DE542480C - Bindfaden-Poliermaschine zum Polieren von Hartfaser-Bindfaeden - Google Patents

Bindfaden-Poliermaschine zum Polieren von Hartfaser-Bindfaeden

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DE542480C
DE542480C DENDAT542480D DE542480DD DE542480C DE 542480 C DE542480 C DE 542480C DE NDAT542480 D DENDAT542480 D DE NDAT542480D DE 542480D D DE542480D D DE 542480DD DE 542480 C DE542480 C DE 542480C
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DENDAT542480D
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A Monforts Maschinenfabrik
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/02Machine details; Auxiliary devices
    • D07B7/12Machine details; Auxiliary devices for softening, lubricating or impregnating ropes, cables, or component strands thereof

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  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • Bindfaden-Poliermaschine zum Polieren von Hartfaser-Bindfäden Zum Polieren von Bindfäden oder Seilen verwendet man bisher mehrere quer zu den Bindfäden oder Seilen hin und her bewegliche Bretter, die eventuell mit Drell oder Glas bekleidet sind, oder es werden die üblichen Putzwalzen benützt, durch welche die Oberfläche der Bindfäden bearbeitet wird. Bei bandförmigen, gewebten und gewirkten Schnüren verwendet man zur Behandlung derselben zwei Bretter, die durch einen Gewichtshebel gegeneinander gepreßt werden und zwischen welchen das Band hindurchgezogen und in eine runde Querschnittsform übergeführt wird. Das obere Brett ist aufklappbar.
  • Aus Hartfaser, wie Manila, Java, AIoe, Sisal und ähnlichen, oder dem Abfallprodukt edleren Fasermaterials, wie z. B. Werg, hergestellten Garnen, Bindfäden, Kordeln, Leinen u. dgl. lassen sich nicht in üblicher Weise glätten, zumal die aus dem Objekt vorstehenden Fasern zu störrig sind. Infolgedessen pflegt man bisher Objekte aus solchem Fasermaterial auf ihrer Oberfläche zu scheren und zu reiben. Das Scheren ist hier umständlich, und es wird auch sehr leicht die aus dem Objekt bauschig hervorstehende Faser von dem Schneidzeug mit erfaßt und beschädigt. Andernteils verlieren diese Bindfäden durch den Scherprözeß auch sehr viel an Material. Es können, nachdem die Bindfäden mit einer geeigneten Schlichte appretiert worden sind, auch nicht die bei den Bindfaden-Poliermaschinen vorgebauten, sonst allgemein üblichen Putzwalzen zur Bearbeitung des Materials Anwendung finden, da durch die Behandlung mit diesen Walzen das Material ebenfalls zu stark, angegriffen wird und so die einzelnen Faserenen wieder aus dem Bindfaden herausbrechen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die mit Schlichte versehenen Bindfäden dadurch geglättet, daß man sie aufeinanderfolgend durch mehrere Plattenpaare hindurchführt, deren wirksame Fläche aus Kokosfaser besteht und von denen jeweils die obere Platte aufklappbar ist, und zwar nicht nur, um den bzw. die Bindfäden bequem einzuführen, sondern in der Hauptsache, um den Kokosfaserbelag nach seinem Verbrauch bequem ergänzen bzw. ersetzen zu können. Durch diese Behandlung zwischen Kokosfaserflächen werden die abstehenden Faserteile an den Bindfaden in einer Richtung angestrichen, und sie bleiben vermöge der Appretur an dem Bindfadenkern haften.
  • Die so mit Schlichte und zwischen den Kokosfaserflächen der Poliermaschine behandelten Fäden werden dann auf den Polierwalzen der Poliermaschine dem üblichen Polierprozeß unterworfen.
  • Die beiliegende Zeichnung zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel der Anordnung der Verstreichmatten bei der Bindfaden-Poliermaschine.
  • x und a sind die üblichen Appreturtröge, durch welche die Bindfäden hindurchgeführt werden. 3, 4, 5, 6 und 7 sind die Verstreichmatten. Die Untermatten a sind feststehend, während die Obermatten b hochklappbar sind. Es können natürlich ganz entsprechend dem zur Verwendung kommenden Material mehr oder weniger solcher Verstreichmatten Anwendung finden. Von den letzten Verstreichmatten gelangt das zu behandelnde Gut zu der eigentlichen Poliervorrichtung, die eine der allgemein bekannten Bauarten aufweisen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bindfaden-Poliermaschine zum Polieren von Hartfaser-Bindfäden, bei welcher der mit Schlichte versehene Faden aufeinanderfolgend durch mehrere Plattenpaare hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß letztere auf ihrer wirksamen Seite aus Kokosfaser bestehen und jeweils die obere Platte aufklappbar ist.
DENDAT542480D Bindfaden-Poliermaschine zum Polieren von Hartfaser-Bindfaeden Expired DE542480C (de)

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