DE710697C - Selbsttaetige Sperrvorrichtung fuer Ausgleichgetriebe - Google Patents

Selbsttaetige Sperrvorrichtung fuer Ausgleichgetriebe

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DE710697C
DE710697C DEW104063D DEW0104063D DE710697C DE 710697 C DE710697 C DE 710697C DE W104063 D DEW104063 D DE W104063D DE W0104063 D DEW0104063 D DE W0104063D DE 710697 C DE710697 C DE 710697C
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DE
Germany
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gears
shaft
wheel
differential
differential gear
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Expired
Application number
DEW104063D
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English (en)
Inventor
Hans Wingenbach
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HANS WINGENBACH
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HANS WINGENBACH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/12Differential gearings without gears having orbital motion
    • F16H48/16Differential gearings without gears having orbital motion with freewheels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/06Differential gearings with gears having orbital motion
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16H48/20Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices
    • F16H48/24Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices using positive clutches or brakes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Selbsttätige Sperrvorrichtung für Ausgleichgetriebe Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Sperrvorrichtung für das Aüsgleichgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen, die bei Vorwärts- und Rückwärtsfahrt von einem bestimmten Drehzahlunterschied der Antriebsräder .an zur Wirkung kommt.
  • Es sind Sperrvorrichtungen bekannt, deren Sperrwirkung dann in Kraft tritt, wenn der Unterschied der auszugleichenden Radwege so groß wird, daß sie im gewöhnlichen Fahrbetrieb nicht zustande kommt. Diese bekannten Vorrichtungen :arbeiten jedoch nicht voll selbsttätig, während bei der Sperrvorrichtung gemäß der Erfindung die Wirkung sowohl ,bei Vorwärts- als auch bei Rückwärtsfahrt ohne eine .äußere Beeinflussung erreicht wird, und zwar dadurch, daß zwei mit dem Getriebegehäuse umlaufende Zahnräder auf einem feststehenden Zahnradkranz abrollen und durch je .eine Klinke je nach dem Drehsinn des Getriebegehäuses .eines von. zwei Ritzeln antreiben, die über zwei Antriebsvorrichtungen in immer gleichem Drehsinn eine durchgehende Ausgleichräderwelle drehen, die über je ein Gesperre eines von zwei .aneinander gegenüberliegenden Stellen und lose auf ihr angeordneten Ausgleichrädern sperrt, wenn es sich schneller drehen will. als die Ausgleichwelle. , In den Zeichnungen ist das Getriebe schematisch dargestellt. Die Abb. i zeigt das Getriebe in der Vorderansicht, während die Abb. a das Getriebe in der Draufsicht darstellt. Die Abb. 3 zeigt das Getriebe entsprechend der Abb. i, jedoch wurde hier der Antrieb der Ausgleichwelle d -weggelassen, 'um die Wirkungsweise der Sperräder ä und lt deutlich erläutern zu können.
  • Das Kegelrad u treibt das Tellerrad b an. An dem Tellerrad b ist der Umlaufräderträger e befestigt. In dem Umlaufräderträger c ist die Ausgleichwelle d ,gelagert, auf der die Ausgleichräder e und f lose umlaufen. Auf der Welle d sind weiterhin die Sperräder g und h und das Schneckenrad i befestigt. In die beiden Ausgleichräder f und e greifen die Zentralräder h und f. In das Schneckenrad i greifen die Schnecken u und m und bewirken durch die Radanordnung u, o, p@, g oder u, r, s, t, daß, die Welle d immer in einer Richtung läuft, einerlei ob sich der Umlaufräderträger im Sinne oder im umgekehrten Sinne des Uhrzeigers dreht. Diese Bewegung kommt folgendermaßen zustande: Auf Rad u wälzen sich die Räder o und' Y gab. An den Rädern o und r sind die Sperrklinken z1 und a., angebracht, die bewirken, daß das Sperrad p von Rad o mitgenommen wird, wenn sich der Umlaufräderträger im Sinne des Uhrzeigers dreht. Dreht sich der Umlaufräderträger im umgekehrten Sinne des Uhrzeigers, so nimmt das Rad r das Sperrads mit. Die Räder o und r drehen sich lose auf den Wellen v und w. Die Sperräder p und s und die Schnecken n und m sitzen fest auf den Wellen v und w. Ebenso sitzen die Zahnräder q und; t fest auf diesen Wellen. So wird also die Bewegung der Räder o und r immer zum Antrieb des Schneckenrades i verwendet, der notwendig ist, um das Schneckenrad und somit auch die Achse d mit den Sperrädern g und lt im umgekehrten Sinne des Uhrzeigers zu drehen. An den Ausgleichrädern e und f sind Sperrklinken x und y angebracht. Die Verzahnung der Sperräder g und h ist so gewählt, daß die Sperrklinken x und y bei Drehung der Achse d im umgekehrten Sinne des Uhrzeigers (Pfeilrichtung Abb. 3) keine Sperrwirkung .ausüben.
  • Die Wirkungsweise des beschriebenen Getriebes ist folgende: Bei Fahrt in gerader Richtung wird der Umlaufräderträger c von dem Rad a über das Tellerrad h angetrieben. Mit dem Umlaufräderträger c dreht sich auch die Achse d um die Mittelachse der Zentralräder k und 1. Die Achse d nimmt die Ausgleichräder e und f mit, die sich somit auch um die Mittelachse von k und 1 drehen. Die Zentralräder k und 1 haben bei Fahrt in gerader Richtung den gleichen Widerstand. Die Ausgleichräder e und f stehen bezüglich der Welle d, auf der sie lose sitzen, in diesem Fall still. Die Welle d dreht sich durch den vorher beschriebenen Radantrieb immer im umgekehrten Sinne des Uhrzeigers. Die Sperrräderg und h drehen sich mit der Welle d. Die Sperrklinken x und y, die die Bewegung der Rädere und f mitmachen müssen, üben in diesem Fall keinerlei Einfluß, .auf die Sperrräder aus. Bei Durchfahren einer Linkskurve läuft das Zentralrad l schneller als das Zentralrad h. Die Ausgleichräder e und f gleichen den Drehzahlunterschied aus und drehen sich um ihre Welle d. Das Rad e .dreht sich dabei im umgekehrten Sinne des Uhrzeigers und das Rad f entgegengesetzt. Das Rad/ mit der Sperrklinke y sperrt über die Zähne des Sperrrades /t. Das Rad e mit seiner Sperrklinke x versucht das Sperrad g einzuholen. Die Sperrklinke kommt erst dann in Eingriff mit den Sperrzähnen des Rades g, wenn es die Drehzahl der Achse,d erreicht hat. Dreht sich umgekehrt beim Durchfahren einer Rechtskurve das Rad k schneller als das Rad L, so versucht das Rad/ mit der Sperrklinke y das Sperrad lt einzuholen. Das Rad e mit seiner Sperrklinke y ist mit dem Sperrad g in Eingriff. Es ist also gleichgültig, ob der Kraftwagen geradeaus, in Links- oder Rechtskurve, vorwärts oder rückwärts fährt, für alle möglichen Fälle tritt der Augenblick -ein, in welchem ein Ausgleichrad sich in gleicher Richtung mit den Sperrädern dreht und die Ausgleichwirkung durch die Sperrklinken dann verhindert, wenn der Drehzahlunterschied größer werden will, als es die Drehung der Welle d erlaubt. Die Welle d kann nicht von den Rädern e oder f aus angetrieben werden. da der Antrieb durch den Schneckentrieb in dieser Richtung nicht erfolgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Sperrvorrichtung für das Ausgleichgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen, die bei Vorwärts- und Rückw-ärtsfalirt von einem bestimmten Drehzahlunterschied der Antriebsräder an zur Wirkung kommt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit dem Getriebegehäuse (c) umlaufende Zahnräder (o, r) auf einem feststehenden Zahnradkranz (u) abrollen und durch je eine Klinke (z1, z.) je nach dem Drehsinn des Getriebegehäuses ( - c) eines von zwei Ritzeln (p, s) antreiben, die über zwei Antriebsvorrichtungen in immer gleichem Drehsinne eine durchgehende Ausgleichräderwelle (d) drehen, die über je ein Gesperre eines von zwei an einander gegenüberliegen Stellen und lose auf ihr angeordneten Ausgleichrädern (e, f ) sperrt, wenn es sich schneller drehen will als die Ausgleichwelle (d). Selbsttätige Sperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Ritzeln (p; s) angetriebenen Antriebsvorrichtungen aus je einer mit den Ritzeln fest verbundenen Welle (v, w) und an diesen befestigten, mit gleicher Steigung versehenen Schnecken (n, m) bestehen, die in die gegenüberliegenden Seiten eines mit der Ausgleichräderwelle (d) fest verbundenen Schneckenrades (e) eingreifen, wobei das Hemmen der Schnecke durch zwei an den Wellen (v, tv ) befestigten miteinander kämmenden, gleichen Zahnrädern (g, t) verhindert wird. 3. Selbsttätige Sperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Ausgleichräder (,e, f) wirkenden Gesperre aus Klinken (x, y ) bestehen, die an den Flanken der Ausgleichräder (e, f) gelagert sind und in die mit der Ausgleichräderwelle (d) fest verbundenen Sperräder (g, lt) eingreifen.
DEW104063D 1938-08-10 1938-08-10 Selbsttaetige Sperrvorrichtung fuer Ausgleichgetriebe Expired DE710697C (de)

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