DE668162C - Kochsalzsterilisator - Google Patents

Kochsalzsterilisator

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DE668162C
DE668162C DEK137554D DEK0137554D DE668162C DE 668162 C DE668162 C DE 668162C DE K137554 D DEK137554 D DE K137554D DE K0137554 D DEK0137554 D DE K0137554D DE 668162 C DE668162 C DE 668162C
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Germany
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shut
saline
sterilizer
liquid
porcelain
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DEK137554D
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E F G KUESTER GmbH
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E F G KUESTER GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/02Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using physical processes
    • A61L2/04Heat

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Kochsalzsterilisator Die Erfindung bezieht sich auf einen Kochsalzsterilisator mit einem aus Porzellan oder ähnlicher keramischer Masse bestehenden Sterilisationsgefäß im Innern eines Autoklaven und einem durch den Autoklaven hindurchgeführten Hebemohr zur Entleerung des Innengefäßes. Bei diesen bekannten Vorrichtungen bringt das Heberrohr den Vorteil mit sich, daß das Sterilisationsgefäß aus Porzellan oder ähnlicher keramischer Masse nicht angebohrt zu werden braucht. Es ist auch schon bekannt, Heberrohre für die verschiedensten Zwecke als Flüssigkeitsanzeiger auszubilden.
  • Nach der Erfindung wird die Anordnung getroffen, daß der zweite Schenkelg2 des Heberrohres durch Angchluß an eine Saugvorrichtung und durch Anordnung eines Einfülltopfes gleichzeitig als Flüssigkeitsanzeiger und Einfüllvorrichtung ausgebildet ist. Dadurch ist der Vorteil erreicht, daß der Autoklavendeckel nicht besonders für ein Flüssigkeitsstandrohr und eine Einfüllvorrichtung durchbohrt und an diesen durchbohrten Stellen abgedichtet zu werden braucht. Vielmehr ist es möglich, den Deckel von all diesen Rohrverbindungen zu befreien.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung schematisch in einem axialen Querschnitt erläutert.
  • Innerhalb eines zweckmäßig emaillierten Schutzmantels a ist ein Kupferkessel b angeordnet, der von einem geflanschten Gußring c getragen wird und im Innern, oberhalb des Bodens, eine Heizschlange d und im :oberen Teil eine Kühlschlange e enthält. Im Kupferkessel b ist ein Porzellankessel/ in bekannter Weise auf Stützen und mittels seitlicher Abstandshalter gelagert, der zur Aufnahme der zu sterilisifrenden Flüssigkeit dient. In den Porzellankessel fragt ein durch die Seitenwandungen des Schutzmantels a und Kupferkessels b hindurchgeführtes Heberrohr g, das außerhalb des Porzellanmantels zu einem Wasserstandsanzeiger g1 und g2 ausgebildet ist. Der Schenkel g1 setzt sich in einem Auslauf h mit Absperrvorrichtung l nach unten fort und ist oben vor dem Eintritt in die Sterilisiervorrichtung mit einer Absperrvorrichtung h versehen. Der Schenkel g2 endet nach oben in einen Fülltopf L mit Deckel m und Absperrvorrichtung a und führt mit einem Abzweig nach einer Strahlpumpe oder einer ähnlichen Fördervorrichtung p. Vor der Strählpumpe p ist eine Absperrvorrichtung r angeordnet, und es empfiehlt sich, diese Absperrv orrichtungen n und t^ so zu kuppeln, daß beide nur gleichzeitig bewegt werden können, damit beim Öffnen der Absperrvorrichtung t^ zur Inbetriebsetzung-der der Strahlpumpe p der Fülltopf l durch Schließen des Hahnes oder des Ventils tt von der Saugleitung der Strahlpumpe abgesperrt wird.
  • Die Schenkel g1 und g2 des Wasserstandsrohres können auch in bekannter Weise ineinandergesteckt sein, wodurch die Vorrichtung gedrängter wird.
  • Zum Einfüllen der zu sterilisierenden Flüssigkeit wird der Deckel m des Einfülltopfes L entfernt, die Absperrvorrichtungen n und k geöffnet und die Absperrvorrichtung i ge, schlossen. Der im Porzellanbehälter f erzielte Flüssigkeitsstand zeigt sich im Schenkel g2 des Heberrohres g. Vor Beginn d Sterilisierung der eingefüllten Lösung wir', die Absperrvorrichtung k geschlossen und di; Heizung vermittels der Heizschlange d in be=kannter Weise in Betrieb gesetzt. Aus den Rohreng' und g2 kann die nicht der Sterilisationsbehandlung unterworfene Flüssigkeit vermittels der Absperrvorrichtung i entfernt werden. Nach Durchführung der Sterilisierung kann eine Abkühlung vermittels der Kühlschlange e vorgenommen werden. Soll die sterilisierte Flüssigkeit aus dem Porzellanbehälter f entleert werden, so wird zunächst die in bekannter Weise bei solchen Kochsalzsterilisatoren angewendete Entlüftungsvorrichtung mit sterilisierender Wattefüllung darüber geöffnet. Zum Abhebern der sterilen Flüssigkeit wird darauf die Absperrvorrichtung k geöffnet und die Strahlpumpe p kurz in Tätigkeit gesetzt, his die Flüssigkeit im Rohrschenkel g2 den Flüssigkeitsspiegel des Sterilisationsgefäßes i erreicht hat. Danach
    änn die Flüssigkeit durch öffnen der Ab-
    völlig oder i völlig oder absatzweise
    das Rohr lt entnommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH' Kochsalzsterilisator mit einem aus Porzellan oder ähnlicher keramischer Klasse bestehenden Sterilisationsgefäß im Innern eines Autoklaven und einem durch den Autoklaven hindurchgeführten Heherrohr zur Entleerung des Innengefäßes, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schenkel (g2) des Heberrohres (g) durch Anschluß an eine Saugvorrichtung (p) und durch Anordnung eines Einfülltopfes (L) gleichzeitig als Wasserstandsanzeiger und Einfüllvorrichtung ausgebildet ist.
DEK137554D 1935-04-09 1935-04-09 Kochsalzsterilisator Expired DE668162C (de)

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