DE705477C - Verstaerker mit Aussteuerung des Gitterstromgebietes - Google Patents

Verstaerker mit Aussteuerung des Gitterstromgebietes

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DE705477C
DE705477C DET44300D DET0044300D DE705477C DE 705477 C DE705477 C DE 705477C DE T44300 D DET44300 D DE T44300D DE T0044300 D DET0044300 D DE T0044300D DE 705477 C DE705477 C DE 705477C
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DE
Germany
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voltage
grid
amplifier
current
resistor
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Expired
Application number
DET44300D
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English (en)
Inventor
Dr Rudolf Guertler
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/20Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers
    • H03F3/22Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers with tubes only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Verstärker mit Aussteuerung des Gitterstromgebietes Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, die Verzerrungen zu vermeiden, welche bei einem Verstärker mit Gitterstromaussteuerung dadurch ,auftreten, daß sich die an einem Widerstand im Gitterkreis von einem Hilfsstrom erzeugte negative Vorspannung bei der Aussteuerung des Gitterstromgebietes infolge des diesen Widerstand durchfließenden Gitterstromes ändert. Es ist bekannt, Verzerrungen nachträglich aufzuheben, welche durch die Aussteuerung des Gitterstromgebietes auftreten. Dis Erfindung gibt dagegen Mittel an, welche die Gittervorspannung konstant halten und deshalb die bei :einer Verschiebung der Gittervorspannung ,auftretenden Verzerrungen beseitigen.
  • Nach der Erfindung ist der von einem Hilfsstrom durchflossene Widerstand, der im Gitterstromkreis liegt und von dem die Gittervorspannung abgegriffen wird, der Ausgangswiderstand und der Hilfsstrom der Ausgangsstrom eines Gleichstromverstärkers, bei welchem eine Wechselspannung durch die zu verstärkende Gleichspannung moduliert, die modulierte Wechselspannung verstärkt und über einen Transformator übertragen und gleichgerichtet wird, und dessen Eingangsspannung an einem vom Gitterstrom des Verstärkers durchflossenen zusätzlichen Widerstand abgenommen ist und bei dem die Richtung der Eingangsspannung und die Verstärkung derart gewählt ist, daß die Gittervorsp,annung unabhängig von der Aussteuerung des Gitterstromgebietes konstant bleibt.
  • Die Abb.2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. i i ist die Röhre eines Verstärkers, die betriebsmäßig gelegentlich mehr oder weniger ins Gitterstromgebiet gesteuert wird. Über den Transformator 13 wird die zu verstärkende Wechselspannung zugeführt, 18 ist ein Ausgangstransformator, 1 ¢ der Gitterblock-, i 9 der Anodenblockkondensator. 12 ist eine Röhre, die ihren Anodenstrom von der Gleichspannungsquelle 16 erhält. Der am Widerstand 15 erzeugte Spannungsabfall stellt die Vorspannung der Verstärkerröhre i i dar. Wird nun i i ins Gitterstromgebiet gesteuert, so wird der Gittergleichstrom der Röhre i i auch über den Widerstand 15 fließen und die Vorspannung verändern. Um die Vorspannung aber konstant zu halten, wird in den Gittergleichstromkreis der Röhre i i ein Widerstand i; gelegt, an dem eine dem Gittergleichstrom proportionale Spannung entsteht, die über -einen auf bekanntem Prinzip beruhenden Gleichstromverstärker mit galvanischer Trennung von Ausgangs- und Eingangskreis dem Gitterkreis der Röhre 12 zugeführt wird. Der Gleichstromverstärker arbeitet nach dem bekannten Verfahren der Modulation einer Wechselspannung durch die zu verstärkende Gleichspannung, Verstärkung der modulierten Wechselspannung, Cbertragung der verstärkten Wechselspannung über einen Transformator zur galvanischen Trennung von Ausgang und Eingring des Verstärkers, Gleichrichtung der verstärkten Wechselspannung und Siebung der die Ausgangsspannung darstellenden gleichgerichteten Spannung. Ein nach diesem bekannten Verfahren aufgebauter Gleichstromverstärker ist in Abb. i dargestellt. i ist die Verstä rkerröhre, die von einer WechselsPallntulgsduelle 3 anodenseitig gespeist wird. Die zu verstärkende Gleichspannung wird über die Klemmen e, e' dem Gitterkreis zugeführt, in welchem gegebenenfalls eine Vorspannungsduelle 2 liegt. Im Anodenkreis befindet sich ein Transformator 4, der über das Ventil 5 all der Kapazität 6 eine Gleichspannung erzeugt, die all den klemmen a, a' abgenommen wird. Durch den Transforinator .l wird erreicht, daß die Ausgangsklemmen a, a' potentialmäßig vollkommen getrennt sind von den Eingangsklemmen e, e'.
  • Der Gleichstromverstärker in Abb. 2 besteht aus den beiden Röhren i und ;, die anode nseitig von je einem Transformator S bzw. S" gespeist werden. Die Röhren sind anodenseitig in Gegentakt geschaltet, gitterseitig parallel. Die Gleichspannung wird über eine Siebkette 6, 6", 6y dein Widerstand 9 zugeführt.
  • Am zu-eckmäl.@igsten ist es, wenn hierbei auch im Gleichrichterkreis eine symmetrische Schaltung, z. B. Vollweggleichrichter, verwendet wird. Bei dieser Schaltung ist es möglich, an den Ausgangsklemmen a, a' bzw. am Widerstand g größere Gleichstromleistungen abzugebeil, ohne daß am Transformator ,I nennenstl-erte Spannungsverzerrungen entstehen.
  • hl Abb.3 ist die Vcrstärkercharakteristik dieses Verstärkers gezeichnet. Als Abszisse ist die resultierende Gitterspannung an den Verstärkerröhreit i und 7 aufgetragen, als Ordinate die an den Klemmen <<, a' abgegebene \ utzspannung tl". Der Teil CD der Chara'aeristik ist praktisch geradlinig, wälirend cl,.- untere Teil gekrümmt ist, wie auf Grund cic-..- Röhrenkennlinie nicht anders zti erwarten u-ar. Da im allgemeinen eine lineare Abhängigkeit der Ausgangs- von der Eingefordert wird, eign°t sich nur cler Teil CC der Charakteristik. Man wird also die zusätzliche Vorspannung 2 so wäIilen, daß die resultierende Gitterspannung zwischen den Werten O und 0A liegt, die Ausgangsspannung also zwischen den Werten 0C und AD. Selbstverständlich kann man in den Ausgangskreis eine konstante Zusatzspannung legen, so daß die Absolutwerte beliebig eingestellt werden können. Lediglich die Spannungsschwankung entspricht dann der Charakteristik CD, (Abb. 3).
  • Im Gitterkreis der Röhre 12 liegt noch eine Spannung, die vom Widerstand 2o abgegriffen wird und daher proportional der Anodenffl u eichspannung Cl" der Röhre i i ist. Diese Spannung verändert über die Röhre 12 die Spannung am Widerstand 15 proportional der Anodenspannung U". Auf diese Weise wird der Ruhestrom der Röhre t i trotz Schwankungen der Aliodetigleichspannutig U" hi an sich bekannter Weise durch Beeinflussung der Gitterspannung entsprechend den Anodenspannungsschwankungen konstant gehalten. Unabhängig von dieser Regelung wirkt der Gleichstromverstärker, der den bei Gittergleichstrom am Widerstand 17 auftretenden Spannungsabfall dem Widerstand 9, also dem Gitter der Röhre 12, zuführt. Wächst nun der Spannungsabfall an 17, so wird die Gittervorspannung der Röhre 12 so weit stärker negativ, daß der Anodenstrom dieser Röhre abnimmt, und zwar so stark, daß der Spannungsabfall am Widerstand 15 denselben Wert wie früher hat, die Gittervorspannung der Röhre i i also konstant geblieben ist.
  • Die durch den Gittergleichstrom an den übrigen Widerständen (17 -,Widerstand von 13 usw.) hervorgerufenen Spannungsabfälle können berücksichtigt werden. Dann muß bei Einsetzen von Gittergleichstrom die Spannung all i 5 so einreguliert werden, daß die gesamten Spannungsabfälle im Gitterkreis der Röhre i i immer die ursprüngliche Gittervorspannung ergeben. In der in Abb. 2 angegebenen Schaltung wird also eine Konstanthaltung der Gittervorspannung eines Verstärkers bei Gittergleichstrom ermöglicht. Der in der Schaltung verwendete Gleichstromverstärker i, 7, 4.... hat die Aufgabe, eine Gleichspannung, am Widerstand 17, all einer anderen Stelle, am Widerstand 9, verstärkt abzugeben, die gegenüber einem Bezugspunkt (Erde o) ein anderes Potential hat.
  • Braucht man bei dem oben behandelten Gleichstromverstärker eine große Verstärkung der Gleichspannung oder eine große abzugebende Leistung, so kann man ihn mit einigen weiteren Verstärkerstufen ausrüsten. Diese zusätzliche Verstärkung kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden. Z. B. kann ein Gleichstromverstärker vor die Röhren. i und ; geschaltet werden. Oder es wird der Gleichstromversuirker an den Ausgang, die Klemmen a, a', angeschlossen. Schließlich kann man hinter die Röhren t, 7 einen Wechselstromverstärker legen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verstärker, bei dem durch die zu verstärkende Wechselspannung das Gitterstromgebiet ausgesteuert und die Gittervorspannung an einem im Gitterstromkreis liegenden, von einem Hilfsstrom durchflossenen Widerstand (t5) erzeugt ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Widerstand (15) der Ausgangswiderstand und der Hilfsstrom der Ausgangsstrom eines Gleichstromverstärkers ist, bei welchem eine Wechselspannung durch die zu verstärkende Glieichspannung moduliert, die modulierte Wechselspannung verstärkt und über einen Transformator (q.) übertragen und gleichgerichtet wird, und des: sen Eingangsspannung an einem vom Gitterstrom des Verstärkers durchflossenen zusätzlichen Widerstand (17) abgenommen ist, und bei dem die Richtung der Eingangsspannung und die Verstärkung derart gewählt ist, daß die Gittervorspannung unabhängig von der Aussteuerung des Gitterstromgebietes konstant bleibt.
DET44300D 1934-08-09 1934-08-09 Verstaerker mit Aussteuerung des Gitterstromgebietes Expired DE705477C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2858454A (en) * 1953-06-15 1958-10-28 Collins Radio Co Grid bias regulator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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