DE708931C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen

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Publication number
DE708931C
DE708931C DET48178D DET0048178D DE708931C DE 708931 C DE708931 C DE 708931C DE T48178 D DET48178 D DE T48178D DE T0048178 D DET0048178 D DE T0048178D DE 708931 C DE708931 C DE 708931C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
loop current
circuit
during
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET48178D
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Windolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DET47117D external-priority patent/DE684278C/de
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET48178D priority Critical patent/DE708931C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE708931C publication Critical patent/DE708931C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/58Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen Das Hauptpatent 684 a78 betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechalnlagen, insbesondere Fernsprechnehenstelleinanlagen, bei welchen in den Speisestromkreis ein Differenzrelais eingeschaltet ist, welches mit einem nur während des Empfanges von Schleifenstromstößen erregten Relais derart zusammenarbeitet, daß durch vorübergehende Erdung während der Aussendung von Schleifenstromstöß:en bestimmte Schaltwirkungen ausgelöst werden. Zu diesem Zwecke ist das in den Speisestromkreis eingeschaltete Differenzrelais normalerweise kurzgeschlossen. Die Aufhebung des Kurzschlusses erfolgt erst während der Aussendung von Schleifenstromstößen, während der das Differenzrelais zur Auslösung einer bestimmten Schaltwirkung durch vorübergehende Erdung zum Ansprechen gebracht werden kann. Eine- derartige Schaltung des Differenzrelais bedingt die Anordnung zweier Speis:ebrückenrelais, um andere, durch Erdung der Teilnehmerleitung vorzunehmende Schaltwirkungen, z. B. die Beeinflussung der Rückfrageumschaltestelle, durchführen zu können.
  • Die Erfindung sieht eine Verbesserung der Anordnung gemäß. dem Hauptpatent vor, die ,es ermöglicht, neben dem Differenzrelais nur mit deinem Relais in dem Speisestromkreis, also mit einer geringeren Anzahl von Schaltmitteln, auszukommen. Sie erreicht dies dadurch, daß das in den Speisestromkreis :eingeschaltete Differenzrelais sowohl durch einen durch eine zeitlich unabhängige Erdung der Teilnehmerleitung als auch durch einen während der Aussendung von Schleifenstromstößen durch vorübergehende Erdung der Teilnehmerleitung gegebenen Anreiz betätigt -wird und je nach dein Erregungszustand eines nur während des Empfanges von Schleifenstromstößen erregten Relais unterschiedliche Schaltvorgänge auslöst.
  • Mit der Schaltung nach der Erfindung können in einfachster Weise unterschiedliche Schaltvorgänge, wie beispielsweise Aufschalten auf bestehende Verbindungen und Trennen diese: Verbindungen oder Umschaltung auf Rückfrage und Einschaltung eines Zeichens zur Beamtin, über dieselbe Anschlußleitung gesteuert werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, welche die grundsätzlichen Stromläufe einer Rückfrageulnschaltestelle in Fernsprechnebenstellenanlagen wiedergibt.
  • In der zu der Sprechstelle Tzz führenden Schleifenleitung a, h liegen ein Speisebrückenrelais J und die Wicklungen 1 und 1I eines Differenzrelais X. Das Relais J vermag mit seinem Kontakt i, Stromstöße auf die zu einem Amt A führende Leitung a" b, zu übertragen. Während der Belegung ist das Relais J durch den Speisestrom erregt. Über Kontakt i-, wird ein Verzögerungsrelais V erregt gehalten.
  • Das Differenzrelais X spricht auf jede Erdung der zum Teilnehmer führenden Leitung' an. Soll beispielsweise eine Umschaltung auf die Rückfrageleitung RL erfolgen und betätigt der Teilnehmer vorübergehend die Erdtaste seines Apparates, dann wird Relais X vorübergehend erregt. Bei seinem Ansprechen schließt der Kontakt x, einen Stromkreis für das Relais R" welches an seinem Kontaktr, einen Stromkreis für die Wicklung I des Relais R, vorbereitet, der beim Wiederabfallen des Relais X am Ende des Tastendruckes geschlossen wird. Das Relais R, spricht an und schaltet mittels der Kontakte r, und r.= auf die Rückfrageleitung RL um. 5urch den Kontakt r.3 wird eine Drosselspule Dr, in die zu dem Amt A führende Leitung eingeschaltet, welche verhindert, daß die aufgebaute Amtsverbindung zusammenfällt.
  • Der Teilnehmer vermag nunmehr Schleifenstromstöße zum Aufbau der Rückfra geverbindung auszusenden. Diese Schleifenstromstöße werden mit dem Kontakt i, auf die Rückfrageleitung RL übertragen. Während des Empfanges der Schleifenstromstöße wird bei jedem Abfall des Relais J über den Kontakt i.. die Wicklung I des Verzögerungsrelais:-1-,V erregt, welches für die Dauer des Empfanges einer Stromstoßreihe seinen Anker angezogen hält. Das Ansprechen des Relais I'V ist für die Dauer der Rückfrageverbindung ohne Bedeutung.
  • Will hingegen der Teilnehmer die Meldelampe 111L der Beamtin zum Aufleuchten bringen, um der Beamtin anzuzeigen, daß sie in die Verbindung eintreten soll, dann muß er während der Aussendung von Schleifenstromstößen vorübergehend die Erdtaste betätigen. Durch den Empfang der Schleifenstromstöße ist das Relais W erregt. .Das Umlegen des Kontaktes x, erfolgt somit zu einem Zeitpunkt, da der Kontakt w, umgelegt ist. Sobald durch das Ansprechen des Differenzrelais X der Kontakt x, in seine Arbeitsstellung gelangt, wird ein Stromkreis geschlossen, der sowohl über die Meldelampe ML als auch über eine Haltewicklung II I des Relais X und eine Haltewicklung des Relais W verläuft. Die Kontakte x, und w, werden somit auch nach Loslassen der Erdtaste und nach Beendigung der Stromstoßgabe in der Arbeitslage gehalten, und die Lampe ML leuchtet dauernd auf. Sobald die Beamtin in die Verbindung eintritt, betätigt sie die Taste T, welche den Lampenstromkreis und den Haltestromkreis für die Relais X und IV unterbricht. Über die Kontakte w2 und x2 wird bereits beim Ansprechen des Relais X während der Stromstoßgabe der Stromstoßübertragungskontakt il kurzgeschlossen, so daß die Stromstöße nicht unnötig in die Verbindungseünrichtungen weitergeleitet werden.
  • Da in der Regel die Aussendung von Schleifenstromstößen während einer bestehenden Amtsverbindung unerwünscht ist, wird der Teilnehmer angewiesen, daß er vor Abgabe des Kriteriums für die Einschaltung eines Zeichens durch einfache Erdung der Teilnehmerleitung die Umschaltung auf Rückfrage vornimmt. Die Aussendung von Stromstößen auf die belegte Rückfrageleitung ist nicht störend, da sofort bei Betätigung der Erdtaste während der Stromstoßsendung und bei dem hierbei erfolgten Ansprechen des Differenzrelais X an dein Kontakt x, der Erregungsstromkreis für das U mschalterelais R2 unterbrochen wird und somit die Rückfrageumschaltung wieder aufgehoben wird. Das Relais R2 vermag sich ,auch nicht für die Dauer des Tastendruckes - wie sonst bei Aufhebung der Rückfrageumschaltung -durch einfachen Tastendruck zu halten, da der Kontakt w, infolge der Stromstoßsendung umgelegt ist. -

Claims (1)

  1. PATE VTANSPRÜCIII;: I. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, insbesondere Fernsprechnebe;nstellenanlagen, bei welchen in den Speisestromkreis ein Differenzrelais eingeschaltet ist, welches mit einem nur während des Empfanges von Schleifenstromstößen erregten Relais derart zusammenarbeitet, daß durch vorübergehende Erdung während der Aussendung von Schleifenstromstößen bestimmte Schaltwirkungen ausgelöst werden, nach Patent 684 2,78, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Speisestromkreis eingeschaltete Differenzrelais (X) sowohl durch einen durch .eine zeitlich unabhängige Erdung der Teilnehmerleitung als auch durch einen während der Aussendung von Schleifenstromstößen durch vorübergehende Erdung der Teilnehmerleitung gegebenen Anreiz betätigt wird und je nach dem Erregungszustand eines nur während des Empfanges von Schleifenstromstößen erregten Relais (W) unterschiedliche Schaltvorgänge auslöst. z. Schaltungsanordnung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arbeitskontakt (x1) des Differenzrelais (X) in Reihe mit einem Arbeitskontakt (w1) des während des Empfanges von Schleifenstromstößen erregten Relais (W) den Betätigungsstrom für den gewünschten Schaltvorgang schließt. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Betätigungsstromkreis für den gewünschten Schaltvorgang liegende Kontakt (tt") des nur während des Empfanges von Schleifenstromstößen erregten Relais (W) als Wechselkontakt ausgebildet ist, über dessen Ruheseite der Betätigungsstromkreis für den anderen Vorgang verläuft. q:. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Betätigungsstromkreis für den gewünschten Schaltvorgang Haltewicklungen des Differenzrelais und des während der Schleifenstromstoßgabe erregten Hilfsrelais liegen, so daß der Stromkreis auch nach Beendigung der Nummernstromstoßgabe und nach Beendigung -des Tastendruckes aufrechterhalten bleibt. 5: Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichzeitigem Ansprechen des während der Schleifenstromstoßgabeerregten Hilfsrelais (W) und des Differenzrelais (X) der Stromstoßweitergabek@ontakt (il) unwirksam gemacht wird. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 5 für Nehenstellenanlagen, bei denen nach Umschaltung auf Rückfrage durch vorübergehende Erdung während einer Schleifenstromstoßgabe ein Signal bei der Beamtin eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß. zugleich mit der Einschaltung des Signals die Rückfrageumschaltung aufgehoben wird.
DET48178D 1936-07-04 1937-02-16 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen Expired DE708931C (de)

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