DE71094C - Papierwagen mit Umstellung für Doppeltypenschreibmaschinen - Google Patents
Papierwagen mit Umstellung für DoppeltypenschreibmaschinenInfo
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- DE71094C DE71094C DENDAT71094D DE71094DA DE71094C DE 71094 C DE71094 C DE 71094C DE NDAT71094 D DENDAT71094 D DE NDAT71094D DE 71094D A DE71094D A DE 71094DA DE 71094 C DE71094 C DE 71094C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J1/00—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
- B41J1/08—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods
- B41J1/12—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods on side surfaces thereof, e.g. fixed thereto
- B41J1/14—Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods on side surfaces thereof, e.g. fixed thereto the types or dies being movable relative to the bars or rods
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- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung besteht in einer durch Einfachheit ausgezeichneten Lagerung
und Umstelleinrichtung des Papierwagens von Doppeltypenschreibmaschinen.
Die Zeichnung stellt nur diejenigen Theile der Schreibmaschine dar, die unmittelbar oder
mittelbar zu der Neuerung in Beziehung stehen. Fig. ι giebt den Grundrifs, Fig. 2 eine Seitenansicht
und Fig. 3 einen Querschnitt des oberen Tisches. In Fig. 4 ist die Umstellschiene,
welche zugleich die vordere Laufschiene für den Wagen bildet, für sich allein gezeichnet.
Der über dem Tisch 1 angeordnete Wagen 2 der Schreibwalze 3 trägt auch die Papierzuführungswalze
4, welche in Armen 5 pendelnd aufgehängt ist und durch in diese Arme eingreifende
Federn 6 gegen die Schreibwalze gedrückt wird. Der Wagen hat an seiner vorderen Seite zwei rahmenförmige Ansätze 7,
in welchen Rollen 8 befestigt sind, mittelst deren er auf der Lauf- und Umstellschiene 9
ruht. Diese ist auf den beiden Umstellhebeln ι ο befestigt', die um die Achse 11 mittelst der
Stangen 12 bewegt werden.
Auf der hinteren Seite zeigt der Wagen zwei nach hinten gerichtete Arme 13, mittelst deren er
bei 14 mit einem Kuppelstück 15 gelenkig verbunden
ist, das sich auf dieselbe Weise bei 16 an die Arme 17 eines untergeordneten kleinen
Wagens oder Schemels. 18 anschliefst. Die Arme 17 krümmen sich um eine Laufschiene 19,
welche auf zwei Stützen 20 befestigt ist und auf welcher der Schemel 18 mit der in seiner Mitte
angebrachten Rolle 21 ruht. Der Schemel 18
trägt ferner an zwei nach hinten gerichteten Armen 22 eine Führungsschiene 23 und eine
damit verbundene Zahnstange 24. Die Führungsschiene läuft auf einer Rolle 25, die zusammen
mit dem in die Zahnstange greifenden Zahnrad 26 auf einer Welle 27 sitzt. Diese ist mittelst ihres Lagers 28 auf dem Tisch angebracht
und steht durch das auf ihrem hinteren Ende sitzende Schaltrad 29 mit den Schaltzähnen
30 in Eingriff, durch deren schwingende Bewegung in bekannter Weise die selbstthätige
Vorschubbewegung des Wagens gehemmt wird.
Durch die Anordnung, dafs der Wagen hinter der Laufschiene 19 auf dem um diese mittelst
der Rolle 21 drehbaren Schemel aufruht, wird die mit dem Schemel 18 verbundene Zahnstange
24 auf ihr Zahnrad 26 heruntergedrückt, so dafs die sonst übliche Feder entbehrlich
wird, während die Reibung und Abnutzung dieses Getriebes dadurch auf das geringste Mafs
herabgezogen wird, dafs die Zahnstange mittelst ihrer Führungsschiene 23 auf dem im Theilkreise
des Zahnrades liegenden Umfange der Scheibe 25 rollt.
Die Führungsschiene trägt in ihrer Mitte einen stellbaren Anschlag 31, gegen welchen
sich das Kuppelstück 15 mit einem Ansatz 32 legt, wenn der Wagen, wie in Fig. 3 angedeutet,
behufs Besichtigung des Schriftstückes aufgerichtet wird. Der Wagen selbst wird in
dieser Bewegung durch zwei winkelförmig abgebogene Stifte 33 des Kuppelstückes 15 begrenzt,
gegen welche sich seine Arme 13 stützen. Beim Niederlegen des Wagens wird das
Wiederauftreffen der Rollen 8 auf die Schiene 9 durch eine nach vorn und hinten schräg auslaufende
Greifklaue 34 gesichert, welche in der Mitte der vorderen Seite des Wagens angeordnet
ist.
In der normalen, für gewöhnliche Buchstaben dienenden Stellung des Wagens liegt,
wie in Fig. 1 und 2, der Umstellhebel 10 an einem Anschlag 35 des Tisches an. Ein
zweiter Anschlag 36 kann die entgegengesetzte Lage des Wagens, nach erfolgter Umstellung
auf aufsergewöhnliche Buchstaben, begrenzen. Doch ist derselbe entbehrlich, weil zu demselben
Zweck auch noch der Anschlag 31 auf der Führungsschiene 23 dienen kann, wie aus
Fig. 3 ersichtlich.
Bei der erläuterten Lagerung des Wagens, nämlich vorn auf der Umstellschiene 9 mittelst
der Rollen 8 und hinten in den oberen Gelenken 14 des Kuppelstückes 15 ist die Umstellbewegung
einfacher und freier von Widerständen, als wenn sie wie bisher auf ebenen Gleitflächen erfolgt.
Der Schemel 18 ist mit einem nach der linken Seite des Wagens geführten Fingerhebel
36 versehen, durch dessen Niederdrücken sich der Schemel mittelst der Rolle 21 auf der
Laufschiene 19 dreht, so dafs die Zahnstange 24 sich aus dem Rad 26 aushebt, bis ihre Bewegung
durch den Anschlag 37 aufgehalten wird. Bei ausgehobener Zahnstange läfst sich
der Wagen frei nach beiden Richtungen bewegen, wobei er infolge der Drehung des Schemels hinten etwas angehoben ist.
Die Schreibwalze kann an oder nahe den Enden mit Papierführungen 38 ausgestattet
werden, die einen Mafsstab 39 tragen, dem ein anderer Mafsstab 40 an der vorderen Seite
des Wagens entspricht. Die Verschiebung des Wagens in Bezug auf die Typendruckstelle ist
dann mittelst eines in Richtung der letzteren liegenden, vorn auf dem Tisch befestigten
Zeigers 41 ablesbar.
Claims (2)
1. Papierwagen mit Umstellung für Doppeltypenschreibmaschinen,
welcher vorn mit Rollen (8) auf der Umstellschiene (9) ruht und hinten mittelst eines Kuppelgliedes oder
Lenkers (15) an einem auf der hinteren Laufschiene (19) mittelst Rolle (21) schwingend
aufgehängten Rahmen (18) derart drehbar befestigt ist, dafs der Drehpunkt des
Lenkers an dem Rahmen (18) hinter der Laufschiene (19) liegt, während der mit
einer Hemmvorrichtung beliebiger Art verbundene Rahmen (18) sich mittelst einer
Schiene (23) auf eine Tragrolle (25) stützt.
2. Bei einem Papierwagen der unter 1. bezeichneten Art die Anordnung der Schaltvorrichtung
in der Weise, dafs der Rahmen (18) eine Zahnstange (24) trägt, welche
in ein Zahnrad (26) eingreift, dessen Theilkreisdurchmesser gleich demjenigen der
Tragrolle (25) ist, und welches mit dieser gemeinsam auf einer ein Hemmrad (29) tragenden Welle sitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71094C true DE71094C (de) |
Family
ID=344426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71094D Expired - Lifetime DE71094C (de) | Papierwagen mit Umstellung für Doppeltypenschreibmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71094C (de) |
-
0
- DE DENDAT71094D patent/DE71094C/de not_active Expired - Lifetime
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