DE708315C - Schaltung fuer elektrische Weichen- und Signalantriebe mit magnetischem Batteriewechsler - Google Patents

Schaltung fuer elektrische Weichen- und Signalantriebe mit magnetischem Batteriewechsler

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Publication number
DE708315C
DE708315C DEV36162D DEV0036162D DE708315C DE 708315 C DE708315 C DE 708315C DE V36162 D DEV36162 D DE V36162D DE V0036162 D DEV0036162 D DE V0036162D DE 708315 C DE708315 C DE 708315C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
magnet
switch
electrical
battery changer
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Expired
Application number
DEV36162D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Jansen
Dr-Ing Wilhelm Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/061Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission using electromotive driving means
    • B61L7/062Wiring diagrams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

  • Schaltung für elektrische Weichen- und Signalantriebe mit magnetischem Batteriewechsler Bei den Weichenschaltungen mit magnetischem Batteriewechsler ist bekanntlich der bauliche Zusammenhang zwischen Batteriewechsler und Weichenhebel durch eine rein elektrische Abhängigkeit ersetzt. Daraus ergibt sich, daß die Batteriewechslerkontakte nicht mehr zwangsläufig mit dem Umlegen des Hebels umgeschaltet werden, sondern erst dann, wenn der Batteriewechslermagnet gewirkt hat. Nach dem vollständigen Umlegen des Weichenhebels müssen die Batteriewechslerkontakte jedoch umgeschaltet sein, weil andernfalls die Lberwachungssicherung schmilzt. Bei einem trägen Arbeiten des Batteriewechslermagneten würde also dem Stellwerk fälschlicherweise das Auffahren der Weiche vorgetäuscht. Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch verhindert, daß als Batteriewechsler zwei Magnete vorgesehen sind, von denen einer zur Umstellung des Weichenantriebes von der Plus- in die Minuslage, der andere zur Umstellung von der Minus- in die Pluslage betätigt wird. Durch diese Anordnung ist es möglich, beim Umlegen des Weichenhebels den Überwachungsstromkreis geöffnet zu halten, bis die Stellung der Batteriewechslermagnebegewechselt hat, wodurch das Durchschmelzen der Überwachungssicherung nach dem Umlegen des Weichenhebels auch dann verhindert wird, wenn der Batteriewechslermagnet etwa nicht arbeiten sollte.
  • Der Erfindungsgegenstand ist beispielsweise in der in beiliegender Figur dargestellten Weichenschaltung näher erläutert.
  • Der Batteriewechslermagnet besteht aus zweieinfachen Magneten Io und 2o, die die Kontakte i i bis 16 bzw. 21 bis 26 steuern. Die Batteriewechslermagnete können auch als Stützmagnete ausgebildet sein. Außerdem. ist in bekannter Weise ein Überwachungsmagnet 3o mit seinem. Kontakt 31 angeordnet, der den Ankerabfall des Magneten 3o überwacht: Der Auslösemagnet 4.o betätigt die Kontakte` 4.1 und 42, der Hilfsmagnet 5o, der das, Zurücklaufen des Weichenantriebes nach dem AuffaIren verhindern soll, die Kontakte 51 bis 53. Am Weichenhebel sitzen die Kontakte a1 bis a,;. Durch den Antriebsmotor M werden die Steuerkontakte in, und r172 betätigt. Die vier Adern zum Weichenantrieb sind mit 1 bis 4. bezeichnet.
  • In Grundstellung ist der Batteriewechslermagnet 1o erregt, der Magnet 2o stromlos. Der Überwachungsstrom fließt über die Kontakte 12 und 22, Leitung q., Motor A1, Steuerkontakt r17 2, Leitung 2, Kontakt .r;,>, Magnet 3o, Kontakt 15, Leitung 3, Kontakt m1, Leitung 1 und die Kontakte a1, 21, 11, a, und 26. Der Batteriewechslermagnet 1o ist über die Kontakte 25, a3, 2:4., 14., Leitung 3, Kontakt m, Leitung 1 und die Kontakte a1, 21, 11, a4 und 26 erregt. Wird der Weichenhebel umgelegt, so schalten die Kontakte a, bis a5 um. Diese unterbrechen den Überwachungsstrom, so daß der Magnet 3o abfällt. Außerdem wird der Batteriewechslermagnet 1 o stromlos. Beide Magnete schalten ihre Kontakte um. Durch den Kontakt a;, wird der Magnet 50 erregt, der die Stellung seiner Kontakte wechselt. Wenn der Magnet Io abgefallen und der Magnet 50 erregt ist, fließt Stellstrom über die Kontakte 11, 21, a1, Leitung 2, r172, M, Leitung 4. und die Kontakte 22, 12 und 51, wie gestrichelt dargestellt. Nach erfolgter Weichenumstellung haben die Kontaktern i und m2 gewechselt. Der Stellstrom aus Leitung 2 wird nun über Leitung 3, Kontakt 13 zum Auslösemagneten 14. geführt. Dieser macht durch seinen Kontakt 42 den -Magneten 50 stromlos, so daß dieser seine Kontakte in die dargestellte Grundstellung zurückschaltet. Hierdurch wird der Batteriewechslermagnet 20 erregt auf dem Wege: Magnet 2o und die Kontakte 15, a3, 52, 41 und 31. Der Batteriewechslermagnet 2o schaltet seine Kontakte um, wodurch er -.sich den Selbstschlußkreis über Leitung 3 bilde@ 20, 15, a3, 24, 14, Leitung 3, 17t2>, Leitung 2, a1, 21 a4, 16. Der Batteriewechslerköntakt 23 schaltet den Auslösemagneten 40 ab und den Überwachungsmagneten 3o an. Die Kontakte 21 und 22 schalten die Stellstrombatterie ab und die überwachungsbatterie an. Es fließt nun Minusüberwachungsstrom: Kontakt 22, Leitung 4, Antrieb M, Kontakt in, Leitung 1, Kontakt a.,, Überwachungsmagnet 3o, Kontakte 23, Leitung 3, Kontakt m2, Leitung 2 und die Kontakte a1, 21, a4 und 16.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltung für elektrische Weichen-und Signalantriebe mit magnetischem Batteriewechsler, dadurch gekennzeichnet, daß als Batteriewechsler zwei Magnete (1 o, 20) vorgesehen sind, von denen einer zur Umstellung des Weichenantriebes von der Plus- in die Minuslage, der :andere zur Umstellung von der Minus- in die Pluslage betätigt wird.
  2. 2. Schaltung für elektrische Weichen-und Signalantriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Weichenüberwachungsstrom je nach der Hebelstellung und Antriebslage abwechselnd über Kontakte (16, 26) der Magnete (t o, 2o) zum Minuspol der Batterie geführt wird.
  3. 3. Schaltung für elektrische Weichen-und Signalantriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Arbeitsstrom geschalteter Hilfsmagnet (50) vorgesehen ist, der den Stellstromkreis durch einen Kontakt (51) schließt, so daß beim Abfallen eines Batteriewechslermagneten, z. B. beim Auffahren, kein Weichenstellstrom entsteht.
DEV36162D 1939-09-01 1939-09-01 Schaltung fuer elektrische Weichen- und Signalantriebe mit magnetischem Batteriewechsler Expired DE708315C (de)

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DE708315C true DE708315C (de) 1941-07-17

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DEV36162D Expired DE708315C (de) 1939-09-01 1939-09-01 Schaltung fuer elektrische Weichen- und Signalantriebe mit magnetischem Batteriewechsler

Country Status (1)

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DE (1) DE708315C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944962C (de) * 1948-12-15 1956-07-05 Siemens Ag Einrichtung bei Stellwerken mit Einzelumstellung und fahrstrassenweiser Umstellung von Weichen und elektrischen Verschluessen, im besonderen Tischhebelwerken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944962C (de) * 1948-12-15 1956-07-05 Siemens Ag Einrichtung bei Stellwerken mit Einzelumstellung und fahrstrassenweiser Umstellung von Weichen und elektrischen Verschluessen, im besonderen Tischhebelwerken

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