzen will, ohne eine Antwort des Angerufenen zu benötigen. Es kann nun der Fall eintreten, daß, zwischen der Absetzung -zweier Nachrichten der - An=-gerufene bereits die Übermittlung für beendet hält und, falls er die Möglichkeit dazu hat, die Verbindung auftrennt. Dieser Nachteil wird vermieden, wenn nur der Anrufende die Verbindung trennen .kann.
  • Es sind bereits im Fernsprechbetrieb Anordnungen bekannt, die, auf der Zentralstelle vorgesehen, abhängig vom Einhängen des Hörers, die Auslösung der Verbindung bewirken. Der Nachteil besteht jedoch darin, daß in jedem Fall die Vermittlungsstelle mit zusätzlichen Einrichtungen belastet wird. Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, die Schlußtaste der 'Peilnehmer durch den Ruhekontakt eines Relais zu überbrücken, welches nur beim anrufenden Teilnehmer bei Beginn der Nummern-,vahl ansprechen kann und den Kurzschluß für die Schlußtaste aufhebt. Da beim Telegraphenteilnehmer zur Einschaltung des Telegraphenapparates sowieso Relais erforderlich sind, läßt sich die Blockierung der Schlußtaste durch einen einzigen zusätzlichen Kontakt durchführen, so daß der Aufwand auf ein Minimum beschränkt ist.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung wird an Hand einer beispielsweisen Schaltungsanordnung erläutert.
  • Wünscht der Teilnehmer eine Verbindung herzustellen, so zieht er seine Nummernscheibe auf und stellt dadurch einen Stromkreis her, in dem das Relais M über seine Wicklung I anspricht. Der Stromkreis verläuft dann über a-Ader, Kontakt n, Kontakt der Nummernscheibe NS, Relais M, Wicklung 1, Impulskontakt der Nummernscheibe J2, Kontakt 1z1, Relais S, b-Ader. Das Relais .M legt seinen Kontakt ml um und legt damit seine Wicklung M II in den vorerwähnten Stromkreis, so daß es sich auch nach dem öffnen des Kontaktes NS weiterhält.
  • über den Kontakt m2 wird ein Kurzschluß für den Sendekontakt S1( hergestellt. Während der übermittlung der Wahlstromstöße hat daher eine Betätigung des Sendekontaktes S1( keinerlei Wirkung. über den Kontakt m3 wird das Relais N zum Ansprechen gebracht, das über den Kontakt n2 einen Haltestromkreis für seine eigene Wicklung vorbereitet. Durch öffnen des Kontaktes n1 ist der Kurzschluß: für die Schlußtaste ST aufgehoben, so daß, der Teilnehmer in der Lage ist, falls er die Verbindung nach Einleitung nicht mehr wünscht, die Anlage wieder in den Ruhezustand zurückzubringen, indem der Haltestromkreis für das Relais 11-T atzt. Kontakt ST aufgetrennt wird.
  • Ist die Verbindung zu dem gewünschten Teilnehmer durchgeschaltet, so wird in bekannter Weise ein Rückimpuls zum anrufenden Teilnehmer gegeben, der diesem anzeigt, daß die Gegenstation empfangsbereit ist. Durch diesen Rückimpuls wird in der Teilnehmerschaltung die Teilnehmerleitung umgepolt, so daß das Relais S seinen Kontakts schließt. Dadurch spricht das Relais H an und schaltet mit seinen Kontakten den Fernschreibermotor an das Netz. Gleichzeitig erfolgt durch den Kontakt 1t1 ein Kurzschluß für das Relais M, so daß dieses verzögert abfällt. Relais N hält sich über seinem n2-Kontakt selber, so daß der anrufende Teilnehmer stets in der Lage ist, mit Hilfe seiner Schluß taste, deren Kurzschluß durch den n,-Kontakt aufgehoben worden ist, die Verbindung zu trennen. Durch den Abfall des Relais M wird außerdem der Kurzschluß für den Sendekontakt SK aufgehoben. Durch die Verzögerung des Relais M erfolgt erst die öffnung des Kontaktes in., wenn der Motor Mo bereits einige Umdrehungen gemacht hat, so daß der Sendekontakt bestimmt in seiner Ruhestellung steht, wenn er auch beim vorherigen Ausschalten des Motors im geöffneten Zustand stehengeblieben ist.
  • Über den Kontakt hl wird gleichzeitig die Nummernscheibe blockiert, so daß nunmehr die weitere Betätigung der Nummernscheibe keinen Einfluß auf die Verbindung haben kann und Störungen des Telegraphierstromkreises dadurch vermieden werden.
  • Ist der Nachrichtenaustausch beendet, so jrird die Auslösung der Verbindung durch B&ätigung der Schlußtaste ST eingeleitet. Erfindungsgemäß ist diese Auslösung jedoch nur vom anrufenden Teilnehmer aus möglich, da die Schlußtaste normalerweise durch den Kontakt eines besonderen Relais kurzgeschlossen ist, das lediglich beim anrufenden Teilnehmer bei Beginn der Nummernwahl zum Ansprechen kommt. Es kann also der Angerufene keine vorzeitige Auslösung der Verbindung bewirken. Beim angerufenen Teilnehmer hat das N-Relais nicht angesprochen. Dadurch ist dort die Schlußtaste ST durch den nl-Kontakt kurzgeschlossen. Durch Drükken der Schlußtaste ST wird nur vorn rufenden Teilnehmer aus eine Dauerunterbrechung auf die Leitung gegeben und in bekannter Weise die Verbindung ausgelöst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernschreibanlage mit Wählerbetrieb und Trennungsmöglichkeit der Verbindung durch den Anrufenden allein, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlußtaste (ST) der Teilnehmer durch den Ruhekontakt (itl) eines Relais (N) überbrückt ist, welches nur beim anrufenden Teilnehmer bei Beginn der Nummernwahl ansprechen kann und den Kurzschluß für die Schlußtaste aufhebt.
DEL87217D 1934-12-21 1934-12-22 Fernschreibanlage mit Waehlerbetrieb Expired DE711367C (de)

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