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Zweitaktbrennttra. ftma. schine.
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angetrieben wird, der seinerseits vom Kurbeltrieb des Arbeitskolbens aus in Bewegung gesetzt wird. wobei die Antriehsvorrichtu. ng derart ausgebildet ist. dass der Gemischplllllpellkolben beim Auswärtsgang dem Arbeitskolben voreilt. aber gleichzeitig mit diesem den inneren Totpunkt erreicht, so dass einerseits das Überschieben der Geinischladung vor sich geht, nachdem der
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raum erzielt wird, anderseits bei Eröffnung des Spülluftkanals der höhstunöglichste Grad der Vorverdichtung der Spülluft im Kurbelgehäuse erreicht ist, was zur Folge hat, dass die Erfindung
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Leistungssteigerung erzielt.
Das Karbelgehäuse des bekannten Zweitakters weist im Inueren viel toten Raum auf. da hier durch die Bewegung der Getriebeorgane ein tieferes Eindringen des Kolbens verhindert wird. so dass das mangelhafte Gemisch, das infolge der kurzen Öffnungsperiode in das Kurbel-
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wieder entweichen.
Bei der Maschine nach der Erfindung dagegen arbeitet neben dem Arbeitszylinder eine Kolbenladepumpe, die sowohl im Kurbelgehäuse als auch im Brennraum eine Überladung bewerkstelligt.
Es ist zwar eine Zweitaktbrennkraftmaschine bekannt, bei der npuen dpll1 Verbrennungs- zylinder eine Kolbenladepumpe vorgeschen ist, bei der das eine vorgenannte Merkinal, wonach der Pumpenkolben dem Arbeitskolben beim Auswärtsgange voranseilt, vorhanden, die zweite Bedingung hingegen, dass beide Kolben gleichzeitig in die innere Totpunktiage gelaugen müssen, nicht erfüllt ist.
Der Vorgang ist hier so. dass der Pumpenkolben seinen hineren Totpunkt erreicht hat, wenn der Arbeitskolben noch ein beträchtliches Stück hievon entfernt Ist ; das gleiche
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Nachteil, dass die Maschine ungleichmässig arbeitet und eine schlechte Vorverdichtung der Spülluft im Kurbelgehäuse erzielt wird, so dass das Wesen der Erfindung mittels dieser Maschine nicht erreicht wird.
Anderseits zeigt eine andere bekannte Maschine, dass zwar beide Kolben gleichzeitig in die innere Totpunktlage gelangen, jedoch der Pumpenkolben seinen äusseren Totpunkt nicht vor dem des Arbeitskolbens, sondern mit diesem ebenfalls gleichzeitig erreicht. Dies hat wieder den Nachteil, dass das volle Pumpengemisch sich vor der Zündung noch nicht im Arbeitszylinder befindet, was aber nötig ist. um eine Vorzündung erfolgen zu lassen.
Die Gemischüberströmung von der Pumpe zum Arbeitszylinder ist bei der Maschine nach der Erfindung um zirka 10-20 v. H. früher beendet als bei der erstgenannten bekannten Maschine. Somit hat die Maschine nach der Erfindung eine grössere Zeitspanne zwischen dem Ende der Überströmung und der Vorzündung. Diese grössere Zeitspanne ist aber unbedingt erforderlich, wenn sich die überströmten Gasmengen noch vor der Vorzündung mit den im Brennraum zurückgebliebenen Spülluftmenge gut vermischen sollen, damit eine vollkommene Verbrennung stattfindet.
Die Erfindung sieht ferner einen Pumpenantrieb mittels eines einarmigen Schwinghebels vor, der mit dem einen Ende in einem festen Drehpunkt im Kurbelgehäuse gelagert ist. in der Mitte den Anlenkungspunkt für die Schubstange enthält und am ändern Ende mit einem Lenker verbunden ist, der wieder drehbar auf dem Kurbelzapfen sitzt und durch seine kreisförmige Bewegung den Schwinghebel und damit den Pumpenkolben nach aussen und innen bewegt.
Der durch die Schwinghebelsteuervorrichtung erzielte wesentliche Vorteil besteht darin, dass die erforderliche Antriebskraft für die Ladepumpe durch die Hebelwirkung sehr gering ist,
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nötig sind. wobei diese Steuerung dem erforderlichen Steuerdiagramm, wie es als Vorbedingung für das eingangs geschilderte Kolbenspiel nötig ist, restlos entspricht.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen lotrechten Schnitt durch die Maschine, teilweise in Ansicht. Man sieht die Ventilglocke e, ferner das vom Vergaser l"abzweigende doppelte Gemischansaugrohr d, den Gemischpumpenzylinder a mit dem Kolben g und den Verbrennungs-
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Schubstangen sind mit st und t. der Schwinghebel mit i und der Lenker mit k bezeichnet.
Die Fig. 2 und 3 zeigen im Längs-und Querschnitt nach der Linie lI-lI das doppeltwirkende Ansaug-und Überströmventil, das in der Ventilglocke c untergebracht ist. Es bestcht aus dem inneren Ventilteller x und dem äusseren Ventilkörper l: z sind die Trag- nnd Kühl- rippen des Ventilkörpers.
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den Gemischnachströmkanal p (Fig. 1).
Die Fig. 5. G. 7 und 8 zeigen das Arbeitsschema der Maschine.
Die Maschine saugt in einem gesonderten Zylinder a Gemisch vom äusseren Totpunkt des Ansaugkolbens g durch ein Ventil x (Fig. 2) sowie im inneren Totpunkt durch einen Gemisch- nachströmungskanal p. der von der Kolbenoberkanto des Ansaugkolbens g freigelegt wird, an.
Der Gemischansaugtakt erstreckt sich somit auf mehr als einen halben Krubelkreis (Fig. 5). Diese Strecke ist durch die von Pfeilspitzen begrenzte Kreislinie u1 bezeichnet. Infolge Trägheit der Luft bei hohen Drehzahlen der Maschine ist zur besseren Füllung des Ansaugzylinders r < diesem ein Zweiwegansaugkanal d gegeben ; ferner ist der Hub des Ansaugkolbens kurz und die Bohrung des Ansaugzylinders gross gewählt, damit das Gemisch einen kurzen Weg zur Füllung des 1 letzteren findet. Das Einlassventil arbeitet selbsttätig, öffnet durch das Saugen des Ansaugkolbens g und schliesst durch Zug der Feder f.
Es bewirkt beim Ansaugen des Gemisches gleichzeitig eine Kühlung des Überströniventils l, indem das Gemisch durch die Öffnungen 1/1 an den Kühlrippen Z vorbei seinen Weg in den Ansaugzylinder nimmt.
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ist mittels einer abgegrenzten Linie K (Fig. 6) bezeichnet.
Nachdem der Gemischpumpenkolben g seinen äusseren Totpunkt erreicht hat, wird seine
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Stück vor dem äusseren Totpunkt. so dass jede gewünschte Vorzundung erfolgen kann, siehe Fig. l und 7. Sodann erfolgt der Verbrennungstakt, u. zw. nach dem bekannten Kanalprinzip
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des Zweitakters, indem die verbrannten Gase mittels der Kurbelgehäusepumpe binausgespült werden (Fig. 8).
Das Ansaugen von Luft sowie die Ausspiilung des Verbrennungszylinders b geschieht in der Weise, dass jeder Zylinder einen Spüllufteinlasskanal o bzw. w (Fig. 1) besitzt, der durch die Kolbenunterkante der beiden Kolben beim Auswärtsgange derselben nacheinander geöffnet (Fig. 7), aber beim Einwärtsgange gleichzeitig geschlossen werden (Fig. 5). Die fast einen halben KurbelweUenkreis andauernde Ansaugpcriode der Kurbelkastenpumpe ist durch die abgegrenzte Linie u3 (Fig. 7) bezeichnet.
Beim Einwärtsgange der Kolben wirken diese gleichzeitig verdichtend auf die in das Kurbelgehäuse gesaugte Luft. die dann durch einen von der Kolhenoberkante des Kolbens < geöffneten Kanal/in den Brennraum des Arbeitszylinders b eindringt, um die Auspuffgase durch den ebenfalls vom Kolben 7 ; geöffneten Auspuffkanal s nach aussen zu drängen und dann den Brennraum zu füllen. Die Kurbel macht hiebei clen Weg'4 (Fig. 8).
Abgesehen von dem soeben geschilderten Vorgang, wonach die Kurbelkastenpumpe nur Luft und die Ladepumpe ein Gemisch in den Brennraum gelangen lassen, kann auch durch die Kurbelkastenpumpe ein Gemisch zur Spülung und Vorfüllung des Brennraumes verwendet
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gelangt und dort. zur Hochverdichtung getrieben. den Wärmegrad erhält, der erforderlich ist. um den unter hohem Druck eingespritzten Schwerbrennstoff zur Verbrennung zu bringen. In allen drei geschilderten Fällen wird durch die Erfindung eine Überladung des Brennraumes gewährleistet.
Die Schwinghebelsteuervorrichtung ist auf der Zeichnung in den Kurbelraulll verlegt, kann aber auch in einen vom Kurbelgehäuse abgeschlossenen Nebenraum angeordnet werden, wobei die Schubstange st des Pumpenkolbens g durch einen nach innen luftdicht abgeschlossenen Pumpenzylinderboden gleitet. wobei ein Spülluftüberströmkanal von letzterem unmittelbar nach dem Spülluftüberstromkanal im Kurbelgehäuse führt.
Die Arbeitsweise der Schwinghebelsteuervorrichtung ist folgende :
In Fig. 5 sind beide Kolben nach innengehend begriffen. der Kurbelzapfen 7.. an dem der Lenker/. angelenkt ist. bewegt sich nach innen und legt hiebei ebenfalls den Lenker Ic
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Pumpenkolbens in dessen Bewegung erzielt und erreicht wird. dass beide Kolben 9 und h ihre innere Totpunktlage gleichzeitig erreichen, s. Fig. 8.
Vom inneren Totpunkt. von wo nun wieder beide Kolben nach aussen dringen, wird der Lenker 1. : durch den Lauf der Kurbelwelle nach aussen gezogen und somit ein günstiger Hebel zum Antrieb der Pumpe hergestellt, so dass unter gleichzeitigem Antrieb beider Kolben nach aussen der Pumpenkolben seinen äusseren Totpunkt weit eher erreicht. als es vom Arbeitskolben geschieht (s. Fig. 1 und 7). In der äusseren Totpunktlage des Pumpenkolbens g tritt eine beträchtlich verringerte Pumpenkolber-
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