DE704641C - Selbsttaetige Feuerwaffe mit festem Lauf - Google Patents
Selbsttaetige Feuerwaffe mit festem LaufInfo
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- DE704641C DE704641C DER101449D DER0101449D DE704641C DE 704641 C DE704641 C DE 704641C DE R101449 D DER101449 D DE R101449D DE R0101449 D DER0101449 D DE R0101449D DE 704641 C DE704641 C DE 704641C
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- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 14
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 2
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 1
Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/64—Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
- F41A3/78—Bolt buffer or recuperator means
- F41A3/82—Coil spring buffers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/25—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
- F41A19/27—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
-
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Feuerwaffe mit festem Lauf, einteiligem
Zylinderverschluß und halbstarrer Drehwarzenverriegelung, wie sie vorzugsweise bei
S Maschinenpistolen und leichten Maschinengewehren Verwendung finden.
Um die selbsttätige Wirkungsweise einer Waffe mit festem Lauf ohne Zuhilfenahme
von durch die Pulvergase besonders betriebenen Vorrichtungen zu ermöglichen, muß
sich der Verschluß von selbst unter dem Druck der Gase öffnen können. Dazu müssen
aber Schlagbolzen und Verschluß gewissen Bedingungen genügen, damit der Verschlußblock
sich weder zu schnell noch zu träge öffnet, was im einen Falle zu Hülsenreißern
und im anderen Falle zu Erschütterungen und Stößen der Waffe führt.
Es gibt zwar schon selbsttätige Feuerwaffen, bei denen im Verschlußzylinder der ao
mittels eines in dem geraden Teil des Führungsschlitzes für die Verriegelungswarze
geführten Vorsprunges gegen Drehung gesicherte Schlagbolzen bei der Drehbewegung
des \'erschlußzylinders infolge Gleitens des
Vorsprunges an einer schraubenförmigen Führungsfläche des Verschlußzylinders eine
Relativbewegung gegenüber letzterem ausführt, jedoch genügen diese bekannten Waffenverschlüsse
den an sie zu stellenden An-Sprüchen nicht.
Die bestehende Aufgabe, die Feuergeschwindigkeit zu erhöhen bzw. die Selbstladezeit
zu verkürzen und dabei die Waffe von den für solche Waffenarten typischen Erschütterungen
zu befreien, löst die Erfindung da-
f.
^HF holenden und in die Verriegelungslage dre-
w/P- henden Federn unmittelbar am Verschluß angreifen
und der Vorsprung des Schlagbolzens in einem Schlitz des Verschlusses geführt ist.
Während bei den bekannten Verschliißeinrichtungeu der Schlagbolzen lediglich ein
Mittel darstellt, durch das u. a. die Drehung des Verschlußblockes erzielt wird, löst er in
ίο' erfindungsgemäßer Anordnung eine, neue
Schließwirkung aus, indem er nämlich zur Ergänzung der Masse des Verschlusses beiträgt
und im richtigen Augenblick eine Energiemenge aufnimmt, die den Anforderungen
einer regelmäßigen Wirkungsweise der Waffe entspricht.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, und zwar zeigt
Fig. ι den Hinterteil einer Selbstladewaffe mit dem Verschluß in der rückwärtigen Stellung,
Fig. 2 den Verschluß in Schließstellung. Fig. 3 und 4 zeigen den Verschluß in der
Stellung der Fig. 1.
Fig. 5 ist eine Einzelheit.
Fig. 5 ist eine Einzelheit.
Es ist bekannt, daß bei einer Selbstladewafi'e mit festem Lauf, wie dies z. B. in Fig. 1
und ζ der Zeichnung angenommen ist. der verschieb- und drehbare Verschluß in seinem
Innern den Schlagbolzen trägt. Die Rückwärtsbewegung ist durch eine mit dem Schlagbolzen unmittelbar verbundene Feder
gewährleistet. Das Schließen erfolgt durch Drehung des Verschlusses mittels des durch
eine besondere Feder oder einen Hebel bewirkten Schubes. Hierfür dienen ein oder
mehrere radial vorspringende Flügel oder Xasen am Verschluß, die bei der Verriegelungsbewegung
zwischen geneigte Führungsflächen 9, 10 des Waffengehäuses eintreten. :
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird , diese Drehbewegung des \erschlusses 1 dazu ,
ausgenutzt, den Schlagbolzen vorzutreiben. Γη einem an dem Verschluß ausgesparten j
schraubenförmigen Führungsschlitz 2 greift ein nach außen vorspringender Ansatz 3 des
Schlagbolzens 4 ein. Dieser Ansatz 3 ragt noch über den größten Außendurchmesser des
Verschlusses 1 hinaus und gleitet in einem sich nach hinten an die durch die Schräg-
flächen 8, 9 gebildete Führung anschließenden Längsschlitz 5; der Schlagbolzen 4 kann sich
.■-omit nur in der Längsrichtung verschieben.
In dem Augenblick, in dem der Verschluß 1 eine Patrone in den Lauf drückt und anschließend
durch seine Drehung in die Schließstellung geführt wird, und zwar durch die
Wirkung von Federn, z. B. der Federn 6 und 7, bewegt sich der in die Schraubennut 2
eingreifende Schlagbolzen 4 so weit vorwärts, daß er auf das Zündhütchen aufschlägt und
so den Schuß auslöst.
Von diesem Augenblick an wirken die beiden Massen von Verschluß und Schlagbolzen
dem seitens der Sehußladuiig entwickelten
Druck entgegen, der sie zwingt, zurückzuweichen.
Die Xeigung der Schrägfläelien 8 und 9 sowie
die Steigung des auf den Schlagbolzen 4 wirkenden schraubenförmigen Schlitzes 2 gewähiieisten
wegen der vorhandenen Reibung eine ausreichende Verzögerung des öffnens,
so daß ein zuverlässiges Arbeiten der Waffe sichergestellt ist. Diese Neigungswinkel wie
auch die Alassen von Verschluß und Schlagbolzen selbst können ohne Schwierigkeit so
bemessen werden, daß sie den verschiedenartigen Patronen entsprechenden Drücken jeangepaßt
sind.
Claims (1)
- Patentanspruch:Selbsttätige Feuerwaffe mit festem Lauf, einteiligem Zylinderverschluß und halbstarrer Dreh Warzenverriegelung, wobei in dem Verschlußzylinder der mittels eines in dem geraden Teil des Führungsschlitzes für die Verriegelungswarze geführten Vorsprunges gegen Drehung gesicherte Schlagbolzen bei der Drehbewegung des Verschlußzylinders infolge Gleitens des Vorsprunges an einer schraubenförmigen Führungsfläche des Verschlußzylinders eine Relativbewegung gegenüber letzterem ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß die den Verschlußzylinder (1) vorholenden und in die \'erriegelungslage drehenden Federn (7, 6) unmittelbar am \rerschluß (1) angreifen und der Vorsprung (3) des Schlagbolzens (4) in einem Schlitz (2) des Verschlusses geführt ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungenl;rr?riN". Γ,ττ>ΡΓΓκΐ !Ν ηκΐ* itr.tr
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT833036X | 1937-02-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE704641C true DE704641C (de) | 1941-04-03 |
Family
ID=11319789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER101449D Expired DE704641C (de) | 1937-02-08 | 1938-02-01 | Selbsttaetige Feuerwaffe mit festem Lauf |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE704641C (de) |
| FR (1) | FR833036A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2479965A1 (fr) * | 1980-04-04 | 1981-10-09 | Gex Dumez Sa | Carabine de chasse a repetition avec mecanisme de tir et d'armement dispose a l'avant du chargeur |
-
1938
- 1938-02-01 FR FR833036D patent/FR833036A/fr not_active Expired
- 1938-02-01 DE DER101449D patent/DE704641C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR833036A (fr) | 1938-10-10 |
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