DE706835C - Verfahren zur Herstellung eines Co-carboxylasekonzentrat bzw. von reiner Co-carboxylase - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Co-carboxylasekonzentrat bzw. von reiner Co-carboxylase

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DE706835C
DE706835C DEM147066D DEM0147066D DE706835C DE 706835 C DE706835 C DE 706835C DE M147066 D DEM147066 D DE M147066D DE M0147066 D DEM0147066 D DE M0147066D DE 706835 C DE706835 C DE 706835C
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carboxylase
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acid
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DEM147066D
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English (en)
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Dr Kurt Ritsert
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Merck KGaA
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E Merck AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/547Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom
    • C07F9/6558Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom containing at least two different or differently substituted hetero rings neither condensed among themselves nor condensed with a common carbocyclic ring or ring system
    • C07F9/65583Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom containing at least two different or differently substituted hetero rings neither condensed among themselves nor condensed with a common carbocyclic ring or ring system each of the hetero rings containing nitrogen as ring hetero atom

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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Co-carboxylasekonzentrats bzw. von reiner Co-carboxylase Gegenstand des Hauptpatents 70¢ 172 ist ein Verfahren zur Herstellung von Co-carboxylasekonzentrat bzw. von reiner Co-carboxylase, das darin besteht, daß man ein Alkalipyrophosphat, Orthophosphorsäure und ein Aneurinsalz, z. B. ein Hydrohalogenid, bei Temperaturen von etwa ioo bis 200° C, vorzugsweise bei ungefähr 15 5" C, aufeinander einwirken läßt und daß man die erhaltene Reaktionsmischung gegebenenfalls nach an sich bekannten Verfahren auf reine Co-carboxylase verarbeitet.
  • Über dieses Verfahren hat der Erfinder im Schrifttum mehrfach berichtet, zuletzt im Journ. Am. Chem. Soc. Bd. 6o (1938), S.2263/64. An dieser Stelle ist angegeben, daß man aus 1,5 g Aneurin nach diesem Verfahren 18o mg reine Co-carboxylase ;erhalten kann. Das entspricht einer Ausbeute von 11,20/6 der Theorie.
  • Es wurde gefunden, daß man diese Ausbeute auf etwa. 3o bis q.0% der Theorie steigern kann, wenn man an Stelle der Orthophosphorsäure des Verfahrens nach dem Hauptpatent Pyrophosphorsäure benutzt. Das neue Verfahren besteht demnach darin, ein Salz des Aneurins, z. B. ein Hydrohalogenid, mit Alkalipyrophosphat und Pyrophosphorsäure bei etwa i oo bis 200° C, vorzugsweise bei ungefähr 15o bis 16o° C, zusammenzuschmelzen. Es ist zu empfehlen, alle für die Schmelze benutzten Substanzen in möglichst wasserfreiem Zustand anzuwenden. Die Schmelze kann im offenen Gefäß bei gewöhnlichem Druck oder vorteilhafter im Vakuum durchgeführt werden. Es erscheint empfehlenswert, die bei dieser Umsetzung benötigte Pyröphosphorsäure im Reaktionsgefäß selbst kurz vor dem Ansatz herzu-, stellen, z. B. durch Erhitzen von Orthophosphorsäure während längerer Zeit auf Temperaturen von über 25o' oder durch Zusammenschmelzen von Ortho- und Metaphosphorsäure in äquivalenten Mengen oder durch Einwirkung von Pliosphoroxychlorid auf Orthophosphorsäure.
  • Die so erhaltene Schmelze ist als ein hoch wirksames Co-carboxylasekonzentrat zu betrachten. Hieraus kann die reine Co-carboxylase leicht unter Beachtung der Vorschriften isoliert werden, die man für die Gewinnung dieses Stoffes aus natürlichem Ausgangsmaterial ausgearbeitet hat (vgl. z. B. L o h m a n n und Schuster, Biochemische Zeitschrift, Bd.294 [19371, S.192'93). Beispiel. 1709 ä5o;öige Phosphorsäure werden unter Rühren 7 Stunden auf 28o" erhitzt, wobei sich Pyrophosphorsäure bildet. Dann trägt man Sog Natriumpyrophospliat (gepulvert) ein. das durch Erhitzen in einem Porzellantiegel vollständig wasserfrei gemacht wurde. Es entsteht eine homogene Schmelze. Nach dem Abkühlen trägt man bei 155" im Verlaufe von 20 XIinuten Sog wasserfreies Aneurin (Hydrochlorid) ein und erhitzt unter Rühren "., Stunde im Vakuum bei 15o bis 16o°. Die erkaltete Schmelze wird in 21 Wasser gelöst, mit 5o ccm n-AgN03-Lösung versetzt und von geringen Mengen ausgefallenem AgC1 # abfiltriert. Hierauf neutralisiert man mit Amtmoniak (25%ig) und fällt weiter mit 55occm n-AgN03-Lösung. Das ausgefallene gelbe Silbersalz der Co-carboxylase wird abgenutscht, gewaschen, mit 1,51 Wasser angeschlämmt und dann mit Schwefelwasserstoff bei Zimmertemperatur zerlegt. Das Filtrat wird mit 2ooccm 25ojoiger Salzsäure angesäuert und die Co-carboxylase mit etwa 50o ccm Phosphorwolframsäurelösung (25o;oig) gefällt, bis keine weitere Fällung mehr auftritt. Man saugt ab, wäscht den Niederschlag mit salzsäurehaltigem Wasser aus und löst die Fällung in 50o ccm Aceton. Man filtriert von etwas Ungelöstem ab und fällt mit der 5fachen Menge Aceton. Das ausgeschiedene Öl wird in i 5o ccm il- i o-H CI gelöst und mit der 7fachen Menge Aceton gefällt. Nach noch zweimal wiederholtem Umfällen erhält man reine Co-carboxylase, die durch Verreiben mit Aceton fest wird. Die reine Co-carboxylase ist nicht mehr hygroskopisch. Ausbeute 40°.'o der Theorie.

Claims (1)

  1. PATEN TA N SPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Co-carboxylasekonzentrats bzw. von reiner Co-carboxylase nach Patent 704 172, dadurch gekennzeichnet, daß hier an Stelle von Orthophosphorsäure Pyraphosphorsäure angewendet wird.
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