DE707170C - Verfahren zur Herstellung von UEberblendungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von UEberblendungenInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C5/00—Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Überblendungen Die Erfindung betrifft ein Verfahren, das die Herstellung von Bildüberblendungen in Filmen in einfacher Weise in Kontaktkopiermaschinen gestattet.
- Bisher wurde die Herstellung von Bildüberblendungen in Filmen vorwiegend mit Hilfe von Koptischen Kopiermaschinen gemacht, bei denen wähnend des Kopierverganges die Lichtquelle kontinuierlich geschwächt bzw. verstärkt wurde.
- Von deri zu überblendenden Negativen werden Zwischenkopien hergestellt, die an den zu überblendenden Stellen mit einem Farbstoff keilförmig,- d. h. mit zunehmender bzw. abnehmender Durchlässigkeit, eingefärbt werden. Beide Zwischenkopien werden dann in bekannter Weise nacheinander meiner Komtaktkopiermaschine bei konstantem Licht auf einen D@uplikatnegativfilm kopiert. Dieses Verfahren zeichnet sich durch seine Einfachheit aus, da doch in allen praktisch vorkommenden Fällen von dem Originahiegativ erst ein oder mehrere Duplikatniegat:ve.über eine Zwischenkopie hergestellt werden. Das Verfahren, zeichnet sich vor den bekannten besonders dadurch aus, daß normale Kopiermaschinen ohne irgendwelche Änderungen der Lichtschaltung und ohne Steuerung vom. Lichtschwächungsmitteln verwendet werden können.
- Ein weiterer Vorteil des Verfahrens gegenüber der Anwendung optischer Kopiermaschinen ist darin zu sehen, daß unempfindlichere und damit feinkörnigere Materialien als in optischen Kopiermaschinen verwendet werden können, da Kontaktkopiermaschinen eine bedeutend größere Lichtstärke aufweisen als optische Kopiermaschinen. Ferner wird die durch den Callier-Effekt immer in optischen 'Kopiermaschinen entstehende Körnigkeit der Kopien vermieden. Die Erfindung zeichnet sich also gegenüber den bekannten Verfahren nicht nur durch seine größere Einfachheit aus, sondern gewährleistet auch Kopien mit einem feineren Korn.
- Es wird also so vorgegangen, daß zunächst von den Negativen, die ineinander überblendet werden sollen, in bekannter Weise je eine doubleefähige Kopie hergestellt wird. Dann «erden beide Kopien an den zu überhIendenden Stellen eingefärbt, und zwar so, daß die vorausgehende Szene in der Kopie eine e11-mählich abnehmende, die nachfolgende Szene eine allmählich zunehmende Lichtdurchlässigkeit zeigt.
- Die allmählich zu- oder abnehmende Einfärbung der Kopien kann dabei nach verschiedenen Verfahren erfolgen. Eine Möglichkeit besteht z. B. darin, die Filmstreifen allmählich in eine Farbstofflösung einzutauchen, so daß das Ende des Streifens am längsten in der Lösung verbleibt und somit die stärkste Einfärbung zeigt, die dann längs des Streifens gleichmäßig abnimmt. Ferner kann die keilförmige Anfärbung der Zwischenkopien durch überspritzen mit der Farbstofflösung erreicht werden. Schließlich können auch die zu überblendenden Stellen der Zwischenkopien in einer Kaliumbichromatlösung sensibilisiert und dann unter einem Graileil belichtet werden. Durch die nachfolgende Einfärbung wird eine Deckung mit dem gewünschten Verlauf erhalten.
- Die Auswahl des Farbstoffes erfolgt unter Berücksichtigung der Empfindlichkeit des Films, auf den kopiert werden soll, sowie der Farbe des Kopierlichtes. Durch verschiedenfarbige und verschieden dichte Filter läßt sich dann beim Kopieren in an sich bekannter Weise je nach Durchlässigkeit des Farbstoffes eine Beeinflussung der Steilheit der zu- oder abnehmenden Deckung auf dem Duplikatnegativfilni erzielen.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE; i. Verfahren zur Herstellung von Bildüberblendungen im Kontaktverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß von den zu überblendenden Negativen Zwischenkopien hergestellt werden, die keilförmig eingefärbt werden, und zwar derart, daß die vorausgehende Szene eine zunehmende, die nachfolgende Szene eine abnehmende Deckung zeigt, und die beiden Zwischenkopien darauf nacheinander in an sich bekannter Weise in einer Kontaktkopiermaschine bei konstantem Licht auf einem Duplikatnegativfilm kopiert werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verlaufende Einfärbung der Zwischenkopien durch allmähliches Eintauchen der Filmstreifen in eine Farbstofflösung erfolgt.
- 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verlaufende Einfärbung der Zwischenkopien durch überspritzen mit einer Farbstofflösu:ng erfolgt.
- 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verlaufende Einfärbung der Zwischenkopien durch Sensibilisierung der Filmstreifen in einer Kaliumbichromatlösung, nachfolgender Belichtung unter einem Graukeil und anschließender Einfärbung erfolgt.
- 5. Verfahren nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahl des Farbstoffes entsprechend der Empfindlichkeit des Films, auf den kopiert werden soll, sowie entsprechend der Farbe des Kopierlichtes erfolgt.
- 6. Verfahren nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch verschiedenfarbige und verschieden dichte Filter in an sich bekannter Weise je nach der Durchlässigkeit des Farbstoffes eine Beeinflussung der Steilheit der überblendung erzielt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEU14622D DE707170C (de) | 1939-02-02 | 1939-02-02 | Verfahren zur Herstellung von UEberblendungen |
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| DE707170C true DE707170C (de) | 1941-06-14 |
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ID=7568681
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| DEU14622D Expired DE707170C (de) | 1939-02-02 | 1939-02-02 | Verfahren zur Herstellung von UEberblendungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE707170C (de) |
-
1939
- 1939-02-02 DE DEU14622D patent/DE707170C/de not_active Expired
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