DE699441C - eien geeigneten Spinnfaser - Google Patents

eien geeigneten Spinnfaser

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DE699441C
DE699441C DE1937P0075375 DEP0075375D DE699441C DE 699441 C DE699441 C DE 699441C DE 1937P0075375 DE1937P0075375 DE 1937P0075375 DE P0075375 D DEP0075375 D DE P0075375D DE 699441 C DE699441 C DE 699441C
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DE
Germany
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belt
showers
sieve belt
staple fiber
flax
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Expired
Application number
DE1937P0075375
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English (en)
Inventor
Robert Paton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Paton R GmbH
Original Assignee
Paton R GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01CCHEMICAL OR BIOLOGICAL TREATMENT OF NATURAL FILAMENTARY OR FIBROUS MATERIAL TO OBTAIN FILAMENTS OR FIBRES FOR SPINNING; CARBONISING RAGS TO RECOVER ANIMAL FIBRES
    • D01C1/00Treatment of vegetable material
    • D01C1/02Treatment of vegetable material by chemical methods to obtain bast fibres

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung einer für Baumwollspinnereien -geeigneten Spinnfaser Bei der Verarbeitung von Flachs ergeben sich erhebliche Merkgen von Flachswirrstroh. Es ist schon vorgeschlagen worden, aus dem Flachswirrstroh einen für B,aumwollspiniiereien ,geeigneten Spinnstoff zu erzeugeai, indem es bei der Verarbeitung gekämmt, gebleicht, in Stücke geschnitten und sodann auf einem endlosen Siebband mit Wasser behandelt und schließlich geschmälzt wird. Dieser Vorschlag hiat indessen nicht zur Verwertung des Flachswirrstrohs für die Baumwollspinnereien geführt. Man benutzt den Stoff vielmehr im wesentlichen ,als Polster-Werg, übwohl für Polsterzwecke andere geeignete Stoffe in genügender Menge zur Verfügung stehen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren, welches die Herstellung einer für Baumwollspinnereien gut geeigneten Spinnfaser aus Flachswirrstroh ermöglicht, sowie für das Verfahren geeignete Vorrichtungen. Nach der Erfindung werden die beispielsweise von den Flachsrösten abgegebenen Flachsabfälle, .die auf das für die Baumwollspinnerei geeignete Maß von etwa 30 bis 4o mm Länge geschnitten und gegebenenfalls unter Chloren gebleicht sind, auf einem Siebband unmittelbar über flachen Becken mittels kalter oder warmer Waisserstrahlen.hearbeitet und hierauf geschmälzt. Das Schmälzen erfolgt zweckmäßig meinem muldenförmigen Behälter ,unter Durchwirbelung des Stoffes. Man kann die Behandlung vorteilhaft in :einem Arbeitsgang -vornehmen, indem man eine Vorrichtung benutzt, in welcher der Faserstoff zunächst auf `einem endlosen Siebband; das sich über ein flaches Becken hinwegbewegt, von oben mit Wasserstrahlen behandelt und sodann an ein muldenförmiges Becken abgegeben wird, in welchem die Behandlung mit dem Schmälzöl erfolgt. Durch die Blehandlun, g mit Wasserstrahlen über den flachen Becken wird das zusammenklebende und daher für Spinnereizwecke durchaus ungeeignete Material vön den Eiweißstoffen befreit, so daß es die Eigenschaft des Zusa,mmenklebens,' verliert und lockere Fasern bildet, die dann` durch das Schmälzen weich und spinnfähig gemacht werden.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung als Beispiel dargestellt. Der Flachsabfall @a wird einem endlosen Siebband b, dessen oberes Trum über die beiden flachen Böden ei, e. hinwegführt, durch ein Siebbandd zugeführt. Über dem Siebband b sind Spritzdüsen bzw. Brausen c angeordnet. Das Siebband führt den Stoff über die Becken und unter den Brausen hinweg und gibt ihn schließlich über ein Förderband,o ,an das Becken g .ab. In diesem werden die Fasern mittels der Brausen cl und c2, die etwa mit einem Emulgator versetztes Mineralöl zuführen, durcheinandergewirbelt und schließlich über die Kante k auf das endlose Siebband i gespült, auf dem sich die Flüssigkeit ausscheidet, während der Spinnstoff an einen Behälter lt bzw. eine Zentrifuge abgegeben wird. Eine Pumpe iz entnimmt das Öl dem Sammelbehälter in und führt es den Brausen cl, c2 wieder zu.
  • Auf dem Siebband b bleibt .die Lagerung der Fasern erhalten. Es tritt keine Verfilzung ein. In dem Becken g ist eine Verfilzung nicht zu befürchten, weil hier mit 01 ;gearbeitet wird, welches schwerer ist als das Wasser, und nicht so scharfe Strahlenangewendet werden, obwohl eine gute Durchwirbelung und damit Durchtränkung der Fasern stattfindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erzeugung einer für Baumwollspinnereien geeigneten Spinnfaser ,aus geschnittenem, gekämmtem, gegebenenfalls gebleichtem und in Bandform gebrachtem Flachswirrstroh durch Behandlung mit Wasser auf einem endlosen Siebband und darauffolgendes Schmälzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern auf dem Siebband unmittelbar über flachen Becken mittels Wasserstrahlen bearbeitet und hierauf in einem muldenförmigen Behälter unter Durchwirbelung geschmälzt werden. a. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar über einem oder mehreren flachen Becken (e) das obere Trum eines endlosen Siebbandes (b) sowie auf das Band gerichtete Spritzdüsen- bzw. Brausen (c) angeordnet sind. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich ,an die Vorrichtung nach Anspruch z ein muldenförmiger Behälter (g) anschließt, in dem Brausen bzw. Spritzdüsen (ci, c9) angeordnet sind.
DE1937P0075375 1937-06-11 1937-06-11 eien geeigneten Spinnfaser Expired DE699441C (de)

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