DE705183C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE705183C
DE705183C DES135055D DES0135055D DE705183C DE 705183 C DE705183 C DE 705183C DE S135055 D DES135055 D DE S135055D DE S0135055 D DES0135055 D DE S0135055D DE 705183 C DE705183 C DE 705183C
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Germany
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call
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DES135055D
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English (en)
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Heinrich Lampe
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B33/00Disazo and polyazo dyes of the types A->K<-B, A->B->K<-C, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B33/18Trisazo or higher polyazo dyes
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

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Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb In Fernsprechanlagen, insbesondere Nebenstellenanlagen mit Wählerbetrieb und mehreren Zentralen, bei denen hochwertige Verbindungen (Amtsverbindungen) immer über eine der Zentralen, die Hauptzentrale, verlaufen, sind besondere Vorkehrungen zu treffen, welche verhindern, daß in den anderen Zentralen angeschlossene, zu hochwertigen Verbindungen nicht berechtigte Teilnehmer durch Kennzeichnung (z. B. mittels Nummernwahl) einer hochwertigen Verbindung eine solche für sie nicht zugelassene Verbindung über die Hauptzentrale erhalten.
  • Für Systeme, bei welchen ein anrufender Teilnehmer einer Unterzentrale erst nach Belegung einer freien Verbindungsleitung zur Hauptzentrale die Kennzeichnung der Art der Verbindung (Amts- oder Hausverbindung) durchzuführen hat, ist es bekannt; die Verkehrsberechtigung des anrufenden Teilnehmers über einen in der Unterzentrale angeordneten, durch die Kennziffernwahl zur Hauptzentrale gesteuerten Mitläufer feststellen zu lassen.
  • In Anlagen, in denen jeder Teilnehmer, gleichgültig, ob er an die Hauptzentrale, über die alle hochwertigen Verbindungen verlaufen, oder an eine der anderen Zentralen, z. B. eine Unterzentrale, angeschlossen ist, immer nur die Kennziffer der hochwertigen Verbindungen zu wählen hat, ist die Anwendung eines Mitläufers in der Unterzentrale zur Prüfung der Verkehrsberechtigung anrufender Teilnehmer nicht durchführbar, denn diese haben nach Belegung der Verbindungsleitung zur Hauptzentrale eine Kennziffer zur Verkehrsrichtungsausscheidung nicht mehr zu wählen. In dieselt Anlagen die Herstellung hochwertiger Verbindungen seitens an Unterzentralen angeschlossener, nicht berechtigter Teilnehmer auf betriebstechnisch einfache. dabei auch wirtschaftliche Weise zu verhindern, ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe. Bei Anrufanreiz eines für hochwertige Verbindungen nicht berechtigten Teilnehmers soll keine vorübergehende Belegung der in der Hauptzentrale angeordneten Verbindungseinrichtungen für ltocltlcertige Verbindungen stattfinden. Erreicht wird dies ,ladurch, daß nur nach Kennzeichnung einer hochwertigen Verbindung (Amtsverbindung) durch einen anrufenden Teilnehmer einer Unterzentrale in dieser angeordnete Schaltmittel wirksam werden, «-elche die Prüfung (ler Verkehrsberechtigung des anrufenden Teilnehmers Tiber den Wähler der zur Hauptzentrale abgehenden Querverbindungsleitung vorbereiten und die Übertragung des bei Belegung der Querverbindungsleitung hervorgerufenen Anrufanreizes zur Hauptzentrale bis nach Einstellung des die anrufende Leitung suchenden Wählers verzögern.
  • Bei der erfindungsgemäßen, Anordnung tritt zwar durch die Verzögerung der Weitergabe des Anrufanreizes zur Hauptzentrale eine kurze Verzögerung im weiteren Aufbau _i,-r Verbindung ein, es wird aber erreicht, dal:l in der Hauptzentrale keine Anschaltung einer weiterführenden Verbindungsleitung r Amtsleitung) an die von der Unterzentrale kommende Querverbindungsleitung erfolgt, wenn durch die Berechtigungsprüfung festgestellt wird, daß ein nicht berechtigter Teilnehmer den Anreiz zur Herstellung der hochwertigen Verbindung gegeben hat. Die vielleicht noch vorhandene einzige freie abgehendeVerbindungsleitung wird nicht einem anrufenden berechtigten Teilnehmer entzogen.
  • Die Nichtbelegung einer von der Hauptzentrale aus «.eiterführenden, für hochwertige Verbindungen zu benutzenden Verbindungsleitung bei Anruf eines für eine solche Verbindung nichtberechtigten Unterzentralenteilnehmers kann dadurch erreicht werden, daß die Aussendung des Anrufanreizes über die Querverbindungsleitung zur Hauptzentrale bis nach Durchführung der Prüfung der Verkehrsberechtigung des anrufenden "Peilnehmers verzögert wird. Nur dann, wenn diese über den Querverbindungswähler durchgeführte Verkehrsberechtigungsprüfung ergeben hat, daß der anrufende Teilnehmer zu hochwertigen Verbindungen berechtigt ist, wird der Anrufanreiz zur Hauptzentrale weitergegeben.
  • Das nachstehend ausführlich erläuterte Ausführungsbeispiel zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung. Der Anrufanreiz wird sofort nach der durch die Einstellung des Querverbindungswählers auf die anrufende Anschlußleitung bedingten Verzögerung über die Querverbindungsleitung zur Hauptzentrale ausgesandt. In der Hauptzentrale sind Verzögerungsmittel vorgesehen, welche die Weitergabe des aufgenommenen, von der Unterzentrale bereits verzögert ausgesandten Anrufanreizes zu einer freien weiterführenden Verbindungsleitung verzögern, -damit der Anrufanreiz beendet werden kann, bevor er die Anrufempfangseinrichtung der von der Hauptzentrale weiterführenden Verbindungsleitung betätigt, wenn die in der Unterzentrale durchgeführte Verkehrsberechtigungsprüfung ergibt, daß der anrufende Teilnehmer nicht berechtigt ist, die eingeleitete hochwertige Verbindung zu führen.
  • Die Anwendung einer besonderen Stromart für den über die Verbindungsleitung zur Hauptzentrale zu gebenden Anrufanreiz für hochwertige Verbindungen ist dadurch vermieden, daß bei Belegung der Querverbindungsleitung getrennte, über verschiedene Adern sich auswirkende Anrufanreize hervorgerufen werden und daß bei Einleitung einer hochwertigen Verbindung ein Relais den Anrufanreiz für niederwertige Verbindungen abschaltet und dadurch verhindert, daß durch dieselt Anrufanreiz zu beeinflussende Steuerrelais der Hauptzentrale das den Anrufanreiz für hochwertige Verbindungen aufnehmende Relais ausschaltet.
  • In den "Zeichnungen ist als Ausführungsbeispiel eine Fernsprechnebenstellenanlage veranschaulicht, die aus einer Hauptzentrale HZ und einer Unterzentrale UZ besteht. Alle zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Schaltungseinzelheiten sind fortgelassen.
  • Die Fig. t zeigt die Einrichtungen in einer Unterzentrale (Z und die Fig. 2 die Einrichtungen in der Hauptzentrale HZ.
  • Der Teilnehmer Tna ist sowohl zu Verbindungen mit Teilnehmern der Hauptzentrale als auch zu Verbindungen mit fremden Fernsprechanlagen, z. B. dem öffentlichen Amt, berechtigt. Derartige Verbindungen verlaufen immer über die Hauptzentrale und die in dieser angeschlossenen Amtsleitungen AL.
  • Der Teilnehmer Tnv ist zu Amtsverbindungen nicht berechtigt, wohl aber zu Verbindungen mit Teilnehmern der Hauptzentrale.
  • t. Der Teilnehmer T-na ruft an Das im Anrufstromkreis des Teilnehmers 1')1a liegende Anlaßrelais Grt veranlaßt die Einstellung eines Anrufsuchers AS, des Hausnetzes auf die anrufende Anschlußleitung. Nach Einstellung des Anrufsuchers AS, sind die Relais Cl, R,, Tl erregt: -E-, Kontakte i ty,, ->cl, Relais Cl, Schaltarm 3, Kontakt 4r1, Wicklung II des Relais Ri, Kontakt 5r" Wicklung I des Relais T,, -. Die Anrufbrücke ist abgeschaltet. Nach Einstellung des Leitungswählers LW, durch eine Stromstoßgabe entsprechend der Kennziffer für die Hauptzentrale steht der Schaltarm 6 des Leitungswählers LW, auf dem Kontakt 7. Das Anlaßrelais An, spricht in Reihe mit dem Prüfrelais P, an. Es schließt den Kontakt 8 alt, und bereitet dadurch die Stillsetzung eines Querverbin.dungswählers QW auf der Anschlußleitung des Teilnehmers Tna vor. Am Kontakt gart, wird der vom Kontakt iotr, abhängige Stromkreis für das Relais AX, geschlossen.
  • An der auf irgendeine beliebige Weise zur Benutzung bereitgestellten freien Querverbindungsleitung QL spricht das Relais U, an: +, Kontakte il axl, i2tr2, Relais U1, -. Das Relais Cla, wird eingeschaltet: +, Kontakte f3tr2, i4itl, Relais Chl, -, welches sich am Kontakt f5ch, in einen vom Kontakt i4it, unabhängigen Haltestromkreis einschaltet. Das Relais Clt, öffnet den Kontakt 16 c1, in der Sprechader qb, schaltet am Kontakt 17 clt, -[- von den beiden Relais D, und I, ab und legt - an diese Relais über den Widerstand 1g und den Kontakt 19c11. Der Belegungsanreiz wird zur Hauptzentrale weitergegeben: - Widerstand 18, Kontakt 19c1,, Relais 11, Kontakte 2o pd1, 2f vhl, Ader qb, Kontakt 22 c12, Relais 1" Kontakt 23 c2, +. Die Relais T, und 1. sprechen an. Die Schaltvorgänge, die in der Hauptzentrale durchgeführt werden, werden später erläutert.
  • In der Unterzentrale hat das Relais U, am Kontakt 24't, den Prüfstromkreis über die Wicklung I und am Kontakt 26zz, den Haltestromkreis über die Wicklung III des Relais P= vorbereitet. Am Kontakt 27u1 ist der Stromkreis des Drehmagneten Dqw des Querv erbindungswählers QW geschlossen: -i-, Unterbrecher, Kontakte 27 rti, 28 p2, 29 pd2, Magnet Dqw, -. Kommen die Schaltarme des Ouerverbindungswählers auf die Kontakte der Anschlußleitung des anrufenden Teilnehmers Tna, so sprechen die Relais P2 und Tr, an: -, Wicklung I des Relais P2, Kontakte 3o pd2, 31 va" 242t1, Schaltarm 32, Ader da, Schaltarm 33 von AS,, Relais Trl, Kontakte 8 alh, 34 cl, 35 gd, -f-. Am Kontakt 28 p2 wird der Stromkreis des Magneten Dqzv geöffnet. Der Querverbindungswähler QW ist stillgesetzt. Die Kontakte 36p2 und 37p2 sind geschlossen. Der anrufende Teilnehmer erhält jetzt den Mikrophonspeisestrom über die Wicklungen des Relais A2. Am Kontakt 38 p2 wird des Relais Ph, eingeschaltet, welches den in der Sprechader qa liegenden Kontakt 39 pla, schließt. Es ist jetzt auch ein über diese Sprechaider der Querverbindungsleitung verlaufender Stromkreis hergestellt, in welchem das Relais Dl anspricht. Dieser Stromkreis wird später erläutert. Am Kontakt .1.0p2 wird der über die Wicklung III des Relais P2, den Kontakt 41 ty2, den Schaltarm 4.2 sowie die Ader ca und die Wicklungen II des Relais R, und I des Relais T, verlaufende Sperr- und Haltestromkreis hergestellt.
  • Das im Prüfstromkreis ansprechende Relais Ty, des nur zur Verkehrseinrichtungskennzeichnung benutzten Hausaggregates öffnet am Kontakt i tr, den Stromkreis des Relais Cl, welches abfällt und durch Auslösung des Leitungswählers auch das Relais Art, ausschaltet. Die Relais AX, und U, fallen ab.
  • In der Hauptzentrale hat das Relais I2 bei seinem Ansprechen das Relais V, eingeschaltet: +, Kontakte 43i2, 44 c12, 45a,, Relais Tue,, Widerstand 46, -. Der Kontakt 47 v3 wird geschlossen. Das Relais V4 kann aber nicht ansprechen, da es über den Kontakt 43 i2 kurzgeschlossen ist. Das Relais U= wird erregt: -q--, Kontakte 48c2, 49v" Relais U2, -. Es trennt durch Öffnen. der Kontakte 50,1-und 5 i u2 den über Wähler der Hauptzentrale erreichbaren Zugang zur Querverbindungsleitung QL ab. Es öffnet ferner die Kontakte 52u2, 53u2 und schließt die Kontakte 54u2 55u2, wodurch die von den Kontakten der Anrufsucher AS, kommenden Hilfsadern mit den Kontakten der Amtswähler AW zu- sammengeschaltet werden.
  • Das Relais V, hat den Kontakt 56v, geöffnet und dadurch die Querverbindungsleitung gegen Belegung über einen Leitungswähler LW, gesperrt. Durch öffnen des Kontaktes 57v, und Schließendes Kontaktes 58v, wird die Ader qa durchgeschaltet. In den Stromkreis (Fig. i): -, Widerstand 18, Kontakt 1g chl, Relais D,, Kontakt 39 pkl, Ader qa. (Fig. 2), Kontakte 58 vs, 59 i,, Relais M, Kontakt 23 c2, + sprechen die Relais D,, in der Unterzentrale und M in der Hauptzentrale an.
  • Das Relais 1, der Hauptzentrale hat bei seiner Erregung den .Kontakt 6o i2 geschlossen und dadurch den über die Kontakte 61 c12 und 62 F, verlaufenden Stromkreis für das Anrufrelais R, der Querverbindungsleitung im Hausnetz der Hauptzentrale geschlossen. In bekannter Weise wird ein Anrufsucher AS, angelassen, welcher sich auf die Ouerverbindungsleitung QL einstellt. Das Relais Ts spricht dann- im Prüfstromkreis an und trennt Relais R, von der a-Ader ab. Das im Anrufsucher AS2 angelegte Sperrpotential sperrt, da der Kontakt 54u2 geschlossen ist, die Querverbindungsleitung QL auch gegen Belegung über einen Amtswähler AW. In der Unterzentrale hat die Erregung des Speisebrückenrelais A= die Erregung des Relais l'1 zur Folge: @--, Kontakt 63 a.., Relais V1, Widerstand 6d, -. Am Kontakt 65v1 wird die während der Stromstoßgabe erfolgende Erregung des Relais Y, vorbereitet. Über den Kontakt 66 v1 wird das Relais T% Itl eingeschaltet, das sich am Kontakt 67 vhl in einen vom Bontakt 68d1 abhängigen Haltestromkreis einschaltet und durch öffnen des Kontaktes 21 vltl den Kurzschluß des Stromstoßkontaktes 69a= aufhebt.
  • Die vom anrufenden Teilnehmer ausgesandten Stromstöße werden mittels des Kontaktes 69a. über die Ader qb auf das Relais J, der Hauptzentrale übertragen. Dieses Relais überträgt die Stromstöße mittels des Kontaktes Foi.= auf das nicht dargestellte Stromstoßübe im belegten Hausaggregat en "ls"ILi,V_.
  • Sendet der Teilnehmer Ttta, nach Einleitung einer Verbindung durch Abheben seines Handapparates eine der Amtskennziffer entsprechende Stromstoßreihe aus, so steht der Schaltarm 6 des Leitungswählers nach Beendigung dieser Stromstoßreihe auf dem Kontakt 7o. Das Relais An.= spricht an und schaltet am Kontakt 71 a.1. das Relais AXl und am Kontakt 72 att.# das Relais Ga. ein. Außer dem Relais U1 wird an .der bereitgestellten Querverbindungsleitung OL nunmehr auch das Relais PDl erregt: -E-, Kontakte 73ga, 7.111l,. Relais PDI, Kontakt 7 5 dl. -. Nach Ansprechen des Relais Chl spricht auch das Relais El an: -1-, Kontakte 76c111, 77 pdl, Relais El, -und legt sich am Kontakt 78 e1 in einen vom Kontakt77 pdl unabhängigenHaltestromkreis. Die Erregung des Relais PDl hat zur Folge, da13 über die Ader qb der Querverbindungsleitung ein Belegungsanreiz zur Hauptzentrale, wie dies bei Einleitung einer Verbindung in die Hauptzentrale der Fall ist, nicht ausgesandt wird, denn beide parallel liegenden Kontakte i 6 cltl und 2o prh sind offen. Durch Erregung der Relais PDl und El ist die nur bei Einleitung abgehender Amtsverbindungen über den Querverbindungswähler erforderliche Prüfung auf die Verkehrsberechtigung des anrufenden Teilnehmers dadurch vorbereitet, daß -E. über die Kontakte eo e1 und g1 pdl an das'Relais Pa angeschaltet ist.
  • Das Relais U1 hat am Kontakt 2d. ril den Prüfstromkreis vorbereitet und am Kontakt 2711, den Drehmagneten Dq-zc eingeschaltet. Kommt der Prüfarm 32 des Querverbindungswählers 0i1' auf den I#7,ontakt der anrufenden Anschlußleitung, so sprechen wieder die Relais P. und Trl an. Der Querverbindungswä hler wird stillgesetzt, und das zur Verkehrsrichtungskennzeichnung benutzte Hausaggregat wird ausgelöst. Das Relais U1 fällt ab, wenn die Relais An., und damit AXl ausgeschaltet werden. Der Kontakt 2u1 wird geöffnet. und am Kontakt 82at, wird das Prüfrelais Pa an den Schaltarm 32 des Querverbindungswählers angeschaltet. Da der anrufende Teilnehmer Tna zu Amtsverbindungen berechtigt ist, liegt an seiner Ader da kein Potential, infolgedessen kann Pa nicht ansprechen.
  • Das Relais P.= hat bei seiner Erregung am Kontakt 38p.= das verzögert ansprechende Relais Phl eingeschaltet. Es schließt den Kontakt 39 phl in der Ader (ja der Querverbindungsleitung. Dadurch ist der bei Einleitung abgehender Amtsverbindungen den Megungsanreiz zur Hauptzentrale -,weitergebende Stromkreis geschlossen: -, Widerstand 18, Kontakt rgchl, Relais Dl, Kontakt 39pk, Ader qa, Kontakte 5; z'3, 83 k, Relais AK, -1 -. In diesem Stromkreis spricht infolge des hohen Widerstandes des Relais AK das Relais D1 der Unterzentrale nicht an. In der Hauptzentrale wird das Relais K am Kontakt 8.Iak eingeschaltet und legt sich am Kontakt 85 k in einen vom Kontakt 86 e= abhängigen Haltestromkreis. Es schaltet das Relais AK durch öffnen des Kontaktes 83 k aus und legt am Kontakt 87 k + an die Ader qa. Nunmehr spricht in der Unterzentrale auch das Relais Dl an.
  • Inzwischen ist in der Unterzentrale im Mikrophonspeisestromkreis auch das RelaisAQ erregt «-orden und hat die Relais hl und Vhl eingeschaltet. Nach Ausschaltung des Relais PDl an den Kontakten 73 ga und 75 dl ist über die Ader qb ein Stromkreis für die Relais J1 in der Unterzentrale und J, in der Hauptzentrale hergestellt. Das Relais h3 wird erregt; über Kontakt 58v3 wird das Relais M erregt. Das U2 Relais spricht an und führt die bereits beschriebenen Umschaltungen durch. Es schließt am Kontakt 84u., den am Kontakt 85 k= vorbereiteten Stromkreis des Relais AXT, das die Einstellung des Amtswählers AW einer freien Amtsleitung auf die Kontakte der Querverbindungsleitung QL veranlaßt. Ein Anrufsucher AS., eines freien Hausaggregates kann nicht angereizt werden, da am Kontakt 62 k der Stromkreis über das Relais K3 geöffnet ist. Kommt der Prüfarm 86 des Amtswählers AW auf den Prüfkontakt 87 der Querverbindungsleitung, so ist folgender Stromkreis geschlossen: -f-, Prüfrelais P4, Schaltarm 86, Kontakte-87, 5.11t.:, Wicklung II des Relais R3, Kontakt 88t, Relais T3, -. Die Relais P4, R3 und T3 sprechen an. Der Amtsw*ihler AU' wird stillgesetzt, und die Sprechadern werden in bekannter Weise durchgeschaltet. Das Relais R$ schließt den parallel zum Kontakt 88t3 liegenden Kontakt 89r3, und das Relais T3 schaltet die Wicklung I des Relais R3 von der einen und + von der anderen Ader ab. Das Relais N wird vorübergehend erregt: -, Kontakt gohr eines erregten nicht dargestellten Hilfsrelais, das im Anschluß an ,die Erregung des Relais P4 wieder abfällt, Kontakt 9i p4, Schaltarm 92, Kontakte 93, 55 u, Relais N, Kontakt 94 k, -f-. Am Kontakt 95ia wird die obere Sprechader durchgeschaltet und dadurch das Brückenrelais an der Amtsleitung AL über die Drosselspule Dr erregt. Das Relais E2 wird eingeschaltet: -E-, Kontakte 96 n, 97M, Relais E2, - und legt sich über seine Kontakte 98 e2 und 99 e2 sowie den Kontakt ioo u2 in einen Haltestromkreis. Durch Öffnen des Kontaktes 86e2 wird d.as Relais K ausgeschaltet, welches abfällt und die Relais N und AX2 ausschaltet und auch den Kontakt 62 k schließt. Der parallel zum Kontakt 6ich, in der die Drosselspule Dr enthaltenden Brücke liegende Kontakt io2 e2 wird geschlossen.
  • Vom anrufenden Teilnehmer ausgesandte Stromstöße werden vom Relais A. mittels des Kontaktes 69a2 auf das Relais 1. in der Hauptzentrale übertragen und hier von dem Kontakt 6o i2 auf das nicht dargestellte Stromstoßempfangsrelais an der Amtsleitung.
  • Die Ader qa., über welche, wie beschrieben, bei Einleitung abgehender Amtsverbindungen der Belegungsanreiz verzögert zur Hauptzentrale weitergegeben wird, ist diejenige Ader, über die bei von der Hauptzentrale ankommenden Verbindungen der Anreiz zur Prüfung der Verkehrsberechtigung .des gewünschten Teilnehmers wirksam wird. Dieser Anreiz wird während der Übertragung der Nummernstromstöße über die Ader qb gegeben. Er besteht in einer im Rhythmus der Nummernstromstöße erfolgenden Unterbrechung des Stromkreises für das Relais Dl. Das Relais Dl schließt am Kontakt 172 dl den Stromkreis des Relais Q1, wenn bei Aufnahme des ersten Nummernstromstoßes das Relais Va. erregt worden ist und den Kontakt 171 va= geschlossen hat. Am Kontakt i56q, wird die Anschaltung von -+- an das die Verkehrs-:rerechtigungsprüfung vornehmende Relais Pa torbereitet. 2. Der Teilnehmer Tiav ruft an Ruft .der zum Amtsverkehr nicht berechtigte Teilnehmer Tim an und erregt durch Wahl der Kennziffer für Amtsverbindungen das Relais Axt, so wird in der Hauptzentrale ein Amtswähler AW nicht angelassen.
  • In der bereits beschriebenen Weise erfolgt die Einstellung des Querverbindungswählers 0W. Es wird der Belegungsanreiz über die obere Ader qa ausgesandt. Gleichzeitig erfolgt die Feststellung, daß der anrufende Teilnehmer Trau zum Amtsverkehr nicht berechtigt ist, durch das Relais Pa, da dieses Relais anspricht, weil an der Ader dv - über den Widerstand toi und die Anschlußkontakte 3, 4 liegt. Das Relais Pa schaltet an seinem Kontakt io4 pa das Relais Tr. ein. Das Relais P2 wird durch Öffnen des Kontaktes 41 tr. ausgeschaltet und öffnet am Kontakt 38p2 den Stromkreis über das Relais Phl, welches am Kontakt 39 pdal den Belegungsanreiz über die Ader qa beendet. Das bereits erregte Relais A2 wird ebenfalls ausgeschaltet und öffnet den Kontakt 69a2, so daß, da inzwischen auch das Relais Vhl erregt wurde und den Kontakt 21 vlzl öffnete, auch die Ader qb geöffnet wird.
  • In der Hauptzentrale ist die Weitergabe des Anreizes zu dem Amtswähler einer freien Amtsleitung von dem Abfall des Relais PDl in der Unterzentrale abhängig, denn nur bei Schließen des Kontaktes 2o pdl kann das Relais l2 ansprechen. Nacheinander sprechen jetzt die Verzögerungsrelais V3, U2 an und schalten das den Anreiz auf einen freien Amtswähler weitergebende Relais AX2 ein. Bevor diese Umschaltungen durchgeführt sind, ist aber der Stromkreis über das Relais l2 am Kontakt 69a2 bereits wieder unterbrochen, so daß ein Anlaufen des Amtswählers AW mit Sicherheit vermieden ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei welchen hochwertige Verbindungen über eine Hauptzentrale verlaufen und in anderen Zentralen, z. B. Unterzentralen, Teilnehmer verschiedener Verkehrsberechtigung angeschlossen sind, insbesondere Nebenstellenanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß nur nach Kennzeichnung (Kennziffernwahl) einer hochwertigen Verbindung (Amtsverbindung) durch einen anrufenden Teilnehmer einer Unterzentrale (UZ) in dieser angeordnete Schaltmittel (PDl, El) wirksam werden, welche die Prüfung der Verkehrsberechtigung des anrufenden Teilnehmers über den Wähler (0W) der zur Hauptzentrale (HZ) abgehenden Querverbindungsleitung (OL) vorbereiten und die Übertragung des bei Belegung der Querverbindungsleitung (OL) hervorgerufenen Anrufanreizes (igchl geschlossen) zur Hauptzentrale bis nach Einstellung .des die anrufende Leitung suchenden Wählers (0W) verzögern.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hauptzentrale (HZ) angeordnete Verzögerungseinrichtungen (Tlg, U2) die Weitergabe des aufgenommenen Anrufanreizes an eine freie «-eiterführende Verbindungsleitung (AL) verzögern, um bei Nichtberechtigung des anrufenden Teilnehmer tTiw) und Beendigung des Anrufanreizrs in der Unterzentrale (UZ) die Belegung einer weiterführenden Verbindungsleitung zu vermeiden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekemmeiclinet, daß bei Belegung der Verbindungsleitung (QL ) die Abgabe sowohl eines eine hochwertige als auch eine: eine niederwertige Verbindung kennzeichnenden Anrufanreizes vorbereitet wird und daß die Aufnahme des verzögert von der Unterzentrale auszusendenden Anrufanreizes einer hochwertigen Verbindung in der Hauptzentrale dadurch gesichert wird, daß bei Einleitung dieser Verbindung durch ein Relais (PD,) die Abgabe des unmittelbar im Anschluß an die Belegung der Querverbindungsleitung auszusendenden Anrufanreizes einer niederwertigen Verbindung und dainit in der Hauptzentrale das Wirksam-«-erden von Steuerrelais (I_, I'3) verhindert wird, die bei niederwertigen Verbindungen das den Anrufanreiz. für hochwertige 'Verbindungen aufnehmende Relais (AK) ausschalten.
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der verzögert auszusendende Anrufanreiz für hochwertige Verbindungen über die eine Ader (qa) und der unmittelbar im Anschluß an die Belegung der Ouerverbindtingsleitung (QL) auszusendende Anrufanreiz für niederwertige Verbindungen über die andere Ader (qb) der Querverbindungsleitung (QL) zur Hauptzentrale gegeben wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch .l, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfrelais (P.=) des Querverbindungsw:ihler (011-) die Weitergabe des bei Belegung der Querverbindungsleitung (QL) vorbereiteten, aber verzögert auszusetidenclen Anrufanreizes für hochwertige Verbindungen dadurch herbeiführt, da1.i es die Durchschaltung der zur Übertragung des Anrufanreizes benutzten Ader (qa) der Querverbindungsleitung t OL) veranlaßt. c). Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ciaß die Prüfung der Verkehrsberechtigung des anrufenden Teilnehmers gleichzeitig mit Gier Aussendung des bis zur Einstellung des nuerverbindungswählers (QW) verzögerten Anrufanreizes für eine hochwertige Verbindung über die Querverbindungsleitung (QL) eingeleitet wird. ,^. Schaltungsanordnung nach Anspruch ; und 6, dadurch gekennzeichnet, (laß in dem Stromkreis des die Aussendung des bis zur Einstellung des Querverbin-(hnigswälilers zu verzögernden Anrufanreizes veranlassenden Prüfrelais (P2) Schaltmittel (Tr,) des zur VerkehrsrichtungSbestimmung vom anrufenden Teilnehmer belegten Verbindungsweges (AS,/ I_11',) für Internverbindungen wirksam werden, welche durch Ausschaltung des über diesen Verbindungsweg erregten Anrufrelais (U,) der Querverbindungsleitung (QL) die Verkelirsberechtigungsprüfung einleiten. Schaltungsanordnung nach Anspruch .I, dadurch gekennzeichnet, daß der bei abgehenden, hochwertigen Verbindungen verzögert über die Querverbindungsleitung (QL) auszusendende Anrufanreiz über diejenige Ader (qa) gegeben wird, über die bei ankommenden Verbindungen von der Hauptzentrale (H7_) aus der Anreiz zur Prüfung der Verkehrsberechtigung des gewünschten Teilnehmers wirksam wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE874160C (de) * 1948-10-02 1953-04-20 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer eine Fernsprech-Kleinzentrale mit direkt gesteuerten, mehrfach ausgenutzten Waehlern
DE925531C (de) * 1944-12-19 1955-03-24 Standard Elek Zitaets Ges Ag Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925531C (de) * 1944-12-19 1955-03-24 Standard Elek Zitaets Ges Ag Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb
DE874160C (de) * 1948-10-02 1953-04-20 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer eine Fernsprech-Kleinzentrale mit direkt gesteuerten, mehrfach ausgenutzten Waehlern

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CH225671A (de) 1943-02-15

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