DE704140C - Scharfeinstellvorrichtung fuer den Objektivtraeger an Klappkameras - Google Patents
Scharfeinstellvorrichtung fuer den Objektivtraeger an KlappkamerasInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
- Scharfeinstellvorrichtung für den Objektivträger an Klappkameras Die Erfindung betrifft eine Scharfeinstellvorrichtung für den Objektivträger an Klappkameras mit einem am Klappboden geführten, den Objektivträger unter Beeinflussung durch eine am Klappboden .drehbar gelagerte Kurvenscheibe verstellenden Laufboden.
- Bei einer bekannten Kamera- mit Scharfeinstellvorrichtung wird der in Führungen des Klappbodens gleitende Laufboden durch eine zwischen Klappboden und Laufboden angeardnete Kurvenscheibe verstellt, die zum Zwecke ihrer Verdrehung einen sich ebenfalls zwischen Klappboden und Laufboden nach deren Stirnseite hin erstreckenden radialen Steharm trägt. Dessen freies Ende kann daher nur am vorderen Rande des geöffneten Klappbodens ebenso unbequem erfaßt werden, wie dies bei den bekannten Radialhebeleinstellungen der Fall ist. Der Angriffspunkt für die Hand liegt so weit von der linken, die Kamera vor das Auge haltenden Hand entfernt, daß die Haltung der Kamera durch die Einstelltätigkeit nachteilig beeinflußt wird, was besonders bei der Betrachtung des Objektes durch den Sucher eines Scharfeinstellsystems stört.
- Bei einer anderen bekannten Kamera mit Kippstandarte wird diese mit der Hand bis zu einer am vorderen Rande des Klappbodens angeordneten Anschlagplatte herausgezogen, die zuvor bei geschlossenem Klappboden bereits auf die irgendwie bestimmte Objektweite eingestellt worden ist. Die Einstellung der Anschlagplatte erfolgt dabei durch eine auf der Außenseite des Klappbodens liegende Stehscheibe, jedoch ist die Anschlagplatte selbst mit einer parallel zur Längsmittellinie des Klappbodens verlegten Zahnstange versehen, und die Stellscheibe verdreht ein in diese eingreifendes Zahnrad. Es fehlt also eine Kurvenscheibe. Die Entfernungsein-
stellung muß hier also schon vor ciflnung des Klappbodens vorgenommen werden. Hält man die Kamera vor das Auge, so kann man höchstens noch eine Riiclcverstellurigder Kipp- standarte vornehmen, nicht aber eine Vorver- stellung, inan dazu die Kamera absetzen inül ste. Es handelt sich daher hier gar nicht um eine Scharfeinstellung im Sinne der Erfin- dung. In jedem Falle aber liegt auch hier der Angriffspunkt der Einstellvorrichtung am vor- deren Rande des Klappbodens so weit von der die Kamera vor das Auge haltenden linken Hand entfernt, daß die Verstellungstätigkeit der rechten Hand sich nachteilig auf die Hal- tung der Kamera auswirken würde. Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß die Kurvenscheibe von größerem Außen- durchmesser als die Linsenfassung des Objek- tivs in der Mitte des Klappbodens auf dessen Innen- oder Außenseite. gelagert und mit einem auf der Außenseite des Klappbodens liegenden Drehgriff versehen ist. Dabei ist es besonders vorteilbaft, wenn der Laufböden und möglichst auch der Klappboden eine mitt- lere Durchbrechung solcher Größe besitzen, daß die Linsenfassung des Objektivs trotz Anordnung der Verstellmittel an dieser Stelle beim Schließen des Klappbodens in diesen Raum eindringen kann. Auf diese Weise wird der Krümmungsradius der Steuerkurve der Kurvenscheibe groß und die Kurve genalter lierstellbar. Der Angriffspunkt der die Ver- stellung vornehmenden rechten Hand liegt für diese so günstig und der die Kamera, vor das Auge haltenden linken Hand so nahe, daß die Kamera während der Einstellung ruhig ge- halten werden kann. Die Abmessungen der Kamera und ihres Klappbodens bleiben bei dieser Gestaltung unbeeinflußt. Man kann die Kurvenscheibe topfartig nach außen vertiefen, und zwar mit solchem Innen- durchmesser, daß die Linsenfassung des Ob- jektivs beim Schließen des Klappbodens in den Topfraum eindringen kann. Dadurch er- hält man zugleich einen großen Angriffsradius für die Verstellung der Kurvenscheibe. Als Griff kann am Umfang dieser topfartigen Hülse, die schon bei einer Kamera von 24>,' 36 innl einen Durchmesser von meh- reren; z. i. 5 cm haben kann, eine Riffelung vorgesehen werden. Auf diese Weise kommt inati auch schon mit einer geringeren Drehung von z. B. i So' für den ganzen Ein- stellbereich bequem aus, weil die außen um die 1-lülse heruili angeordnete Ableseskala lang wird. Man kann die Drehung auf etwa 35o" bemessen, wodurch die Skala noch länger und genauer einstellbar wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsforen der Erfindung in Gestalt einer Klapp'-aniera mit scherenspreizengetragenem Objektivträger, der schiebbar angeordnet, der sich in Abhängigkeit von der Verstellung der Einstellv orrichtung, insbesondere des übertragungshebels, bewegt, der auf das verstellbare Reflexionsglied des Basisentfernungsmessers einwirkt. Auf diese Weise kann sich der Benutzer sofort überzeugen, ob sich die Verstelleinrichtung des Laufbodens a. dgl. in irgendeiner Zwischenlage befindet. Die Ausbildung ,des Skalenträgers selbst kann verschieden sein. Auch ist es für die Bedeutung dieser Maßnahme gleichgültig, welcher Bauart die Kamera sonst ist. Es empfiehlt sich bei der Anordnung und Bemessung der Glieder, die innerhalb des Basisentfernungsmessergehäuses liegen, dafür zu sorgen, idaß ein übertragungs-oder Zwischenhebel vorgesehen wird, der eine möglichst große Schwenkbeil=egung ausführt, um auf diese Weise die Skalenlänge des Skalenträgers, der mit ihm fest verbunden sein kann, möglichst lang gestalten zu können.durch einen am Klappboden einstellbaren Laufboden verstellt wird, lehnt sich der er- findungsgemäß verstellbar gestaltete Lauf- boden mit aufrechten Seitenwänden gegen den Objektivtr.'iger. Während bei Kameras zeit scherenspreizengetragenem Objektivträger die Scharfeinstellung in der Regel ohne Anord- nung eines Laufbodens am Klappboden durch auf die Spreizenenden einwirkende, mehrmals uni ihre Achse zu, verdrehende Stellspindeln erfolgte, die für den mit der Kamera Han- tierenden all ungünstiger Stelle lagen, ist auch eine solche Kamera bekannt, bei der ein Laufboden zur Verstellung der Objektivträger- wand dient, die beim Auszug von Hand seit diesem in eine Kupplungslage gelangt. jedoch erfolgt die Verstellung des Laufbodens nicht durch eine Kurvenscheibe, sondern durch einen Kniehebeltrieb nach Radialhebel- art, dessen Griff sich zwischen Klapp- boden und Laufboden nach deren vorderem Rande hin erstreckt, wo er mit der rechten Hand nur schwer erfaßt werden kann, sofern dabei die Kamera mit der linken Hand vor das Auge gehalten wird. Die, Lagerung für das topfartige Einstell- glied wird zweckmäßigerweise durch Heraus- drücken eines Kragens aus dem Klapp- boden gebildet, der in den Topfraum ein- dringt und diesem als Führung dient. Wird der Topf von der Außenseite aufgesetzt, so ragt der Vorsprung des Laufbodens durch einen in Richtung der optischen Achse ver- laufenden Schlitz des Klappbodens hindurch. Er kann mit einer Rolle versehen sein, die gegen den Umfang der Steuerkurve des Topf- gliedes anliegt. Eine Abdeckplatte, die von außen her am Klappboden befestigt wird, läßt den Handgriffteil des topfartigen Gliedes hin- durchtreten, dient dem die Steuerkurve bil- denden Flansch desselben als Gegenlager und kann gleichzeitig auf dem langen, kreisförmi- gen Bogen eine Ableseskala tragen, die eine: sehr genaue Einstellung und Ablesung er- laubt. Auf der Außenseite des Topfbodens in seiner Mitte kann auch in einer entsprechen- den Versenkung ein bügelartiger Schwenkgriff solcher Höhe untergebracht sein, daß er zu- gleich als Bodenstütze verwendet werden kann. Damit die Ablesung der eingestellten Ent- fernung, -die der Benutzer der Kamera zum Zwecke der Entfernungskontrolle erfahrungs- gemäß gern abliest, bei Kameras, insbeson- dere solchen mit Basisentfernungsmessern, an übersichtlicherer Stelle möglich ist, dort näm- lich, von wo er ohnehin die Betrachtung des aufzunehmenden Objektes vornimmt, ist nun erfindungsgemäß vor einem Fenster des Basis- entfernungsmessers ein Skalenträger ' ver-= - Um die Kamera-bequem und ohne Gefährdung der Übertragungsteile schließen zu können, isf der im Basisentfernungsmessergehäuse liegende Teil des ersten Übertragungshebels mit einer etwa halbkreisförmig gebogenen Wandung versehen, die die Aufgabe hat, den von diesem ersten Hebel aus beeinflußten Zwischenhebel auch bei geschlossener Kamera verschwenkt zu halten.
- An dem Objektivträger sind das Verschlußgehäuse umgreifende Vorsprünge angebracht, die zum Erfassen beim Schließen der Kamera dienen, so daß unbeabsichtigte Verstellungen des Verschlußzeiteneinstellringes ausgeschlossen werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einer Kamera mit Basisentfernungsmesser und Scherenspreizen dargestellt. -Fig. i zeigt die Kamera, teilweise geschnitten, in aufgeklapptem Zustande bei geöffnetem Basisentfernungsmesser, Fig. Z den Basisentfernungsmesser bei geschlossener Kamera, Fig.3 die Aufsicht auf den Klapp- und Laufboden, .
- Fig.4 das topfartige Einstellglied allein in Ansicht, Fig. 5 die AbdeclpIatte auf der Außenseite des Klappbodens.
- Fig.6 und 7 zeigen den Skalenträger im Basisentfernungsmesser im Schnitt.
- Fig. 8 zeigt die Kamera von hinten in Teilansicht.
- Gemäß Fig. r ist am Kamerakörper i die Scherenspreizenanordnung 2 gelagert, die den Objektivträger 3 trägt, wobei in bekannter Weise die freien Enden beider Spreizen in einem Schlitz des Objektivträgers 3 und dies Kameragehäuses gleiten> während die anderen Enden beider Spreizen ortsfest angelenkt sind. Die Objektivträgerplatte 3 trägt das gestrichelt dargestellte Verschluß- und Objektivgehäuse und außerdem dieses umgreifende Wände 4, die den Verstellring für die Verschlußzeiten überlappen und :dort beim Schließen der Kamera erfaßt werden. Auf diese Weise kann die Einstellung des Einstellringes nicht unabsichtlich verändert werden, was sonst häufig vorkam.
- Der Objektivträger 3 trägt Vorsprünge 5, die beim Herausschnellen des Objektivträgers gegen Vorsprünge 6a seitlicher, hochgebagener Wandungen 6b eines Laufbodens 6 zur Anlage kommen. Der Laufboden 6 ist durch die bekannten Schlitzführungen am Klappboden 7 schlittenartig gelagert. Die Vorsprünge 5 ragen mit zapfenartigen Verlängerungen in die bekannten Nuten 7a des Klappbodens zu dem Zwecke, ihn in der Schließrichtung zu verschwenken, sobald der Objektivträger weit genug in das Kameragehäuse hineinbewegt ist: Der Laufboden 6 besitzt hier einen Vorsprung 6c, der durch einen Schlitz -711 des Klappbodens 7 nach außen ragt. Er trägt dort vorteilhaft eine Rolle. Aus dem Klappboden 7, der ebenso wie der Laufboden 6 in der Mitte mit einem großen Loch für das Eindringen der Linsenfassung versehen ist, ist ein Kragen oder Hals 7c herausgedrückt, der einer topfartigen Einstellscheibe 8 als Lagerführung dient, in deren Innenraum er eindringt. Auf diese Weise ist viel Platz für die Linsenfassung geschaffen, die bei lichtstärkeren Objektiven weit vorragt. Diese Scheibe 8 besitzt einen als Steuerkurve ausgebildeten Flansch 8a (Fig. 4). Gegen diese Steuerkurve 8a lehnt sich der Vorsprung 6c oder dessen Rolle mit der Wirkung, daß der Laufboden 6 entgegen der Spannung der Federn verschoben wird; wenn man das Topfglied 8 mittels des geriffelten Umfanges in der einen oder anderen Richtung bis zu ejnem Anschlage verdreht. Auf diese Weise wird :eine feingradige Einstellung des Objektivs erreicht.
- In der Mitte der topfartig ausgehöhlten Scheibe 8 kann ein bügelartiger Griff 8U angebracht sein, der sich um 9o° heraus in die Lage nach Fig. i einstellen läßt und sich verrastet. Auch er kann zum. Verdrehen cler Scheibe 8 verwendet werden. Gleichzeitig dient er aber an Stelle der sonstigen Bodenstütze zum Aufstellen des Apparates.
- Auf der Außenseite des Klappbodens 7 ist eine Abdeckplatte 9 befestigt, die mit einer ringförmigen Durchdrückung 9a die Gegenlagerung für den Flansch 8a der Scheibe bildet, mit einem Vorsprung 911 den Schlitz 7j überdeckt und schließlich auch eine lange und übersichtliche Skala 9c_ zum Ablesen der eingestellten Entfernung aufweist. Die Einstellung des Basisentfernungsmesser erfolgt durch ein Z`bertragungsgestänge, wel clies eine Verdrehung des ersten in der Wandung der Kamera gelagerten Hebels io bewirkt. Der Hebel io drückt mit seinem Vor sprung ioa gegen einen Zit-ischenhebel i i, dei die abnehmbare Steuerkurve i ja trägt, gegen die der Hebel 12 des verstellbaren Reflexionsgliedes 13 anliegt. Der Hebel i i ist im Verein mit dem Hebel i o so gestaltet und so bemessen, daß er eine ziemlich lange Bewegung ausführt. Der Hebel io trägt .außerdem eine bogenförmig verlaufende Rippe i ob. Diese hat die Wirkung, daß der Hebel i i die Stellung nach Fig.2 einnimmt und in dieser Lage verharrt, solange die Kamera geist. Auf diese Weise können keinerlei Störungen des Basisentfernungsmesserantriebes eintreten. Der Hebel i i besitzt einen zweimal gebogenen FOrtSatZ i 1b, an dem der Träger i ic einer bogenförmigen Skala befestigt ist, die durch ein besonderes Fenster 14 des Basisentferntirigsmessergehäuses i 5 von dessen Benutzungsseite her sichtbar wird. Die Einblicköffnung 16 für den Basisentfernungsmesser und gegebenenfalls die Einblicköffriung 17 für den Sucher sind an der üblichen Stelle vorgesehen.
Claims (1)
- hATC1:7A`Si'Fl'CI113: i. Scharfeinstellvorrichtung für den Objektivträger an Klappkameras mit einem am Klappboden geführten, den Objektivträger unter Beeinflussung durch eine am Klappboden drehbar gelagerte Kurvenscheibe verstellenden Laufboden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (Sa) von größerem Außendurchmesser als die Linsenfassung des Objektivs in der Mitte des Klappbodens (7) auf dessen Innen- oder Außenseite gelabert und mit einem auf der Außenseite des Klappbodens (7) liegenden Drehgriff versehen ist, wobei vorzugsweise der Laufboden (6) und der Klappboden (7) eine mittlere Durchbrechung solcher Größe besitzen, daß die Linsenfassung des Objektivs beim Schlie-1)en des Klappbodens in diesen Raum eindringen kann. ... 5charfeinstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Kurvenscheibe (8, Sa) topfartig nach außen vertieft ist mit solchem Innendurchmesser, daß die Linsenfassung des Objektivs beim Schließen des Klappbodens in den Topfraum eindringen kann. 3. Scharfeinstellvorrichtung an Klappkameras mit scherenspre:zengetragenem Objektivträger, der durch einen am Klappboden einstellbaren Laufboden verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der nach Anspruch i oder (und) 2 verstellbare Laufboden (6) sich mit aufrecht stehenden Seitenwänden (6a, 6b) gegen den Objektivträger (3) lehnt. q.. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (7c) der Durchbrechung des Klappbodens (7) kragenartig herausgezogen ist und zwecks Führung der Einstellscheibe (8j in deren Ausnehmungeindringt. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve als Lagerflansch (8a) der Einstellscheibe (8) ausgebildet ist, dessen Gegenlager durch eine am Klappboden (7) befestigte Abdeckscheibe (9, 9a) gebildet wird, die zugleich als Träger der Einstellskala (9e) ausgebildet sein kann. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckscheibe (9) zugleich den Schlitz (7 b) des Klappbodens (7) verdeckt, durch den der Vorsprung (6c) des Laufbodens (6) hindurchnagt. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (8) auf der Außenseite ihres Bodens einen ausklappbaren, bügelartigen Handgriff (8b) angelenkt trägt,der an Stelle des geriffelten Randes der Scheibe zu deren Verstellung, gleichzeitig aber als Bodenstütze dient. B. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß vor einem Fenster (14) auf der Rückseite der Kamera eine durch übertragungsmittel von der Einstelleinrichtung aus angetriebene Skala (iic) angeordnet ist, die die eingestellte Objektivlage dort ablesbar macht. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8 an einer Kamera mit Basisentfernungsmesser, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala ( i i c) an einem infolge der Verstellung des beweglichen Gliedes des Basisentfernungsmessers sich bewegenden Gliede, vorzugsweise einem Chertragungshebel oder Zwischenhebel (i i ), angebracht ist. io. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der den Antrieb von der Einstellrichtung in den Basisentfernungsmesser übertragende Hebel (i o) den Zwischenhebel (i i) nahe dessen Drehachse und so beeinflußt, daß dessen äußeres Ende eine möglichst große Weglänge bei der Einstellung zurücklegt: i i. Vorrichtung nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß der den Zwischenhebel (i i) antreibende Hebel (i o) am Rande eine ringförmige Wulst, Rippe o. dgl. (Job) von solcher Länge aufweist, daß sie auch bei geschlossener Kamera den Zwischenhebel (i i) in seiner verschwenkten Lage hält. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenhebel (i i) mit einem zweimal gekröpften Steg (iib) versehen ist, an dem der Träger (i Je) der etwa halbkreisförmig gebogenen Skala befestigt ist. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 1z, dadurch gekennzeichnet, daß an der Objektivträgerplatte (3) das Verschlußgehäuse umgreifende Vorsprünge (4 4a) angeordnet sind, die also Handgriffe beim Schließen der Kamera dienen.
Priority Applications (1)
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| DE704140C true DE704140C (de) | 1941-03-01 |
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1938
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