DE707576C - Schaltungsanordnung zur Tastung von durch Roehrengeneratoren erzeugten Wechselstroemen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Tastung von durch Roehrengeneratoren erzeugten Wechselstroemen

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DE707576C
DE707576C DES119312D DES0119312D DE707576C DE 707576 C DE707576 C DE 707576C DE S119312 D DES119312 D DE S119312D DE S0119312 D DES0119312 D DE S0119312D DE 707576 C DE707576 C DE 707576C
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DE
Germany
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circuit
circuit arrangement
anode
oscillation
winding
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Expired
Application number
DES119312D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Hennig
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE707576C publication Critical patent/DE707576C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/04Modulator circuits; Transmitter circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Tastung von durch Röhrengeneratoren erzeugten Wechselströmen Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung zur Tastung von durch Röhrengeneratonenerzeugten Wechselströmen zur unmittelbaren Tastung tonfrequenter Ströme durch. die Sendekontakte von Telegraphenapparaten.
  • Es ist für solche Schaltungen bekannt, die Tastung der Wechselströme hinter dem Schwingungserzeuger vorzunehmen, d. h. derart, daß der Schwingungserzeuger fortlaufend arbeitet und die Zerlegung der durch ihn erzeugten Ströme in Zeichen nur durch Unterbrechungen der Weiterleitung der Ströme erfolgt. Diese Art der Tastung lagt jedoch den Nachteil, daß der Zeicheneinsatz unsicher ist, da, es vom Zufall abhängt, bei welchem Augenblickswert des WechseIstronies ein Zeichen eingeschaltet wird. Diese Unsicherheit macht sich namentlich bei sehr kurzen- Zeichen,- die nur eine oder wenige Perioden des Wechselstromes umfassen, stönend bemerkbar. Ein weiterer Nachteil dieser Tastschaltung besteht darin, daß infolge der Kapazität der Tastkontakte auch in den Zeichenpausen noch eine, wenn auch ;geringe Energieübertragung stattfindet, die sich bei Tastung von tonfrequenten Wechselströmen als sog. Restton bemerkbar macht. Die Amplitude dieses Resttones kann störende Werte annehmen, wenn, wie es praktisch sehr häufig der Fall ist, die Tastung unmittelbar durch die Sendekontakte von Telegraphenapp,axatunen erfolgt; denn diese Kontakte, die oft ientsprechend der Apparatkonstruktion zu mehreren einander parallel geschaltet sind, weisen im Vergleich zu den Kontakten von Telegraphenrelais recht beträchtliche Kapazitätswerte auf.
  • Diese Nachteile einer Tastung im Ausgangskreis des Schwingungserzeugers lassen sich. zwar durch Tastung der Anoden- oder Gitterspannung des Röhrengenerators beseitigen, denn hierbei ist durch das Neueinsetzen der Schwingung bei jedem Zeichenbeginn die Gewähr für einen stets phasengleichen Zeicheneinsatz und für eine Resttonfreiheit der gesendeten, Zeichen gegeben, jedoch entsteht dabei. die neue Schwierigkeit, daß durch das Nachschwingen eine störende Zeichenverlängerung eintritt, die nur durch entsprechendes langsames Einsetzen der Schwingungen wenigstens teilweise kompensiertwerden kann. Bei dieser behelfsmäßigen Lösung ergibt sich jedoch eine Zeichenerweichung, die-eine saubere und genaue Zeichenübertragung erschwert und daher oft unerwünscht ist.
  • Man ist daher für eine korrekte Zeichenübertragung auf eine Tastung der Telegraphierzeichen im Ausgangskreis des Schwingungserzeugers angewiesen. Um den Restton zu unterdrücken, ist schon eine Schaltung bekannt, bei der der Schwingungskreis, der die Frequenz bestimmt, durch die Tastkontakte aufgetrennt wird. Diese Schaltung hat den Vorteil, daß bei jeder Kontaktschließung ein neues Einsetzen der Schwingungserzeugung und bei jeder Kontaktöffnung eine unmittelbare Unterbrechung des Schwingstromes stattfindet. Die bekannten Anordnungen sind jedoch so ausgebildet, daß die Tastkontakte innerhalb des Schwingkreises in Reihe mit der Kapazität des Schwingkreises liegen. Die: Tastkontakte bestehen bei vielen modernen Telegraphenapparaten aus einer Reihe von parallel geschalteten Kontaktpaaren, von denen bei der Aussendung eines Zeichens immer eines geschlossen wird. Legt man solche Kontakte in Reihe mit einem Kondensator, so bilden sie. :auch im geöffneten Zustand eine kleine Kapazität. Wird nun, wie dies bei den bekannten Anordnungen der Fall ist, der Schwingungskreis trotz der öffnung der Sendekontakte wieder mit Energie gespeist, so bleibt weiterhin ein Restton bestehen, da sich über die als Kapazität zu betrachtenden Sendekontakte ein neuer Schwingungskreis bildet.
  • Damit bei dieser Unterbrechung die im Schwingkreis noch vorhandene Energie nicht zu einer Funkenbildung am Tastkontakt und damit zu einer Unsicherheit des Zeichenabschlusses führt, ist der Schwingkreis mit einer Zusatzdämpfung versehen, die beispiels-«,eise durch Parallelschaltung eines Ohmschen Widerstandes W zu dem Schwingkreiskondensator C erzeugt wird.
  • Auf diese Weise ist es möglich, Tonirlequenzimpulse auszusenden, die an . beiden Enden scharf begrenzt sind und deren Länge jeweils mit großer Genauigkeit der Dauer der Schließungen des Sendekontaktes SK entspricht.
  • Der die Zusatzdämpfung bewirkende Ohmsehe Widerstand W kann statt zum Sehwingkreiskondensator C auch zu der die Schwingkreisinduktivität bildenden Wicklung II des Transformators T parallel geschaltet werden, wie dies in Fig. z veranschaulicht ist. Im übrigen stimmen der Aufbau der Schaltung und auch ihre Wirkungsweise mit Fig. r überein.
  • Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß eine Energielieferung an den Schwingkreis nach üffnung der Sendekontakte unmöglich ist, weil. der eine Zweig durch den Kondensator und der andere Zweig durch den Sendekontakt von der Energiequelle abgetrennt wird.
  • Durch diese Schaltung läßt sich eine sehr exakte Tastung erzielen, die insbesondere bei sehr kurzen Zeichen zu einer bemerkenswerten Verbesserung der Zeichenübertragung führt. Das Neueinsetzen der Schwingungserzeugung bei jeder Kontaktschließung ge- währleistet in an sich bekannter Weise ein stets phasengleiches Einsetzen jedes Wechselstromzeichens, während die unmittelbare Unterbrechung des Schwingstromes bei der Kontaktöffnung jede unerwünschte Zeichenverlängerung und Zeichenerweichung verhindert.
  • Durch diese Vermeidung einer Zeichenverlängerung wird es gemäß weiterer Eifindung möglich, den Anodenkreis des Röhrengenerators so fest auf den Gitterkreis rückzukoppeln, daß bei jeder Schließung des Tastkontaktes der Schwingstrom bereits bei der ersten Halbschwingung annähernd die volle, dem eingeschwungenen Zustand entsprechende Amplitude erreicht. Außerdem können noch Vorkehrungen getroffen werden, um auch für das Wiederaussetzen der Schwingungen am Ende jedes Zeichens eine möglichst hohe Genauigkeit zu erreichen. Zu diesem Zweck kann der Schwingkreis eine Zusatzdämpfung ,enthalten, die so bemessen ist, daß bei der Öffnung des Tastkontaktes eitre Funkenentladung über den Kontakt und somit ein Nachschwingen verhindert ist.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung dieser beiden zusätzlichen Maßnahmen für die Durchführung der Erfindung läßt sich in der Tat eine überraschende Verbesserung der Zeichengüte erzielen, was auch Oszillogramme bestätigt haben.
  • Fig. i zeigt in vereinfachter Form eitre Röhrengeneratorschaltung zur Erzeugung tonfrequenter Schwingungen, wie sie für den Betrieb gewisser Telegraphenapparate benötigt werden.
  • Der Gitterkreis der Röhre R enthält die Wicklung 1 eines Transformators T, der einerseits zur Rückkopplung des Anodenkreises auf den Gitterkreis und anderseits zur Abgabe der erzeugten Wechselstromenergie dient. Im Anodenkreis liegt. die Wicklung I I des vorge- nannten Transformators in Reihe mit dem Tastkontakt SR, der z. B. einem an sich bekannten, nach Art eines Bildtelegraphen arbeitenden Fernschreibsender angehört. Par. allel hierzu liegt ein Kondensator C, der zusammen mit der Induktivität der Anodenwicklung 1I des Transformators T einen Schwingkreis bildet und die Frequenz des erzeugten Wechselstromes bestimmt. Die dritte Wicklung III des Transformators T ist mit der Sendeleitung SL verbunden und überträgt somit die Zeichenenergie auf diese Leitung. Die Speisung der verschiedenen Röhrenkreise erfolgt aus einem Stromlieferungsgerät Q, welches die für die Röhrenkathode benötigte Heizspannung H, die Gitterspannung G für den Gitterkreis und die Anodenspannung A für den Anodenkreis der Röhre liefert. Die Stromlieferungseinrichtung kann Batterien oder Netzanschlußgeräte umfassen.
  • Die Arbeitsweise der Schaltung ist die, daß bei jedem Schließen des Sendekontaktes SK zugleich die Anddenspannung an die Anode gelegt und der Schwingkreis heTgestellt wird. Es setzt also jedesmal in diesem Augenblick die Schwingungserzeugung ein, wobei durch :entsprechende Bemessung der Rückwirkung der Anodenwicklung II des Transformators T auf die Gitterwicklung I dafür gesorgt sein kann, daß der erzeugte Schwingungsstrom bereits während der ersten Halbschwingung angenähert die volle Amplitude des eingeschwungenen Zustandes erreicht. Sobald der Tastkontakt SÄ( wieder geöffnet wird, wird zugleich mit dem Anodenkreis auch der Schwingkreis unterbrochen, so daß nicht nur die Schwingungserzeugung aussetzt, sondern auch der Schwingstrom unmittelbar unterbrochen wird.
  • Eine Lieferung von Sendeenergie an den Schwingkreis ist durch die Unterbrechung des Zweiges, in dem die Induktivität liegt, ausgeschlossen, so daß ein Weiterschwingen über die Sendekontakte unmöglich ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Tastung von durch Röhrengeneratoren erzeugten Wechselströmen durch Auftrennung des die Frequenz bestimmenden Anodenschwingungskreises zur unmittelbaren Tastung tonfrequenter Ströme durch die Sendekontakte von. Telegraphenapparaten, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastkontakt (SIC) bei. seiner Öffnung sowohl den die Frequenz allein bestimmenden Anodenschwingungskreis in dem Zweig der Selbstinduktion auftrennt als auch die Energiezufuhr zum Anodenkreis sofort unterbricht.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anodenkreis (Wicklung II des Transformators T) des Röhrengenerators so fest auf den Gitterkreis (Wicklung I) rückgekoppelt ist, daß bei jeder Schließung des Tastkontaktes (S1() der Schwingstrom bereits bei der ,ersten Halbschwingung annähernd die volle, dem eingeschwungenen Zustand entsprechende Amplitude erreicht.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet daß der Schwingkreis eine Zusatzdämpfung (W) enthält, die so bemessen ist, daß bei der Öffnung des Tastkontakbes (SK) eine Funkenentladung über den Kontakt und somit ein Nachschwingen verhindert ist. ¢.
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß di:e Zusatzdämpfung aus einem der Kapazität (C) des Schwingkreises parallel geschalteten Ohmschen Widerstand (W) besteht.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzdämpfung aus :einem der Induktivität (Wicklung II des Transformators T) des Schwingkreises parallel geschalteten Ohmschen Widerstand (W) besteht.
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