DE329350C - Pumpe zum Saettigen von Fluessigkeiten mit Kohlensaeure - Google Patents

Pumpe zum Saettigen von Fluessigkeiten mit Kohlensaeure

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DE329350C
DE329350C DE1919329350D DE329350DD DE329350C DE 329350 C DE329350 C DE 329350C DE 1919329350 D DE1919329350 D DE 1919329350D DE 329350D D DE329350D D DE 329350DD DE 329350 C DE329350 C DE 329350C
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water
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FLENSBURGER MASCHB ANSTALT JOH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/20Mixing gases with liquids
    • B01F23/23Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
    • B01F23/236Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids specially adapted for aerating or carbonating beverages

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

  • Pumpe zum Sättigen von Flüssigkeiten mit Kohlensäure.
  • Die bekannten Imprägnierpumpen haben die mannigfaltigsten Nachteile aufzuweisen. Die eine Art der Pumpen, bei denen der, Mischraum gewissermaßen im großen - Mischr'aum -liegt, leiden. darunter, daß der Mischraum dauernd beträchtlich mit Wasser angefüllt ist, und daß- infolgedessen der volle Mischraum nicht für die Mischung des Wassers mit der Kohlensäure zur Verfügung steht.
  • Bei der anderen bekannten Pumpenart, bei der der Mischraum in der Umführungsleitung vom kleinen zum großen Zylinderraum' liegt, wird durch den langen Ansaugweg der Kohlensäure und den zu. schnellen Eintritt - des Wassers in den Mischraum. eine intensive und gleichmäßig fortlaufende Mischung der Kohlensäure mit dem in den Mischraum nachfließenden Wasser nicht erreicht. Auch die Pumpen, bei denen das Wasser zweimal hintereinander imprägniert wird, arbeiten ebenfalls recht unwirtschaftlich, da bei diesen der Mis'chraum genau w. ie bei-der zuerst' erwähnten bekannten Pumpenart in den großen Zylinderraum übergebt, und dauernd mit Wasser gefüllt ist.
  • All die erwähnten Nachteile bei den bekannen Imprägnierpumpen sollen nun durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden.
  • In dem Bestreben, einen möglichst intensiv mit Gas gefüllten Mischraum vor dem Eintritt der Flüssigkeit in denselben zu erreichen, hat man nach vorliegender Erfindung den Mischraum nicht in die Um-führungsleitung, sondern ganz dicht an den großen Zylinderraum, aber getrennt von diesem gelegt, wobei in der trennenden Wand ein selbsttätiges Ventil vorgesehen wird.. Damit wird zugleich die Beschaffenheit eines flüssigkeitsleeren Mischraumes erreicht, so daß dieser vor Eintritt der Flüssigkeit voll und ganz mit Gas gefüllt werden kann.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Querschnitt durch die Imprägnierpumpe, Fig. 2 eine Aufsicht mit teilweisem Horizontalschnitt-der Pumpe.
  • Der Mischraum C liegt dicht hinter dem Zylinderraum B. Er ist getrennt von diesem, aber mit ihm durch ein Ventil V verbunden.
  • Der-Mischraum-wird abgeschlossen durch einen Deckel 1. Dieser hat einen in den Mischraum hineinreichenden Zapfen K, der, vor der' Eintritts öffnung L liegt. Unter dem Zapfen K- ist die Zerstäuberdüse F eingesetzt.
  • Die Pumpe saugt das zu imprägnierende Wasser und die Kohlensäure für den Mischraum an und befördert das imprägnierte Wasser in den Sammelbehälter. Bei der P-umpe sind zu unterscheiden der kleine Zylinderraum A und der große Zylinderraum B.
  • Der Kolben trennt gewissermaßen den Zylinder in zwei Teile. Der größte entstehende Zylinderraum A ist infolge des Vorhandenseins der Kolbenstange stets kleiner als der größt stehende Zylinderraum B, der hinter dem Kolben entsteht. Der Vorgang ist nun folgender: Das Wasser wird durch einen im Zylinder arbeitenden - Kölben durch das VentilS angesaugt und in den kleinen Zylinderraum A gehoben. Nach beendetem Zylinderhub geht der Kolben zurück. Damit übt er nach rückwärts eine saugende Wirkung aus. Er hebt das Ventil V und saugt durch die öffnung Kohlensäure in den Mischraum C, so daß sich -dieser voll und ganz mit Kohlensäure füllt.
  • Die Kohlensäure dringt dabei auch in den Raum innerhalb der Zerstäuberdüse F. Gleichzeitig wird bei der Vorwärtsbewegung des Kolbens das Ventil D aufgedrückt, während das VentilS geschlossen wird, wodurch das in dem kleinen Zylinderraum A befindliche Wasser in das Ventilgehäuse E und von da in die Umführungsleitung, U gelangt.. Von der Umführungsleitung U kommt dann das Wasser durch die Öffnung L in den stark mit Konlensäure gefüllten Mischraum C. Hierbei wird es durch den Zapfen K zuerst grob zerstäubt, vermischt sich schon mit Kohlensäure, wird dann durch die Zerstäuberdüse F fein zerteilt, um die Verbindung von Wasser und Kohlensäure recht innig zu gestalten. Die Imprägnierung geht hierbei -bis zum Sättigungsgrad vor sich. Durch die weitere Vorwärtsbewegung des Kolbens wird auch der letzte Rest des in dem Mischraum imprägnierten Wassers durch das Ventil in den großen Zylinderraum B gezogen. Durch die MischdüseM, die im ZylinderraumB sitzt, findet eine weitere Imprägnierung des Wassers auch mit der durch die Vorwärtsbewegung des Kolbens möglicherweise in den Raum angesaugten Kohlensäure statt. Geht dann der Kolben wieder in der entgegengesetzten Richtung, so schließt er .das Ventil V, öffnet das Ventil R und drückt das imprägnierte Wasser in den Druckraum G und durch den Auslaufstutzen H mittels einer angeschlossenen Rohrleitung in einen Sammelbehälter.
  • Man erreicht durch die vorliegende besondere Anordnung des Mischraumes unmittelbar hinter dem großen Zylinderraum ein auBerordentlich rationelles Arbeiten der Pumpe.
  • Das wird besonders dadurch bedingt, daß durch den kurzen Saugweg in dem wasserleeren Mischraum ein dichtes und ungehindertes Auffüllen des Mischraumes mitKohlensäure ermöglicht wird. Die Imprägnierung des Wassers geht in dem dicht mit Kohlensäure gefüljten Mischraum -auf dievollendetste Weise vor sich.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCEi Pumpe zum Sättigen von Flüssigkeiten mit Kohlensäure, bei welcher das in den vorderen Zylinderraum eingesaugte Wasser durch eine Überführungsleitung in den hinter dem hinteren Zylinderraum liegenden, mit Zerstäuberdüse 0. dgl. versehenen Imprägnierraum gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Imprägnierraum (C) gegen den hinteren Zylinderraum (B) durch eine Wand getrennt wird, in der ein selbsttätiges Ventil (r) angeordnet ist.
DE1919329350D 1919-05-20 1919-05-20 Pumpe zum Saettigen von Fluessigkeiten mit Kohlensaeure Expired DE329350C (de)

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