DE681830C - Kochsalzsterilisator - Google Patents

Kochsalzsterilisator

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Publication number
DE681830C
DE681830C DEK137785D DEK0137785D DE681830C DE 681830 C DE681830 C DE 681830C DE K137785 D DEK137785 D DE K137785D DE K0137785 D DEK0137785 D DE K0137785D DE 681830 C DE681830 C DE 681830C
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DE
Germany
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vessel
boiler
line
filling
saline
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Expired
Application number
DEK137785D
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English (en)
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E F G KUESTER GmbH
Original Assignee
E F G KUESTER GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/02Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using physical processes
    • A61L2/04Heat

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Kochsalzsterilisator Die Erfindung bezieht sich auf einen Kochsalzsterilisator. Es sind schon derartige Sterilisatoren bekannt, bei denen das Salz oder eine konzentrierte Lösung desselben, beispielsweise in destilliertem Wasser, in einem besonderen Metallkessel durch Erhitzen sterilisiert und in diesem Zustande in ein zweites druckentlastetes Gefäß aus keramischem Werkstoff überführt wird, das vorher durch den bei der Sterilisation des Wassers gebildeten Dampf seinerseits sterilisiert ist. Außerdem ist es nicht mehr neu, einen Heber zur Entleerung des Innengefäßes anzuordnen und hierbei, und dies ist Gegenstand eines älteren Patents, gegebenenfalls einen Schenkel des Hebers durch Anschließen an eine Pump- und Füllvorrichtung gleichzeitig als Wasserstandsanzeiger und Fülleinrichtung zu benutzen.
  • Die vorliegende Erfindung ist nun aus der Erkenntnis entstanden, daß der äußere Heizkessel gleichzeitig zum Aufheizen und Sterilisieren des destillierten Wassers ausgenutzt werden kann, wenn dafür gesorgt wird, daß das in diesem Heizkessel sterilisierte destillierte Wasser nach Bedarf in den dabei vorgewärmten und sterilisierten' inneren Porzellankessel durch von außen vorgenommene Schaltungen überführt werden kann.
  • Nach- der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß bei einem Kochsalzsterilisator der oben angegebenen Art im äußeren Heizkessel eine Tauchleitung angeordnet ist, die mit der Tauchleitung des Sterilisierkessels verbunden ist, und daß der Innenraum des letzteren unter der Wirkung einer entsprechenden Pumpvorrichtung steht.
  • Um beide Kessel mit den betreffenden Stoffen von einem Einfülltrichter aus füllen zu können, ist der Einfülltrichter an die nach der Pumpvorrichtung führende Leitung und außerdem vermittels eines Zwischenbehälters an die Tauchleitung des Heizkessels angeschlossen. Es ist zwar auch bei Flüssigkeitssterilisatoren schon bekannt, die mit einer Tauchleitung verbundene Pumpvorrichtüng mit einer Füllvorrichtung zu vereinigen; aber dabei doch zu einem Zweck, der von dem vorliegend angestrebten durchaus verschieden ist und daher auch zu einer andersartigen Gestaltungsweise der fraglichen Vorrichtung geführt hat. Die weiter vorgesehenen Ventile sind so angeordnet, daß sie zur wahlweisen Füllung von Destillat und Kochsalzlösung entsprechend geschaltet werden können.
  • Die Erfindung sichert eine erheblich günstigere Wärmewirtschaft, als das bisher bei völlig getrennten Apparaturen für das Sterilisieren des Destillats und der Kochsalzlösung -möglich war.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung in einem Querschnitt schematisch erläutert. Dem äußeren Kessel i, der zum Sterilisieren destillierten Wassers dient, ist eine Heizvorrichtung, beispielsweise eine Heizschlange 2 zugeordnet. Ferner ist im oberen Teil eine Kühlschlange 3 angeordnet. In diesen Sterilisierkessel für das Wasser ist ein innerer Kessel 4 aus keramischer Masse hineingestellt, dessen obere Öffnung verschlossen ist, dessen Innenraum jedoch durch eine Druckentlastungsleitung 5a, 5b mit Absperrventil 5, mit dem Dampfraum des Sterilisierkessels i in Verbindung steht. Aus dem inneren Lösungskessel 4 führt eine Heberleitung 6, 6, in einen Wasserstandsmantel 7 mit Abzapfleitung 7a, Absperrventil 7, und Auslauf 7b. Die Auslauföffnung 7b kann in bekannter Weise von einem Topf 8 umgeben sein, der in noch zu beschreibender Weise mit sterilisiertem Wasser aus der Abzapfleitung 7a gefüllt wird und dazu dient, die Auslauföffnung 7b in sterilem Zustande zu halten.
  • Im Wassersterilisierkessel i ist eihe Tauchleitung 9 angeordnet, die mit der Heberleitung zwischen 6 und 6" über einen Dreiwegehahn io in Verbindung steht. Mittels dieser Tauchleitung kann der Wasserstandsmantel7 auch zur Feststellung des Wasserstandes im Sterilisierkessel i benutzt werden.
  • Der Wasserstandsmantel 7 steht durch eine Leitung i i mit einem Fülltrichter r2 in Verbindung, in den ebenfalls eine Verbindungsleitung 5d der Druckentlastungsleitung 5" mündet, so daß vom Fülltrichter 12 aus durch die Leitungen 5d und 5a eine hochkonzentrierte und vorher in geeigneter Weise sterilisierte Salzlösung in den Innenkessel4 aus keramischer Masse eingefüllt werden kann, wenn zu diesem Zweck die Absperrventile 12, und i2b geöffnet und das Dampfumleitungsventil5" das Wassereinfüllventil iia und das Pumpenanschlußventil 13a geschlossen sind. An die Leitungen ii und 5d ist eine Saugleitung 13 angeschlossen, die in eine Wasserleitung 14 mit Strahlpumpe i5 mündet. Vermittels dieser Strahlpumpe 15 kann durch die. Leitung 5d und 5, im Innenkessel 4 ein Unterdruck erzeugt werden, wenn das sterilisierte Wasser aus dem Kessel i vermittels der Leitungen 9 und 6 nach entsprechender Öffnung des Dreiwegehahnes io überführt werden soll. Der dazu erforderliche Unterdruck kann aber auch unter Umständen durch eine genügend starke Abkühlung des sterilisierten Wassers vermittels der Kühlschlange 3 erzeugt werden.
  • Mit dem Kochsalzsterilisator nach der Erfindung wird wie folgt gearbeitet.
  • Durch den Fülltrichter 12 und die geöffneten Ventile 12, und i2b wird bei geschlossenen Ventilen i 3a, iia und 5, zunächst eine hochkonzentrierte Salzlösung in den Innenkessel 4 durch die Leitungen 5d und 5" eingeführt. Das Ventil i2b wird darauf geschlossen, das Ventil i i" geöffnet und der Dreiwegehahn io nach dem Wasserkessel i umgestellt, worauf durch den Fülltrichter 1:2 destilliertes Wasser in den äußeren Kessel i bis zu einer im Wasserstandsmantel7 angezeigten Höhe eingefüllt wird. Das Ventil i i" wird dann geschlossen und die Dampfumleitung 5, geöffnet, worauf das eingeführte Destillat durch Erhitzen auf i2o° C sterilisiert wird. Durch die Dampfumleitung- 5b und. 5a gelangt der beim Sterilisieren gebildete Dampf in den Innenkessel 4 und sterilisiert dessen Innenraum.
  • Ist das Destillat sterilisiert, so kann durch Öffnen des Ventils 7, in der Abzapfleitung 7a zunächst die Auslauföffnung 7b durch Auffüllen des Topfes 8 sterilisiert werden und es wird dann die Überführung des sterilisierten Destillates aus dem Kessel i in den Innenkessel 4 nach entsprechender Umstellung des Dreiwegehahnes io und Erzeugung eines Unterdruckes vermittels der Pumpe 15 nach Schließen der Ventile 12a und 5, überführt werden. Unter Umständen genügt auch zum Überführen des sterilisierten Destillates. die durch die .Kühlschlange 3 herbeigeführte Abkühlung des Destillates, wobei der im Innenraum des Innenkessels vorhandene sterile Dampf darin niedergeschlagen wird und dabei einen Unterdruck erzeugt. Das Umfüllen des Destillates aus dem Kessel i in den Kessel 4 wird am Wasserstandsmantel7 überwacht. Die Mengenregelung kann dabei auch selbsttätig durch entsprechende Bemessung der Tauchlänge des Tauchrohrs 9 herbeigeführt werden. Nach dem Überführen des Destillates in den Lösungskessel 4 kann der Flüssigkeitsstand in letzterem jederzeit vermittels des Wasserstandsmantels 7 nach entsprechender Umstellung des Dreiwegehahnes io und vorheriger Entleerung des Flüssigkeitsmantels 7 durch -Öffnen des Auslaufventils 7,. sichtbar gemacht werden, wobei zum Ansaugen die Strahlpumpe 15 nach Öffnen des Ventils iia und bei Schließstellung der Ventile 12" und i2b benutzt wird.
  • Der Sterilisierkessel i kann auch mit einem Abzapfventil 16 ausgestattet sein, so daß aus dem Innenkessel i auch sterilisiertes Destillat entnommen werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Kochsalzsterilisator mit einem innerhalb eines Heizkessels für das Destillat druckentlastet angeordneten zweiten Kessel aus keramischer Masse für die Kochsalzlösung mit folgender Kennzeichnung: Der Heizkessel (i) ist mit dem Sterilisierkessel einerseits durch ein im ersteren angeordnetes Tauchrohr (9) verbunden, das oben außerhalb des Kessels (i) in den mit einem Dreiwegehahn (io) o. dgl. versehenen Steg eines Hebers (6, 6a) mündet. Hierbei taucht der eine Schenkel (6) dieses Hebers in den Sterilisierkessel(4), der andere dagegen in einen Wasserstandszylinder (7). Andererseits sind die beiden Kesselräume unter sich und gleichzeitig mit einer Pumpvorrichtung (15) durch eine von letzterer ausgehende, den Oberteil des Heizkessels (i) durchziehende Leitung (5d, 5b) verbunden. Ihr freies Ende läuft dabei außerhalb des Kessels in einen absperrbaren, wieder in den Kessel zurücktretenden Krümmer aus, während ein Zweig (5Q) den Deckel des Sterilisierkessels durchstößt.
  2. 2. Kochsalzsterilisator nach Anspruch i, mit folgender Kennzeichnung: Zur wahlweisen Füllung jedes Kessels von einer Füllstelle aus ist an die von der Pumpvorrichtung ausgehende Leitung (5 d, 5b, 5a) ein Fülltrichter (i2) angeschlossen. Die Verlängerung dieses Anschlußrohres (ii) ist mit Wasserstandszylinder (7) verbunden, der seinerseits mit der im Heizkessel (i) vorgesehenen Leitung (9) in Verbindung steht.
DEK137785D 1935-04-30 1935-04-30 Kochsalzsterilisator Expired DE681830C (de)

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