DE70835C - Heifsluftmaschine, bei welcher die Luft vor der Erwärmung zur Sättigung durch ein Gemisch von Wasser und Aether streicht - Google Patents

Heifsluftmaschine, bei welcher die Luft vor der Erwärmung zur Sättigung durch ein Gemisch von Wasser und Aether streicht

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DE70835C
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Germany
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air
water
heated
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DENDAT70835D
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M. ECKSTEIN in Schweinau bei Nürnberg und F. BEYER in Mogeldorf bei Nürnberg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K25/00Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for
    • F01K25/06Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for using mixtures of different fluids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezweckt, die Arbeitsleistung der Heifsluftmaschine dadurch besonders zu erhöhen, dafs der atmosphärischen Luft expandirende Gase zugeführt werden.
Die Maschine besteht im hauptsächlichen aus einem Metallcylinder 0 mit Schieberkeilen v-va , Kolben c und Schieber r und einem das Ganze umgebenden Windkessel ρ mit darunter befindlichem Oelbehälter w und Dochtbrennern q-q2, ferner einen mit dem vorderen Cylinderdeckel in Verbindung stehenden Blasebalg i.
Die Drehung der Kurbelwelle α bewirkt durch Pleuelstange b und Kolben c, dafs die an einem Schwungrad befindliche Schnurscheibe d in Umdrehung versetzt wird. Von dieser Scheibe wird die Bewegung vermittelst einer Schnur und kleinen Scheibe e der in Lagern drehbaren Kurbelwelle f mitgetheilt.
Die Kurbel g und Pleuelstange h setzen den Blasebalg i in Thätigkeit, welcher Luft durch das Ventil k einsaugt. Der Behälter / enthält eine Flüssigkeitsmischung, bestehend aus Y3 Aether und 2/3 Wasser, in welcher die eingesaugte Luft emporsteigen mufs. Hierdurch wird bewirkt, dafs die Luft sowohl Aetherwie Wassertheilchen in sich aufnimmt, gleichzeitig gekühlt und dann beim Verlassen der Flüssigkeit durch den Blasebalg eingesaugt und durch das Ventil ni in den um den Cylinder 0 befindlichen Windkessel ρ gedrückt wird.
Diese verdichtete und mit obengenannter Flüssigkeitsmischung geschwängerte bezw. abgekühlte Luft wird durch die unter dem Windkessel ρ befindlichen Flammen q ql q2 stark erhitzt, wodurch nicht nur die Luft. expandirt, sondern die mitgenommenen Molecule von Aether und Wasser zu dampfähnlichen, expandirenden Gasen entwickelt werden. Diese Gase treten abwechselungsweise auf der einen und anderen Seite des Kolbens durch entsprechende Kanäle in den Cylinder 0 und Vertheilungsschieber r ein. Der letztere tritt dadurch in Thätigkeit, dafs an dem aus dem Cylinder ragenden Theil des Verfheilungsschiebers zwei Nasen ä und s1 angebracht sind, welche durch einen an der Kolbenstange befindlichen Mitnehmer t den Vertheilungsschieber r kurz vor Vollendung des Kolbenhubes so verschiebt, dafs der Zutritt von Arbeitsluft durch die Kanäle vl und v2 abgesperrt und der verbrauchten Luft durch die Kanäle ν und v3 der Weg ins Freie offen gemacht wird.
Die Inbetriebsetzung der Maschine geht zunächst in der Weise vor sich, dafs die Schwungräder ein- bis zweimal mit der Hand gedreht werden, wodurch der Blasebalg eine entsprechende Menge Luft in den Windkessel hineinprefst, welche dann genügt, um den Kolben zu verschieben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kraftmaschine, gekennzeichnet dadurch, dafs Luft mittelst eines Blasebalges i durch ein aus Aether und Wasser bestehendes Gemisch gesaugt wird, um sich hier mit Flüssigkeit zu sättigen und dann in einen den Arbeitscylinder umgebenden geheizten Mantel ρ gedrückt zu werden, aus welchem dieselbe nach erfolgter Erhitzung in den Arbeitscylinder zur Arbeitsleistung geleitet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70835D Heifsluftmaschine, bei welcher die Luft vor der Erwärmung zur Sättigung durch ein Gemisch von Wasser und Aether streicht Expired - Lifetime DE70835C (de)

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