DE709063C - Anordnung an Harpunenkoepfen oder Harpunengranaten - Google Patents
Anordnung an Harpunenkoepfen oder HarpunengranatenInfo
- Publication number
- DE709063C DE709063C DET50463D DET0050463D DE709063C DE 709063 C DE709063 C DE 709063C DE T50463 D DET50463 D DE T50463D DE T0050463 D DET0050463 D DE T0050463D DE 709063 C DE709063 C DE 709063C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- harpoon
- grenade
- point
- skin
- tip
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 241000283153 Cetacea Species 0.000 claims description 15
- 239000002223 garnet Substances 0.000 description 4
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 3
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 3
- 235000015241 bacon Nutrition 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000037368 penetrate the skin Effects 0.000 description 2
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 2
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 1
- 101150107341 RERE gene Proteins 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B30/00—Projectiles or missiles, not otherwise provided for, characterised by the ammunition class or type, e.g. by the launching apparatus or weapon used
- F42B30/14—Harpoons
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
Description
- Anordnung an Harpunenköpfen oder Harpunengranaten Bei den gewöhnlichen Harpunen oder Harpunengra,naten bildet man die Spitze möglichst scharf ,aus; im allgemeinen sind um den vordersten Teil der Spitze Steuerflügel angeordnet. Es zeigt sich indessen, insbesondere beim Schießen von Walen, daß die Spitze schwer durch die Haut des Wales hindurchdringen kann, falls der Winkel zwischen der Harpunenachse und der Hauptoberfläche klein ist. Die Spitze gleitet dann leicht auf der glatten Walhaut ab, und der Schuß geht fehl. Dasselbe gilt biei Harpunen, wenn diese bei Handfeuerwaffen zum Schießen von kleineren Seetieren benutzt werden. Deshalb muß man oft den Wal längere Zeit jagen, nicht allein, um in Schußweite zu gelangen, sondern auch, um in eine derartige Stellung zu ihm zu kommen, daß der genannte Winkel genügend groß wird.
- Nach der Erfindung wird am Rande einer abgestumpften Spitze des Harpunenkopfes oder der Granate durch Aushöhlung des Spitzenendes eine umlaufende Schneidkante gebildet. Durch eine derartige Harpunenspitze kann man in ausgedehntem Grade Fehlschösse der erwähnten Art vermeiden. Der Teil der scharfen Kante, der selbst unter einem ziemlich kleinen Winkel zwischen Walhaut und Harpunenachse gegen die Walhaut anschlägt, bildet nämlich -einen bedeutend größeren Winkel mit der Walhaut als die Achse, weshalb er sich viel leichter in die Haut und unter den Speck eingraben kann. Während des weiteren Ganges in den Walkörper hinein wird dann das Geschoß eine gekrümmte Bahn verfolgen, weil der Widerstand gegen das Hineindringen eine Kante darbietet, die exzentrisch zur Harpunenachse liegt und deshalb die Neigung hat, das Geschoß zu kippen, so daß die Bahn einen ständig größeren Winkel mit der Haut des Wales erhält. Außerdem übt die erwähnte Gestalt der Harpunenspitze oder Harpunengranatspitze eine gewisse Bremsung aus, die insoweit vorteilhaft ist, als die Harpune dann nicht so leicht quer durch den Walkörper hindurchdringt und an der entgegengesetzten Seite herauskommt.
- Im allgemeinen wird man die vorderste Endfläche keilförmig machen, aber es können auch durch Aushöhlung und Aussparung meh-
rere schräg von innen nach vorn und außen verlaufende und außen in einer Spitze endende Schneidkanten gebildet werden. Ebenso können am Anfange des Harpunen-, kopfes oder der Harpunengranate verteile Rippen angeordnet werden, deren vorn lie- gendes Ende vor der Fläche des Spitzen- endes außen eine Spitze bildet. In der Zeichnung sind einige AusfÜhrungs- beispiele veranschaulicht. Fig. i zeigt im Längsschnitt den vordersten Teil einer Har- punengranate gemäl') der Erfindung. Fig.2 zeigt in größerem '%Ial#')stzbe einen (werschnitt einer Granatspitze mit Rippen. Fig. ; zeigt eine Abänderung der Endfläche der Har- punenspitze. Fig. 4. und 5 zeigen in gröl:)erein Maßstabe beziehungsweise Seitenansicht den vordersten Teil einer Harpunengranate und Endansicht der vordersten Fläche der Spitze in einer Ausführungsform. Fig.6 zeigt eine zweite Ausführungsforen dieser Endfläche. Die Fig.7 und 8 -neigen eine Abänderung, wobei Fig.7 eine Seitenansicht des Vorderendes der Spitze ist und Fig. S die Gestalt der vorderen Stirnfläche zeigt. Wie aus Fig. r ersichtlich, trielt die Granate i einer gewöhnlichen Harpune die Oberfläche 2 des Walkörpers unter einem kleinen Winkel x zu diesem. Dieser Winkel ist selbstverständlich zu klein, als daß eine gewöhnliche scharfe Granatspitze durch die Haut 2 hindurchdringen könnte, da die Haut immer glatt ist. Die Spitze wird deshalb abgleiten, und der Schuß ist verfehlt. Diese Wirkung wird durch übliche Steuerrippen 3 der Granatspitze erhöht. Dasselbe Verhält- nis gilt natürlich für eine gewöhnliche Har- pune, die ohne Granate verschossen wird. Wenn man jedoch von der Harpunenspitze oder der Harpunengranatspitze ein Stück hinter der scharfen Spitze abschneidet, so wird das Verhältnis sofort anders. Die End- fläche einer derartigen Spitze erhält unge- fähr das in Fig.2 gezeigte Aussehen, wo diese Endfläche etwas vergröl,')ert gezeigt ist. Erfindungsgemäß ist, wie Fig. i zeigt, die vorderste Endfläche .i der Spitze etwas konkav gemacht, so daß eine ringförmige, zweckmäßig scharfe Schärfe 5 gebildet wird. Wenn die Granate oder die Harpunenspitze gegen die Haut 2 des Wales in demselben Winkel x schlägt, wird sich das Verhältnis so gestalten, als ob dieser Winkel x zum Winkel y vergrößert wäre. Eine derartige Harpunenspitze muß daher bedeutend leichter durch die Haut dringen. Die Erfahrung zeigt die Richtigkeit dieser Betrachtung. Wenn die scharfe Schneide 5 desjenigen Teils, der der Haut 2 am nächsten liegt, des- halb durch sie hindurchdringt, wird sie die Haut und den darunter liegenden Speck mit grol',er Leichtigkeit herausschälen; die Bahn der Harpune, die vor dem Anschlag die Richtung des Pfeiles G hat, wird sich jetzt ;4.enählicli nach unten abkrümmen, wie durch #,äe strichpunktierte Linie 7 in Fig. i ange- .'iä.eutet. Es ergibt nämlich der Widerstand g'egefi (las Hereindringen der Harpune in dem Walkörper für die Harpune ein kippendes Moment. Es wird nun auch leicht verständ- lich, daß man eine ähnliche Wirkung er- reicht, falls die Endfläche der Harpunen- spitze das in Fig.2 gezeigte Aussehen er- hält, das etwa sternförmig ist. Die Endfläche kann indessen auch dreieckig, viereckig, sechseckig risw. sein, und die .,Ecken in diesen Kanten können auch abgerundet sein, wie in Fig.3 angedeutet ist. Fig..l zeigt die Abänderung, daß das Vor- derende der Granate oder der Harpune als ein KreuzmeilScl ausgebildet ist. Nach den Fig..i und 5 hat dieser Kreuzmeißel zwei Schl-irfen g und io, die einander im rechten Winkel schneiden. Zweckmäßig können diese Schärfen etwas konkav sein, wie es bei 9 in Fig. r.1 ersichtlich ist. Zwischen den da- durch gebildeten Rippen i i entstehen Fur- chen 12, die sich nach hinten fortsetzen und schließlich in die Granatfläche übergehen. In Fig.6 ist die Abänderung gezeigt, daß die Kreuzmeil)el vier Schärfen haben, die einander in der Mitte kreuzen. Die Anzahl der Schärfen ist natürlich umwesentlich. Nach den Fig.7 und 8 ist auch die End- fläche a konkav ausgebildet, und es sind vier Steuerrippen 13 als Vorsprünge außerhalb der äußeren zylindrischen Fläche der Spitze i angebracht. Diese Rippen sind an .der äußeren Kaute scharf. Fig.8 ist der Fig.2 sehr ähnlich, aber die Rippen 13 sind etwas anders gestaltet als die Rippen 3 in Fig. 2, indem die Rippen 3 nach hinten ständig einen größeren Abstand von der zylindri- schen Fläche der Harpune i haben, wäh- rend nach Fig. S das Entgegengesetzte der Fall ist.
Claims (1)
-
fes oder der Harpunengranate, durch Aushöhlung und Aussparung verteilt liegend, mehrere schräg von innen nach vorn und außen verlaufende und außen in einer Spitze endende Schneidkanten gebildet sind. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß am Umfang des Harpunenkopfes oder der Harpunengranate verteilt Rippen angeordnet sind, deren vorn liegendes Ende vor der Fläche des Spitzenendes außen eine Spitze bildet.PATI?NTANS1'Iti'lC 11I:: i. Anordnung an Harpunenköpfen oder Harpun engranaten, um das Abgleiten einer abgeschossenen Harpune an der Haut von geschossenen Walen bei zu flachem AntreFfefi der Harpune auf den Walkörper zti vermeiden, dadurch gekennzeichnet, daß am Rande einer abgestumpften Spitze des Harpunenkopfes oder der Granate durch Aushöhlung des Spitzenendes eine umlaufende Schneidkantc gebildet ist. 2. Anordnung nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß am abge- stumpften Spitzenende des Harpunenkop-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO709063X | 1938-04-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE709063C true DE709063C (de) | 1941-08-05 |
Family
ID=19906752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET50463D Expired DE709063C (de) | 1938-04-07 | 1938-06-02 | Anordnung an Harpunenkoepfen oder Harpunengranaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE709063C (de) |
-
1938
- 1938-06-02 DE DET50463D patent/DE709063C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3024075C2 (de) | Haareinpflanzeinrichtung | |
| DE1108852B (de) | Chirurgische Nadel | |
| DE1808604B2 (de) | Nagel | |
| DE709063C (de) | Anordnung an Harpunenkoepfen oder Harpunengranaten | |
| DE544856C (de) | Befiedertes Geschoss | |
| DE920119C (de) | Vorrichtung zum Verknuepfen zweier in entgegengesetzte Richtungen weisender Fadenenden | |
| DE3909639A1 (de) | Vorrichtung zum verschieben eines gutsstranges | |
| DE3237686C2 (de) | ||
| DE1535176B1 (de) | Fadenwaechter mit mehreren Fadenwaechterhebeln | |
| DE669690C (de) | Fingerhut mit Einfaedelvorrichtung | |
| DE1205648B (de) | Fadenschneidvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen | |
| DE819137C (de) | Vorrichtung zum Schaelen von Zitrusfruechten | |
| DE822159C (de) | Zielvorrichtung fuer Bolzenschiessvorrichtungen zur Anbringung von Duebeln im Mauerwerk | |
| DE2945268C2 (de) | Geschoß für Läufe mit glatter Bohrung | |
| DE2219471C2 (de) | Köderfischimitation für den Raubfischfang | |
| DE2335869A1 (de) | Vorrichtung zur verringerung der eindringtiefe einer auf tierkoerper abschiessbaren injektionsnadel | |
| DE1238616B (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Zysten aus Koerperhoehlen | |
| DE637297C (de) | Schiessscheibe mit Leitkanaelen fuer das Geschoss und von letzterem ausgeloeste Anzeigevorrichtung | |
| DE551852C (de) | Vorrichtung zum Maschenaufnehmen in Wirkwaren mit mehreren Zungennadeln | |
| DE602072C (de) | Naehmaschine mit OEffnungsvorrichtung fuer den Spulentraeger zum Freilegen des Fadendurchganges | |
| DE511449C (de) | Webschuetzen | |
| DE808168C (de) | Knopf fuer Bekleidungsstuecke | |
| DE499194C (de) | Hohlsaumnaehmaschine mit zwei Nadeln und einem zweizinkigen Bohrer | |
| DE853666C (de) | Umlaufender, schraubenfoermiger Halmabteiler fuer Maehmaschinen | |
| CH203762A (de) | Brennkraftmaschine. |