DE720779C - Schaltungsanordnung zur Regelung der Dynamik von Niederfrequenz-UEbertragungsanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Regelung der Dynamik von Niederfrequenz-UEbertragungsanlagen

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DE720779C
DE720779C DET46133D DET0046133D DE720779C DE 720779 C DE720779 C DE 720779C DE T46133 D DET46133 D DE T46133D DE T0046133 D DET0046133 D DE T0046133D DE 720779 C DE720779 C DE 720779C
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DE
Germany
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control
voltage
transmission systems
curves
resistance
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Expired
Application number
DET46133D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Bartels
Dr-Ing Guenther Ulbricht
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G7/00Volume compression or expansion in amplifiers
    • H03G7/02Volume compression or expansion in amplifiers having discharge tubes

Landscapes

  • Control Of Amplification And Gain Control (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Regelung der Dynamik von Niederfrequenz-Übertragungsanlagen Die Erfindung betrifft eine -Schaltungsanordnung zur Regelung der Dynamik von Niederfrequenzübertragungsanlagenund stellt eine Weiterentwicklung der in dem Patent 720 oz8 beschriebenen Anordnung dar.
  • Es ist bei Meßschaltungen allgemein bekannt, den Ausschlag eines Instrumentes durch Parallel- und Reihenschaltungen von stromabhängigen Widerständen in eine gewünschte Abhängigkeit von der zu messenden Größe zu bringen. Spannungsteiler aus nichtlinearen Widerständen, z. B. Gleichrichtern, sind. jedoch bei diesen bekannten Schaltungen nicht benutzt worden.
  • Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Anordnung zur selbsttätigen stetigen Dynamikregelung, insbesondere in Lautübertragungsanlagen, bei der für die Regelzwecke von der Verlagerung des Potentials eines Gitters oder einer Hilfselektrode Gebrauch gemacht wird und deren die durch Gleichrichtung der zu übertragenden Impulse gebildete Regelgleichspannung lieferndenKreise derart ausgebildet sind, daß die an sich von der Amplitude der zu regelnden Impulse abhängige Regelspannung zusätzlich in Abhängigkeit von der Amplitude beeinflußt wird, welche gekennzeichnet ist durch zur stetigen zusätzlichen Beeinflussung der Regelkurve im Zuge der die Regelgleichspannung liefernden Zusatzschaltung vorgesehene Schaltelemente, bei denen im benutzten Arbeitsgebiet die Abhängigkeit der anliegenden Spannung vom durchfließenden Strom keinen linearen Zusammenhang besitzt. Eine derartige Anordnung ist an sich bekannt.
  • Es hat sich nun bei solchen Einrichtungen zur Regelung der Dynamik in Niederfrequenzübertragungsanlagen (Mikrophonbesprechungs-, Schallaufzeichnungs-, Tonfilm-, Senderbesprechungs- u. dgl. Anlagen) als zweckmäßig herausgestellt, verschiedene Regelkurven einstellen zu können, da den verschiedenen Aufnahmebedingungen verschiedene optimale Regelkurven zugeordnet sind. Der günstigste Regelgrad ist mehr oder weniger abhängig von der Art der Darbietungen.
  • Es ist daher vorteilhaft, das Regelgerät so auszubilden, daß verschiedene nach Wunsch einstellbare Regelkurven erzielt werden können, was gemäß der Erfindung dadurch erreicht wird, daß zur Erlangung verschiedener Regelkurven der im Regelkreis liegende amplitudenabhängige Widerstand, von dem die Regelspannung für das Gitter der zu regelnden Röhre abgegriffen wird, als Spannungsteiler aus nichtlinearen Widerständen, z. B. Gleichrichtern, ausgebildet ist. Unter Regelkreis ist hierbei also die Hilfsschaltung verstanden, in der die von dem Hauptübertragungsweg abgezweigten Impulse gleichgerichtet und nach der Gleichrichtung dem zu regelnden Schaltelement, z. B. dem Gitter einer Röhre, zugeführt werden.
  • Infolge des logarithmischen Unterscheidungsvermögens des menschlichen Ohrs für die Lautstärke wird die Veränderung der Dynamik elektroakustischer Darbietungen bei gleichen Grenzwerten am wenigsten bemerkbar, wenn das Amplitudenverhältnis der Spannungen vor und hinter dem Regelglied, d. h. die Regelkurve im linearen Maßstab, ebenfalls einen logarithmischen Gang bzw. doppelt logarithmischen Maßstab einen linearen Gang besitzt.
  • Der doppelt logarithmische Maßstab wird dadurch erhalten, daß die Kennlinie des Regelgleichrichterkreises im allgemeinen angenähert einem Logarithmusgesetz folgt und daß die Kennlinie der geregelten Röhre ebenfalls in den meisten Fällen nach einer Exponentialfunktion verläuft. Infolge dieses Zusammenhanges ergibt sich die Linearität, bezogen auf den doppelt logarithmischen Maßstab.
  • Man könnte auf den Gedanken kommen, eine solche Einstellbarkeit der Regelkennlinien dadurch zu erhalten, daß man bei der bekannten Anordnung gemäß dem Hauptpatent, bei der die Strom- oder spannungsabhängigen Widerstände der Widerstandskombination (Ohmscher Widerstand-Kapazität) zugeordnet sind, von der die Regelgleich-Spannung abgeleitet wird, parallel zu dein nichtlinearen Widerstand einen hochohmigen Spannungsteiler schaltet, dessen Abgriff mit dem Gitter des zu regelnden Schaltelementes in Verbindung steht. Diese Anordnung ist insofern nachteilig, als mit Rücksicht auf die Größenordnung der üblichen benutzten nichtlinearen Widerstände (etwa i o ooo bis i 5 ooo Ohm) ein hochohmiger Spannungsteiler mit mindestens ioo ooo Ohm benutzt werden muß, damit nicht durch dessen Einschaltung die Regelkennlinie verändert wird. Regelbare Spannungsteiler mit Werten von iooooo Ohm und darüber sind technisch nicht einfach herzustellen und leiden unter Krach-und Kratzgeräuschen. Darüber hinaus besitzen sie eine beträchtliche Kapazität gegen Erde, die es außerordentlich erschwert, die aus physiologischen Gründen erforderliche geringe -Einschwingzeit der Regelgleichspannung zu erhalten.
  • Da der Verstärkungsweg des Hauptverstärkers für die maximale Spannung berechnet ist, ist zu empfehlen, auch bei der Herabsetzung der Hilfsspannung durch die Spannungsteilerschaltung der nichtlinearen Widerstände dafür zu sorgen, daß der Hauptverstärker stets bis zur Grenze seiner Leistungsfähigkeit ausgenutzt ist. Mitunter kann es auch zweckmäßig sein, auf mittlere Lautstärke einzustellen. Dies geschieht in der Weise, daß gleichzeitig mit der Veränderung des Abgriffs an dem Gleichrichterspannungsteiler ein Lautstärkeregler im Verstärker, z. B. ein Potentiometer, zwischen -zwei Verstärkerstufen verstellt «wird.
  • Zur Erläuterung dieser Regelmethoden dienen die Abb. i a, i b und i c. Die Abb. i a zeigt die Abhängigkeit der <Nusgangswechselspannung von der Eingangswechselspannung in logarithmischem Maßstabe. Dem ungeregelten Zustande entspricht die Gerade I, die unter .I5° gegen die Abszissenachse geneigt ist. Die Gerade II zeigt beispielsweise die Regelung i : 3. Die Gerade III zeigt beispielsweise die Regelung i : 6, die Gerade IV beispielsweise die Regelung i : io. Wie aus dem Diagramm ersichtlich ist. ist die maximale verfügbare Ausgangswechselspannung Earra nicht ausgenutzt. Es wird lediglich der Wert Eä,n benutzt.
  • Um einebessere Ausnutzung des Verstärkers zu gewährleisten, wird daher gleichzeitig mit der Verstellung des Abgriffs an den nichtlinearen Widerständen der Hilfsschaltung auch ein Lautstärkeregler im übertragungsweg verstellt, so daß sich Regelgerade nach der Abb. i b ergeben. Den ungeregelten Zustand bezeichnet wieder die Gerade I. Die Geraden 1I, III und IV bezeichnen wieder die entsprechenden Verhältnisse gemäß der Abb. i a. Die Gerade IV veranschaulicht beispielsweise also das Regelverhältnis i : io. Mitunter ist es erwünscht, nicht auf die maximale Lautstärke zu regeln, sondern auf eine mittlere Lautstärke. Dann würde der Lautstärkeregler und der Spannungsteiler aus den nichtlinearen Widerständen in der Hilfsschaltung so zu bemessen sein, wie es das Diagramm i, veranschaulicht, nämlich so, daß ein innerhalb des Bereiches zwischen der minimalen Eingangsspannung und der maximalen ' Eingangsspannung liegender Punkt lautstärkemäßig festgehalten wird. Da im allgemeinen die Dynamikregler so geschaltet sind, daß bei kleinen Amplituden, also unterhalb EI .i" keine Dynamikregelung erfolgt,-verlaufen die Regelgeraden unterhalb dieses Wertes unter 4.5° gleneigt, wie dies die Abb. i b und i c erkennen lassen. Die Abb. 2 -veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist lediglich die Hilfsschaltung dargestellt. Die vom Hauptübertragungsweg abgezweigten Impulse werden dem Hilfsverstärker HV zugeführt und im Regelgleichrichter Rgl gleichgerichtet. Die gleichgerichtete Spannung wird an den aus nichtlinearen Widerständen, z. B. Gleichrichtern, aufgebauten Spannungsteiler Sp gelegt. Die zum Regelgitter führenden Abgriffe sind mit i, 2 und 3 bezeichnet. Je nachdem, ob der Abgriff A auf den Kontakten i, 2 oder 3 steht, wird eine mehr oder weniger große Gleichspannung dem Regelgitter zugeführt und damit die gewünschte Umschaltbarkeit der Regelkurven erzielt, Wie bereits an Hand der Abb. i a bis i c erläutert, kann es nun mitunter vorteilhaft sein, den Abgriff A noch mit einem im Verstärkungszug liegenden Lautstärkeregler zwangsweise zu kuppeln, so daß bei Änderung der Regelkurve auch eine Änderung des mittleren Übertragungspegels herbeigeführt wird.

Claims (3)

  1. "hAT1:NTANSPRÜCHIi: i. Anordnung zur selbsttätigen stetigen Dynamikregelung in Niederfrequenzv erstärkeranlagen (Lautübertragungsanlagen u. dgl.) nach Patent 72o oi£, bei der durch einen im Regelkreis liegenden amplitudenabhängigen Widerstand die Dynamikregelung zusätzlich beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung verschiedener Regelkurven der im Regelkreis liegende amplitudenabhängige Widerstand, von dem die Regelspannung für das Gitter der zu regelnden Röhre abgegriffen. wird, als Spannungsteiler aus nichtlinearen Widerständen, z. B. Gleichrichtern, ausgebildet ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung von bei Anwendung eines doppelt logarithmischen Maßstabes durch Gerade darstellbaren Regelkurven sowohl die Stromspannungskennlinien der nichtlinearen Widerstinde als auch die Anodenstromgitterspannungskennlinien der geregelten Röhre logarithmischen Verlauf aufweisen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelspannungsumschalter mit dem dem Übertragungsweg zugeordneten Lautstärkeregler derart starr gekoppelt ist, daß die Regelkurven sich in einem gemeinsamen Bezugspunkt schneiden, der vorzugsweise bei maximaler oder mittlerer Lautstärke liegt.
DET46133D 1935-12-11 1935-12-11 Schaltungsanordnung zur Regelung der Dynamik von Niederfrequenz-UEbertragungsanlagen Expired DE720779C (de)

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