DE711192C - Ortsbewegliche Anlage zum Herstellen von Schleuderbetonroehren - Google Patents
Ortsbewegliche Anlage zum Herstellen von SchleuderbetonroehrenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B21/00—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
- B28B21/02—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds
- B28B21/10—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means
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Description
- Ortsbewegliche Anlage zum Herstellen von Schleuderbetonröhren Gegenstand vorliegender Erfindung ist .eine Anlage zum Schleudern von Betonröhren, @die leicht von Ort zu Ort bewegt werden kann. Sie ist von derjenigen bekannten Art, bei welcher :die Schleuderform an Gurten hängt, die ihrerseits über motorgetriebene Trommeln oder Scheiben laufen. Man hat z. B. schon ortsfeste Anlagen für Fließarbeit gebaut, bei welchen die die Gurte antreibenden Scheiben und der Motor auf einem Rollwagen befestigt sind, der auf Schienen über ein Gerüst hinwegfährt. Die dabei verwendetenForrnen .sind schwere, aus mehreren in offenem Zustande unzusammenhängenden Teilen bestehende Eisenbauten, die im besonderen noch so sind, daß sie auf Schienen laufen können. Eine andere Anlage, ebenfalls mit an Seilen hängenden Formen, hat Führungsrollen für die Form. Letztere selbst besteht aus mehreren ineinanderliegenden Einzelformen, deren äußerste aus Eis-en besteht und zweiteilig ist. Zur Beschickung der Form von der Seite kennt man auch bereits Vorrichtungen, welche ein Einfüllwerkzeug an einem Wagen aufweisen, mittels welchen dieses Werkzeug in das Forminnere geführt wird.
- Wiederum eine andere Schleudermaschine mit an Gurten hängender Form hat an gelenkig aufgehängten Stangen Führungsrollen, welche mittels einer Gewindespindel gegen die Gurte gedrückt werden.
- Es sind auch schon Maschinen bekanntgeworden, bei welchen innerhalb einer Eisenform eine Holzform vorgesehen ist. Diese letztere macht es möglich, die Eisenform zum Weitergebrauch zu entfernen, bevor .das geschleuderte Rohr fertig abgebunden hat. Bei der Schleuderung werden dieFliehkräfte nicht von dieser Holzform, sondern von der Eisenform aufgenommen, an welcher die Holzform über die ganze Länge anliegt. Die Eisenform selbst besteht aus mehreren im geöffneten Zustande miteinander nicht verbundenen Einzelteilen nebst schweren Verstrebungen. Endlich kennt man auch eine ortsbewegliche Anlage, bei welcher aber die Form nicht an Gurten hängt, sondern auf Rollen liegt, durch welche sie in Drehung versetzt wird. Die Anlage ist außerordentlich schwerfällig und ohne hohe Förderkosten nicht in gebirgigen Gegenden zu verwenden.
- Was in erster Linie nicht nur diese letzte, sondern auch alle vorher genannten Anlagen als ortsbewegliche ungeeignet macht, ist die Tatsache, daß sie alle eine besondere Vorrichtung benötigen, wenn der Form eine für holte Güte erforderliche Schüttelbewegung erteilt «-erden soll. Solche Einrichtungen sind schon gebaut worden, weil es bis dahin nicht gelungen ist, Formen zu finden, die diese Schüttelbewegung selbst erzeugen. Man hielt es sogar allgemein nicht für möglich, Formen herzustellen, die eine Rüttelung in ausreichendem :Maße gewährleisten. Die Vermeidung einer besonderen Rüttelvorrichtung ist aber Voraussetzung für eine wirtschaftliche, ortsbewegliche Anlage, einmal wegen des Gewichtes und andererseits, weil sie rasch und leicht abgebrochen und zusammengebaut werden und also deshalb möglichst wenig und leichte Bauteile haben soll.
- Die bisher bekannten Formen haben #den weiteren Nachteil, daß sie umständlich zu öffnen und zu schließen sind. Sie bestehen aus Einzelteilen, die beim Lösen auseinanderfallen und beim Schließen zusammengepaßt und mit mehr oder weniger Verbindungsmitteln, wie Schrauben u. dgl., zusammengefiigt werden müssen.
- Diese Übelstände behobt die Erfindung und schafft damit die Voraussetzung für eine ortsbewegliche Anlage, .die in die wildesten Gebirgsgegenden verlegt werden kann.
- Sie hat eine Form, welche ausschließlich aus hölzernen Segmenten besteht und auf Gurten abwickelbar ist, wobei ihre äußere B °grenzungsfläche derart hantig ist, daß im B::triebe entstehen.
- Dadurch wird eine für ausreichende Rüttelli,wegung bislang als unentbehrlich gehaltene #. :rrichtung üb°rtlüssig, und selbst in ab-#;: iegensten Gegenden können Rohre bester Giite hergestellt «-erden.
- Die a-bwickelbare Befestigung der Segmente auf Gurte macht die Handhabung sehr leicht und zeitersparend. Es genügen wenige Handgriffe zum Öffnen bzw. Schließen der Verschlüsse. Da die Form aus Holz besteht, ist sie sehr leicht und billig ersetzbar.
- Beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsforrnder Anlage.
- Es ist Abb. i die ganze Anlage von der Seite, Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie 11-II der Abb. i,
hintere Räderpaar gegen den oberen Schenkel .des U-Eisens anpreßt. Auf diese Weise ist eine leichte Bewegung .des Wagens stets zu erreichen und dieAufladung der Maschine mit keinerlei Schwierigkeiten verbunden.Abb. 3 eine Frontansicht des linken Teils der in Abb. i dargestellten Anla-c uefd Abb. d. eine teilweise Abwicklung der klolz- form. Mit tr sind zwci auch durch T-Träger ersetzt «-er#leii können, welche miteinander durch Ouerbalken b ver- bunden sind und welche auf geeignet; Weise auf dem Boden aufgestelit werden. Dies 1a1111 beispielsweise durch eine Ball:#,ailage c ge- schehen. Auf diesen 1-iolzböcken sind zwei starke Lager d befestigt, welche gemeinsam zurLage- rung einer auf einer Welle f festsitzenden Trommel e dienen. Am linken Ende dieser Welle ist eineRiemenrolleä aufgekeilt, «-elche sil"Ißlleis e:r@'s Rleni,#l?s 1l 13:'1t _ler _@_?@-@allt@@- rolle i eines Getriebes h verbunden ist. Die Eingangskupplung dieses Wechselgetriebes ist mit einem Motor l verbunden, so daß die Trommele über Rolle g und Getriebe k mittel- bar mit dem Motor L verbunden ist. @r@rlnit- t@ls clc@s @`.'e @hs_Igetriebes 7@ k._:in 11l-"L Ge- schwindigkeit der Rolle g innerhalb der zur Aufladung des Schleudergutes itefa zur Schleuderun- desselben notwendigen Grenzelf gerebelt «'erden. An :ler Trommel e hängen zwei breite Gurte n1, welche auch endlose I_e:I@rritliieli sein können und in «-elchen urfiten die @öiu-en- form 1r hängt. Das ganze Gewicht der Form ruht also auf den Böcken. Ist diese Form ein- mal mit Schleudergut verselin, so hat das Ganze eine große Stabilität, denn der Schwer- punkt der beweglichen Teile ist sehr tief gegen den Boden gerückt. Die Vr)rin lt ist aus edier Alizzahl Segmenten Il' zusanilnengestellt, «-elche aus Holz angefertigt und v,#i"mlttels SchraulJni atll uh-ein Glirt l:- 1t#t:;ehalten sin#l, derart-, daß man siezueinem Kreisring vereinigen kann. Ist dies geschehen, so wird das Ganze vermittels besonderer Spanm-orrichtungen o aus Stahlband noch gegen die Wirkung der Schletvlerkraft ge- lb @, @r @. Die Form ist auf beiden Seiten ofteii. Sie kann vermittels eines Löffels p beschickt wer- rlen, der durch zwei «'inlseleisen c1 unterstützt wird und durch diese Eisen und eilte Quer- traverse an einer Welle r hängt, 1velche in den dazu vorgesehenenLagerungen eines Wagens s geschwungen werden 'kann. Das Ende der Welle trägt einen Kippliebe' rl, t@-otlüt inan. nachdem das Schleudergut aus der Misch- niaschine t heruntergelassen und der Wagen in die mit -r bezeichnete Stellung gebracht ist, den Löffel kippen kann. Der Wagen ist in zwei T-Eisen tt geführt, und zwar mit einem kleinen Spiel, so da].') die Kippbewegung des beschwerten Löffels das i-orrlere. Räderpaar gegen den unteren und das - Es sind selbstverständlich die notwendigen Abstreicher vorgesehen, damit der Löffel .stets knapp voll zum Kippen gebracht wird. Je nach Wandstärke wird das Fassungsvermögen des Löffels durch Auswechslung des inneren Teiles den Verhältnissen angepaßt. Die ganze Beschickungsvorrichtung, die auch aufgehängt werden kann, ist ebenfalls auf Holzböcken gelagert. Die für den Wagen vorgesehenen U-Eisen sind ebenfalls einzeln wegnehmbar, so daß die Bestandteile leicht gefördert und selbst in den schwierigsten Geländen an Ort und Stelle zusammengebaut werden können.
- Es ist noch zu erwähnen, daß .die Unregelmäßigkeitender Gurte und der äußeren Fläche der Trommelform letzterer beim Schleudern eine gewisse Rüttelung auferlegen, welche nachgewiesenermaßen groß genug ist, um ein blasenfreiesSetzen desSchleudergutes an dem Umfang der Form zu erreichen.
- Es ist selbstverständlich, daß die Anzahl der Traggurte m den jeweiligen Röhrenlängen angepaßt werden kann. Auch .ist man nicht an eine Trommel gebunden, es könnten auch eine Anzahl Riemenrollen auf der Welle t Platz finden.
- Die Beschickungsvorrichtung könnte auch eine andere Form annehmen, es könnte beispielsweise die Anlage so eingerichtet werden, daß die Zementmischung unmittelbar von der Mischmaschine oder von den Vorratsbehältern in die Form hineinlaufen würde.
- Die Arbeitsweise der dargestellten Einrichtung ist folgende: Die Form wird durch Umklappen der Gurte n9 zu einem Kreisring geschlossen. Nachdem die Stahlbänder o um .die Form herumgelegt .und angezogen wurden, wird letztere in die Gurte na eingehängt und zuerst langsam in Drehung versetzt. Darauf wird der Löffel unter die Mischmaschine geschaben, gefüllt, abgestreift und in die Form eingeführt. Vermittels des Kipphebels r-' wird dann das Schleudergut allmählich in das Innere der Form abgegeben und gleichzeitig die Geschwindigkeit mit Hilfe des Wechselgetriebes gesteigert. Die Form wird so lange in ;den Gurten gedreht, bis (das Rohr eine gewisseFormbeständigkeit erhalten hat. Dann wird unter das Rohr ein Rollwagen geschoben, die Gurte nt werden beiseitegeschoben, und das Rohr wird samt Form aufgeladen und aufgestapelt. In gewissen Fällen kann das Rohr sofort ausgeformt werden.
Claims (1)
- PATnt.-rANsrRucii: Ortsbewegliche Anlage zum Herstellen von Schleudenbetonröhren mit Gurten zur Lagerung und Drehung einer aus Holz bestehenden Form, dadurch gekennzeichnet, daß die aus hölzernen Segmenten (a') bestehende Form (rz) auf Gurten n=) abwickelbar ist, wobei ihre äußere Begrenzungsfläche derart kantig ist, daß im Betriebe Rüttelbewegungen entstehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK146210D DE711192C (de) | 1937-04-18 | 1937-04-18 | Ortsbewegliche Anlage zum Herstellen von Schleuderbetonroehren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK146210D DE711192C (de) | 1937-04-18 | 1937-04-18 | Ortsbewegliche Anlage zum Herstellen von Schleuderbetonroehren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE711192C true DE711192C (de) | 1941-09-26 |
Family
ID=7251118
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK146210D Expired DE711192C (de) | 1937-04-18 | 1937-04-18 | Ortsbewegliche Anlage zum Herstellen von Schleuderbetonroehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE711192C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078039B (de) * | 1955-06-30 | 1960-03-17 | Eugen Gateau | Maschine zum Herstellen von Rohren im Schleuderguss-Verfahren |
-
1937
- 1937-04-18 DE DEK146210D patent/DE711192C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078039B (de) * | 1955-06-30 | 1960-03-17 | Eugen Gateau | Maschine zum Herstellen von Rohren im Schleuderguss-Verfahren |
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