DE436186C - Waschvorrichtung - Google Patents

Waschvorrichtung

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DE436186C
DE436186C DEE33145D DEE0033145D DE436186C DE 436186 C DE436186 C DE 436186C DE E33145 D DEE33145 D DE E33145D DE E0033145 D DEE0033145 D DE E0033145D DE 436186 C DE436186 C DE 436186C
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washing device
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F17/00Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, wherein the washing action is effected solely by circulation or agitation of the washing liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Waschvorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Waschvorrichtung, in der die Wäsche einer dauernden Einwirkung von Lauge und Preßluft ausgesetzt werden soll. Dieses geschieht dadurch, daß die Lauge wechselweise mit Hilfe von Preßluft durch die Wäsche hindurchgedrückt und wieder aus ihr herausgesaugt wird. Die eingeleitete Preßluft treibt dabei die Lauge vor sich her, bis diese ihren untersten Stand erreicht hat, worauf die Preßluft unmittelbar auf die Wäsche selbst einwirkt. Diese Einwirkung wird dadurch erzielt, daß die Waschvorrichtung aus zwei kommunizierenden Gefäßen gebildet wird, von denen das eine als Wäschebehälter und das andere als Laugenbehälter verwendet wird. Es können jedoch unter Umständen auch beide Gefäße als Wäschebehälter verwendet werden. In eines der beiden Gefäße wird die Preßluft eingeleitet; sie treibt die in diesem Behälter befindliche Lauge vor sich her in das andere kommunizierende Gefäß und tritt. nachdem die Lauge den tiefsten Stand erreicht hat, unmittelbar in das andere Gefäß über. Kurz darauf wird die Richtung des Luftstromes gewechselt, und es wird die Lauge wieder aus dem Gefäße herausgesaugt, wobei nach Erreichen des tiefsten Standes auch Luft unmittelbar durch die Wäsche hindurchgesaugt wird.
  • Bekannte Waschvorrichtungen treiben entweder nur Preßluft oder nur Waschlauge in meist einsinnigem Kreislaufe durch die Wäsche hindurch. Ein wirklich vorteilhaftes Einwirken wird aber erst dann erzielt, wenn sowohl Lauge als auch Luft in wechselnder Richtung durch die Wäsche hindurchgepreßt wird.
  • Die Erfindung wird noch weiter dahin ausgebildet, daß der Preßlufterzeuger unmittelbar auf eines der kommunizierenden Gefäße gesetzt wird. Dieses geschieht dadurch, daß der Mantel des Wäsche- oder Laugenbehälters nach oben verlängert wird und so als Zylinder für den Kolben dient. Dabei muß das Wäschegefäß nach oben zweckmäßigerweise durch ein Sieb abgeschlossen sein. Wenn der Kolben nunmehr ansaugt, durchspült die Lauge die Wäsche auf den ganzen Querschnitt, wirkt also auf sämtliche im Wäschebehälter befindliche Stücke ein ebenso wie die hindurchgesaugte Luft. , Bekannte Waschvorrichtungen, bei denen ein Kolben in unmittelbare Verbindung mit dem Wäschebehälter gebracht ist, zeigen keine obere Begrenzung des Wäschebehälters, so daß die Lauge die Wäsche lediglich hochschwemmt, sie aber nicht allseitig durchspült. Auch wirkt die durch den Kolben erzeugte Preßluft bei bekannten Vorrichtungen nicht auf den vollen Querschnitt des Wäschebehälters und damit auf sämtliche Wäschestücke ein.
  • Die neue Waschvorrichtung ist in Abb. i und 2 der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Vorrichtung, welche mit Saug-und Druckluft arbeitet, Abb.2 eine Vorrichtung, bei welcher der Wäschebehälter zylinderartig ausgebildet ist und im oberen Teile als Führung für einen Tauchkolben dient, welcher abwechselnd Druck- und Saugluftstrom erzeugt.
  • In Abb. i ist der Wäschebehälter i mit siebartigen Böden 2 und 3 versehen und steht mit dem äußeren Laugengefäße 4 in Verbindung. Am oberen Ende des Wäschegefäßes ist ein Abzug 5 angebracht, welcher mit einem Kühlmantel 8 und einem Wasserfange 7 versehen sein kann. Durch Befestigungsschrauben 9 ist der Wäschebehälter auf dem Laugengefäße befestigt. Durch den Stutzen 6 wird nun Druckluft in das Laugengefäß 4 und von dort in den Wäschebehälter gedrückt. Diese Luft kann mitsamt den Wasserdämpfen durch den Abzug 5 entweichen. Unter dem Laugengefäße .4 ist eine Feuerung io vorgesehen.
  • Bei der Ausführung nach Abb.2 ist der Wäschebehälter i ebenfalls in ein Laugengefäß 4 eingesetzt. und besitzt mit Öffnungen versehene Böden 2 und 3. Der Wäschebehälter ist zylindrisch geformt und nach oben verlängert, so daß er als Führung für einen Kolben i i dienen kann, welcher durch eine Dichtung i3 am Zylinderende abgedichtet wird. Nahe seinem Boden besitzt dieser Kolben Längsschlitze 12, welche in seiner oberen Totlage i5d über die Dichtung 13 herausragen. Diese Schlitze bewirken, daß nach dem Ansaugen bei dem Aufwärtsgange des Kolbens die Luft von außen her in den Kolben einströmen kann, so daß ein genügender Druck bei dem Abwärtsgange des Kolbens erzielt wird. Der Antrieb des Kolbens erfolgt durch eine Pleuelstange 14 und Kurbel 15, die mit einem Schneckengetriebe 16, 17 in Verbindung steht und von einem Elektromotor 18 angetrieben wird.
  • Durch das dauernde Einwirken des Saug-und Druckluftstromes wird ein gründliches Reinigen der Wäsche bewirkt, ohne daß das Gewebe durch das mechanische Bearbeiten im stärkeren Maße beansprucht wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Waschvorrichtung mit zwei kommunizierenden Gefäßen, von denen das eine als Laugengefäß und das andere als Wäschebehälter ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Frischluft arbeitende Saug- und Preßluftstrom sowohl Luft als auch Lauge abwechselnd von dem einen in den anderen Behälter durch den lediglich in Bodennähe befindlichen Verbindungsweg (3) treibt, während die verbrauchte Luft durch einen im Oberteil des einen Gefäßes befindlichen Abzug (5) entweicht.
  2. 2. Waschvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wäschebehälter nach oben durch ein Sieb (2) begrenzt ist, über dem ein Tauchkolben (i i) im verlängertenWäschebehältermantel auf und ab bewegt wird, welcher mit über den Zylindermantel hinausragenden Spülluftschlitzen (12) versehen ist.
DEE33145D 1925-10-08 1925-10-08 Waschvorrichtung Expired DE436186C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968741C (de) * 1950-09-22 1958-04-24 Ultrakust Geraetebau Dr Ing Os Vorrichtung zum Behandeln von in Fluessigkeiten eingebrachtem Gut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968741C (de) * 1950-09-22 1958-04-24 Ultrakust Geraetebau Dr Ing Os Vorrichtung zum Behandeln von in Fluessigkeiten eingebrachtem Gut

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