DE835129C - Giess- oder Umkleidungsvorrichtung fuer Rohre und aehnliche Werkstuecke - Google Patents

Giess- oder Umkleidungsvorrichtung fuer Rohre und aehnliche Werkstuecke

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DE835129C
DE835129C DES20242A DES0020242A DE835129C DE 835129 C DE835129 C DE 835129C DE S20242 A DES20242 A DE S20242A DE S0020242 A DES0020242 A DE S0020242A DE 835129 C DE835129 C DE 835129C
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Description

  • Gieß- oder Umkleidungsvorrichtung für Rohre und ähnliche Werkstücke Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um eine zylinderförmige Schicht aus Beton oder ähnlichem Material zu erzeugen, die ein Rohr oder ähnliches Werkstück bildet oder umkleidet.
  • Diese Vorrichtung gestattet, eine Umkleidung von gleichbleibendem Querschnitt und beliebiger Erzeugenden aufzubringen, die insbesondere dazu dient, mit -oder ohne Spannung auf ein primäres Rohr aus Beton oder irgendeinem Material oder auf einen als Innenverschalung dienenden Zylinder aufgebrachte schraubenförmige Bewehrungen zu schützen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, daß sie in Verbindung folgende Teile aufweist: einen um seine Längsachse drehbaren Träger, auf dessen Außenfläche das genannte Material aufgebracht ist, und eine mit dienern Material gespeiste Rinne, die an ihrem unteren Ende in eine Schablone übergeht, deren der Erzeugenden des Trägers parallele Kante von der Außenfläche des genannten Trägers um ein Maß absteht, das der gewünschten Stärke der Materialschicht entspricht, so daß letztere durch einfache Schablonenformung auf ihrem Träger aufgebracht wird.
  • Weitere Kennzeichen der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung hervor: In den nur als Beispiel gebrachten Zeichnungen stellen dar Abb, i eine Seitenansicht eines der Enden des aus einem zu umkleidenden Rohr bestehenden Trägers und des Bandes, welches die Bekleidung während ihrer Bildung halten soll, Abb. 2 einen Querschnitt der gesamten Vorrichtung durch eine zur Achse des zu umkleidenden bzw. des zu formenden Rohres senkrechten Ebene, d. h. längs der Linie 2-2 der Abb. i, Abb. 3 einen lotrechten Längsschnitt der Linie 3-3 der Abb. 4 durch eine andere erfindungsgemäße Vorrichtung, Abb. 4 einen Querschnitt derselben längs der Linie 4-4 der Abb. 3, Abb. 5 eine Vorderansicht einer Scheibe in größerem Maßstabe und ihrer Befestigung auf der schwingenden Stange bzw. Röhre, Abb. 6 eine entsprechende Seitenansicht, Abb. 7 einen Querschnitt des unteren Teiles des Trichters etwas vor der Beendigung der Umkleidung eines Rohres, Abb. 8 eine schematische Aufsicht auf eine Anordnung mit mehreren Trichtern und Vibratoren, Abb. 9 einen Teilschnitt durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
  • Bei der in Abb. i und 2 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist das mit Beton oder irgendeinem anderen Material zu umkleidende Rohr i außen mit einer Bewehrung 2 versehen, die aus unter Spannung um das Rohr i gewickelten Stahldrähten besteht.
  • Dieses Rohr ist in zwei Haltescheiben 3 (Abb. i) eingesetzt, von denen zumindest eine angetrieben wird und zumindest eine längs der für beide Haltescheiben gemeinsamen Drehachse X-X verschiebbar ist. Jede Scheibe trägt eine Zentrierfläche 4 von etwas kleinerem Durchmesser als der Innendurchmesser des Rohres i und einen Flansch 5, dessen Außendurchmesser gleich dem für die Umkleidung des Rohres i gewünschten Außendurchmesser ist. An ihrem nach außen weisenden Ende ist an der Haltescheibe 3 ein Kettenkranz 6 angebracht, dessen Außendurchmesser gleich demjenigen des Flansches 5 ist.
  • Die Maschine besitzt andererseits (Abb.2) eine geneigte Rinne 7, deren oberes Ende 7a sich unter einem Schaufelverteiler 8 befindet, der an dem unteren Ende des Entleerungstrichters g eines mit Beton gefüllten Silos angebracht ist.
  • Das untere Ende der Rinne ist in 7b zu einer Schablone derart rund abgebogen, daß ihre tangierende Ebene x-y parallel der ihr gegenüberliegenden, die Außenfläche io des Rohres längs deren Erzeugender tangierenden Ebene x'-y' ist, wobei der Abstand z zwischen der Schablone 7b und der genannten Außenwand genau gleich der für die Umkleidung des Rohres i gewünschten Stärke ist.
  • Auf dem Boden der Rinne 7, der sich über die ganze Umkleidungslänge des Rohres i erstreckt, sind Vibratoren lja und 11b angebracht; weitere Vibratoren 12 sind an Stahlseilen 13 aufgehängt und tragen Stäbe 14, die in den von der Außenfläche io des Rohres und der die Rinne 7 verlängernden Schablone 7b gebildeten Raum hineinragen.
  • Die Vorrichtung besitzt weiter eine Reihe von Zylindern 15, 16, 17, 18, ig und 20, deren Achsen der Rohrachse X-X parallel sind. Die Zylinder 15, 16 und 17 bis ig sind auf in festen Lagern 21a gelagerten Wellen 21 (Abb. i) aufgekeilt. Jede Welle 21 trägt außerdem in der Ebene des Kettenkranzes 6 ein Kettenrad 22. Eine den unteren Teil des genannten Kettenkranzes 6 umschließende endlose Kette 23 läuft nacheinander über die mit den Zylindern 16, 17, 18 und 15 fest verbundenen Kettenräder 22, welche Zylinder sich also gemeinsam drehen.
  • Die Maschine besitzt außerdem ein endloses Band 24 aus Gummi, wasserdichtem Gewebe, dünnem Metallblech oder sonstigem Material von etwas größerer Breite als die gewünschte Länge der Umkleidung. Dieses Band folgt in a-b der unteren Rohrfläche und rollt weiter in c, d, e, f, g, h, i, j, k, 1, m, n, a auf den Zylindern 16, 17, 18, 19, 20 und 15 ab, um sich in a zu schließen. Das Band 24 kann aus einem Stück oder auch aus mehreren nebeneinander oder hintereinander angeordneten und in geeigneter Weise dicht miteinander verbundenen Teilen bestehen.
  • Die Welle 25 des Zylinders 2o trägt eine Gabel 26, an der unten ein Spanngewicht 27 befestigt ist. Die Vorrichtung wird durch Heizmittel für das endlose Band ergänzt. Außen um die Strecke a, b, c, d des Bandes herum angeordnete Rohre 28 sind mit einer Zuleitung für Niederdruckdampf oder ein anderes heißes Medium verbunden und besitzen seitliche Öffnungen, aus denen Dampfstrahlen 29 entweichen, die auf die Außenfläche des genannten Bandes auftreffen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet wie folgt: Bei Stillstand der Maschine hebt man zunächst das Bandgewicht 27 an, um das Band 24 zu entspannen, und nachdem das Rohr zwischen die Haltescheiben 3 eingesetzt ist, steckt man zwischen die Außenfläche io des genannten Rohres und die Strecke a, b, c, d des Bandes Dauben 3o. Die letzte dieser Dauben 31, die sich dann in a befindet, ist entsprechend der Fläche 32 schräg abgeschnitten, so daß sie einen spitzen Winkel mit der Außenfläche io des Rohres i bildet.
  • Darauf läßt man das Spanngewicht 27 los und spannt damit das Band 24 an. An diesem Zeitpunkt füllt man den Trichter 9 mit Beton 33 und setzt den Verteiler 8 in Tätigkeit, der sich in Richtung des Pfeiles f 1 dreht.
  • Der Beton fließt in 34 auf die Rinne 7, und in diesem Augenblick setzt man die Vibratoren iia und 1,b in Tätigkeit, die den Beton 34 vollkommen entlüften und ihn in Richtung des Pfeiles f2 gegen das zu umkleidende Rohr hin befördern.
  • Der Beton sammelt sich in 35 zwischen der Außenfläche io des Rohres und dem die Schablone bildenden, abgerundeten unteren Ende 7b der Rinne an. Nun setzt man die Vibratoren 12 in Tätigkeit, deren Stäbe 14 in den Beton tauchen und die Ausfüllung der Form durch letzteren erleichtern.
  • Nun setzt man die das Rohr mitnehmende Haltescheibe 3 in langsame Drehung. Der Kettenkranz 6 wird ebenfalls in diese Drehbewegung einbezogen und nimmt die Kette 23 mit, welche die Zylinder 15, 16, 17 und 18 dreht. Das Band 24 wird damit in Bewegung gesetzt, und dank der Gleichheit der Außendurchmesser des Kettenkranzes 6 und des Flansches 5 einerseits, der Kettenräder 22 und der Zylinder 15, 16, 17 und 18 andererseits, ist die Umlaufgeschwindigkeit des Bandes gleich derjenigen der für das Rohr beabsichtigten Außenfläche. Der Beton 35 dringt auf diese Weise in den Raum 36 zwischen der Innenfläche der Strecke a, b, c, d des Bandes und der Außenfläche io des Rohres i ein.
  • In dem Maß, wie sich das Rohr dreht, werden die Dauben 30 in d eine nach der anderen in dem Augenblick frei, wo das Band 24 sich um den Zylinder 16 wickelt, während die Rohrumkleidung 36 über die ganze Oberfläche des Rohres weiter fortschreitet.
  • Am Arbeitsende kommt die abgeschrägte Vorderfläche der Umkleidung in 38 senkrecht auf den Beton 35 zu, der gerade in die Schablonenform eintreten will. In diesem Augenblick hebt man die Vibratoren i2 etwas an, um der Umkleidung zu gestatten, sich vollständig zu schließen, während man die Tätigkeit des Verteilers 8 und damit den Zufluß des Betons unterbricht.
  • Nun muß man nur noch das Gewicht 27 abnehmen oder anheben, um das Band 24 zu entspannen, und, nachdem man die beiden Haltescheiben 3 auseinandergerückt hat, das mit seiner Umkleidung versehene Rohr i herausziehen. Das zu umkleidende Rohr wird gestapelt, damit die Härtung der Betonschicht 36 sich vollende.
  • Dank dem Vibrator 12 in einem Abschnitt, wo die Außenfläche io des Rohres und die der Bewehrung ungefähr lotrecht sind, kann die zwischen dem Beton und dem Rohr bzw. der genannten Bewehrung befindliche Luft frei entweichen und wird die erhaltene Umkleidung äußerst dicht. Man kann erfindungsgemäß das Band von außen mittels der den durchlöcherten Röhren 28 entweichenden Niederdruckdampfstrahlen 29 heizen, um die Absetzung des Betons 36 gleichmäßiger zu gestalten bzw. zu beschleunigen, unter Vermeidung jeder Entfeuchtung, die die Güte des Betons herabsetzen könnte.
  • Es ist festgestellt worden, daß es vorteilhaft war, die Vibratoren i i a, i i b und 12 in verschiedenen Richtungen anzuordnen, indem z. B. der Vibrator ija in Richtung der Geraden steilster Neigung des Bodens der Rinne 7, der Vibrator i i ° parallel zur Achse X-X des Rohres und der Vibrator 12 in lotrechter Richtung wirkt.
  • Selbstverständlich kann je nach der Länge des Rohres die Umkleidung gleichzeitig über seine ganze Länge weg oder in zylinderförmigen Abschnitten geringerer Länge erfolgen, in welchem Falle das Rohr gegenüber der Rinne 7 versetzt werden kann, bzw. umgekehrt, so daß die gesamte Rohrlänge in mehreren Umläufen umkleidet wird.
  • Bei den in Abb. 3 bis 7 dargestellten Ausführungsbeispielen besteht das zu umkleidende Rohr wie im ersten Beispiel aus einer Seele 41 aus Eisen- oder gewöhnlichem Beton, die an beiden Enden durch Endringe 42 aus Metall und über ihre Länge hinweg durch eine auf der Außenfläche 44 der Seele 41 unter Spannung aufgewickelte Bewehrung 43 verstärkt ist. Das Rohr 41 ruht mit seinen beiden Endringen 42 auf zwei Rollen 45 mit Wangen 46. Diese Rollen werden von sich in Lagern 48 drehenden Wellen 47 getragen. Ein nicht dargestellter Motor und Untersetzungsgetriebe bekannter Bauart gestatten, eine der Rollen in Richtung des Pfeiles f 3 (Abb. ¢) in Umdrehung zu versetzen und damit das Rohr in Richtung des Pfeiles f 4 um die Achse X-X zu drehen.
  • Über der oberen Erzeugenden des Rohres 41 ist ein Trichter aus Metall angeordnet, der aus zwei miteinanüer einen Winkel von ungefähr 9o° bildenden Längswänden 49 und 50 und zwei lotrechten Abschlußwänden 5i besteht.
  • Der Trichter setzt sich unten in einem Ansatz mit lotrechten Seitenwänden 52 und 53 (Abb. 4) fort, der sich über dem Rohr öffnet. Die Wand 52 des Ansatzes geht an ihrer Unterkante in eine in 55 an dieser Wand angelenkte Klappe 54 über, die auf den Drähten der Bewehrung 43 aufruht, wenn letztere in zum Pfeil f4 entgegengesetzter Richtung gedreht wird.
  • Die Wand 53 des Ansatzes geht entsprechend in einen eipe Schablone und einen Glätter bildenden Fortsatz 56 über, der in Richtung des Pfeiles f 4 weist. Dieser Fortsatz 56 steht von der Außenwand 44 der Rohrseele 41 um ein Maß gleich der gewünschten Stärke der herzustellenden Umkleidung 57 ab.
  • Der Trichter trägt an beiden Enden Achsstümpfe 58,. die auf in 6o um Lager 61 schwenkbaren Tragebalken 59 aufruhen. Gegengewichte 62 gleichen das Gewicht des ganzen Trichters aus, um die Reibung des letzteren auf dem Rohr zu vermindern.
  • Jede Stirnwand 51 des Trichters trägt außerdem eine abgesetzte Öffnung 63 mit einer zur Achse X-X parallelen Achse Y-Y, durch welche mit Spiel 64 eine Stange (oder Röhre) 65 hindurchtritt, die an ihren Durchtrittsstellen durch jede Trichterwand 51 durch mittels Druckflanschen 67 zusammengepreßte Gummistücke 66 elastisch zentriert ist. Diese Stange 65 trägt an ihrem Ende außerhalb des Trichters einen Luftdruckvibrator 68. Außerdem sind innerhalb des Trichters auf dieser Stange 65 parallel zueinander angeordnete Scheiben 69 befestigt.
  • Die Scheiben 69 sind auf der Stange (oder Röhre) 65 durch Löten, Schrauben oder irgend sonstwie befestigt, z. B. wie in Abb. 5 und 6 dargestellt, durch konische Splinte 70 und 71, die beiderseits jeder Scheibe 69 und senkrecht zueinander eingeschlagen sind.
  • Diese rechteckigen, wie dargestellt, oder sonstwie (kreisförmig, dreieckig usw.) gestalteten Scheiben bewegen sich mit geringem Spiel zwischen den Wänden 52 und 53 des Trichterfortsatzes; sie tragen unten Ansätze 72, die in den Raum zwischen dem Fortsatz bzw. der Schablone 56 (Abb. 4) und der Außenwand 44 des Rohres hineinragen.
  • Diese Vorrichtung arbeitet wie folgt: Zuerst wird die zu umkleidende Rohrseele 41 auf die Rollen 45 gesetzt und dann der Trichter und seine Vibrationsvorrichtung 65, 68, 69 auf die Tiagebalken 59 herabgelassen und die Klappe 54 heruntergeklappt, so daß sie auf der Bewehrung 43 aufsetzt.
  • Nun füllt man den Trichter mit feinem und sehr trockenem Beton von z: B. folgender Zusammensetzung Sand und Kies von o bis 12 mm ... ungefähr 69% Zement ......................... ungefähr 23°/o Wasser ......................... ungefähr 80/0.
  • Hierauf setzt man den Vibrator 68 in Tätigkeit und gleichzeitig den Motor in Umdrehung, der über das Untersetzungsgetriebe die eine der Rollen 45 antreibt, wodurch das Rohr in Richtung des Pfeiles f c gedreht wird. Diese Drehbewegungen sind derart geregelt, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Rohres z. B. ungefähr io cm pro Minute beträgt.
  • Dank der Wirkung des Hochfrequenzvibrators 68, der über die Welle 65 sämtliche Scheiben 69 gleichzeitig in Bewegung setzt, wird die ganze im Trichter befindliche Betonmasse der Vibration unterworfen. Trotz seiner anfänglich. schlechten Verarbeitbarkeit fließt der Beton zwischen der Außenwand .4 des Rohres 41 und der Schablone 56 in Form eines breiten, sehr dichten Bandes 57 aus und umhüllt die um das Rohr 41 gewickelte Metallbewehrung 43 in vollkommener Weise.
  • Die Wirksamkeit dieser Vibration wird durch die unmittelbare Verbindung der Welle 65 mit dem Vibrator 68, durch die elastische Aufhängung dieser Welle in den Gummistopfen 66 und durch die Form der Scheiben 69, insbesondere durch ihre Ansätze 72, erhöht, die das ganze im Trichter und in dem Raum zwischen der Schablone 56 und dem Rohr 41 enthaltene Betonvolumen in Vibration versetzen. Es ist besonders vorteilhaft, einen Hochfrequenzvibrator mit z. B. ioooo bis 2oooo Vibrationen pro Minute zu verwenden.
  • Die Umkleidungsarbeit vollzieht sich in regelmäßiger Weise, da der sekundäre Beton 57 schon beim Verlassen des Trichters genügend zusammenhängend und fest ist, daß er nicht unter der Wirkung der Schwere vom Rohr 41 abgeht.
  • Wenn mit Beendigung der Umkleidung dieses Betonband in 74 (Abb. 7) in die Nähe des Trichters gelangt, hebt man in 54° die vordere Klappe 54 an, so daß die Umkleidung sich in 75 mit dem noch im Trichter befindlichen Beton verbinden kann. In diesem Augenblick hält man den Vibrator 68 und die Drehungdes Rohres 41 an. Es genügt, den obersten Teil der Umkleidung, der der Vibration unterworfen war und darum ebenso dicht ist wie die anderen Teile derselben, leicht zu glätten. Das umkleidete Rohr wird darauf von seinen Rollen abgehoben, und das nächste zu umkleidende Rohr tritt an seine Stelle.
  • Es ist festgestellt worden, daß es besonders vorteilhaft ist, vibrierende Stangen oder Wellen von begrenzter Länge zu verwenden, die sich nicht über die ganze Rohrlänge erstrecken, damit die Vibration am wirksamsten ist.
  • Man kann jedoch das Rohr über seine ganze Länge durch eine einzige Operation umkleiden. Bei dem in Abb. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ordnet man über dem Rohr vier getrennte Trichter 76, 77, 78 und 79 an, die in Drehrichtung des Rohres derart gegeneinander versetzt sind, daß am Ende eines jeden derselben der für die Vibratoren 8o, 81, 82 und 83 erforderliche Platz frei bleibt.
  • In Abb. 9 ist noch eine andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei welcher am Ende der Schablone 56 in 84 ein Hilfsglätter 85 angelenkt ist, der einen vorzugsweise hochfrequenten Vibrator 86 trägt, dessen Vibrierrichtung ungefähr senkrecht zur Wand des Glätters 85 verläuft.
  • Dieser Glätter treibt den Zementbrei aus der Außenfläche 87 der Umkleidung 57 aus, so daß der Zement vollkommen geglättet wird, wie wenn er mittels Spatel von Hand geglättet worden wäre. Das Aussehen der Umkleidung wird dadurch erheblich verbessert.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung keineswegs auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsarten beschränkt, die nur beispielsweise ausgewählt wurden.
  • So kann das zu umkleidende Rohr aus Eisen- oder gewöhnlichem Beton, aus Metall oder aus irgendeinem anderen Material bestehen, kann es eine Außenbewehrung aus Drähten, Drahtseilen oder irgendwelchen anderen Elementen besitzen, kann die Wandstärke des Rohres veränderlich sein. Die Erfindung umfaßt ebenso Umkleidungen voller Werkstücke irgendwelcher Abmessungen und die Herstellung von rohrförmigen Werkstücken aus Rüttelbeton um einen Kern.
  • Die Drehung der genannten Rohre bzw. Werkstücke kann auf irgendeine Weise erfolgen, z. B. durch Rollen, mittels einer Drehbank mit zwei Haltescheiben, von denen zumindest eine angetrieben wird, oder auch mittels eines Dornes, auf welchem das zu umkleidende Rohr aufgezogen wird.
  • Die Vibratoren können pneumatisch, elektrisch oder von irgendeinem anderen System sein, ihre Anzahl und ihre Ausrichtung können entsprechend den Ausmaßen des Rohres und der Natur des verwendeten Betons schwanken.
  • Bei den in Abb. i und 2 dargestellten Beispielen kann die die Zylinder mit der Haltescheibe der Drehbank verbindende Kette durch einen Riemen oder ein Stahlseil ersetzt sein oder auch fehlen, indem der Bandantrieb einfach durch die Reibung gegen die Außenfläche der Bekleidung erfolgt.
  • Die Heizung des Bandes kann durch Flammen, elektrisch oder sonstwie erzeugt weiden.
  • Bei den in Abb. 3 bis 9 dargestellten Ausführungsbeispielen können die Form und die Abmessungen des Trichters bzw. der Trichter je nach den Werkstücksabmessungen und der gewünschten Umkleidungsstärke wechseln; diese Trichter können den für die Ausführung einer einzigen Umkleidung benötigten Beton enthalten oder auch ein ausreichendes Fassungsvermögen besitzen, um inelirere Rohre hintereinander zu umkleiden, oder umgekehrt von kleinen Abmessungen sein und mit fortschreitender Umkleidungsarbeit wiederholt oder fortlaufend von Hand oder maschinell nachgefüllt werden.
  • Weiter kann die aus dem bzw. den Trichtern und der bzw. den Vibrationsvorrichtungen bestehende Gesamtkonstruktion über dem Rohr, wie dargestellt, oder neben ihm angeordnet sein; diese Gesamtkonstruktion kann in ihrer Arbeitsstellung entweder durch feste Anschläge oder durch Auflagen auf dem Rohr selbst gehalten werden, in welch letzterem Falle die Trichter Anschläge tragen können, die sich auf außerhalb des Rohres umlaufende Rollen aufsetzen, z. B. auf Endzapfen aus 'Metall.
  • Schließlich kann der vibrierende Glätter 85 anders als dargestellt, z. B. vollkommen unabhängig von der Schablone, montiert sein.

Claims (4)

  1. PATE\TANSPRUCHE: i. Gieß- oder U mkleidungsvorrichtung für Rohre oder ähnliche Werkstücke aus Beton oder ähnlichem Material, gekennzeichnet durch einen um seine Längsachse (X-X) drehbaren Träger (i bzw. 41), auf dessen Außenfläche das genannte Material aufgebracht werden soll, und einen mit diesem Material gespeisten Trichter (9 bzw. 49, 50, 51), der mit einer Rinne (7 bzw. 52, 53) verbunden ist, die an ihrem unteren Ende in eine Schablone (7" bzw. 56) übergeht, deren der Erzeugenden des Trägers (i bzw. 41) parallele Kante von der Außenfläche des genannten Trägers um ein Maß absteht, das der gewünschten Stärke der Materialschicht entspricht, so daß diese durch einfache Schablonenformung auf diesen Träger aufgebracht wird.
  2. 2. Umkleidungsvorrichtung für ein vorher erzeugtes Rohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Träger aus dem zu umkleidenden Rohr selbst besteht.
  3. 3. Vorrichtung für die Formung eines Rohres. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Träger aus einem Dorn besteht, auf welchem das ganze Rohr durch Schablonenformung geformt wird. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zumindest eine Vibrationsvorrichtung (iin, 11', 12 bzw. 69), die vor und während der Abformung auf das Material einwirken soll. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch zumindest eine Vibrationsvorrichtung (12 bzw. 69) im Innern des Trichters. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch zumindest eine Vibrationsvorrichtung (iia, ii°) auf der Rinnenwand oder `ihrer Endschablone. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Wand (7a) der Rinne getragenen Vibratoren (,ja und ii°) derart angeordnet sind, daß sie in zu der genannten Wand (7a) und zur Schablone (7 ") senkrechten Richtungen wirken. B. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone in eine Glättungsvorrichtung übergeht (85, Abb. 9). 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Glätter (85) eine Vibrationsvorrichtung (86) trägt. io. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne feststeht und einerseits von dem Träger (i) selbst, andererseits von einer geneigten Wand (7 a) gebildet wird, die in der Schablone (71, Abb. 2) endet. ii. Vorrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß am Ort der Schablonenformung die die Außenwand des Trägers (i) tangierende Ebene (x-y) ungefähr lotrecht ist. 12. Vorrichtung nach Anspruch i, io oder ii, dadurch gekennzeichnet, daß ein Band (24) unter dem Träger (i) derart angeordnet ist, daß es durch seine Außenfläche die schablonengeformte Schicht (36) sofort nach ihrer Formung an den Träger (i) anhält. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (24) mit einer Geschwindigkeit fortbewegt wird, die gleich der Geschwindigkeit der Außenfläche der die Schablonengeformte Umkleidung des Trägers (i) bildenden Schicht (36) ist, so daß dieses Band gegenüber dieser Umkleidung nicht gleitet. 14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (24) endlos ist und in einer geschlossenen Bahn umläuft, die durch Zylinder gebildet wird, von denen einer (20) beweglich und mit einem Mittel (27) zum Anspannen des Bandes versehen ist. 15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (24) mit zumindest einem Heizmittel (28) in Verbindung steht. 16. Vorrichtung nach Anspruch 12 bis 15, gekennzeichnet durch abnehmbare Dauben (30) von der Stärke der die Umkleidung des Trägers (i) bildenden schablonengeformten Schicht (36), die vor Beginn der Schablonenformung zwischen den genannten Träger (i) und das Band (24) eingelegt werden können. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die letzte (31) dieser Dauben (in 32) schräg abgeschnitten ist, so da.ß sie mit dem Träger (i) einen spitzen Winkel bildet. 18. Vorrichtung nach Anspruch i und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Trichter bildende, mit für die Abformung bestimmtem Material gespeiste Rinne vier Wände hat und eine ihrer beiden Längswände (50) unten parallel zur zu umkleidenden Fläche nach außen durch einen die Formschablone bildenden festen Fortsatz (56) verlängert ist, während die gegenüberliegende Rückwand (49) derart ausgestaltet ist, daß sie den Trichter gegen die zu umkleidende Fläche abdichtet, wobei sie aber die Vereinigung der beiden Enden der schablonengeformten Schicht innerhalb des Trichters bei Arbeitsende gestattet. i9. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (49) des Trichters eine auf der Oberfläche des zu umkleidenden Trägers schleifende Abdichtungsklappe (54) trägt, die bei Arbeitsende z. B. durch Umlegen (um 55) die Vereinigung der beiden Enden der ' Umkleidung innerhalb des Trichters gestattet. 2o. Vorrichtung nach Anspruch 4 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Vibrationsvorrichtung aus einer vibrierenden Wand (65) besteht, die außerhalb des Trichters einen Vibrator (68) und innerhalb des Trichters vibrierende Organe trägt. 21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten vibrierenden Organe aus parallelen Scheiben (69) bestehen. 22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (69) einen Ansatz (72) besitzen, der sich zwischen den die Formschablone bildenden Fortsatz (56) und die zu umkleidende Fläche einfügt. 23. Vorrichtung nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß die vibrierende Welle (65) mit Spiel die Stirnwände des Trichters durchsetzt, an welchen sie über elastische Stopfen (66) aufruht. 2.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter über dem zu umkleidenden Träger (i) angeordnet ist. 25. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter neben dem zu umkleidenden Träger angeordnet ist und sich an ihm abstützt. 26. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche zur Umkleidung eines Trägers großer Länge, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Trichter (76, 77, 78, 79) hintereinander angeordnet sind. 27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Trichter um den zu umkleidenden Träger (i) herum versetzt sind, um Platz für die Vibratoren zu lassen.
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