DE409587C - Reflexkamera - Google Patents

Reflexkamera

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DE409587C
DE409587C DEI24475D DEI0024475D DE409587C DE 409587 C DE409587 C DE 409587C DE I24475 D DEI24475 D DE I24475D DE I0024475 D DEI0024475 D DE I0024475D DE 409587 C DE409587 C DE 409587C
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DEI24475D
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IHAGEE KAMERAWERK STEENBERGEN
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IHAGEE KAMERAWERK STEENBERGEN
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Blocking Light For Cameras (AREA)

Description

. (124475
Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Reflexkamera, bei deren Zusammenlegen der Objektivträger zugleich in seiner Ebene verschoben wird, deren wesentlichstes Merkmal darin, besteht, daß das eine in einer Kulisse verschiebbare freie Ende der einen Scherenspreize mit dem Objektivträger, das andere Ende der Scherenspreize dagegen durch ein Hebelgelenk mit einem am Objektivträger verschiebbaren Rahmen verbunden ist.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform entsteht dadurch, daß das Hebelgelenk ungleicharmig ausgebildet ist, dessen kürzerer ig Arm an der Scherenspreize und dessen längerer Arm an der Mattscheibe angelenkt ist.
Zweckmäßig ist am Gehäuse das bewegliche freie Ende des einen Spreizenarmes in einen kurvenförmigen Schlitz geführt.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der obere Mattscheibenrahmen, mit einer Verlängerung" versehen ist, welche im geschlossenen Zustande das Objektiv verdeckt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ibt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht.
Abb. ι zeigt die Kamera im geschlossenen Zustande,
Abb. 2 dieselbe im halbgeöffneten Zustande,
Abb. 3 dieselbe im gebrauchsfertigen und aufnahmefähigen Zustande.
Das Gehäuse der Kamera ist mit 1, der obere Mattscheibenrahmen mit 2, das Scharnier, welches Gehäuse mit Mattscheibenrahmen verbindet, mit 3, das Objektiv mit 4 bezeichnet. Dasselbe ist auf dem Objektivträger 5 fest angebracht. Der Objektivträger 5 ist auf dem Vorderteil 6 mittels
Längsschlitze 7 verbunden. Der Balgen 8 ist mit dem Gehäuse, mit dem oberen Mattscheibenrahmen und mit dem Vorderteil lichtdicht verbunden. Um das richtige Verhältnis zwisehen Gehäuse, Vorderteil und Mattscheibenrahmen während der Aufnahme zu erhalten, sind Spreizen zwischen diesen drei Teilen angebracht. Der Vorderteil 6 ist mittels eines doppelarmigen Hebels 9 mit dem oberen Mattscheibenrahmen verbunden. Das andere Ende des doppelarmigen Hebels 9 ist mit der einen Scherenspreize 10 verbunden. Die Scherenspreize 10 ist, wie oben bemerkt, einerseits mit dem doppelarmigen Hebel 9 verbunden, anderseits mit einem Zapfen 12 versehen, welcher in einer Spur 13 bis zum Stützpunkt sich zwangläufig bewegt. Die andere Scherenspreize 11 ist bei 14 drehbar gelagert und bei 15 mit einem Zapfen versehen, welcher sich in der geraden Spur 16 beim Auf- bzw. Zuklappen bewegt. Dieses Ende der Scherenspreize 11 ist mit dem Objektivträger drehbar verbunden und bedingt die Verschiebbarkeit desselben in der Vorderfront. Um den Apparat im gebrauchsfertigen Zustande bei der Aufnahme gemäß Abb. 3 zu erhalten, ist die Spur 13 an dem oberen Ende hakenförmig ausgebildet, so daß der Zapfen 12, wie in Abb. 3 gezeigt, in die obere Winkelspur eingreift und hierdurch verhindert wird, in die Normalspur 13 zurückzugleiten. Zur Sicherung, daß der Zapfen 12 immer in den Stützpunkt einspringt, ist die Scherenspreize 10, wie in den Abb. 2 und 3 gezeigt, mit einer Feder 17 und die Spreize 11 mit einer umgebogenen Nase 18 versehen. Wie in Abb. 3 gezeigt, kommt diese Nase mit der Feder 17 beim vollständigen Aufklappen in Berührung. Hierdurch wird die Scherenspreize 10 nach unten in den Stützpunkt gedruckt und dort festgehalten. Beim Schließen der Kamera wird die Spreizschere ι ο gegen die Feder 17 leicht nach oben gedrückt, der Zapfen 12 in die Spur 13 wieder hineingelenkt und der obere Mattscheibenrahmen über dem Vorderteil geschlossen.
Der verlängerte Mattscheibenrahmen 2 ist,
um einerseits bei der Aufnahme einen Sonnen- j schutz für das Objektiv und anderseits um im i
geschlossenen Zustande das nach unten ge- j
gehobene Objektiv gegen Schmutz, Staub, Stoß j
ο. dgl. zu schützen, mit einer Verlängerung 20 i
versehen. 21 bezeichnet den oberen Licht- !
schacht. 22 ist der Aufzugsknopf für den j
Schlitzverschluß. ]
Durch die oben beschriebene Erfindung ist es ermöglicht, bei einer zusammenlegbaren Reflexkamera ein diagonales Zusammenlegen des Balgens zu bewerkstelligen. In dieser Art ist eine äußerst einfache und haltbare Konstruktion entstanden, die mit sehr geringem Platzverbrauch sämtliche Vorteile der Reflexkameras mit sich führt und von jedem selbst in der Photographic unkundigen leicht zu handhaben ist.
Ein weiterer Vorteil ist darin zu suchen, daß der Objektivträger mit Objektiv in der Frontseite verschiebbar angeordnet ist, so daß die Verlängerung des ,oberen Mattscheibenrahmens das Objektiv im geschlossenen Zustande verdeckt. Dies hat für den Transport des Apparates bzw. für den Gebrauch sehr große Vorteile, da ein Beschmutzen bzw. Zerschlagen des Objektivs im geschlossenen Zustande ausgeschlossen ist. Dieselbe Verlängerung des oberen Mattscheibenrahmens, welche die Abdeckung des Objektivs im geschlossenen Zustande bewirkt, dient im aufnahmefertigen Zustande der Kamera als Sonnenschutz für das Objektiv, so daß ein besonderer Sonnenschutz wie bei anderen Apparaten nicht mehr erforderlich ist.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Reflexkamera, bei deren Zusammenlegen der Objektivträger zugleich in seiner Ebene verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das eine in einer Kulisse verschiebbare freie Ende der einen Sehe- go renspreize mit dem Objektivträger, das andere Ende der Scherenspreize dagegen durch ein Hebelgelenk (9) mit einem am Objektivträger verschiebbaren Rahmen verbunden ist.
2. Reflexkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelgelenk (9) ungleicharmig ausgebildet ist, dessen kürzerer Arm an der Scherenspreize und dessen längerer Arm an der Mattscheibe angelenkt ist.
3. Reflexkamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse das bewegliche freie Ende des einen Spreir -" zenarmes (10) in einen kurvenförmigen Schlitz geführt ist.
4. Reflexkamera nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Mattscheibenrahmen mit einer Verlange- -rung (20) versehen ist, welche im geschlossenen Zustande das Objektiv verdeckt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen·
DEI24475D 1924-02-27 1924-02-27 Reflexkamera Expired DE409587C (de)

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DEI24475D DE409587C (de) 1924-02-27 1924-02-27 Reflexkamera

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DE409587C true DE409587C (de) 1925-02-07

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