DE70046C - Eine Bodenbelagsmaschine für Beton und ähnliche Stoffe - Google Patents
Eine Bodenbelagsmaschine für Beton und ähnliche StoffeInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/46—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for preparing and placing the materials, e.g. slurry seals
- E01C19/47—Hydraulic cement concrete mixers combined with distributing means specially adapted for road building
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Mischmaschine für Beton und ähnliches Material, wie solches
als Untergrund für geräuschloses Pflaster oder andere bekannte Zwecke verwendet wird. Die
Maschine besteht aus einem fahrbaren Gestell, welches zwei schräg stehende, kreisende Cylinder
trägt, ferner Hebevorrichtungen und Führungstrichter für die zu mischenden Materialien,
um letztere in die Cylinder zu leiten; aufserdem ein Wasserrohr, welches in einen der
Cylinder mündet; eine Transportvorrichtung zur Fortbewegung der bereiteten Mischungen
ihren Bestimmungsort (z. B. die mit Untergrund zu belegende Strafse) und schliefslich
eine Kraftmaschine mit Kessel für den Antrieb.
Der Zweck der Maschine ist, die Betonmischung an Ort und Stelle der Verwendung
durch mechanische Mittel zu bereiten,. indem die zu vermengenden Materialien an einer Seite
der Maschine zugeführt, die fertige, innig vermengte Mischung auf der anderen Seite an den
Ort der Verwendung abgeliefert wird. Durch die Maschinenarbeit wird eine genauere Innehaltung
der zweckdienlichen Mischungsverhältnisse der Materialien und eine gründlichere Vermengung derselben, als bei der gebräuchlichen
Handarbeit zu geschehen pflegt, ermöglicht.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine perspectivische Seitenansicht der Maschine, welche im
Betrieb bei der Legung des Untergrundes einer Strafse dargestellt ist,
Fig. 2 eine Oberansicht derselben,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Betonrechens,
Fig. 4 eine Vorder- und Fig. 5 eine Hinteransicht der Maschine,
Fig. 6 eine Unteransicht des Maschinengestelles mit den Tragrollen und der Führung für dieselben,
Fig. 7 ein senkrechter Lä'ngenschnitt durch einen Theil am vorderen Ende der Maschine,
Fig. 8 eine Sonderansicht eines Theiles der zum Rumpf gehörigen Transportvorrichtung,
Fig. 9 eine Oberansicht der unteren Tragpfosten für das Transportgestell für den Beton,
Fig. 10 ein Querschnitt durch den vorderen Theil . der Maschine zwischen den oberen,
rechtseitigen Trichtern, nach hinten zu gesehen,
Fig. 11 eine perspectivische Sonderansicht eines Theiles der aus Latten zusammengesetzten
Transportvorrichtung des schwingenden Abladegestelles der Maschine,
Fig. 12 eine Sonderansicht eines Theiles der Hebelvorrichtung der Maschine, um den Hebel
in der gegebenen Stellung zu halten,
Fig. 13 ein Querschnitt des Steintrichters der
Maschine, dessen Stäbe in Endansicht und dessen schwingende Stäbe mit Stift in Seitenansicht
gezeigt sind,
Fig. 14 ein senkrechter Längenschnitt.
Das Maschinengestell F ruht vorn auf Rollen A2, welche in Kästen R3 gelagert sind, auf
denen die Maschine mittelst des Untergestelles./!1
liegt, wobei die Zwischenplatten i?4, Fig. 4, als Drehzapfenlager zwischen dem Untergestell A1
und dem Lagerkastengestell dienen.
Hinten ruht die Maschine auf den Rollen oder breiten Rädern R1R1, die in den Kästen
3, 3j Fig· 65 gelagert sind, welche sich in den
am Gestell F befestigten Kästen 4 aus- und einschieben und in der gewünschten Stellung
festgestellt werden können; das Heben und Senken geschieht mittelst der Schraubenspindeln
S2, welche in Muttern N\ Fig. 5, laufen, die in der Platte 5, Fig. 1 und 2, über
den Kästen 4 sowie in entsprechenden Führungsplatten über den Kästen 3 eingedreht sind.
Durch diese Stellbarkeit kann der Maschine eine schräge Stellung gegen die Bodenfläche
gegeben werden.
An der Rückseite des vorderen Fahrgestelles sind zwei im Winkel zusammenstofsende Armei?5
befestigt, die zur Lenkung des Vordergestelles dienen und der Maschine bei ihrer Fortbewegung
die Richtung geben.
Zu beiden Seiten des Maschinengestelles und in geeigneten Lagern desselben gehalten, befindet
sich je eine Trommel oder ein breites Rad 6,7 gegenüber der Spitze des Armes i?5;
eine dieser Trommeln (6) trägt oberhalb des Gestelles eine Kurbel 16. Ueber die Trommeln
6, 7 läuft unterhalb des Gestelles F ein Seil L, dessen Ende an der Spitze des Winkelarmes
i?5 befestigt ist. Durch Drehung der Trommeln wird der Winkelarm i?5 nach der
einen oder anderen Seite hin gezogen und dadurch die Lenkung der Laufrollen i?2 bewirkt.
A2 ist ein unter dem Gestell F befestigter
Querbalken, welcher zur Stütze des Lenkarmes R5 dient.
Durch MM1 sind eine Dampfmaschine und
deren Kessel angedeutet, welche auf gegenüberliegenden Seiten des Maschinengestelles F befestigt
sind und den Antrieb der Maschine vollziehen. Die Kurbelwelle der Maschine hat ein
Kegelrad P, durch welches ein entsprechendes Kegelrad P auf einer Welle" getrieben wird,
auf dem ein Zahnrad P2 sitzt. Dieses treibt ein Zahnrad P3 der Nafsmischtrommel, um
diese und die anderen Arbeitstheile in Bewegung zu setzen. Auf der Welle des Rades P2
sitzt ferner eine Haspel W, um welche das Seil R gewunden ist, das zur Fortbewegung
der Maschine dient; diese Fortbewegung geschieht wie folgt:
Das Seil läuft zunächst nach vorn und sein anderes Ende ist an einem Pfahl oder Festpunkt
befestigt; das andere Ende wird dann zwischen den Scheiben 14, Fig. 4 und 6,
durchgezogen, welche unter dem Gestell R3 in
dessen Mitte befestigt sind. Von da führt das Seil über die Rollen 15, Fig. 6, und dann ein-
oder zweimal um die Haspel W; von dort geht das Seil nach der Seite des Gestelles, wo
die Maschine aufgestellt ist und wo es leicht gefafst werden kann. Soll nun die ganze Maschine
vorwärts bewegt werden, so wird das zuletzt genannte Seilende angezogen; dadurch
umspannt es die Haspel fest und wird von unten an- und von der Seite abgezogen, wodurch
die Maschine in Vorwärtsbewegung versetzt wird. Soll diese Vorwärtsbewegung aufgehalten
werden, so wird das Seil schlaff gemacht, so dafs es die Haspel nicht mehr greift,
die Maschine kommt dann zum Stillstand.
D und D2 sind die beiden schräg liegenden
Mischcylinder, in denen die Welle 5 mit den Armen C sich dreht; diese Welle ist an beiden
Enden in der Mitte des Maschinengestelles F gelagert und ebenso in ihrer Mitte; das mittlere
Lager wird von einem bogenförmigen Metallkörper mittelst eines Hängeträ'gers m, Fig. 1, 2
und 14, gehalten. An der Innenwand der. Cylinder sind schneckenförmig gewundene
Leisten F1F'2, Fig. 14, befestigt. Der Cylinder
D hat kleineren Durchmesser und ist kürzer als der andere Cylinder D2; in diesen
vorderen Cylinder D werden die zu vermengenden Materialien in trockenem Zustande
eingeführt, gehörig während des Durchganges vermengt und als Mischgut dem zweiten Cylinder
D2 zugeführt, wo aus einem kreisenden Ventil G1, Fig. 2 und 15, Wasser in feinen
Strahlen eingesprengt wird. Das in das Wasserrohr Q eingeschaltete Ventil besteht aus einem
cylindrischen Gehäuse mit Oeffnungen auf beiden gegenüberliegenden Seiten, in welche
die Enden des Wasserrohres eingeschraubt sind. In dem Gehäuse ist eine drehbare Nabe angebracht,
an der vier radiale Flügel befestigt sind; diese sind mit einer geeigneten Packung gegen
die Innenwand des Gehäuses abgedichtet, so dafs sie das Wasser festhalten.
Die drehbare Nabe hat eine Verlängerung oder Spindel, auf der ein Rad Q.2 sitzt, gegen
welches der Umfang des kreisenden Cylinders D wirkt, um es durch Reibung mitzunehmen,
wodurch die Nabe mit ihren Flügeln im Gehäuse Q1 in Drehung gesetzt wird. Da
während des Betriebes das Wasser in der Leitung Q sich unter Druck befindet, so gestatten
die kreisenden Flügel dem Wasser den Durchgang durch das Ventilgehäuse mit einer Geschwindigkeit,
welche sich in gleichem Verhältnifs mit der Drehungsgeschwindigkeit des
Cylinders ändert.
Es wird folglich die Beimischung des Wassers zum Mischgut mittelst dieses Ventils selbstthätig
geregelt, um zu jeder Zeit die zur Anfeuchtung des Mischgutes geeignete Menge Wasser in
den Cylinder einzuführen. Wenn die Maschine nicht in Betrieb ist, ist auch der Wasserzuflufs
abgeschnitten, weil die Ventilflügel stillstehen.· Geht jedoch Mischgut durch den Cylinder D2,
so wird dasselbe mit dem darüber vertheilt zugeführten Wasser innig vermengt und bildet
nun den Beton, welcher auf die Transportvorrichtung gelangt, wie später beschrieben.
Die Auslaufenden der beiden Cylinder D D2 sind ein wenig konisch verengt, wie durch
D1Z)3 angedeutet, um zu verhüten, dafs von
den zur Mischung benutzten Materialien Theile herausfallen. Beim Uebergang aus dem Cylinder
D in den Cylinder Z)2 wird das Mischgut durch einen Ring g geführt, an dessen vorderem
und hinterem Rand ein mit Gewinde versehener Arm gl, Fig. 14, herabführt. Durch entsprechende
Löcher eines Querstabes T hindurchführend, sind diese Arme gl über und unter
dem Stab T mit einer Mutter versehen, durch deren Stellung der Ring g mit seinen beiden
Rändern dicht an die entsprechenden Cylinderwandungen anschliefsend gemacht werden kann,
so dafs der Uebergang abgedichtet und ein Auslaufen von Material verhindert wird.
Um die Einrichtung der Ablade- und Transportvorrichtung besser verständlich zu machen,
sei erwähnt, dafs die zur Herstellung des Betons gewöhnlich benutzten Materialien Sand, Cement
und zermalmter Stein sind, welche vermengt und mit Wasser gesättigt werden; der Beton
wird dann über die Sohle des mit geräuschlosem Pflaster zu belegenden Fahrdammes ausgebreitet.
Die Arbeit des Mischens wird bisher von Hand mittelst Schaufeln und wiederholten
Umstechens der gemengten Haufen bewirkt.
E% ist der Steintrichter, welcher die gebräuchliche
Form haben kann und in den unteren Theil des Cylinders D einmündet, wie
bei i1, Fig. 7 und 14, ersichtlich. Der Boden
dieses Trichters hat eine Anzahl Längsschlitze, in deren jedem ein ihn ausfüllender Stab 8
drehbar angeordnet ist; die Stäbe sind auf eine Querstange 9, Fig. 7, aufgesteckt und liegen
mit ihrem oberen Ende auf einer Querwelle 10 auf, die in Lagern des Trichterbodens ruht. ■
Die Querwelle trägt eine Reihe wechselständiger Stifte 11, die gegenüber den Stäben 8
so angeordnet sind, dafs bei der Drehung der Welle iö in einer Richtung die eine Gruppe·
dieser wechselständigen Stifte mit den entsprechenden Stäben in Berührung tritt und dieselben
schnell aufhebt, so dafs sie in den Trichter hineinragen, wie in Fig. 7 punktirt,
in Fig. 13 voll ausgezogen, während bei der entgegengesetzten Schwingung der W^elle 10
die andere Gruppe von Stiften ihre zugehörigen Stäbe anschlägt und ebenso hebt. Durch die
hin- und herschwingende Bewegung der Welle ι ο wird mittelst der sich wechselweise hebenden
und senkenden Stäbe 8 die Steinmasse im Trichter E2 veranlafst, sich frei und leicht vorwärts
zu bewegen, um in den Trichter D zu gelangen. Die schaukelnde Bewegung erhält
die Welle 10 mittelst eines Kurbelarmes v3,
der durch eine Gelenkstange v2 mit der Kurbel
v1 der Welle ν des Hebewerkes verbunden ist (Fig. ι und 2).
Die Abladevorrichtung ist wie folgt eingerichtet: d ist eine Plattform unter dem Auslaufende
des Nafsmischcylinders £>2; diese Plattform
kann mittelst der Arme d] angehängt sein. al ist ein Drehzapfen in dieser Plattform d.
B ist ein Traggestell für eine Transportvorrichtung ohne Ende; dieselbe besteht aus zwei
Seitenleisten, zweckmäfsig aus Metall, mit Querstäben (Fig. 2) und aus einem Traggestell a,
welches mit einer Pfanne gegen den Drehzapfen α1 anliegt (Fig. 9), wodurch das untere
Ende der Transportleiter gestützt wird.
Am Maschinengestell F ist ein bogenförmiger Träger S1 befestigt, der einen senkrechten
Drehzapfen 25 in der Mittellinie über dem Drehzapfen al hält; auf dem Drehzapfen 25
befindet sich ein grofses Kegelrad G; über letzterem befindet sich auf einer Hülse des
Drehzapfens 25 ein Kreuzkopf G1, der mittelst einer kurzen, in ihm gelagerten Welle ein
Kegelrad W1 trägt, das mit dem Rad G Eingriff hat. Dieselbe Welle trägt auf der anderen
Seite ein mit Nuth versehenes Laufrädchen W", welches sich bei Drehung des Kreuzkopfes auf
einem Rand des Kegelrades G fortbewegt (Fig. 5). Dieses Laufrädchen erfüllt den Zweck, den
Zapfen 25 zu entlasten und ebenso den Kreuzkopf, welcher die Getriebe G und W1 in Eingriff
hält. Ueber dem Kreuzkopf sitzt auf dem Zapfen 25 ein Ring lose auf, von welchem aus
zwei Stangen B- nach vorn und abwärts geführt sind, deren untere Enden am Maschinengestell
befestigt sind. Diese Stangen mit ihrem Ring dienen dem Drehzapfen 25 und Tröger S1
zur Stütze. Das obere, mit Gewinde versehene Ende des Zapfens 25 nimmt eine Mutter N
auf, welche die auf den Zapfen aufgesteckten Theile zusammenhält. Am Kreuzkopf G1 sind
zwei abwärts führende Stangen B3 befestigt,
welche das äufsere Ende des Transportgestellrahmens B, an dem sie befestigt sind, tragen;
die Stangen B3 können unter sich durch Querstäbe versteift sein. An beiden Enden des
Rahmens B befindet sich ein Spornrad auf einer Querwelle; über die Spornräder läuft eine
Triebkette und zwischen den beiden Triebketten sind Latten oder Leisten JB4, welche mit ihren
Rändern über einander greifen und im mittleren Theil etwas vertieft oder ausgehöhlt sind, befestigt.
Diese Ketten mit ihren Latten oder Leisten JB4 bilden ein Band ohne Ende zur
Fortschaffung des Betons nach dem Bestimmungsort. Da die Tragstangen dieser Transportvorrichtung
mittelst des Kreuzkopfes G1 auf dem Zapfen 25 drehbar sind, so läfst sich
das Transportgestell nach beiden Seiten hin drehen, wie durch die punktirte Bogenlinie in
Fig. 2 angedeutet,' so dafs das Mischgut innerhalb der begrenzten Drehbewegung auf die zu
belegende Fläche gleichmäfsig vertheilt werden kann, Die Transportfläche wird von zwei
Wangen K, Fig. 14, flankirt, um das seitliche Herabfallen der Masse zu verhüten. Der Antrieb
der Kettenräder der Transportvorrichtung
geschieht durch eine Welle S" über dem Cylinder Z)2; diese Welle ruht in Lagern der
Träger m 2 m 3 und hat an ihrem einen Ende
ein Zahnrad P4, welches mit dem Triebrad P3 Eingriff hat, auf dem anderen Ende der Welle
sitzt ein Kegelrad G2, das. in das Kegelrad G auf. dem Zapfen 25 greift. An dem äufseren
Ende des Traggestelles B befindet sich ein Kettenrad W3, welches durch eine Kette C2
vom Rad W2 aus getrieben wird, das auf der verlängerten Welle des Kreuzkopfes G1 sitzt.
Die Drehung des Cylinders Z)2 mit seinem Zahnkranz P3 setzt demnach durch die beschriebene
. Uebertragung das endlose Transportband B* in Bewegung.
Durch O und O1 sind die Zuführungstrichter
für den Cement und Sand angedeutet; aus diesen Trichtern oder Behältern wird das
Material in die über dem Mischcylinder D befindlichen Trichter O2 O3 gehoben, deren Anordnung
aus Fig. i, 7 und 14 ersichtlich ist. Das Heben geschieht durch die Elevatoren
H1 H~, denen das Material aus den Vorrathsbehältern
O O1 durch Transportschnecken Y Y1 zugeführt wird, welche auf gemeinsamer
Welle sitzen können, die auf geeignete Weise gelagert ist und ihren Antrieb von der unteren
Elevatorwelle aus mittelst Triebkette und Kettenrades erhalten kann. Die Trichter O2 und O3
haben zwischen sich einen Abstand und unter diesem Zwischenraum ist eine Rinne ?z' angeordnet,
die in den Mischcylinder D mündet (Fig;. 7)-
Die Trichter O2 Oa haben seitliche Aus-
mündungenyy1 in den zwischen ihnen befindlichen
Raum, so dafs die aus diesen beiden Trichtern kommenden, zu vermengenden Materialien
(Sand und Cement) schon bei ihrem Austritt aus den Oeffnungen ff1 vermischt
werden und auf der Rinne n1 zusammenfliefsend in den Cylinder D gelangen. Die
Cylinderöffnungen haben Schiebery2^/3, welche
durch Hebel χ χ1 bewegt werden; letztere
führen durch Schlitze einer Platte K1 hindurch; diese Schlitze haben an einer Seite eine Verzahnung
i, Fig. 12, und jeder Schlitz trägt eine über ihm angeordnete Feder P, die den
Hebel X2, Fig. 12, mit dieser Verzahnung in
Eingriff hält. Eine verschiebbare Stellvorrichtung, wie beispielsweise durch /2, Fig. 12, angedeutet,
stellt den Hebel in einer bestimmten fest und bestimmt dadurch den Grad der Oeffnung
der Trichtermündungen ff\ um nach Bedarf mehr oder weniger Material aus den
Trichtern O2 O3 auszulassen ■ und dadurch das
gegenseitige Mengenverhältnis zu regeln.
. Den Bodenabschlufs der beiden Trichter Ο'2 O3 bilden Transportvorrichtungen J1 J2, Fig. 7, 10 und 14, welche in Form von Ketten ohne Ende mit Querstreifen (Fig. 8) eine gleichmäfsig fortschreitende Beförderung des Materials aus den Trichtern O2 O3 auf die Rinne m1 und in den Cylinder D herbeiführen. Die Schieber f2f3 wirken dabei als Abstreicher für das von den Transportvorrichtungen aufgenommene und fortbewegte Material. Die Ketten werden durch Kettenräder auf den Wellen h h *, Fig. 1 o, gedreht, deren obere von der Elevatorwelle y aus mittelst einer Triebkette· Bewegung erhält. Die untere Welle h1 wird durch Zahnradübertragung \ \' von der oberen Welle h mitgenommen (Fig. 10).
. Den Bodenabschlufs der beiden Trichter Ο'2 O3 bilden Transportvorrichtungen J1 J2, Fig. 7, 10 und 14, welche in Form von Ketten ohne Ende mit Querstreifen (Fig. 8) eine gleichmäfsig fortschreitende Beförderung des Materials aus den Trichtern O2 O3 auf die Rinne m1 und in den Cylinder D herbeiführen. Die Schieber f2f3 wirken dabei als Abstreicher für das von den Transportvorrichtungen aufgenommene und fortbewegte Material. Die Ketten werden durch Kettenräder auf den Wellen h h *, Fig. 1 o, gedreht, deren obere von der Elevatorwelle y aus mittelst einer Triebkette· Bewegung erhält. Die untere Welle h1 wird durch Zahnradübertragung \ \' von der oberen Welle h mitgenommen (Fig. 10).
Um das Abgleiten der Triebkette J4 zu verhindern,
ist eine Vorrichtung angebracht, welche aus Fig. 5 ersichtlich ist und aus einem am
Maschinengestell befestigten Gestell Js besteht,
das mittelst eines Ausschnittes einem Gleitrahmen Je als Führung dient; die andere Seite
dieses Gleitrahmens wird in einem Ausschnitt des Maschinengestelles geführt. Der Gleitrahmen
J6 trägt eine Welle mit einer losen Scheibe, die sich gegen die Triebkette /4 anlegt;
um dies zu bewirken, ist der Gleitrahmen Je mit einer Schraubenspindel X3 versehen, der
durch ein Loch in einem Pfosten des Maschinengestelles hindurchgeht und eine Mutter
aufnimmt, deren Anziehung den Gleitrahmen J^ .
verschiebt und die Scheibe gegen die Triebkette wirken läfst; durch diese Stellbarkeit ist
die Spannung der Kette J* regulirbar.
Die Verstärkung und Versteifung des Maschinentraggestelles F wird durch eiserne Stangen
2, auf deren Enden Muttern aufgeschraubt sind, bewirkt (Fig. 6).
Um den Beton auf der zu belegenden Fläche auszubreiten und zu verebnen, ist am hinteren
Ende der Maschine (Fig. 1, 2 und 3) ein Betonrechen angehängt, der von den Stangen 24,
welche in Oesen der Gestelltragleisten 23 eingehakt sind, gehalten wird. Dieser Rahmen
■ besteht aus einem langen, leicht gekrümmten Balken 22, Fig. 3, in dem eine Anzahl Zinken
25 mittelst keilförmiger Pflöcke 26 befestigt sind. Der Rechen wird getragen von
einem mittelst Rollen 17 auf den Bordschwellen laufenden Fahrgestell 18, welches stellbar mit
dem Balken des Rechens verbunden ist und etwa in der Mitte des Fahrdammes von einem
zweiten Fahrgestell 19, welches ebenfalls stellbar
am Balken befestigt ist und die Laufrollen oder -Räder 20 trägt.
Die leichte Krümmung des Rechens hat den Zweck, denselben der vorhandenen Biegung
des Fahrdammes besser anpassen zu können, und die Befestigung der Zinken mittelst der
Keüpflöcke erleichtert die Stellung dieser Zinken in senkrechter Richtung, der beabsichtigten
Wölbung der Betonschicht entsprechend. Das Fahrgestelles ist mittelst eines Schlitzes in
senkrechter Richtung stellbar, auch kann es gedreht werden, um es verschiedenen Curven
folgen zu lassen.
Claims (1)
- Aus Fig. 14 ist ersichtlich, dafs die Enden der schneckenförmigen Leisten an der Innenwandung des Cylinders D2 winkelförmig umgebogen sind, wodurch die Herausbeförderung des Mischgutes an diesem Ausgangsende des Cylinders beschleunigt und dadurch vermieden wird, dafs sich Material an dieser Stelle zu hoch anstaut, sondern leicht und regelmäfsig auf die Transportvorrichtung gelangt.Wenn die Aufstellung einer Dampfmaschine oder ähnlichen Kraftmaschine auf dem Maschinengestell Schwierigkeiten bietet, so kann ein Räderwerk, wie durch Y3, Fig. 5, angegeben, mit dem Zahnkranz P3 auf dem Cylinder in Eingriff gebracht sein und mittelst Handkurbeln Yi Y·5 gedreht werden.Um den Rundlauf des Wassers im Cylinder D2 herbeizuführen, sind an der Innenwand des letzteren ringförmige Rippen F4 befestigt (Fig. 14), welche das Abfliefsen des Wassers verhindern und eine gründliche Vermischung desselben mit dem Material sichern.Pateντ-Ansprüche:i. Eine Mischmaschine für Beton und ähnliche Materialien, in welcher mit einem Fahrgestell (F) zwei oder mehrere kreisende Mischcylinder (D D2) zur Vermengung der aus getrennten Zuführungstrichtern zugeleiteten Materialien mit Wasser und v gleichzeitig Vorrichtungen zum Fortschaffen des Mischgutes nach der Verwendungsstelle verbunden sind, welch letztere Vorrichtungen aus einem nach beiden Richtungen, seitlich schwingenden Gestell (B) und einer Transportkette mit Querleisten (oder einem Band ohne Ende) bestehen.
2.· In der durch Anspruch i. gekennzeichneten Mischmaschine eine Vorrichtung, um aus den Materialtrichtern (0 0}) die getrennten Materialien in gleichmäfsig fortschreitendem Gang in die Zuführungstrichter (O"- O3) zu heben.3. In der durch Anspruch !.gekennzeichneten Mischmaschine die Einrichtung, dafs die aus den getrennten Zuführungstrichtern (O'2 O3) in regulirbaren Mengen herausbeförderten Materialien sich schon vor ihrem Eintritt in den ersten Mischcylinder (D) vermengen, indem sie sich auf einer in jenen mündenden Rinne (n1) vereinigen.4. Die im Anspruch 1. bezeichnete Mischmaschine, sofern dieselbe gleichzeitig einen Rahmen zur Verebnung des selbstthä'tig zur Verwendungsstelle geschafften Mischgutes enthält, welcher Rahmen aus einem an das Maschinengestell angehängten, auf Rollen oder Rä'derchen beweglichen Balken (22) besteht, in welchem die Zinken (25) in der Höhenrichtung stellbar eingesetzt sind.5. Die im Anspruch 1. bezeichnete Mischmaschine, sofern in derselben aufser den beiden Zuführungstrichtern (O2 O3) noch ein dritter Trichter (E) vorhanden ist, der gleichfalls Material in den Trommelcylin-. der (D) einführt und in seinem BodenSchlitze mit auf- und niederschwingenden Stäben (8) enthält, deren Bewegung die■ Zuführung des im Trichter enthaltenen Materials befördert.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70046C true DE70046C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70046D Expired - Lifetime DE70046C (de) | Eine Bodenbelagsmaschine für Beton und ähnliche Stoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70046C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075137B (de) * | 1960-02-11 | Rudolf Richter, Rothenbergen (Kr "elnhausen) | Maschine zum Einbau von Gußasphalt od a bitumino sen Massen | |
| DE1511179B1 (de) * | 1965-12-24 | 1971-04-08 | Milan Czarsky | Vorrichtung zum Sortieren von gekochten Hackschnitzeln |
-
0
- DE DENDAT70046D patent/DE70046C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075137B (de) * | 1960-02-11 | Rudolf Richter, Rothenbergen (Kr "elnhausen) | Maschine zum Einbau von Gußasphalt od a bitumino sen Massen | |
| DE1511179B1 (de) * | 1965-12-24 | 1971-04-08 | Milan Czarsky | Vorrichtung zum Sortieren von gekochten Hackschnitzeln |
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