DE699388C - Unmagnetischer Bandagenstahldraht, insbesondere fuer die Wickelkoepfe elektrischer Maschinen - Google Patents
Unmagnetischer Bandagenstahldraht, insbesondere fuer die Wickelkoepfe elektrischer MaschinenInfo
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Description
- Unmägnetischer Bandagenstahldraht, insbesondere für die Wickelköpfe elektrischer Maschinen Die Erfindung betrifft unmagnetische Stahldrähte, insbesondere für die Wickelköpfe elektrischer Maschinen.-' Für das Bandagieren der Wickelköpfe elektrischer Maschinen erwies sich unmiagnetischer Stahldraht wegen seiner überlegenen Festigkeit als besonders geeignet gegenüber unmagnetischen Bandagenstahldrähten aus Nichteisenmetallen. Die festigkeitstechnisch vorteilhaften austenitischen, unmagnetischen Stahldrähte neigen aber mehr oder minder stark zur Korrosionsbrüchigkeit. Beispielsweise gelang es bis heute nicht, diese Drähte normal lagerfähig zu machen. Die Anwendung üblicher Schutzbezüge verschafft keine Abhilfe. Werden die Drähte verzinnt, so ,gelingt, es wohl, gründlich ,gebeizte Drähte mit einer lückenlosen Zinnschicht zu versehen. Es erwies sich aber nicht als möglich, die Beizprodukte vor dem Verzinnen von der Drahtoberfläche restlos zu entfernen. Der geringste Rest an Beizprodukten unterhalb der Zinnschicht ruft aber im Lauf der Zeit eine örtliche Korrosionsbrüchigkeit hervor. Versucht man den Draht vor dem Verzinnen ohne Beizen zu reinigen, dann .haftet das Zinn nicht überall einwandfrei. Es können :einige kleine Lücken in der Zinnschicht entstehen. Diese unvermeidlichen Lücken bilden Angriffspunkte, von denen ebenfalls Korrosionsbrüche iausgehen. Auch -elektrolyrische Schutzschichten bringen keine sichere Ablzüfe. Es ist an sich bereits bekannt, magnetische Stahldrähte zu plattieren. Es wurde jedoch bisher noch nicht vorgeschlagen, unmagnetis.che Stahldrähte zu plattieren.
- Erfindungsgemäß wird ein plattierter Draht angewendet, dessen Kern aus einem normalen austenitischen, unm,agnetischesi Stahl und dessen Mäntel aus einem metällischen, aber nicht zü Korrosionsbrüchigkeit neigenden Werkstoff besteht. Der das Plattieren herbeiführende 'Schweißvorgang wird nicht durch die Bildung solcher Metallverbindungen begleitet, daß der Kernwerkstoff von der Schweißfuge- aus zu Korrosionsbrüchigkeit veranlaßt werden könnte. Bekan htlich gewährleistet der plattierte Mantel einen unbedingt lückenlosen Schätzbezug.
- Vorteilhaft erweist es sich ferner, wenn der Mantelwerkstoff ebenfalls urimagnetisch ist, desgleichen wenn seine elektrische Leitfähigkeit möglichst gering ist. Da beim Verschweißen verschiedener Metalle durch Diffusion Übergangslegierungen gebildet werden, empfiehlt es sich, durch geeignete Wahl des Mantelwerkstoffes dafür zu sorgen, daß der austenitische Zustand der Außenschicht des Kernwerkstoffes durch das Hineindiffundieren des Mantelwerkstoffes nicht beeinträchtigt wird. Erstrebenswert ist schließlich, daß-der Mantelwerkstoff leicht verzinnbar ist, -..damit man die Drahtlagen leicht verlöten kann.
- Mantelwerkstoffe, die nicht zu Korrosionsbrüchigkeit neigen, sind beispvelsweise Kupfer, Nickel, Kupfer-Nickel-Legierungen, z. B. Monel-.netall, und andere ähnliche Metalle und'#VIetalllegierungen.
- Plattierte Drähte sind an und für sich bekannt. Sie wurden ,aber bisher nur für andere Zwecke verwendet und hatten infolgedessen auch nicht den für die Erfindung notwendigen Aufbau.
- Die Herstellung der Plattierung erfolgt bekanntlich im Gegensatz zu dein Aufbringen einfacher Schutzschichten bereits m einem unfertigen Zustand des Drahtmaterials, insbesondere vor dem Wälzen oder Ziehen. Statt dessen kann ,auch bei der Herstellung von Drähten nach der Erfindung die Herstellung so vorgenommen werden, daß der Ausgangsknüppel des unmagnetischen Stahls reit dem Mantelwerkstoff umgossen wird. Ferner ist es möglich, das Kernmaterial in ,eine dünnwandige Kokille des Mant:ehn.aterials einzugießen. Die Stahldrähte nach der Erfindung sind außer für das Bandagieren der Wickelköpfe.elektrischer Maschinen auch für andere Zwecke anwendbar, bei denen es darauf ankommt, daß ein unmagnetischer Draht eine möglichst hohe Festigkeit und dabei keine Neigung zu Korrosionsbrüchen haben soll.
Claims (3)
- PATL:NTANSL'ltÜCills: -i. - Unmagnetischer Bandägenstahldraht, insbesondere für die Wickelköpfe elektrischer Maschinen, gekennzeichnet durch einen aufplattierten Mantel; dessen Werkstoff nicht zu Korrosionsbrüchigkeit neigt.
- 2. Unmagnetischer Bandagenstahldraht nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel aus einem unmagnetischen Werkstoff besteht, beispielsweise aus Kupfer oder einem Werkstoff, dessen elektrische Leitfähigkeit schlechter ist als die des Kupfers.
- 3. Ünmagnetischer Bandagenstoff nach Anspruch i oder, 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantelstoff aus seinem Metall besteht, das beim Hineindiffundieren in den Stahlkern dessen awstenitischen Zustand nicht beeinträchtigt: q.. Ünmagnetischer Bandagenstöff nach Anspruch i oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantelwerkstoff aus einem leicht verzinnbaren Metall besteht.
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