DE707340C - Membran fuer Brennstoffpumpen fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Membran fuer Brennstoffpumpen fuer Brennkraftmaschinen

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DE707340C
DE707340C DEG97713D DEG0097713D DE707340C DE 707340 C DE707340 C DE 707340C DE G97713 D DEG97713 D DE G97713D DE G0097713 D DEG0097713 D DE G0097713D DE 707340 C DE707340 C DE 707340C
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DE
Germany
Prior art keywords
acid
internal combustion
combustion engines
fuel pumps
membrane
Prior art date
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Expired
Application number
DEG97713D
Other languages
English (en)
Inventor
Jay Ford
William Kirk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE707340C publication Critical patent/DE707340C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M37/00Apparatus or systems for feeding liquid fuel from storage containers to carburettors or fuel-injection apparatus; Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M37/04Feeding by means of driven pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/12Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps having other positive-displacement pumping elements, e.g. rotary
    • F02M59/14Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps having other positive-displacement pumping elements, e.g. rotary of elastic-wall type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/13Special devices for making an explosive mixture; Fuel pumps
    • F02M2700/1317Fuel pumpo for internal combustion engines
    • F02M2700/1323Controlled diaphragm type fuel pump

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Membran für Brennstoffpumpen für Brennkraftmaschinen Es ist bekannt, Pumpenmembranen zu verwenden, die aus einem Film aus Polyvenylalkohol mit Zusatz von Weichmachungsmitteln bestehen. Man hat auch schon für den gleichen Zweck mit Polyvenylalkohol getränkte Gewebe mit einer Schutzschicht aus Celluloseacetat verwendet.
  • Weiter hat man bereits den für Pumpenmembranen sonst gebrauchten Kautschuk durch vulkanisierte Gemische aus nichtdestillierbaren Polymerisationsprodukten von Butadien-Kohlenwasserstoffen und Ruß oder anderen Füllmitteln benutzt.
  • Obwohl im allgemeinen die nach den bisherigen Verfahren hergestellten Membranen und die dabei benutzten überzugsstoffe sich für Kraftstoffpumpen bewährt haben, da sie biegsam bleiben und der überzug sich nicht im Kraftstoff auflöst, so, hat sich doch ergeben, daß gewisse Kraftstoffe die Neigung haben, diese überzöge anzugreifen, so daß die Lebensdauer der Membran sinkt. Manche flüssigen Brennstoffe enthalten organische Lösungsmittel, die wie Alkohol, Benzol u. dgl. die bisher gebrauchten überzugsstoffe aufzulösen imstande sind, und zwar besonders bei höheren Temperaturen. Die üb:erzüge werden selbst bei Anwendung von gewöhnlichem Gasolin oder Petroleum merklich angegriffen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Brennstoffpumpenmembran mit einem neuartigen Überzug, der auch bei langem Gebrauch innerhalb «-eiter Temperaturbereiche biegsam bleibt, nicht bricht und in Brennstoffen jeder Art völlig unlöslich ist. Alps Träger für die neue überzugsmasse dient am besten ein aus Zweifachgarn dicht gewebtes mercerisiertes Baumwollgewebe. Dieses muß frei sein von Stärke oder Leim, darf nur einen geringen Feuchtigkeitsgehalt haben und keine Spur von Säuren enthalten. Es ist wichtig, daß es einen Teil der Überzugsmasse in sich aufnimmt.
  • Das Überziehen erfolgt in der üblichen Weise durch Eintauchen des von einer Rolle ablaufenden Gewebes in einen mit der Lösung des Überzugstoffes gefüllten Behälter, worauf es nach Durchgang zwischen einer Stahlwalze und einer Hartgummiwalze dem Trockner zugeführt wird. Hier wird es während einer Stunde einer Temperatur von etwa i o4.° ausgesetzt. Das Verfahren wird so lange wiederholt, bis die erforderliche Dicke des Überzuges erreicht ist. Zuletzt wird bei etwa io..° etwa 4o Stunden lang getrocknet, um das Lösungsmittel auszutreiben und das Kunstharz in den unlöslichen Zustand überzuführen.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß man durch Überziehen eines geeigneten Gewebes mit Alkydharzen außerordentlich biegsame Membranen erhält und daß diese Harze für alle praktisch vorkommenden Fälle unlöslich in organischen Lösungsmitteln sind.
  • Nach der vorliegenden Erfindung besteht die überzugsmasse aus bestimmten Alkydharzen. Diese Harze sind Reaktionsprodukte von mehrbasischen Säuren mit mehrwertigen Alkoholen mit mindestens drei Hydroxylgruppen. Von den mehrbasischen Säuren kommen vor allem diejenigen mit einer langgestreckten Kette von mindestens zwei Carboxylgruppen, die durch fünf oder mehr CH:,>-Gruppen getrennt sind, in Betracht. Diese Säuren ergeben ein Harz, das sehr biegsam und in hohem Maße inorganischen Lösungsmitteln unlöslich ist. Als geeigneter Alkohol hat sich besonders Glycerin erwiesen, wie wohl auch Äthylenglycol und Mannitol brauchbar sind. Als Säuren liefert die Fettsäure C O O H -(C H2)s- C O O H ausgezeichneten Ergebnisse.
  • Mit dem Alky dharz aus Sebacinsäure und Glycerin behandeltes Gewebe besitzt aber noch nicht die hohe Unlöslichkeit, die durch die Benutzung mancher anderer zweibasischer Säuren erzielt wird, die aber ihrerseits ein Harz ergeben, «-elches die sehr höhe Biegsamkeit des Sebacinsäüreharzes nicht hat. Es ist nun z. B. durch Anwendung einer Menge Bernsteinsäure zusammen mit der Sebacinsäure möglich, ein Harz zu erhalten, das im höchsten Grade unlöslich ist, ohne daß die Biegsamkeit in ungünstiger Weise geopfert wird. Mit dieser Mischung der zwei Säuren, jede mehrbasisch und mit zwei Carboxylgruppen, wird ein für das Überziehen von Membrangeweben geeignetes Reaktionsprodukt erhalten. Die so behandelten Gewebe sind überaus biegsam und unlöslich. Sie übertreffen in dieser Beziehung alle bisher bekannten Stoffe erheblich.
  • An Stelle der Bernsteinsäure können auch gewisse mehrbasische Säuren mit verzweigter Kettenstruktur, wie Weinsäure und Citronensäure, zusammen mit der Sebacinsäure verwendet werden, um gleich brauchbare Harze zu erhalten. Wenn Weinsäure oder Citronensäure benutzt «erden, entstehen gewisse Zwischenprodukte, wie Apfelsäure und Methylbernsteinsäure im Falle der Weinsäure und Aconitsäure im Falle der Citronensäure. Statt diese Zwischenprodukte erst herzustellen, kann man sie auch, da sie im Handel erhältlich sind, unmittelbar mit der Fettsäure zusammen benutzen.
  • Ferner kann man auch gewisse Elemente, wie Kohlenstoff in Form von Lampenruß, Kupfer oder Aluminium in Form ihrer Oxyde, an Stelle der zweiten zweibasischen Säure oder neben dieser mit der Sebacinsäure zusammenbringen, um die an sich vorhandene, wenn auch sehr geringe Löslichkeit des Endproduktes noch herabzumindern. Als brauchbare Oxyde haben sich u. a. diejenigen von Kupfer (Cu20, Cu0), Blei (Pb0, Pbg04), Nickel (Ni0), Quecksilber (Hg0), Zink (Zn0), Eisen (Fe203), Magnesium (Mg0), Mangan (Mn02) erwiesen. Ebenso sind noch verschiedene zweibasische Säuren oder Elemente oder Oxyde als Zusätze anwendbar, um die Unlöslichkeit des bei Gebrauch einer Fettsäure von sehr langer gerader Kettenstruktur sich bildenden Harzes zu erhöhen.
  • Man hat schon vorgeschlagen, Kondensationsprodukte aus aliphatischen mehrbasischen Alkoholen mit Phthalsäureanhydrid oder mit Phatsäureanhydrid und Adipinsäure zusammen mit Harnstoff-Formaldehydkondensationsprodukten und Rizinusöl als glanzgebenden Überzug für Gegenstände aus Gummi, Gummituch und faserfreien Geweben zu verwenden. Auch hat man schon Erzeugnisse aus Kunstmasse mit biegsamen Resnnoiden, z. B. Harzen aus mehrbasischen Säuren und mehrwertigen Alkoholen, überzogen, um erhöhte dielektrische Festigkeit zu er. zielen. Völlig neu ist aber der Vorschlag, Alkydharze der hier beschriebenen bestimmten Zusammensetzung, gegebenenfalls mit Zusatz von Ruß o. dgl., als überzugsmasse für Brennstoffpumpenmembranen zu benutzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI'1: ' Membran für Brennstoffpumpen für Brennkraftmaschinen, 'die aus einem mit einem Kunstharz getränkten Gewebe besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das verwendete Kunstharz durch Kondensation folgender Bestandteile gewonnen ist: a) einem mindestens dreiwertigen Alkohol, z. B. Glycerin, b) einer mehrbasischen Säure, z. B. Sebacinsäure, die ein sehr biegsames Harz ergibt, und c) einer zweiten mehrbasischen Säure, z. B. Bernsteinsäure, Weinsäure oder deren bei der Kondensation entstehenden Zwischenprodukte oder anorganische Stoffe, wie Lampenruß oder Metalloxyde, die ein völlig unlösliches Harz ergeben.
DEG97713D 1938-02-12 1938-04-22 Membran fuer Brennstoffpumpen fuer Brennkraftmaschinen Expired DE707340C (de)

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