DE69967C - Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge

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Publication number
DE69967C
DE69967C DENDAT69967D DE69967DA DE69967C DE 69967 C DE69967 C DE 69967C DE NDAT69967 D DENDAT69967 D DE NDAT69967D DE 69967D A DE69967D A DE 69967DA DE 69967 C DE69967 C DE 69967C
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DE
Germany
Prior art keywords
hook
side coupling
double hook
bracket
railway vehicles
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69967D
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English (en)
Original Assignee
E. grund in Köln-Nippes, Merheimerstr. 137
Publication of DE69967C publication Critical patent/DE69967C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/10Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a vertical axis
    • B61G1/12Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS
Statt der durch das Haupt-Patent Nr. 64850 geschützten Construction, wobei der Doppel-' haken Z mit seinen Spitzen schräg nach oben zeigt, so dafs diese einen stumpfen Winkel mit einander bilden, und wobei die Bügel b bl schräg von oben zusammenklappend um die Hakenflügel greifen, kann man die Anordnung auch so treffen, dafs der Doppelhaken mit beiden Spitzen oder Flügeln in einer ebenen Fläche liegt, und zwar in einer Verticalebene, so dafs der eine Haken nach oben, der andere nach unten gerichtet ist, wobei also der eine Bügel b von oben, der andere bx von unten her um die bezüglichen Spitzen des Hakens greifen.
Diese Anordnung ist in Fig. 1 und 2 in der , Ansicht von oben, in Fig. 3 in der Stirnansicht, in Fig. 4 in der Seitenansicht dargestellt.
Um die Bewegung des oberen oder Hauptbügels b und des unteren oder Reservebügels bx zwangläufig, d. h. von einander unabhängig zu machen, ist folgende Einrichtung getroffen:
Jeder der beiden Bügel besitzt ein den Bolzen des Zughakens umfassendes Auge, welches etwa auf seinem halben Umfang mit Verzahnungen versehen ist. Diese Verzahnungen greifen in einander ein. Auf dem anderen, der Verzahnung gegenüberliegenden Theil des Umfanges geht jedes Auge in das Segment e über. Von diesem ausgehend, befindet sich am oberen Bügel b senkrecht zu dessen Richtung ein Hebel, der am Ende ein Gewicht ν trägt, desgleichen das Gewicht V1 am unteren Bügel ^1; jedoch ist das Gewicht bei letzterem nach der Bufferbohle hin, bei ersterem von derselben ab gerichtet.
Bewegen sich nun die offenstehenden, der eine nach oben, der andere nach unten, gerichteten Bügel dem Haken zu, so wird durch das Gewicht der obere nach unten gezogen, der untere gehoben, ohne dafs letzterer jedoch dadurch ganz in die erforderliche horizontale Lage gebracht werden könnte. Dieses erfolgt nun durch die Verzahnung, indem der obere Bügel den unteren mitnimmt.
Statt durch die Verzahnung kann die zwangläufige Mitnahme des einen Hebels durch den anderen auch auf andere Weise erreicht werden, z. B. so, wie in Fig. 5 gezeichnet, wo die Umfange der Augen, anstatt verzahnt, mit einer Rille versehen sind, in welche sich je ein Drahtseil legt, dessen eines Ende im einen Segment, das andere Ende im anderen Segment befestigt ist. Es läuft also das eine Drahtseil vom Punkt c zum Punkt d, das andere vom Punkt C1 zum Punkt dr
Damif der Doppelhaken Z mit all seinem Anhang, wenn er beim Prellstofs der dicht hinter einander fahrenden Wagen nachgegeben hat, wieder in seine frühere Lage zurückkehrt, ist für Maschinen folgende in Fig. 1 gezeichnete Einrichtung getroffen: ■
Die von den Bügeln b und bl ausgehenden Ketten (oder Drahtseile) m und W1 sind nicht an der Bufferbohle, sondern, durch letztere frei
hindurchgehend, an dem Rahmen R befestigt. Die von der Bufferbohle horizontal ausgehenden Bolzen \ und ^1, welche zwischen der Bohle und den Schienen g und g1 die Zugfedern FF1 tragen, sind über die Schienen hinaus verlängert, tragen zwischen den Zug-' federn und den Schienen Scheiben i Z1, welche mit durch die Schienen reichenden Ansätzen versehen sind, und jenseits der Schienen Büchsen Ww1VOn gleichem Durchmesser, wie die erwähnten . Ansätze. Vor das äufsere Ende dieser Büchsen sind durch Mutter auf dem mit Gewinde versehenen Ende der Bolzen ^ und ^1 befestigte Scheiben gesetzt, und zwischen diesen Scheiben und den Schienen g gt ist eine um die Büchsen gelegte kräftige Stahldraritspirale P P1 eingeschlossen. ,
Diese Einrichtung dient nur für Maschinen, da bei diesen keine Zugstange anzubringen ist; dagegen gehen bei gewöhnlichen Fahrzeugen, wie in Fig. 2 dargestellt, die Bolzen durch von der einen Bufferbohle zur anderen, als Gleitstangen Gl Gl1 dienend, zwischen welchen die Zugstange Z1 sich befindet.
Hierbei ist die Prelleinrichtung folgende:
Hinter den Rahmen R wird noch ein zweiter trapezförmiger Rahmen JR1 geschaltet, dessen Enden an die Schienen g g1 anschliefsen. Die Zugstange Z1 reicht durch ein Loch in der kurzen Parallelseite des Trapezes in dieses hinein und wird durch eine aufgeschraubte Mutter daran befestigt, während vor dem Trapez eine Prellfeder P2 angebracht ist, die durch einen durch die Stange Z1 getriebenen Keil festgehalten und.gegen R1 geprefst wird. Bei Züsammenstöfsen wird also der Rahmen R1 weiter über Zx_ geschoben und drückt die Feder P2 zusammen, welche bei Nachlassen des Druckes sich wieder ausdehnt und damit die Kuppelung wieder in ihre frühere Lage bringt.
Damit die Seitenkuppelungen auch bei Höhenunterschieden zwischen zwei auf einander folgenden Wagen sowie bei starken Curven ungehindert functioniren können, ist folgende Einrichtung getroffen:
Die Oeffhung in der Bufferbohle, durch welche der Zughaken gesteckt ist, ist gröfser als der Durchmesser des Hakens, so dafs dieser nach allen Seiten hinreichendes Spiel hat. Er ruht nun nicht auf dem Rand des Loches in der Bufferbohle, sondern auf einem senkrecht durch dieses abwärts gehenden Bolzen, der sich mit seinem unteren Ende auf einen parallel unterhalb der Bohle befestigten federnden Stahlstab st stützt. Beim Befahren von Gurven kann sich also der Zughaken auf dem erwähnten Bolzen etwas seitlich drehen und schieben, bei Kuppelung eines Wagens mit einem niedriger stehenden aber giebt beim Spannen der Kuppelung der Stahlstab nach unten nach, so dafs sich der Zughaken .entsprechend einstellen kann.
Um einen mit dieser Seitenkuppelung versehenen Wagen mit einem mit der gewöhnlichen bisherigen Kuppelung versehenen verbinden zu können, mufs letztere Kuppelung so kurz geschraubt werden, dafs sie mit dem Sicherheitshaken gleiche Länge hat. Letzteren kann man dann, wenn der Bügel der gewöhnlichen Kuppelung in den oberen Haken der Seitenkuppelung gebracht ist, gleichzeitig in den unteren Bügel der letzteren einhängen, welcher, weil er sonst zu lang für diesen Zweck wäre, auf passende Länge mit einem Quersteg b2 versehen ist, um welchen der Sicherheitshaken greift.
Sollte die eigentliche Kuppelung zerreifsen, so gehen die Wagen etwas aus einander, wobei sich die Verbindung zwischen Sicherheitshaken des einen und Steg b.2 im Bügel des anderen Wagens streckt. Damit hierbei die Ketten m M1 nicht als zu kurz zerreifsen, sondern sich anpassen können, sind sie durch Anbringung der Federn_/_/) am Rahmen R nachgiebig gemacht; natürlich sind diese Federn so kräftig zu nehmen, dafs die blofse Schwere der Bügel keine Wirkung auf sie ausübt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 64850 geschützten Seitenkuppelung, gekennzeichnet durch den Ersatz des mit beiden Flügeln schräg seitlich und aufwärts gerichteten Doppelhakens durch einen Doppelhaken (Z), dessen einer Flügel aufwärts, dessen anderer Flügel abwärts gerichtet ist, und zwar beide in, einer einzigen senkrechten Ebene gelegen, sowie durch die entsprechend der veränderten Richtung des Doppelhakens geänderte Lage und Stellung der Bügel ^b1), deren Bewegung durch Gewichtshebel beeinflufst und durch eine Verzahnung oder Drahtseilführung von einander abhängig gemacht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT69967D Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge Expired - Lifetime DE69967C (de)

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