DE708923C - Enthaeutemesser - Google Patents

Enthaeutemesser

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Publication number
DE708923C
DE708923C DEB190452D DEB0190452D DE708923C DE 708923 C DE708923 C DE 708923C DE B190452 D DEB190452 D DE B190452D DE B0190452 D DEB0190452 D DE B0190452D DE 708923 C DE708923 C DE 708923C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
skinning
rind
blade
skin
Prior art date
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Expired
Application number
DEB190452D
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Berens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEPH BERENS
Original Assignee
JOSEPH BERENS
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Filing date
Publication date
Application filed by JOSEPH BERENS filed Critical JOSEPH BERENS
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Application granted granted Critical
Publication of DE708923C publication Critical patent/DE708923C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/16Skinning instruments or knives
    • A22B5/168Hand tools specially adapted for skinning carcasses

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

  • Enthäutemesser Gegenstand der Erfindung ist ein Enthäutemesser, das zum Abtrennen der Fleisch-und Fetteile von den Häuten dient und das insbesondere zum Trennen der Schwarte van der Speckseite von geschlachteten Schweinen geeignet ist, um später die Schwarte zu Leder verarbeiten zu können. Bei der gegenwärtigen Knappheit der Mehrzahl der Rohstoffe, insbesondere der zur Lederverarbeitung dienenden Felle und Häute, ist es von besonderer ' Bedeutung, beim Enthäuten der Tiere die Haut voll und ganz im unversehrten Zustande zu erhalten.
  • Es sind schon besondere Enthäutemesser in Benutzung gewesen, die beispielsweise eine mit dem Messerblatt verbundene Führungsschiene aufwiesen. Derartige Enthäu:emesser haben sich aber nicht im Betriebe bewährt, weil sich Fleisch- und Fettfasern zwischen Führungsschiene und Messerblatt festsetzten und im übrigen diese Messer schwer und umständlich zu handhaben waren. Es sind auch schon Enthäutemesser bekanntgeworden, bei welchen das Messerblatt auf der einen Seite vollkommen glatt ist und auf der anderen Seite eine besondere Ausbildung zeigt. So gibt es ein bekanntes Enthäutemesser, dessen Messerblatt gegenüber der glatten Seite @erhaben oder gewölbt ,ausgebildet ist. Hierdurch tritt aber der Nachteil ein, daß das Messer beim Gebrauch leicht abgleiten kann. Bei Messern dieser Art hat man auch die Messerspitze mit einer kugelförmigen oder ähnlich gestalte;en Verdickung ausgeführt oder die Messerspitze mit einem Hohlschliff versehen. Aber alle diese Formgebungen konnten 'kein fehlerloses und einwandfreies Abtrennen der Haut gewährleisten.
  • Zur Behebung der vorgenannten Nachteile ist das Enthäuteinesser erfindungsgemäß s.<Y' ausgebildet, daß bei der Enthäutungsarbeit ein Einschneiden, Einstechen oder eine sonstige Verletzung der Schwarte nicht stattfinden kann, vielmehr ein fester Halt und eine sichere Anlage des Messers erzielt werden. Dieser Zweck wird erfindungsgemäß dadurch verwirklicht, daß an dem Messerblatt, welches auf der einen Seite in bekannter Weise vom Messerrücken bis zur Messerschneide vollkommen glatt und eben ist, auf der anderen Seite zur Bildung der Schneide eine Hohlkehle angeschliffen ist, die sich über die ganze Länge des Messers bis zur Messerspitze hinzieht, wobei die Messerspitze abgestumpft oder abgerundet, aber ohne Verdickung ausgebildet ist.
  • Beim Gebrauch wird das Messer so gehalten, daß die Hohlkehle des Messerblattes an der Schwarte, die glatte Messerseite also an der Speck- oder Fleischseite liegt. Infolge der beschriebenen Ausbildung erhält das 3 esser bei seiner Benutzung eine feste und sichere Führung. Es liegt dabei auf der Schwarte oder der Haut mit der Unter- und der Oberkante der Hohlkehle auf. In dieser Weise läßt sich ein sicherer- und sauberer, die Fettschicht genau von der Schwarte abtrennender Schnitt erzielen,-wobei ferner jegliche Verletzung der Schwarte oder Haut verhütet wird und sich auch Fleisch- und Fettfasern nicht an dem Messer festsetzen. können. Infolge der vorhandenen leichten Möglichkeit einer sicheren Handhabung des Messers geht auch die Enthäutearbeit schneller vonstatten, zumal das Messer ein verhältnismäßig geringes Gewicht aufweist, da Führungsschienen, Schrauben usw. nicht vorhanden sind. Es wird somit an Zeit und Arbeit gespart, und ferner kann das Messer auch von weniger geübten Personen gefahrlos benutzt werden. Infolge des gegenwärtigen Ledermangels kommt daher der Erfindung eine erhöhte Bedeutung zu. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: `.. . Abb. i das Enthäutemesser in Seitenansicht, Abb. 2 einen Schnitt durch das Messerblatt ,ach der Linie 2-2 in Abb. i und Abb.3 eine Stirnansicht des Messers, von der Spitze aus gesehen.
  • Das Messer weist ein vorzugsweise schwach gebogenes Messerblatt a auf, das in dem Messerheft b durch Niete c o. dgl. in der üblichen Weise befestigt ist. Das Messerblatt aist an der einen Seite g vom Messerrücken bis zur Messerschneide vollkommen glatt und eben ausgeführt. Erfindungsgemäß ist auf der anderen Seite zur Bildung der Messerschneide eine Hohlkehle d angeschliffen, die sich über die ganze Eänge des Messerblattes hinzieht. Vorn an der Spitze/ ist das Messer zur Verhütung des Einstechens in die Haut halbrund oder ballig ausgebildet (s. Abb.3).
  • Damit der Benutzer das Messer fest und sicher in der Hand halten kann, ist das Messerheft in an sich bekannter Weise mit einer unteren Ausrundung und einem Ansatz h ausgestattet, gegen welchen der Zeigefinger sich fest anlegt. Bei der Benutzung wird das Messer so zwischen Schwarte und Speckschicht eingeschoben, daß die glatte Seite g des Messers gegen die Speckschicht anliegt, während die Hohlkehle d zur Anlage auf der Schwarte kommt. Bei dieser Haltung des Messers läßt sich ein gefahrloses Abtrennen der Haut im unbeschädigtere Zustande bewirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Enthäutemesser, dessen Messerblatt auf der einen Seite vom Messerrücken bis zur Messerschneide vollkommen glatt ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der anderen Seite des Messerblattes zur Bildung der Schneide eine Hohlkehle angeschliffen ist, die sich über die ganze Länge des Messers bis zu der abgestumpften und ohne Verdickung ausgeführten Messerspitze hinzieht.
DEB190452D 1940-04-13 1940-04-13 Enthaeutemesser Expired DE708923C (de)

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DE708923C true DE708923C (de) 1941-08-02

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0216575A1 (de) * 1985-09-23 1987-04-01 Black & Decker Inc. Schneideblatt
DE29812979U1 (de) 1998-07-21 1998-09-24 Blaser, Horst, Dipl.-Betriebsw., 68782 Brühl Messerklinge für ein Jagd-Aufbruchmesser

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0216575A1 (de) * 1985-09-23 1987-04-01 Black & Decker Inc. Schneideblatt
DE29812979U1 (de) 1998-07-21 1998-09-24 Blaser, Horst, Dipl.-Betriebsw., 68782 Brühl Messerklinge für ein Jagd-Aufbruchmesser

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