DE710099C - Drehstromsteuerung fuer Zweimotorengreiferwindwerke - Google Patents

Drehstromsteuerung fuer Zweimotorengreiferwindwerke

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DE710099C
DE710099C DED82087D DED0082087D DE710099C DE 710099 C DE710099 C DE 710099C DE D82087 D DED82087 D DE D82087D DE D0082087 D DED0082087 D DE D0082087D DE 710099 C DE710099 C DE 710099C
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DE
Germany
Prior art keywords
motor
switching
closing
winches
twin
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Expired
Application number
DED82087D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Thomas
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Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/74Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors controlling two or more AC dynamo-electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

  • Drehstromsteuerung für Zweimotorengreiferwindwerke Bei Zweimotorengreiferwindwerken werden zur Erzielung eines guten Greiferschlusses die Schließseile reichlich angezogen, so daß beim Einschalten des Hubmotors, der gleichzeitig Schließseil- und Halteseil-Frommel antreibt, die ganze Greiferlast von den Schließseilen getragen wird.
  • Die Erfindung befaßt sich mit einer Drehstromsteuerung, die geeignet ist, bei solchen Windwerken mit Planetengetrieben das Schlappseil in den Halteseilen zu beseitigen.
  • Man hat zu diesem Zweck den Schließmotor solcher Windwerke mit einer zweiteiligen Bremse versehen, die beim UJbergang vom Greifen zum Heben teilweise gelöst wird und unter der Greiferlast durchrutscht, bis die Halteseile straff sind. Der Anteil der einzelnen Seile an der Gesamtlast läßt sich auf diese Weise jedoch nicht festlegen.
  • Bei mit Gleichstrommotoren ausgerüsteten Winden wird ein Belastungsausgleich erzielt, indem mittels einer Steuereinrichtung beim Heben des Greifers der Schließmotor auf die Entwicklung eines elektrischen Haltemomentes für die Schließseile bei gleichzeitiger Lüftung der Schließwerksbremse geschaltet wird. Das bedeutet, daß das Drehmoment des Schließmotors kleiner, etwa halb so groß wie das Hubmoment, gewählt wird.
  • Bei Verwendung von Drehstrornmotoren, vorzugsweise vonbekannten Verschiebeankermotoren, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, nach beendetem Schließvorgang iin Bereiche der Eingangsstufen der Einschaltbewegung für den Hubmotor den als Verscbiebeankermotor ausgebildeten Schließmotor mit geschwächtem Ständerfeld und offenem Läuferstromkreis einzuschalten, so daß eine Bremsentlastung ohne Entwicklung eines Drehmomentes eintritt. Die Schwächung des Ständerfeldes kann in bekannter Weise mittels eingeschalteter Widerstände o. dgl..erfolgen. Die Vorteile der Steuerung bestehen darin, (laß keine zweiteilige Bremse für den Schließmotor erforderlich ist und daß die mechanische Bremse durch die vorteilhaftere Verschiebeankerbremse der Drehstroininotoren ersetzt «-erden kann. Ein besonderer Vorteil bestellt noch darin, (1a13 der Belastungsanteil der Seile, hier bei Verwendung voll Drehotrommotoreii, einstellbar herbeigeführt werden kann.
  • Zweckmäßig wird die Schaltwalze des Hiil)ICOntr(-)llers in oder hinter den Anfa li-satifen finit Kontaktstreifen verseben, welche gleichzeitig (las Ständerfeld des Schlie 13-niotors geschwächt einschalten, sobald der Hubkontroller eingeschaltet wird.
  • Wenn (]er Kranführer sieht, daß (las Schlappseil in den Halteseilen beseitigt ist, schaltet er die weiteren Stufen der Schaltwalze ein bis zur 1döclistgeseliwiit(liglceit des Hubmotors, so (1a13 die Bremse für den Schließmotor wieder voll wirksam wird.
  • Will man sieh von der Aufmerksamkeit des Kranführers unabhängig machen, so läßt niait (las Ausschalten des Ständerfeldes für den Schließmotor durch an sich bekannte Schlappseilschalter erfolgen, die voll den Halteseilen abhängig betätigt werden können.
  • Die- Steuerung ist nicht nur bei den finit Drelzstromverschiebeankermotoren angetriebenen Windwerken, sondern auch bei solchen Winden durchführbar, die mit normalen Drehstrommotoren angetrieben und mittels Magnetbremsen gebremst werden. Für die-::en Fall wird in ähnlicher Weise mit der Schaltwalze des Hubkontrollers gleichzeitig (las Feld des die Schließmotorbremse betä tagenden Hubmagneten geschwächt eiligeschaltet.
  • In der Zeichnung ist ein Schaltschema dargestellt.
  • In den Zuleitungen für (las Ständerfeld des Schließmotors i sind veränderliche Widerstände a. 3 und .1 eingeschaltet, die durch ein (freipoliges Schütz 5 überbrückt werden können. Mit einem zweipoligen Schütz 6 kann (ler Stromkreis für (las Ständerfeld sowohl vom Hubkontroller als auch vom Schliel3kontroller geöffnet oder geschlossen werden. Im gezeichneten Beispiel erfolgt das Einschalten des geschwächten Ständerfeldes vom Hubkontroller 7 und das Aitsschalten von einem Schlappseilschalter 8 aus. Mit dein Schlappeilschalter S ist ein weiterer Schalter g verbunden, der über das zweipolige Schütz ro den Läuferstromkreis öffnet oder schließt.
  • Nach beendigtem Schließvorgang erfolgt die Beseitigung des Schlappseils in den
    Halteseilen Il, indem der Kranführer den
    Kontroller 7 für den Hubmotor auf Heben
    schaltet. Die erste Stufe dieses Hubkontrol-
    lers trägt gleichzeitig Kontaktstreifen r i, die
    :en Stä nderstromkreis für den Schließmotor i
    @'iiher (las zweipolige Schütz 6 schließen.
    :)urch die Widerstände a, 3 und .1. die ver-
    ä nderlich sind, wird (las Ständerfeld eiitspre-
    chend der Gröle der Widerstände gesclvt-äcüt
    eingeschaltet und eine Bremsenentlastunr er-
    zielt. Gleichzeitig wird (lie Spule des Zwei-
    poligen Schützes to erregt und der I-_ätifer-
    stromlireis geofliet. so (1113 sich der SChliel.l-
    incitn; ohiae Entwicklung eines Drehinonien-
    tes nur illiter der Greiferlast dreht. bis das
    Schlappseil in den Halteseilen beseitigt ist.
    Die Halteseile werden durch den Schiapp-
    seilschalter N überwacht. der nach I;eseiti-
    gUng des @clilal)pseils den Stromkreis iiir das
    Stä nderfel(l.wieder iitinet und den für den
    Läufer wieder schließt, so (lall die Schließ-
    niotorbreinse nieder voll virlcsani wird.
    Zum öffnen oder Schließen des Greifers
    wird (ler Schließmotor vom Schliellhontroller
    wiederum über (las Schütz 6 eingeschaltet,
    und zwar finit geschlossenem I_:it@ferstrom-
    kreis und voll eingeschaltetem St:in(lerf@l(I.
    Die Widerstände 2, 3 und - «-erden (furch
    (las (freipolige Schütz 5 überbrückt. t; as voin
    Sclilielihontroller aus erfolgt.

Claims (1)

  1. PATEXTAXSrt:LCHL: i. Drehstrornsteuerung für 7-weiinotorengreiferwindwerke finit Planetengetriebe. dadurch gekennzeichnet, (laß nach Peendigung des Schließvorganges ini Bereiche der Eingangsstufen der Ein:chaltbewegtilzg für den Hubmotor der als Verschiebeankermotor ausgebildete Scliliellmotor finit geschwächtem Stä nderfeld und offenem Läuferstromkreis eingeschaltet wird, so daß eine Breinsenentlastun- ohne Entwicklung eines Drehmomentes eintritt. z. Steuerung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, (1a13 das Einschalten des Schließmotors mit geschwächtem Stätiderfeld vorn Hubkontroller aus erfolgt, dessen Schaltwalze zu diesem Zweck in oder hinter einer der Eingan1sschaltstufen mit entsprechenden Kolitaktstreifeil versehen ist. 3. Steuerung nach Anspruch z und z. dadurch gekennzeichnet, da13 das Ausschalten des Ständerfeldes für den Schließmotor durch an sich bekannte Schlappseilschalter erfolgt, die in Abhängigkeit von den Halteseilen betätigt werden.
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