DE70573C - Selbstverkäufer für Fahrkarten, Briefmarken oder dergl - Google Patents
Selbstverkäufer für Fahrkarten, Briefmarken oder derglInfo
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- DE70573C DE70573C DENDAT70573D DE70573DA DE70573C DE 70573 C DE70573 C DE 70573C DE NDAT70573 D DENDAT70573 D DE NDAT70573D DE 70573D A DE70573D A DE 70573DA DE 70573 C DE70573 C DE 70573C
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
- G07F11/68—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles in which the articles are torn or severed from strips or sheets
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PAT ENTAMTA^
Die Vorrichtung ist in beiliegender Zeichnung durch die Fig. 1 und 3 in Seiten- und
durch die Fig. 2 in Oberansicht dargestellt, wobei in den Seitenansichten die vordere Gehäusewand
fortgelassen ist.
Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen eine Vorrichtung, welche auch bei Einwurf von zwei
oder mehreren entsprechenden Geldstücken wirkt.
Auf der Aufsenseite des Gehäuses a, Fig. 3, ist in Führungen a1 a1 die mit Handgriff b1
versehene Zugstange b verschiebbar gelagert, welcher durch die Feder c das Bestreben ertheilt
wird, immer in ihre Ruhestellung (Fig. 1) zurückzukehren. An der Zugstange b sitzt
das Führungsstück d, Fig. 1, das zur Aufnahme
der aus dem Einwurfe, Fig. 3, kommenden Münze dient. Das Führungsstück steht
von der Aufsenseite des Gehäuses um die Stärke eines Geldstückes ab und besitzt an
seinem oberen Ende auf der einen Seite den Ansatz d1 und auf der anderen Seite einen zur
Aufnahme und Weiterführung des Geldstückes dienenden rinnenförmigen Ansatz d2, Fig. 1
und 3. ' Das Stück d kann über die auf dem Gehäuse angebrachten Führungsstücke a2 aa,
die für die Geldstücke vorhanden sein müssen, hinweggleiten. Die untere Seite von d ist zur
Abführung des Geldstückes in den Sammelbehälter geneigt oder mit ..einer passend gekrümmten
Leiste ds versehen. Auf dem Stück d liegt passend geführt der in senkrechter
Richtung verschiebbare Anheber f. Letzterer ist sowohl an seinem oberen als auch
an seinem unteren Ende umgebogen. Während das untere umgebogene Ende f1 die mit zwei
Stacheln versehene Mitnehmerplatte f2 trägt, ist der vordere Theil f3 des oberen umgebogenen
Endes dreieckig abgesetzt, um in die in dem Gehäuse bezw. auf der Innenseite der
hinteren Gehäusewand drehbar gelagerte Sperrstange g eingreifen zu können. Letztere, die
mit den Einschnitten gl versehen ist, liegt infolge
ihres Gewichts auf dem oberen Ende y3 des Anhebers f bezw. mit ihrem Anschlag g2
auf der hinteren Gehäusewand.' Das auf der oberen Seite offene Gehäuse α besitzt unten
die Wand αi, durch deren Nuthen <z5 die
beiden Stifte der Mitnehmerplatte f2 bei angehobenem Anheber hindurch in das Gehäuse
hineinragen.
In dem Gehäuse α sind die Rolle r zur Aufnahme des Markenstreifens sowie die beiden
durch ein elastisches Band ohne Ende verbundenen , zur Fortbewegung des auf der unteren Gehäusewand liegenden Markenstreifens
dienenden Rollen r1 gelagert. Ferner ist in dem Gehäuse die Messerwelle m drehbar gelagert.
Diese trägt das Messer m1, durch welches die einzelnen Marken von dem Markenstreifen
abgestreift wird und welches gegen die auf der unteren Gehäusewand befestigte zweite
Schneide m2 wirkt. Die Messerwelle m wird
mittelst der Feder i, die auf den an m befestigten Stift i1 wirkt, stets in der in Fig. 1
gezeichneten Stellung zu halten gesucht. Auf den an dem Stift i1 angebrachten Stift i2 wirkt
der Zapfen h, welcher an der Zugstange b befestigt ist und durch eine Nuth in das Gehäuse
hineinragt. Durch h wird beim Anziehen der Stange b der Stift i2 nach unten gedreht und
mittelst der Stange i J eine Drehung der Messer-
welle m zu einer Drehung veranlafst und die Feder i gespannt.
Statt der Feder c kann auch ein Gewicht zum Zurückführen der Zugstange b benutzt
werden.
Nach Einwurf eines passenden Geldstückes gelangt letzteres durch d2 in die Führung d
und legt sich auf die beiden Führungsstücke a1 a% (s. Fig. i). Ist das Geldstück zu klein
oder nicht passend, so fällt es zwischen den Führungsstücken a2 a3 durch und gelangt durch
eine Rinne / zu dem Einwerfer zurück. Zieht man · nun an der Zugstange b, so macht das
Führungsstück d diese Bewegung mit und es wird durch den oberen Ansatz dl desselben
das Geldstück mitgenommen und auf dem Führungsstück a3 weiter'geführt. Durch diese
seitliche Bewegung wird das Geldstück über die geneigte Kante von a3 nach der oberen
waagrechten Kante von a3 geführt und so angehoben.
Da das Geldstück unter dem oberen umgebogenen Ende des. Anhebers f liegt, so
ist letzterer und mit ihm die auf ihm ruhende Sperrstange g beim Anheben des Geldstückes
mitangehoben worden. Während f angehoben wird, sind die Stacheln der unteren Mitnehmerplatte _/s durch die Nuthen in das Gehäuse,
und zwar in den auf der unteren Gehäusewand liegenden Markenstreifen eingedrungen.
Zieht man die Zugstange b weiter, so wird mithin der Markenstreifen um ein entsprechendes
Stück — eine Markenlänge —· vorgeschoben. Gleichzeitig wird durch den Zapfen h mittelst
der Stifte z2 i1 die Messerrolle gedreht und
das Messer m1 angehoben (s. Fig. 3).
Bei dieser Bewegung der Zugstange, deren Hub einer Markenlä'nge oder dergleichen entspricht
und sowohl durch die Führung a1 als
auch durch den in einer Nuth gleitenden Zapfen h begrenzt ist, gleitet das obere umgebogene
Ende des Anhebers unter der Sperrstange g her, wobei das abgesetzte Ende in
die einzelnen Aussparungen der Sperrstange g eintritt und so verhütet, dafs bei zu frühem
Loslassen der Zugstange dieselbe zurückgehen kann. Ist dagegen das Geldstück an dem
Ende des Führungsstückes a3 angelangt und heruntergefallen, so senkt sich gleichzeitig infolge
seines Gewichtes der Anheber f nebst Mitnehmerplatte, wodurch der Markenstreifen
wieder frei wird. Ebenso senkt sich die Sperrstange g, die jedoch an zu weitem Heruntergehen
durch den seitlichen Anschlag g2, der sich auf die hintere Gehäusewand auflegt, verhindert
wird. Läfst man nun die Zugstange b los, so wird dieselbe durch die Feder c bezw.
durch ein Gewicht mit Rollenzug in ihre ursprüngliche Lage zurückgeführt. Gleichzeitig
wird aber auch durch die Feder i gemeinsam mit der Feder c bezw. durch den Stift h der
Zugstange die Messerrolle m zurückgedreht und durch das Messer mx, welches gegen m2 wirkt,
eine Marke abgeschnitten, welche auf der geneigten Ebene ο zur Ausgabe gelangt.
Statt Marken können natürlich auch Eintrittskarten, Fahrkarten u. dergl. durch diese
Vorrichtung verkauft werden, wobei dann die Karten über der Mitnehmerplatte f2 in dem
Gehäuse aufgeschichtet werden und jedesmal die unterste Karte durch die Stifte der Mitnehmerplatte
ergriffen und ausgegeben wird. Bei dieser Vorrichtung kann dann sowohl die
Markenrolle als auch die Abschneidevorrichtung fortgelassen werden.
Sollen Marken oder Karten durch diese Vorrichtung ausgegeben werden, deren Werth
durch Einwurf eines Geldstückes nicht ausgeglichen werden kann, z.B. bei Abgabe von
3 - Pfennigmarken, so mufs die durch die
Fig. 4 und 5 verdeutlichte Einrichtung, welche im wesentlichen mit der bisher beschriebenen
übereinstimmt, benutzt werden. Hierbei müssen mehrere Einwürfe vorhanden sein. Sollen z. B.
3 - Pfennigmarken verkauft werden, so müfsten zwei Geldstücke, nämlich ein 1-Pfennig- und
ein 2 - Pfennigstück eingeworfen werden, wofür dann natürlich auch zwei getrennte Einwürfe
vorhanden sind. Aus dem entsprechenden Einwurf gelangt das Ί -Pfennigstück auf den
einen Arm eines Hebels η und bringt diesen Hebel dann in die in Fig. 4 gezeichnete Lage.
Wird nun ein 2 - Pfennigstück eingeworfen, so gelangt dieses auf den zweiten Arm des Hebels
n, drückt diesen Arm herunter und hebt somit den anderen Arm nebst dem 1-Pfennigstück
an, so dafs letzteres auf die geneigte Kante des Führungsstückes as zu liegen
kommt. Zieht man nun die Zugstange an, so wird durch den Ansatz dl des Führungsstückes d das ι - Pfennigstück mitgenommen
und auf dem Führungsstück α s weitergeführt.
Die andere Einrichtung, sowie auch die Wirkungsweise ist genau dieselbe, wie die früher
beschriebene. Der Hebeln kann auch so eingerichtet werden, dafs mehrere Geldstücke zum
Anheben des auf dem einen Hebelarm liegenden , das Hochheben des Anhebers und der
Mitnehmerplatte besorgenden Geldstückes gebraucht bezw. eingeworfen werden müssen.
Claims (1)
- Pa tent-AnSprüche:i. Ein Selbstverkäufer für Fahrkarten, bei welchem die Mitnehmerplatte f1 durch das längs des geneigten Theiles der am Gehäuse sitzenden Führung as bewegte Geldstück an den Kartenvorrath gedrückt wird und durch das längs des waagrechten Theiles von as bewegte Geldstück zum Vorschieben einer Fahrkarte veranlafst wird, indem der Ansatz d1 der an der Zugstange b befestigten Platte d das Geldstückmitnimmt und der obere Rand des Geldstückes die Mitnehmerstange f hebt bezw. waagrecht leitet und wobei der vorzeitige Rückgang des Schiebers durch eine Zahnstange verhindert wird, deren Gesperre die Mitnehmerplatte f2 erst freigiebt, wenn das Geldstück von der Führung α3 heruntergefallen ist.Ein Selbstverkäufer für Marken, bei welchem die in Anspruch ι. gekennzeichneten Vorrichtungen zum Vorschieben des Markenstreifens um eine Markenbreite und zur Verhinderung des Rückganges des Schiebers dienen und wobei mit dem Vorziehen der Zugstange b durch Zapfen h und Stifte P P die Messerrolle gedreht und das Messer m1 angehoben wird, welches beim Loslassen der Zugstange in seine Lage zurückkehrt und dabei eine Marke abschneidet.
Ein Selbstverkäufer der unter i. oder 2. gekennzeichneten Art zur Verabfolgung von Marken, deren Werth durch zwei oder mehrere Geldstücke ausgeglichen wird, gekennzeichnet dadurch, dafs im Einwurf e der zweiarmige Hebel η angeordnet ist, mittelst dessen ein Geldstück durch das andere oder die anderen Geldstücke auf die Führung α 3 gehoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70573C true DE70573C (de) |
Family
ID=343940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70573D Expired - Lifetime DE70573C (de) | Selbstverkäufer für Fahrkarten, Briefmarken oder dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70573C (de) |
-
0
- DE DENDAT70573D patent/DE70573C/de not_active Expired - Lifetime
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