DE551852C - Vorrichtung zum Maschenaufnehmen in Wirkwaren mit mehreren Zungennadeln - Google Patents

Vorrichtung zum Maschenaufnehmen in Wirkwaren mit mehreren Zungennadeln

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DE551852C
DE551852C DE1930551852D DE551852DD DE551852C DE 551852 C DE551852 C DE 551852C DE 1930551852 D DE1930551852 D DE 1930551852D DE 551852D D DE551852D D DE 551852DD DE 551852 C DE551852 C DE 551852C
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DE1930551852D
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JOHANNE SCHAARSCHMIDT
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B17/00Repairing knitted fabrics by knitting operations
    • D04B17/04Repairing knitted fabrics by knitting operations by picking-up dropped stitches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Maschenaufnehmen in Wirkwaren mit mehreren Zungennadeln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Maschenaufnehmen in Wirkwaren mit zwei oder mehreren nebeneinander angeordneten Zungennadeln zum gleichzeitigen Aufnehmen von zwei oder mehreren nebeneinanderliegenden Fallmaschen.
  • Bei den bisher bekannten Arbeitsweisen, Fallmaschen mit der Zungennadel aufzunehmen, war es, bedingt durch die Bauart der Nadel im allgemeinen, nur möglich, mit einer "Zungennadel zu arbeiten, folglich auch nur eine Fallmasche aufzunehmen.
  • Wohl ist ein Gerät bekannt zum gleichzeitigen Aufnehmen von mehreren nebeneinanderliegenden Fallmaschen, bei dem zwei oder mehrere der gewöhnlichen im Handel erhältlichen Zungennadeln in einem besonders dazu ausgebildeten Halter nebeneinander eingespannt sind. Die Köpfe der Nadeln liegen dabei in einer Senkrechten zur N adelachse. Mit dieser Vorrichtung kann man aber nur in der Weise arbeiten., daß die Nadeln etwa senkrecht zur Gewirkefläche oder parallel zur auf der Gewirkefläche senkrechten Ebene des aufzunehmenden Maschenstäbchens gehalten wird. Diese Arbeitsweise hat aber den Nachteil, daß die Nadeln frei in den Hohlraum des über einen Becher gespannten Gewirkes arbeiten, also keinerlei Führung haben und dadurch auch die Maschen des Gewirkes stark beanspruchen und verzerren, wie auch leicht hierbei eine zweite Masche vom Haken erfaßt werden kann. Soll dagegen in der vorteilhaften Weise gearbeitet werden, bei welcher die Vorrichtung schräg seitwärts zum aufzunehmenden Maschenstäbchen gehalten wird, so ist die bekannte Vorrichtung unbrauchbar. Um daher eine solche Arbeitsweise zu ermöglichen, werden bei der Vorrichtung nach der Erfindung die Nadeln so angeordnet, daß die Köpfe der nebeneinander angeordneten Zungennadeln in einer Geraden liegen, die mit den Nadelachsen einen Winkel bildet. Auch die Stirnflächen der wulstartigen Verstärkungen der Nadelschäfte liegen in einer Geraden, die mit den Nadelachsen einen Winkel bildet. Hierdurch wird erreicht, d.aß man leicht und schnell mehrere nebeneinanderliegende Fallmaschen zu gleicher Zeit aufnehmen kann.
  • Dieses Bestreben unterstützt sehr vorteilhaft noch ein neben der rechten Nadel in einem Abstand angeordnetes Gleitstück m mit nach oben gekrümmter Fläche, wobei auch seine Fläche nach den Nadeln zu verwunden ist, indem es, wenn die Nadeln ins Gewirke eindringen, .auf dem Gewirke aufliegt und Führung gibt.
  • Die Nadeln arbeiten dabei in einer seitliehen Schräglage zur Gewirkefläche. Das Gewirke ist bei dieser Arbeitsweise über einen besonderen, mit einer flachen Auskehlung versehenen Ständer gespannt, die Haken gleiten dabei .auf der inneren ebenen Fläche dieser Auskehlung, wodurch sie eine besondere Führung erhalten. In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in einer Ausführungsform mit zwei Zungennadeln dargestellt.
  • Es zeigt Abb. i eine Draufsicht auf diese Vorrichtung, Abb. z eine Seitenansicht der Vorrichtung, in Pfeilrichtung (Abb. i). gesehen, Abb.3 die Vorrichtung beim Aufnehmen von Fallmaschen in einem Wirkwarenstück. Die Ausführung der Zungennadeln ist die bekannte mit Haken i, Zunge q., Schaft z, Verstärkung 3. Die beiden Zungennadeln sind in einem Abstand x, .der der Feinheit des Gewirkes entsprechend gewählt ist, so nebeneinander angeordnet, daß die rechte Zungennadel (Abb. i) gegen die linke etwas zurücksteht, so daß beim Arbeiten in der Schräghaltung der Vorrichtung nach Abb. 3 immer nur eine Masche von jedem Haken i erfaßt wird. Dieses Bestreben wird gleichzeitig auch durch die nach unten und seitlich abgerundete Verstärkung 3, die den Schaft 2 auch seitlich umschließt, unterstützt. Die Köpfe der Nadeln i liegen in einer Geraden, die mit den Nadelachsen den Winkel a bildet. Die Zurückstellung der rechten Nadel erfordert, daß auch die Verstärkungen 3 der Nadeln nicht in der .gleichen Höhe liegen, sondern daß die Stirnflächen der Verstärkungen in einer Geraden liegen, die mit den Nadelachsen einen Winkel b bildet. Anstatt zwei Nadeln können in der beschriebenen Weise auch drei oder mehr Nadeln angeordnet werden.
  • Neben der rechten Nadel ist in einem Abstand z seitlich noch ein Gleitstück m mit nach oben gekrümmter Fläche in solcher Lage angebracht, daß das vordere abgerundete Ende desselben, wenn die Nadeln ins Gewirke bis zu ihrer tiefsten Stellung eingedrungen sind, noch drei oder vier nicht aufgenommene Maschenstege überdeckt und nach unten drückt. Dadurch, daß das Gleitstück mehrere noch nicht aufgenommene Maschenstege überdeckt und nach unten drückt, erreicht man, daß diese von dem Maschensteg, der mittels des Hakens i erfaßt wird, abgedrückt werden, so daß nur immer ein Maschensteg von dem Haken erfaßt werden kann.
  • Beim Arbeiten der Vorrichtung auf dem erwähnten Arbeitsständer gibt man den Nadeln beim Arbeiten eine gleichbleibende Führung und Richtung, was von besonderer Wichtigkeit in diesem Falle ist. Unter dem Gewirke gleiten die Nadelhaken i auf der Arbeitsständerplatte, und oben liegt das Gleitstück »b auf dem Gewirke auf. Das Gleitstück m ist, um ein leichtes, schnelles Arbeiten mit der Vorrichtung zu .ermöglichen, etwas nach oben gekrümmt. Dabei ist seine Fläche nach den Nadeln zu noch verwunden. Das Gleitstück m ist bei n an der rechten Zungennadel befestigt; es könnte auch mittels einer Hülse aufgeschoben oder sonstwie befestigt sein.
  • Die Verbindung der zwei oder mehrerer nebeneinander angeordneten Nadeln kann auch in anderer Form erfolgen, z. B. können die Nadeln in einem besonderen Halter mittels eines Klobens nebeneinander durch eine Druckschraube zusammengespannt werden, der Halter wird dann im Heft befestigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Maschenaufnehmen in Wirkwaren mit mehreren parallel nebeneinander angeordneten Zungennadeln, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Zungennadeln so nebeneinander in einem der Maschenteilung des auszubessernden Gewirkes entsprechenden Abstand (x) .angeordnet sind, daß die Nadelköpfe und die Stirnflächen der wulstartigen Verstärkungen .der Nadelschäfte in einer Geraden liegen, die mit den Nadelachsen einen Winkel bildet. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben der kürzesten Zungennadel in einem etwa der Nadelstärke entsprechenden Abstand ein etwas nach oben .gebogenes, nach den Nadeln zu verwundenes Gleitstück (-in) angeordnet ist, das auf dem Gewirke gleitend den 1T.adeln Halt und Führung gibt.
DE1930551852D 1930-08-29 1930-08-29 Vorrichtung zum Maschenaufnehmen in Wirkwaren mit mehreren Zungennadeln Expired DE551852C (de)

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DE (1) DE551852C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2446225A (en) * 1944-06-17 1948-08-03 Georgi Beatrice Hosiery reknitting needle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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