DE70143C - Sterilisirapparat - Google Patents
SterilisirapparatInfo
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- DE70143C DE70143C DENDAT70143D DE70143DA DE70143C DE 70143 C DE70143 C DE 70143C DE NDAT70143 D DENDAT70143 D DE NDAT70143D DE 70143D A DE70143D A DE 70143DA DE 70143 C DE70143 C DE 70143C
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- Germany
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- liquid
- milk
- gallery
- container
- sterilized
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B2/00—Preservation of foods or foodstuffs, in general
- A23B2/40—Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials
Landscapes
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Description
ΰ04
Der in der Zeichnung dargestellte, zum Sterilisiren von Milch und anderen Flüssigkeiten
bestimmte Apparat ist dadurch ausgezeichnet, dafs aus demselben beliebige Mengen der sterilisirten
Flüssigkeit entnommen werden können, ohne dafs durch die nachströmende Luft eine
erneute Infection der Milch etc. bewirkt wird. Dies wird durch die nachfolgend beschriebene
Einrichtung erzielt.
Der Behälter A, welcher die zu sterilisirende bezw. sterilisirte Flüssigkeit, aufnimmt, ist am
Rande mit einer nach oben offenen Galerie G A1 versehen, deren innerer Theil A1 sich über den
Theil G erhebt. Die Galerie wird mit einer indifferenten Flüssigkeit, wie z. B. Wasser,
eventuell mit einem mehr oder minder grofsen Zusatz von Glycerin, so weit gefüllt, als es der
äufsere Theil G der Galerie erlaubt, und in diese Flüssigkeit der nach unten gerichtete
Stülprand Z)1 des Deckels D eingesetzt, welcher unten mit einer gröfseren Anzahl feiner Durchbrechungen
e versehen ist. Nachdem nun der Apparat A ca. 45 Minuten lang. in kochendem
"Wasser gestanden hat, die Milch etc. dadurch steril geworden ist, und dann nach der Herausnahme
des Behälters A aus dem Kochgefäfs W Abkühlung der Milch stattfindet, entsteht über
dem Niveau derselben eine Luftverdünnung, welche bewirkt, dafs der äufsere Ring der Abschlufsflüssigkeit
nach dem inneren hinübergezogen wird, bis das Niveau des Aufsenringes an die Durchbrechungen e gelangt. Von diesem
Zeitpunkt an kann die Aufsenluft nach dem Innern des Behälters hin nachströmen, wobei
sie aber den inneren Flüssigkeitsring zu durchströmen gezwungen ist.
Bei diesem Hinüberziehen der Abschlufsflüssigkeit nach dem ringförmigen Raum
zwischen dem Galerietheil ^1 und dem Deckelrand
D1 zeigt sich nun der eigentliche Zweck der ungleichen Höhe der Galerieränder, da
durch die gröfsere Höhe des Randes A1 das Hinübertreten der Abschlufsflüssigkeit in die
Milch absolut verhindert wird, und zwar insbesondere aus dem Grunde, weil der äufsere
niedrigere Rand die Einführung einer nur ganz bestimmten Menge von Flüssigkeit in die
Galerie gestattet.
Die sowohl bei der Abkühlung als auch bei dem späteren beliebig oft wiederholten Abzapfen
der Milch nachströmende Luft wird durch die Abschlufsflüssigkeit bis zu einem
solchen Grade keimfrei gemacht, dafs eine Infection der Milch gänzlich ausgeschlossen ist,
und es kann somit die sterilisirte Milch in einem derart beschaffenen Behälter Wochen
und Monate lang aufbewahrt werden, ohne dafs sie ihre Benutzungsfähigeit als absolut
reines und gesundes Nährmittel einbüfst. Die Abzapfvorrichtung wird bei der dargestellten
Ausführungsform durch eine sogen. Meyer'sche Klemme gebildet, an deren Stelle natürlich
auch ein zweckentsprechender Mechanismus treten kann. v
' Bei solchen Flüssigkeiten, welche in der Ruhe Niederschläge bilden, die vor der Abzapfung
aufgerührt werden müssen, kann mit dem Deckel DD1 ein Rührer R verbunden
werden, dessen Haltstange durch den Deckel hindurchragt und hier einen Knopf/1 trägt.
Man kann auf diese Weise entweder durch Drehen des ganzen Deckels oder, falls die
Durchführung der Haltstange mittels einer Stopfbüchse bewirkt ist, durch Drehen des
Knopfes f1 den Rührer R entsprechend bewegen,
so dafs dieser letztere die Ablagerungen aufrührt und in dem Gefäfsinhalt vertheilt.
Das Niveau der Flüssigkeit innerhalb des Gefäfses A ist in der dargestellten Figur mit f
bezeichnet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Apparat zum Sterilisiren von Milch und anderen Flüssigkeiten, bei welchem der die Milch etc. aufnehmende urfd unten mit Abzapfvorrichtung versehene Behälter A oben eine mit einer indifferenten Abschlufsflüssigkeit (Wasser, Glycerin oder einer Mischung beider) gefüllte Galerie GA1 besitzt, in welche der mit Durchbrechungen e versehene Stülprand -D1 des Deckels D eingreift, so dafs bei Entnahme beliebiger Mengen der sterilisirten Flüssigkeit aus dem Behälter A die nachströmende Luft die Abschlufsflüssigkeit zu durchströmen gezwungen ist, wodurch sie in ausreichendem Grade keimfrei gemacht wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70143C true DE70143C (de) |
Family
ID=343546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70143D Expired - Lifetime DE70143C (de) | Sterilisirapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70143C (de) |
-
0
- DE DENDAT70143D patent/DE70143C/de not_active Expired - Lifetime
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