DE69918062T2 - 6,9-disubstituierte 2-(trans-(4-aminocyclohexyl)amino)purine - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft 6,9-disubstituierte 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]purine und Verfahren, die dieselben als antineoplastische Mittel oder zur Behandlung einer neuronalen Verletzung und Degeneration verwenden.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Die Zellteilung, sowohl in normalen als auch neoplastischen Zellen, ist ein streng kontrolliertes Ereignis, das in definierten Stadien abläuft. Ruhende Zellen, die sich nicht aktiv teilen, befinden sich in der G0-Phase, da sie entweder vollständig differenziert sind oder sich im Stadium eines zeitweiligen Ruhezustands befinden. Die erste Phase ist die erste Gap-(G1)-Phase, in der sich die Zellen auf die Synthese von DNA vorbereiten. In der späten G1-Phase, in der es einen Restriktionspunkt oder R-Punkt gibt, erfolgt der Eintritt der Zellen in die S-Phase, während der die DNA-Synthese stattfindet. Nach Abschluss der S-Phase treten die Zellen in die zweite Gap-(G2)-Phase ein, während der die Zellen sich auf die Teilung vorbereiten, welcher die Mitose oder M-Phase folgt.
  • Erste Versuche bezüglich der Regulation des Zellzyklus offenbarten die Existenz eines Proteins, das als „Maturation Promoting Factor" (MPF) bezeichnet wird, einem Heterodimer mit Kinaseaktivität. Später offenbarte der Vergleich der nachfolgend identifizierten Proteine und der ihnen zugrunde liegenden Gene eine Familie von Hefe-Genen, die als Kontroll-Gene der Zellteilung (cdc) bekannt sind. Weitere Versuche veranschaulichten, dass einige der cdc-Gene Kinasen kodieren, und sie wurden später als Cyclin-abhängige Kinasen (cdks) bezeichnet. Im Ergebnis dieser Umklassifizierung besitzen einige Zellzyk lus-Proteine Doppelbezeichnungen, wie cdk1, die gleichfalls als cdc2 bekannt ist. Der Kinase-Bestandteil von MPF ist jetzt als p34cdc2 identifiziert worden und die regulatorische Subeinheit von MPF wird jetzt als Cyclin B bezeichnet. Cycline wurden zunächst als Proteine identifiziert, deren Spiegel während des Zellzyklus schwankten und die spezifisch in der Mitosephase abgebaut wurden. Derzeit sind die Cycline A–I und die cdks 1–8 bei Tieren identifiziert worden. Es sind Subtypen von Cyclinen und cdks, wie die Cycline B1 und B2, identifiziert worden, wodurch die Nomenklatur noch komplizierter wird.
  • Die nachfolgende Forschung auf dem Gebiet der Zellregulation hat gezeigt, dass die Stadien der Zellteilung teilweise durch die Modulation von Cyclinen und Cyclin-abhängigen Kinasen (cdks) erreicht werden. Cycline regulieren nachfolgend cdks und sie sind durch eine homologe 100 Aminosäureregion charakterisiert, die als „Cyclin-Box" bezeichnet wird, die an der Bindung eines Proteinkinase-Partners beteiligt ist. Cdks sind bezüglich der Sequenz und der Größe (35–40 kDa) eng miteinander verwandt und sie werden als Proteinkinasen definiert, die durch Bindung der Cyclin-regulatorischen Subeinheiten aktiviert werden. Cdks enthalten eine konservierte aktive Spaltstelle von annähernd 300 Aminosäuren, die für alle eukaryontische Proteinkinasen charakteristisch ist. Somit scheinen sowohl die Cycline als auch die cdks hoch konservierte Proteinfamilien zu sein.
  • Die Isolierung individueller Cycline und cdks hat des weiteren die Identifizierung der Rollen und Wechselwirkungen jedes Bestandteils in den Zellzyklus-Phasenübergängen ermöglicht. Während des Zellzyklus liegen überschüssige Spiegel an cdks vor. Die Aktivierung von cdks findet nach der Cyclinsynthese und der Bindung an die katalytische cdk-Subeinheit statt, deren Ergebnis die Stimulierung der cdk-Serin/Threonin-Kinaseaktivität ist. Die vollständige cdk-Aktivierung erfordert die Phosphorylierung an einem konservierten Threoninrest, der sich in dem T-Loop befindet, durch eine Cyclin-abhängige Kinase aktivierende Kinase (CAK), die selbst ein cdk/Cyclin-Komplex ist, der aus Cyclin H und cdk7 zusammengesetzt ist, und einem dritten Protein von etwa 32 kDa.
  • Die Inaktivierung des cdk-Cyclin-Komplexes kann von der Phosphorylierung eines Threonin- und/oder Tyrosinrests an der ATP-Bindungsstelle der cdk oder von der Bindung eines der vielzähligen endogenen Inhibitorproteine herrühren.
  • In der G1-Phase binden Cycline des D-Typs an mehrere verschiedene cdks, einschließlich cdk2, cdk4, cdk5 und cdk6, am häufigsten sind sie jedoch mit cdk4 und cdk6 assoziiert. Man nimmt an, dass Cycline des D-Typs als Wachstumsfaktorsensoren wirken, welche das Fortschreiten des Zellzyklus mit externen Signalstoffen verbinden. Cyclin E-cdk2-Komplexe erscheinen im Zellzyklus von Säugetieren nach den Cyclin-cdk-Komplexen des D-Typs. Die Synthese von Cyclin E wird streng kontrolliert und sie findet in der späten G1-Phase und der frühen S-Phase statt. Der Cyclin E-cdk2-Komplex ist wesentlich, damit die Zelle mit der DNA-Replikation beginnt.
  • Die G1-Cycline, Cyclin D und Cyclin E, sind vorübergehend erzeugte Proteine, mit einer Halbwertszeit von etwa 20 Minuten. Man nimmt an, dass die kurze Halbwertszeit auf die PEST-Sequenz in den C-terminalen Regionen dieser Proteine zurückzuführen ist, deren Abbau entsprechend dem allgemeinen Pathway vermittelt zu sein scheint.
  • Die G2-Cycline, Cyclin A und Cyclin B, sind während der Interphase stabil und sie werden besonders in der Mitosephase des allgemeinen Pathways abgebaut. Sowohl Cyclin A als auch Cyclin B scheinen nur abgebaut zu werden, wenn sie mit ihren cdk-Partnern komplexiert sind [CyclinA-cdk2 und Cyclin A/B-cdk1(cdk2)]. Der Cyclin B1-Abbau ist jedoch mit der Integrität des Mitose-Apparats am Ende der Metaphase verbunden. Ist die Spindel fehlerhaft zusammengesetzt, oder sind die Chromosomen fehlerhaft ausgerichtet, dann wird der Abbau von Cyclin B1 verhindert.
  • Das Retinablastom-Protein (Rb), ein nukleares 105 kDa-Phosphoprotein, ist ein Substrat der Cyclin-cdk-Komplexe der cdks 2, 4 und 6 in der G1-Phase und es wirkt als einer der wichtigsten Kontrollpunkte im Zellzyklus über die sorgfältig abgestimmte Phosphorylierung und Dephosphorylierung. In den G0/G1-Phasen liegt Rb im hyperphosphorylierten Zustand vor. In dem Maße, in dem die Zelle in die späte G1-Phase eintritt, wird Rb durch D-Cyclin-Komplexe hyperphosphoryliert, welche Rb inaktivieren und die Zelle in die S-Phase voran treiben, was zum Fortschreiten des Zellzyklus und zur Zellteilung führt. Dieser Zustand der Hyperphosphorylierung von Rb dauert während der G2-Phase an. Während der späten M-Phase wird Rb dephosphoryliert, wodurch es in den hyperphosphorylierten Zustand zurück kehrt. Die Phosphorylierung des Rb-Proteins verändert seine Bindungscharakteristika; im hyperphosphorylierten Zustand bindet Rb an und sondert spezifische Transkriptionsfaktoren, wie E2F, ab, deren Bindung das Verlassen der G1-Phase verhindert. Wenn die cdks Rb hyperphosphorylieren, werden die Transkriptionsfaktoren freigesetzt, die dann die Transkription der Gene aktivieren, die zum Fortschreiten der S-Phase erforderlich sind, beispielsweise Thymidin-Kinase, myc, myb, Dihydrofolat-Reduktase und DNA-Polymerase-α.
  • Ausgehend von der Rolle jedes Komplexes innerhalb des Pathways kann über die Lokalisation der Cyclin-cdk-Komplexe gleichfalls nur spekuliert werden. Die nuklearen Cycline A und E binden an p107 und p130, möglicherweise da sie sich im Kern befinden. Das Cyclin B1 von Säugetieren wird im Cytoplasma in der G2-Phase angereichert und tritt am Beginn der Mitose in den Kern ein. Das Cyclin B geht mit dem Spindelapparat einher, insbesondere mit den Spindelpolen, und man nimmt an, dass die Cyclin B-cdk2-Kinase an der Bildung der Spindel durch die Phosphorylierung der Bestandteile des Mitose-Apparats beteiligt ist. Zudem ist Cyclin B1 Teil eines Rückkopplungsmechanismus, der die richtige Anordnung des Mitose-Apparats der Metaphase sicherstellt. Humanes Cyclin B ist nahezu ausschließ lich mit dem Membranbestandteil assoziiert und insbesondere mit dem Golgi-Apparat. Cyclin B2-cdc2 ist an dem Abbau des Golgi-Apparats beteiligt, wenn die Zellen in die Mitosephase eintreten.
  • Cdc2-Cyclin B-Kinase ist ein Schlüsselfaktor der Mitose und sie scheint stark konserviert zu sein und man nimmt an, dass sie an die Zellzyklus-Übergängen in allen eukaryontischen Zellen beteiligt ist. Histon H1 ist ein Substrat für cdc2-Cyclin B; Histon H1 ist in der Mitosephase an spezifischen Stellen selektiv phosphoryliert, man nimmt an, dass dies für die Chromatin-Kondensation von Bedeutung ist. Der cdc2-Cyclin B-Komplex phosphoryliert auch Lamin, das für die Aufspaltung der nuklearen Lamina verantwortlich ist. Die nukleare Lamina besteht aus einem Polymer von Lamin-Subeinheiten, die in der Mitosephase hyperphosphoryliert sind, und diese Phosphorylierung ist für ihren Abbau verantwortlich. Die Lamine sind Teil der intermediären Filament-Familie von Proteinen, und cdc2-Cyclin B phosphoryliert eine Reihe der Stellen, die in der Mitosephase an den cytoplasmatischen intermediären Filament-Subeinheiten phosphoryliert sind, und Vimentin und Desmin. Somit ist der cdc2-Cyclin B-Komplex an der Umgestaltung der Zellarchitektur in der Mitosephase beteiligt.
  • Zudem ist cdc2-Cyclin B an der Umgestaltung der Mikrofilamente beteiligt, über die Phosphorylierung von nicht-muskulären Caldesmon, einem 83 kDa Protein, das an Actin und Calmodulin bindet und die Actomyosin ATPase-Aktivität hemmt. In der Mitosephase wird Caldesmon durch cdc2-Cyclin B phosphoryliert, was seine Affinität für Actin abschwächt und seine Dissoziation von den Mikrofilamenten bewirkt.
  • Cdc2-Cyclin B ist an der Regulation des Actomyosin-Filaments beteiligt, indem das Myosin in dem kontraktilen Ring phosphoryliert wird, was die Zelle in zwei Zellen teilt (Cytokinese). In der Metaphase wird die regulatorische leichte Myosin II-Kette (MLC) an zwei wichtigen Stellen des N-terminalen Endes phosphoryliert. Ist das Myosin einmal phosphoryliert, wird es an der Wechselwirkung mit Actin gehindert. In der Anaphase werden diese zwei Stellen dephosphoryliert.
  • Cdc2-Cyclin B spielt auch eine Rolle bei der Umgestaltung des Membranbestandteils in der Mitosephase. Cdc2-Cyclin B phosphoryliert beispielsweise rab1Ap und rap4p. Wird rab4p durch cdc2-Cyclin B phosphoryliert, dissoziiert es von dem Membranbestandteil.
  • In der Mitosephase sind die meisten Formen der Transkription gehemmt. Wieder spielt cdc2-Cyclin B eine Rolle bei der Hemmung der pol III-vermittelten Transkription indem TFIIIB phosphoryliert wird. Nimmt man an, dass es für die pol I-, pol II- und pol III-vermittelte Transkription mehrere gemeinsame allgemeine Faktoren gibt, wie das TATA-bindende Protein (TBA), ist es wahrscheinlich, dass cdc2-Cyclin B an der Niederregulation aller Formen der Transkription in der Mitosephase beteiligt ist.
  • Nimmt man an, dass Cyclin/cdK-Komplexe für die Auslösung des Zyklus der Zellteilung von Bedeutung sind, dann werden sie durch einen strengen Mechanismus reguliert. Seit ihrer ursprünglichen Entdeckung ist gezeigt worden, dass Cycline und cdks mit anderen Transkriptionsfaktoren und Proteinen in Wechselwirkung treten, die in einem breiten Umfang an den zellulären Pathways beteiligt sind. Cdk7 ist als ein Bestandteil in dem Transkriptionsfaktor IIH (TFIIH) identifiziert worden, der die Kinaseaktivität der RNA-Polymerase II in der C-terminalen Domäne (CTD) enthält. Vor kurzem ist gefunden worden, dass cdk8, die Partner von Cyclin C ist, auch die CTD von RNA-Polymerase II phosphoryliert, dass sie jedoch anscheinend keine CAK-Aktivität besitzt. Es ist somit augenscheinlich, dass die cdks zusätzlich zur Regulation des Zellzyklus in breitem Umfang an zellulären Funktionen teilhaben. cdk-Inhibitorproteine (CDIs) sind kleine Proteine, die spezifisch Cyclin-cdk-Komplexe binden und inaktivieren, oder monomere cdks. Diese Inhibitoren können basierend auf ihrer Sequenz und ihren funktionellen Ähnlichkeiten in zwei Familien eingeteilt werden. Die INK4-Familie schließt p15INK4B, p16INK4, p18 und p19 ein, die spezifisch cdk4 und cdk6 binden. p16INK4 und p15INK4B enthalten vier sich wiederholende Ankyrin-Einheiten und zusätzlich dazu, dass ihnen eine wesentliche Homologie gemeinsam ist, werden sie durch benachbarte Gene an dem 9p12-Locus codiert.
  • Hohe zelluläre Spiegel an p16 führen zur Inaktivierung von cdk4, da p16 Cyclin D-cdk4- und Cyclin D-cdk6-Komplexe bindet. Es ist festgestellt worden, dass das Gen für p16INK4 (MTS1) ein potenzielles Tumorsuppressor-Gen ist, da es in einer Vielzahl von Tumorzelllinien und auch in einigen primären Tumoren umgeordnet, deletiert oder mutiert vorliegt. In einer Studie über erbliche Melanome wiesen etwa die Hälfte aller Familien Keimbahn-Mutationen in dem p16INK4-Gen auf. Rb ist ein Repressor von p16INK4. Die Inaktivierung von zellulärem Rb, entweder durch Mutation oder virale Antigene, korreliert mit ansteigenden Spiegeln an p16INK4. p16INK4, p15INK4B und p18 hemmen die Bindung von Cyclin D mit cdk4 und cdk6.
  • Die zweite Familie von CDIs ist die Kip/Cip-Familie, die p21Cip1,WAF-1, p27Kip1 und p57Kip2 einschließt. p27KIP1 liegt in proliferierenden Zellen in latenter oder maskierter Form vor. Nach der Stimulierung ist p27KIP1 unmaskiert und bindet an Cyclin-cdk4/6-Komplexe und hemmt diese. Die Proteine der Kip/Cip-Familie weisen eine strenge Homologie in der N-terminalen Region auf, die Region, die an Cyclin-cdk-Komplexe bindet. Die Proteine der Kip/Cip-Familie binden vorzugsweise an und hemmen Cyclin-cdk-Komplexe, die in den Komplexen der G1- und S-Phase beteiligt sind, gegenüber denen die in der M-Phase beteiligt sind.
  • p21 (auch bekannt als WAF1, Cip1 und Sdi1) wird durch p53 induziert und bildet einen ternären Komplex mit dem proliferierenden nuklearen Zellantigen (PCNA), einer Subeinheit von DNA-Polymerase δ in mehreren Cyclin-cdk2-Komplexen, einschließlich der Cycline A, D1 und E. Die p21WAF-1-Expression in wachsenden, ruhenden und alternden Zellen korreliert mit einer Rolle als ein negativer Regulator des Eintritts in die S- Phase. Die p21WAF-1-mRNA wird in dem Maße hoch reguliert, indem die Zellen alternde oder ruhende Zellen werden, und nach der Stimulierung von ruhenden Zellen mit Serum, und sie nimmt in dem Maße ab, indem die Zellen in die S-Phase eintreten. p21 inaktiviert Cyclin E-cdk2, Cyclin A-cdk2, und Cyclin D1-, D2- und D3-cdk4-Komplexe.
  • Die Genanalyse einer Vielzahl humaner Tumore offenbarte eine unverhältnismäßige Anzahl veränderter Zellzyklus-Proteine und es ist diese Abweichung, von der man annimmt, dass sie einen abnormalen Zellzyklus bewirkt. Cyclin D1 ist beispielsweise das bcl-1/PRAD1-Proto-Onkogen, das in einer Vielzahl von humanen Tumoren entweder überexprimiert oder dereguliert wird. Das Cyclin D1/CCND1-Gen, das sich auf dem Chromosom 11q13 befindet, wird in einer Vielzahl von Krebserkrankungen verstärkt, hauptsächlich bei Brustkrebs nicht-kleinen Zell-Lungenkarzinomen. Dies korreliert mit der Beobachtung, dass die Überexpression von Cyclin D1 ein allgemeines Merkmal in den Tumoren mit diesem spezifischen 11q13-Amplicon ist. Das Gen für p16 ist in einer Vielzahl von Tumorzelllinien und in einigen primären Tumoren umgebaut, deletiert oder mutiert. Mutationen in cdk4, insbesondere eine Arg24Cys-Mutation, ist in zwei nicht miteinander verwandten Familien mit erblichen Melanomem identifiziert worden. Diese Mutation wurde bei 11/11 der Melanompatienten, 2/17 nicht befallenen und 0/5 Ehepartnern festgestellt (Zuo, L., et al., Nature Genetics, 12: 97–99, 1996). Diese Mutation hat eine spezifische Wirkung auf die p16INK4a-Bindungsdomäne von cdk4, sie hat jedoch keinen Einfluss auf die Fähigkeit, an Cyclin D zu binden und eine wirksame Kinase zu bilden. Im Ergebnis dieser Mutation ist der Cyclin D/cdk4-Komplex gegenüber der normalen physiologischen Hemmung durch p16INK4a resistent. Andere Studien haben nachgewiesen, dass bei etwa der Hälfte aller familiär miteinander verwandten Melanompatienten eine Verbindung zu der Region des Chromosoms 9p21, die das p16INK4a-Gen enthält, besteht. Die identifizierten Typen der p16INK4a-Mutationen schließen eine nonsense-Mutation, Spli ce-Donor-Mutationen, eine nicht identifizierte Mutation, die die p16INK4a-Transkription verhindert und 3 missense-Mutanten, die nicht in der Lage sind, an cdk4 oder cdk6 zu binden, ein.
  • Die Überexpression von cdk4 als Ergebnis der Gen-Verstärkung ist in einer Studie von 32 Gliom-Zelllinien identifiziert worden (He, J., et al., Cancer Res. 54: 5804–5807, 1994). Diese Veränderung wurde innerhalb der zehn Fälle mit intakten p16-Genen beobachtet. Die Genanalyse von Gliom-Zelllinien offenbarte, dass 24 der 32 Gliom-Zelllinien eine der beiden alternativen Gen-Veränderungen aufwiesen, wobei jede darauf hinwies, dass eine erhöhte cdk4-Kinaseaktivität für die Entwicklung von Tumoren der Glia von Bedeutung ist. Cdk4 befindet sich auf dem langen Arm des Chromosoms 12 und es ist festgestellt worden, dass es bei bestimmten Tumoren überexprimiert ist, infolge seiner Verstärkung als ein Bestandteil eines Amplicons, das andere relevante Gene einschließt, wie SAS oder MDM2. Alle vorstehenden Bedingungen führen zur Aktivierung von cdk4. Die Überexpression der Cycline B1 und E bei Leukämie und Festtumor-Zelllinien, als auch veränderte Muster der Cyclin E-Expression bei Brustkrebs sind ebenfalls beschrieben worden.
  • Die zelluläre Hyperproliferation findet bei einer Vielzahl von Erkrankungen statt. Die häufigsten hyperproliferativen Erkrankungen sind Neoplasmen, die typischerweise gemäß dem Ursprung des hyperproliferativen Gewebes bezeichnet werden. Neoplasmen werden als neues Wachstum von tierischem oder pflanzlichem Gewebe definiert, das dem Gewebe, in dem es entsteht, mehr oder weniger ähnelt, jedoch keine physiologische Funktion besitzt und sie sind gutartig, potenziell bösartig oder besitzen einen bösartigen Charakter. Neoplasmen entstehen im Ergebnis des Verlusts der normalen Kontrolle, was zu einem unreguliertem Wachstum führt. Neoplastische Zellen weisen keine Differenzierung auf und sie erwerben die Fähigkeit, in lokale Gewebe einzudringen und zu metastasieren. Neoplasmen können sich in jedem Gewebetyp jedes Organs in jedem Alter entwi ckeln. Das Auftreten und die Mortalitätsrate der Neoplasmen steigt im Allgemeinen mit dem Alter an, wobei bestimmte Neoplasmen häufig im Alter zwischen 60 und 80 auftreten (z. B. Prostata, Magen und Kolon). Andere Neoplasmen treten jedoch häufig im Alter zwischen der Geburt und dem 10. Lebensjahr auf (z. B. akute lymphoblastische Leukämie). Ernährung, die Einwirkung von Karzinogenen, insbesondere der Konsum von Tabak, und familiäre Vorbelastungen beeinflussen gleichfalls das Auftreten einzelner Neoplasmen.
  • Neoplastische Zellen unterscheiden sich von normalen Zellen hinsichtlich einer Vielzahl bedeutender Aspekte, einschließlich des Verlusts an Differenzierung, einer erhöhten Anfälligkeit und einer verminderten Empfindlichkeit gegenüber Arzneistoffen. Ein anderer bedeutender Unterschied ist das unkontrollierte Wachstum von Zellen, von dem man annimmt, dass es aus dem Verlust des normalen zellulären Kontrollmechanismus dieser Zellen entsteht, er ist entweder desaktiviert, wird umgangen oder anderweitig nicht berücksichtigt, wodurch die neoplastischen Zellen ohne Bezug zu dem normalen Kontrollmechanismus proliferieren. Neoplasma ist eine abnormale Masse an Gewebe, dessen Wachstum das des normalen Gewebes übersteigt und das mit diesem nicht koordiniert wird, und das in der gleichen zu hohen Weise nach der Entfernung der Stimulatoren, die diese Veränderung bewirkten, andauert.
  • Neoplasmen werden entweder als gutartig oder bösartig klassifiziert. Gutartige Neoplasmen zeigen ein langsames, lokalisiertes Wachstum, das üblicherweise entsprechend ihrer Verkapselung durch eine fibröse Bindegewebskapsel abgegrenzt wird. Während gutartige Neoplasmen selten den Tod des Organismus bewirken, weisen unbehandelte bösartige Neoplasmen eine hohe Wahrscheinlichkeit auf, den Organismus zu töten. Bösartige Neoplasmen sind im Allgemeinen nicht verkapselt und sie weisen üblicherweise eine schnellere Wachstumsgeschwindigkeit auf. Bösartige Neoplasmen dringen häufig in das umgebende Gewebe und Gefäße ein und breiten sich an entfernt liegenden Stellen des Gewebes aus. Maligne Neoplasmen werden generisch als „Krebs" oder als „Tumore" bezeichnet, wobei die letztere Bezeichnung Quellen bedeutet.
  • Myeloproliferative Erkrankungen sind eine Gruppe von Krankheiten, die durch eine abnormale Proliferation einer oder mehrerer hämatopoetischen Zelllinien oder Bindegewebselemente charakterisiert sind. Vier Erkrankungen werden normalerweise in die myeloproliferativen Erkrankungen eingeschlossen: Polycythemia vera (primäre Polyzythemie; Vaquez-Syndrom), Myelofibrose (agnogenische myeloide Metaplasie), chronische myelogene Leukämie und primäre (essentielle) Thrombozythemie. Akute Leukämie, insbesondere Erythroleukämie, und paroxysmale nocternale Hämoglobinurie werden ebenfalls als myeloproliferative Erkrankungen klassifiziert. Jede dieser Krankheiten wird entsprechend ihrer vorherrschenden Merkmale oder entsprechend der Stellen der Proliferation identifiziert. Obwohl jede aus der Proliferation verschiedener Zellen entsteht, ist gezeigt worden, dass jede durch eine klonale Proliferation hervorgerufen wird, die auf dem Niveau einer pluripotenten Stammzelle entsteht, welches variierende Grade an abnormaler Proliferation von erythroiden, myeloiden und megakaryotischen Vorläufern im Knochenmark bewirkt. Alle myeloproliferierenden Erkrankungen weisen eine Tendenz auf, in akuter Leukämie zu enden.
  • Leukämien sind bösartige Neoplasmen der blutbildenden Gewebe. Von mindestens zwei Viren ist bekannt, dass sie im Menschen Leukämie hervorrufen. Der Epstein-Barr-Virus geht mit dem Burkitt-Lymphom einher und der humane lymphotrophe T-Zell-Virus, der auch als humaner akuter Leukämie/Lymphom-Virus (HTLV-1) bezeichnet wird, ist mit einigen T-Zell-Leukämien und -Lymphomen in Verbindung gebracht worden. Die Einwirkung, insbesondere die längere Einwirkung chemischer Mittel, wie Benzol und einiger antineoplastischer Mittel, oder von ionisierender Strahlung, genetische Vorbelastung (z. B. Down-Syndrom) und einige familiäre Erkrankungen (z. B. Fanconi-Anämie) führen zu einer Vorbelastung gegenüber Leukämien.
  • Die Entwicklung von Leukämien scheint während eines einzelnen Zellzyklus in einem oder mehreren Schritten mit nachfolgender Proliferation und klonaler Ausdehnung stattzufinden. Leukämien werden in neuerer Zeit gemäß ihrer zellulären Reife klassifiziert; akute Leukämien sind vorrangig undifferenzierte Zellpopulationen und chronische Leukämien sind reifere Zellformen. Akute Leukämien werden des weiteren in lymphoblastische (ALL, auch als akute lymphozytische Leukämie bekannt) und myeloide (AML, auch als akute myelozytische, myelogene, myeloblastische, myelomonoblastische Leukämie bekannt) Typen eingeteilt. Sie können weiter anhand ihrer morphologischen und cytochemischen Erscheinungsformen gemäß der Französisch-Amerikanisch-Britischen-(FAB)-Klassifikation oder gemäß ihrem Differenzierungstyp oder -grad klassifiziert werden. Chronische Leukämien werden entweder als lymphozytisch (CLL) oder myelozytisch (CML) klassifiziert. CLL ist durch das Auftreten reifer Lymphozyten im Blut, Knochenmark oder den lymphoiden Organen charakterisiert. CML ist durch das vorrangige Auftreten granulozytischer Zellen aller Differenzierungsstadien im Blut, Knochenmark, Leber, Milz und anderen Organen charakterisiert.
  • Das myelodysplastische Syndrom (MDS) wird als eine chronische klonale proliferative Erkrankung charakterisiert, in der normales oder hyperzelluläres Knochenmark mit Anämie und Dysmyelopoese einhergeht. Hämatopoetische Zellen, die proliferieren können, schließen erythroide, myeloide und megakaryozytische Formen ein. MDS ist eine verhältnismäßig neue Bezeichnung für eine Gruppe von Krankheiten, die als Preleukämie, refraktorische Anämie, Ph-Chromosomen-negative chronische myelozytische Leukämie, chronische myelomonozytische Leukämie und agnogenische myeloide Metaplasie bekannt sind. Das FAB-System liefert eine weitere Klassifikation der Myelofibrose.
  • Lymphome sind eine heterogene Gruppe von Neoplasmen, die in retikuloendothelialen und lymphatischen Systemen entstehen. Die wichtigsten Lymphom-Typen sind die Hodgkinsche Krankheit und das Nicht-Hodgkin-Lymphom, als auch das seltenere Burkitt-Lymphom und Mycosis fungoides. Die Hodgkinsche Krankheit ist eine chronische Erkrankung mit lymphoretikulärer Proliferation unbekannter Ursache, die in lokalisierter oder disseminierter Form vorliegen kann, und sie wird gemäß vier histopathologischer Profile klassifiziert. Die Nicht-Hodgkin-Lymphome sind eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, bestehend aus neoplastischer Proliferation lymphoider Zellen, die üblicherweise im Körper disseminieren. Die füheren Begriffe, Lymphosarkom und Retikulum-Zellsarkom, werden jetzt durch Begriffe ersetzt, die die Herkunft der Zellen und die Biologie der Krankheit widerspiegeln. Die Rappaport-Klassifikation basiert auf der Histopathologie; auf dem Differenzierungsgrad des Tumors; und ob das Wachstumsmuster diffus oder nodulär ist. Die Lukes- und Collins-Klassifikation basiert auf der Herkunft der Zellen, insbesondere ob sie sich von T- oder B-Zellen ableiten, ob sie histiozytischer (oder monozytischer) Herkunft sind oder unklassifiziert. Die International Panel Working Formulation des Nationalen Krebsinstituts teilt die Nicht-Hodgkin-Lymphome unter Verwendung der vorstehenden Klassifikationen ein.
  • Das Burkitt-Lymphom ist ein stark undifferenziertes B-Zell-Lymphom, das dazu tendiert, andere Stellen als die Lymphknoten oder das retikulendotheliale System zu befallen. Das Burkitt-Lymphom weist ähnlich wie andere Lymphome eine spezifische geografische Verteilung auf, die einen nicht identifizierten Insektenvektor und ein infektiöses Mittel vermuten lässt. Der Nachweis weist auf das Herpes-ähnliche Epstein-Barr-Virus hin.
  • Mycosis fungoides ist ein nicht häufig vorkommendes chronisches T-Zell-Lymphom, das primär die Haut und manchmal innere Organe befällt.
  • Plasmazelldyskrasien (PCDs), oder monoklonale Gammopathie, sind Erkrankungen, die durch unverhältnismäßige Proliferation eines Klons von Zellen charakterisiert sind, die nor malerweise für die Immunglobulin-(Ig)-Synthese verantwortlich sind, und durch die Anwesenheit eines/einer strukturell und elektrophoretisch homogenen IG's oder Polypetideinheit im Serum oder Urin. Die Krankheiten können vorrangig asymptomatisch hinsichtlich fortschreitender, offener Neoplasmen sein (z. B. multiples Myelom). Die Krankheit entsteht durch die unverhältnismäßige Proliferation eines Klons, der ein spezifisches Ig erzeugt: IgG, IgM, IgA, IgD oder IgE.
  • Das multiple Myelom, auch als Plasmazellmyelom oder Myelomatose bekannt, ist eine fortschreitende neoplastische Erkrankung, die durch Plasmazelltumore des Knochenmarks und Überproduktion an einem intakten monoklonalen Ig (IgG, IgA, IgD oder IgE) oder Bence-Jones-Protein charakterisiert ist, das frei an monoklonalen leichten κ- oder λ-Ketten ist. Diffuse Osteoporose oder diskrete osteolytische Verletzungen entstehen aus der Umgestaltung durch expandierende Plasmazelltumore oder durch einen Osteoklasten-aktivierenden Faktor, der durch bösartige Plasmazellen sekretiert wird.
  • Makroglobulinämie, oder primäre oder Waldenstrom-Makroglobulinämie, ist eine Plasmazelldyskrasie, an der B-Zellen beteiligt sind, die normalerweise IgM synthetisieren oder sekretieren. Makroglobulinämie unterscheidet sich vom Myelom oder anderen PCDs, und ist eine lymphomatöse Erkrankung. Viele Patienten weisen Symptome wie Hyperviskosität, Erschöpfung, Schwäche, Blutungen der Haut oder Schleimhaut, und so weiter auf.
  • Störungen der schweren Ketten sind neoplastische Plasmazelldyskrasien, die durch Überproduktion an homogenen schweren γ-, α-, μ-, und δ-Ig-Ketten charakterisiert sind. Diese Störungen führen zu unvollständigen monoklonalen Igs. Das klinische Bild ähnelt mehr dem Lymphom als dem multiplen Myelom.
  • Hypersplenie ist ein Syndrom, in dem zirkulierende Zytopenie mit Splenomegalie einhergeht. Die Behandlung von Patienten mit Hypersplenie erfordert eine Therapie der zugrunde liegenden Erkrankung, keine Milzektomie. Lymphoproliferative und myeloproliferative Erkrankungen sind manchmal, jedoch nicht allein, die Gründe für Hypersplenie. Myeloproliferative Erkrankungen bewirken Hypersplenie, einschließlich Polycythemie vera, Myelofibrose mit myeloider Metaplasie, chronischer myelogener Leukämie und im Wesentlichem Thrombozythemie. Chronische lymphozytische Leukämie und die Lymphome (einschließlich der Hodgkinschen Krankheit) sind spezifische hyperproliferative Erkrankungen, die Hypersplenie hervorrufen können.
  • Lungengewebe ist die Stelle sowohl für gutartige als auch für bösartige primäre Tumore, als auch die Stelle der Metastasierung von Krebs vieler anderer Organe und Gewebe. Zigarettenrauchen bewirkt einen hohen prozentualen Anteil an Lungenkrebs, wie es in über neunzig Prozent der Fälle bei Männern und etwa siebzig Prozent der Fälle bei Frauen nachgewiesen wurde. Die Einwirkung von Mitteln aus dem beruflichen Umfeld, wie Asbest, Strahlung, Arsen, Chromate, Nickel, Chlormethylether, Giftgas und Hochofen-Emissionen, geht ebenfalls mit Lungenkrebs einher. Die häufigsten Typen an Lungenkrebs sind Akanthome, kleinzellige und großzellige Karzinome und Adenokarzinome.
  • Etwa fünfundneunzig Prozent an Magenkrebs sind Karzinome; weniger häufig sind Lymphome und Leiomysarkome. Magenkarzinome werden gemäß ihrem wesentlichen Auftreten klassifiziert; protrudierend, penetrierend (der Tumor besitzt eine scharfe, gut ausgebildete Grenze und kann ulzeriert sein) und streuend oder sonstig, d. h. die Charakteristika von zwei der anderen Typen aufweisend sein.
  • Pankreatische Krebsarten können exokrine Karzinome sein, die häufig Adenokarzinome sind, die eher aus den Zellen des Darmtrakts entstehen als aus Azinuszellen, oder endokrine Tumore, die Insuliome einschließen. Gastrin-produzierende pankreatische Tumore, die Zellen des nicht-β-Typs oder der duodenalen Darmwand einschließen, können das Zollinger-Ellison-Syndrom hervorrufen, ein Syndrom, das durch Hypergastrinämie gekennzeichnet ist. Manchmal rufen andere endokrine Abnormali täten, insbesondere der parathroiden, oder hypophysären und adrenalen Drüsen eine polyglanduläre Störung hervor, die als multiple endokrine Neoplasie (MEN) bekannt ist. Nicht-β-Inselzelltumore können ein Syndrom hervorrufen, das als Vipoma-Syndrom bekannt ist, welches durch eine lang anhaltende massive Wasserdiarrhöe charakterisiert ist.
  • Neoplasmen des Darmtrakts schließen Tumore des Dünndarms, Tumore des Dickdarms, und Krebs von Kolon und Rektum ein. Gutartige Dünndarmtumore können aus jejunalen und ilealen Neoplasmen entstehen, die Leiomyome, Lipome, Neurofibrome und Fibrome einschließen. Bösartige Dünndarmtumore, wie Adenokarzinome, sind nicht häufig, und typischerweise entstehen sie in dem proximalen Jejunum. Patienten mit der Crohn-Erkrankung des Dünndarms sind für derartige Adenokarzinome eher anfällig als Patienten mit der Crohn-Erkrankung des Kolon. Bei Patienten mit der Crohn-Erkrankung neigen die Tumore zur distalen Verteilung in den umgangenen oder entzündeten Schlaufen des Darmtrakts. Karzinoide Tumore entstehen typischerweise im Dünndarm, insbesondere in dem Ileum, und in etwa der Hälfte der Fälle treten multiple Tumore auf. Das Kaposi-Syndrom, das häufig bei Empfängern von Transplantaten und AIDS-Patienten auftritt, weist in etwa der Hälfte der Fälle eine gastrointestinale Beteiligung auf. Die Verletzungen können überall in dem GI-Trakt auftreten, sie werden üblicherweise jedoch im Magen, dem Dünndarm oder dem distalen Kolon gefunden.
  • Tumore des Dickdarms schließen Polypen des Kolons und Rektums ein. Polypen sind eine Gewebemasse, die in den Darmwänden des Kolons entsteht und in das Lumen protrudiert. Polypen werden auf der Grundlage ihrer Histologie als tubuläre Adenome, tubulovillöse Adenome, villöse Adenome, hyperplastische Polypen, Hamartome, juvenile Polypen, polypoide Karzinome, Pseudopolypen, Lipome, Leiomyome und sogar seltenen Tumore klassifiziert.
  • Bösartige Tumore können auch in dem Anorektum entstehen. Diese sind epidermoide (Akanthom bzw. squamöse Zellen) Karzinome des Anorektums, die etwa drei der fünf Prozent der rektalen und analen Krebsarten umfassen.
  • In westlichen Ländern stehen Kolon- und Rektumkrebs an zweiter Stelle nach dem Lungenkrebs, wobei in jedem Jahr mehr neue Fälle auftreten. In den USA starben 1989 etwa 75 000 Menschen an diesen Krebsarten; etwa 70% davon traten im Rektum und sigmoiden Kolon auf, und 95% davon waren Adenokarzinome.
  • Neoplasmen der Leber schließen gutartige Neoplasmen, die verhältnismäßig häufig sind, jedoch oft nicht entdeckt werden, und bösartige Neoplasmen ein. Das hepatozelluläre Adenom ist das wichtigste gutartige Neoplasma der Leber. Asymptomatische kleine Hämangiome kommen bei ein bis fünf Prozent der Erwachsenen vor. Adenome des Gallengangs und andere mesenchymale Neoplasmen treten gleichfalls auf, sie sind jedoch verhältnismäßig selten. Bösartige Neoplasmen der Leber sind die häufigste Form hepatischer Tumore, und die Leber ist eine häufige Stelle für Metastasen, deren Verteilung über das Blut erfolgt, üblicherweise aus primären Tumoren der Lunge, der Brust, dem Kolon, dem Pankreas und dem Magen. Das Auftreten hepatozellulärer Karzinome geht in bestimmten Teilen Afrikas und Südostasiens mit dem chronischen Hepatitis-B-Virus einher. In Nordamerika, Europa und anderen Gebieten mit einer geringen Prävalenz ist der größte Teil der Patienten an einer Zirrhose erkrankt. Das fibrolamellare Karzinom ist eine andere Variante des hepatozellulären Karzinoms, das die charakteristische Morphologie der in das lamellare fibröse Gewebe eingedrungenen bösartigen Hepatozyten aufweist. Das fibrolamellare Karzinom befällt üblicherweise verhältnismäßig junge Erwachsene, und es geht nicht mit einer bereits vorhandenen Zirrhose, chronischen Hepatitis-B-Virusinfektion oder anderen bekannten Risikofaktoren einher. Andere primäre bösartige Erkrankungen der Leber schließen Cholangiokarzinom (ein Tumor, der in dem intrahepatischen Gallenephitel entsteht), Hepatoblastom (das eines der häufigsten Fälle bei Jugendlichen ist) und Angiosarkom (das mit der industriellen Einwirkung von Vinylchlorid einhergeht) ein. Leukämie und verwandte Erkrankungen können hepatisches Gewebe einschließen, wobei sie das Ergebnis der Infiltration mit abnormalen Zellen sein können.
  • Multiple endokrine Neoplasie-Syndrome (MEN) sind eine Gruppe genetisch unterschiedlicher familiärer Erkrankungen, die adenomatöse Hyperplasie und bösartige Tumorbildung in mehreren endokrinen Drüsen einschließen. Drei verschiedene Syndrome sind identifiziert worden. Typ I (MEN-I) wird durch Tumore der parathyroiden Drüsen, der pankreatischen Inselzellen und der Hypophyse charakterisiert. Typ II (MEN-II) wird durch das meduläre Karzinom in der Schilddrüse, Pheochromozytom und Hyperparathyroidismus charakterisiert. Typ III (MEN-III) wird durch multiple mukosale Neurome, meduläres Karzinom der Schilddrüse, und Pheochromozytome charakterisiert.
  • Das karzinoide Syndrom wird üblicherweise durch intestinale karzinoide Tumore hervorgerufen, die zu hohe Menge an vasoaktiven Substanzen sekretieren, einschließlich Serotonin, Bradykinin, Histamin, Prostaglandine und Polypetidhormone. Abnormale Spiegel dieser Substanzen rufen eine Vielzahl von Symptomen hervor, häufig episodisch auftretendes kutanes Flushing, Cyanose, abdominale Krämpfe, Diarrhöe und valvuläre Herzerkrankungen.
  • Neoplasmen der Knochen und Gelenke können gutartig oder bösartig sein. Gutartige Tumore des Knochens schließen Osteochondrosarkome (osteokartilaginäre Exostosen), die häufigsten gutartigen Knochentumore bei Kindern im Alter zwischen 10 und 20 Jahren, gutartige Chondrome (die innerhalb des Knochens lokalisiert sind), die am häufigsten bei Kindern und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 10 und 30 Jahren auftreten, Chondroblastome (die in der Epiphyse entstehen), die selten, aber bei Kindern im Alter zwischen 10 und 20 Jahren häufig auftreten, Chondromyxofibrome, Osteoidosteom, Riesenzelltumore und fibromatöse Verletzungen ein. Primäre bösartige Tumore des Knochens schließen osteogenes Sarkom (Osteosarkom), welches der zweithäufigste primäre Knochentumor ist, Fibrosarkome, bösartiges fibröses Histiozytom, Chondrosarkome, mesenchymales Chondrosarkom, Ewing-Tumor (Ewing-Sarkom), bösartige Lymphome des Knochens, multiples Myelom, und den bösartigen Riesenzelltumor ein.
  • Primäre Krebsarten anderer Gewebe können in das Knochengewebe metastasieren. Die häufigsten sind Karzinome, die in der Brust, Lunge, Prostata, Niere und der Schilddrüse entstehen.
  • Die Neoplasmen des Zentralnervensystem (ZNS) werden im Allgemeinen gemäß dem Organ klassifiziert. Primäre interkraniale Neoplasmen werden in sechs Klassen unterteilt: Tumore von (1) dem Schädel; (2) der Hirnhaut; (3) den kranialen Nerven; (4) der Neuroglia und des Ependyms; (5) der Epiphyse oder epiphysären Drüse; und (6) jene, die erblichen Ursprungs sind. Neoplasmen des Schädels schließen Osteom, Hämangiom, Granulom, Xanthom und Osteitis deformans ein. Die Neoplasmen der Hirnhaut schließen Mengiom, Sarkom und Glomatose ein. Die Neoplasmen der kranialen Nerven schließen Gliome des Sehnervs und Schwannome der 8. und 5. kranialen Nerven ein. Die Neoplasmen der Neuroglia schließen Gliome und Ependymome ein. Die Neoplasmen der Hypophyse oder des hypophysären Körpers schließen Hypophysen-Adenom und -Pinealom eine. Die Neoplasmen erblichen Ursprungs schließen Kraniopharyngiom, Chordom, Germiom, Teratom, dermoide Zyste, Agiom und Hämangioblastom ein.
  • Neoplasmen des Rückenmarks sind Verletzungen, die das Rückenmark oder seine Wurzeln zusammendrücken, und die in dem Parenchym, den Wurzeln, der Hirnhaut oder den Rückenwirbeln entstehen. Primäre Neoplasmen des Rückenmarks sind weniger häufig als interkraniale Tumore. Metastasierende Verletzungen sind häufig und sie können aus Karzinomen der Lungen, der Brust, der Prostata, der Niere, der Schilddrüse oder aus Lymphomen entstehen.
  • Neoplasmen der Geschlechtsorgane treten in jedem Alter und in beiden Geschlechtern auf; sie machen jedoch etwa 30% der Krebsarten bei Männern und 4% der Krebsarten bei Frauen aus. Das Adenokarzinom der Prostata ist eine der wesentlichen bösartigen Erkrankungen bei Männern über 50 Jahren. Man nimmt an, dass das Adenokarzinom der Prostata mit dem Hormon in Zusammenhang steht und seine Pathologie ist typischerweise glandulär. Das Karzinom der Niere, das Adenokarzinom, stellt nur etwa ein bis zwei Prozent der Krebsarten bei Erwachsenen dar, die meisten festen Nierentumore sind jedoch bösartig. Der Wilm-Tumor, ein embryonales Adenomyosarkom der Nieren treten fötal auf und es wird häufig über mehrere Jahre nicht diagnostiziert. Neoplasmen der Harnblase und des Harnleiters sind histologisch ähnlich. Neoplasmen der Harnblase können durch bekannte Karzinogene der Harnwege, wie Anilinfarbstoffe, induziert werden, und der häufigste ist das vorübergehende Zellkarzinom, weniger häufig ist das Akanthom. Seltenere Karzinome der Geschlechtsorgane schließen Karzinome der Harnröhre und des Penis ein. Neoplasmen des Hodens sind eine der häufigsten festen bösartigen Erkrankungen bei Männern unter 30 Jahren. Die meisten testikulären Tumore entstehen aus der primordialen Keimzelle und sie werden gemäß dem daran beteiligten Zelltyp klassifiziert.
  • Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. In den USA besteht für Frauen aller Altersgruppen ein Risiko für die Entwicklung von Brustkrebs von etwa 10%, das Risiko, an dieser Erkrankung zu sterben, beträgt jedoch nur etwa 3,6%. Das Risiko steigt jedoch mit dem Alter, der familiären Vorbelastung mit Brustkrebs, der Einwirkung von Bestrahlung an, und sogar die Ernährungsweise wird als ein erhöhtes Risiko angesehen.
  • Brustkrebs wird routinemäßig gemäß der Östrogen- und Progesteron-Rezeptor-Analyse typisiert. Etwa zwei Drittel der Patienten weisen Östrogen-Rezeptor positive (ER+) Brusttumore auf. Man nimmt an, dass Tumore, die Progesteron positiv sind, einen wirksamen Östrogenrezeptor aufweisen und das die Anwesenheit beider Rezeptoren eine größere Wahrscheinlichkeit für das Ansprechen auf die bevorzugte endokrine Behandlung lie fert, als die Anwesenheit nur eines der Rezeptoren. Die endokrine Therapie, üblicherweise mit Tamoxifen, wird bei Östrogen-Rezeptor positiven Tumoren bevorzugt. Östrogene und Androgene sind ebenfalls wirksam, jedoch infolge unerwünschter Nebenwirkung, die durch höhere Spiegel dieser Hormone induziert werden, weniger bevorzugt als andere Formen der endokrinen Behandlung. Brustkrebs kann in nahezu jedes Organ des Körpers metastasieren, die häufigsten Stellen für Metastasen sind jedoch die Lunge, die Leber, der Knochen, die Lymphknoten und die Haut.
  • Das lobuläre in situ Karzinom (LCIS) oder die lobuläre Neoplasie wird am häufigsten bei premenopausalen Frauen gefunden. Das duktale in situ Karzinom (DCIS) kommt sowohl bei pre- als auch bei postmenopausalen Frauen vor. DCIS bildet eine fühlbare Masse. LCIS und DCIS machen etwa 90% aller Brustkrebsarten aus. Die selteneren Formen, meduläre und tubuläre Verletzungen, haben eine etwas günstigere Prognose.
  • Die häufigsten gynäkologischen Neoplasmen sind die endometrialen Karzinome, die an vierter Stelle nach Brustkrebs stehen, colorektaler und Lungenkrebs bei Frauen. Die endometrialen Karzinome werden anhand ihrer klinischen Stadien charakterisiert, ausgehend von dem in situ im Stadium 0 bis zur Metastasierung in entfernte Organe im Stadium IVB. Die endometrialen Karzinome produzieren typischerweise Östrogen und die neuesten Behandlungsverfahren sind die Operation und die Therapie mit Progesteron.
  • Krebs der Ovarien macht etwa 18% aller gynäkologischen Neoplasmen aus. Etwa 80% der bösartigen Krebsarten der Ovarien entsteht in dem Ephitel der Ovarien und sie werden gemäß ihrer Histologie klassifiziert. Die Tumore können auch in den Keimzellen oder dem Stroma entstehen.
  • Das Karzinom der Vulva macht etwa 3–4% aller gynäkologischen Neoplasmen aus. Vulväres Karzinom tritt im Allgemeinen nach der Menopause auf, und etwa 90% sind Akanthome. Etwa 4% sind Basalzellenkarzinome und der Rest schließt intraephiteli ale Karzinome, Adenokarzinom der Bartholin-Drüse, Fibrosarkom und Melanom ein.
  • Das vaginale Karzinom macht etwa 1% aller gynäkologischen bösartigen Erkrankungen aus, wobei es am häufigsten im Alter zwischen 45 und 65 Jahren auftritt. Etwa 95% aller vaginalen Karzinome sind Akanthome. Das primäre Karzinom des Eileiters ist selten und typischerweise wird es direkt oder durch das lymphatische System verteilt.
  • Trophoblastische Erkrankungen oder Neoplasmen trophoblastischen Ursprungs können einer intra- oder extrauterinen Schwangerschaft folgen. Eine degenerative Schwangerschaft führt zu einem Blasenmole, von dem etwa 80% gutartig sind.
  • Neoplasmen können im Ohrkanal entstehen und das Hörvermögen beeinflussen. Ceruminome, die ebenfalls entstehen können, sind typischerweise bösartig, obwohl sie im histologischen Befund gutartig erscheinen und sie werden durch operative Entfernung behandelt. Karzinome Basalzellen und Akanthome entwickeln sich häufig am Außenohr infolge der normalen Sonneneinstrahlung und sie werden typischerweise ebenfalls operativ entfernt. Das Mittelohr könnte die Stelle für Akan-thome sein. Nicht-chromaffine Paragangliome können in den Schläfenbeinen entstehen.
  • Der häufigste bösartige Tumor der Nase und des paranasalen Sinus ist das Akanthom, weniger häufig sind adenoide zystische und mucoepidermode Karzinome, bösartige Tumormischtypen, Adenokarzinome, Lymphome, Fibrosarkome, Osteosarkome, Chondrosarkome und Melanome.
  • Das Akanthom der Nasopharynx wird häufig bei Kindern und jungen Erwachsenen beobachtet.
  • Die häufigsten bösartigen Erkrankungen des oberen Respirationstrakts sind die Akanthome der Mandeln und des Kehlkopfs. Beide treten häufig bei Männern auf und sie gehen mit Tabakrauchen und Alkoholkonsum einher; etwa 85% der Patienten, die an Krebs des Kopf- oder Nackenbereichs erkranken, weisen eine Vorgeschichte von Alkohol- oder Tabakkonsum auf.
  • Im Kopf- oder Nackenbereich sind etwa 90% der Krebsarten Akanthome (epidermoide Karzinome). Melanome, Lymphome und Sarkome sind verhältnismäßig seltene Formen primärer Krebsarten des Kopf- oder Nackenbereichs. Krebsarten des Kopf- und Nackenbereichs werden gemäß ihrer Größe und der Stelle, die in das primäre Neoplasma miteinbezogen ist; gemäß der Anzahl und Größe der Metastasen in den zervikalen Lymphknoten; und dem Nachweis entfernter Metastasen klassifiziert.
  • Ophthomalogische Krebsarten können in der Haut der Augenlieder entstehen und sie können gutartig oder neoplastisch sein. Gutartig wachsende Krebse sind häufig Xantheplasmen, die subkutan gelb-weiße flache Plaques aus Lipidmaterial bilden. Basalzellenkarzinome sind häufiger; die Behandlung ist typischerweise die operative Entfernung oder die Bestrahlungstherapie. Andere weniger häufige bösartige Tumore sind Akanthome oder Drüsenkarzinome der Augenlider und andere Melanomtypen. Die häufigste primäre okulare bösartige Erkrankung ist das bösartige Melanom des Choroids.
  • Tumore entstehen auch im Hautgewebe, und sie schließen sowohl gutartige Tumore, wie Mole, Lipome und ähnliche, als auch bösartige Tumore ein. Etwa 40–50% der bösartigen Tumore entstehen aus den Melanozyten der Mole. Bösartige Hautkrebsarten sind entweder Basalzellenkarzinome oder Akanthome und sie entstehen oft in den Hautgebieten, die der Sonne ausgesetzt sind. Sie sind die häufigsten bösartigen Erkrankungen und ihr Auftreten wächst. Weniger häufige bösartige Erkrankungen schließen das bösartige Melanom, die Paget-Erkrankung der Brustwarzen oder des östramammären Durchgangs; das Kaposi-Sarkom (KS) und das kutane T-Zell-Lymphom (Mycosis fungiodes) ein. Das Auftreten von KS steigt im Ergebnis des ansteigenden Auftretens von AIDS. KS entsteht bei etwa einem Drittel der Patienten mit AIDS.
  • Orale Krebsarten machen etwa 5% der Krebsarten bei Männern und 2% der Krebsarten bei Frauen auf. Die häufigste Form des oralen Krebs ist das Akanthom. Das Auftreten steigt mit dem Alter und den Risikofaktoren an, insbesondere dem Tabak- und Alkoholkonsum.
  • Die Operation ist die älteste wirksame Form der Behandlung von Neoplasmen. Der Erfolg wird zum großen Teil erreicht, wenn das Neoplasma in seinen frühen Stadien entdeckt wird und es nicht metastasiert hat. Die Bestrahlung ist ebenfalls eine wichtige Therapie, und sie ist die bevorzugte Therapie vieler Neoplasmen, wie die Hodgkinsche Krankheit, früher Nicht-Hodgkin-Lymphome und dem Akanthom des Kopf- und Nackenbereichs. Die Bestrahlung hat sich als Ergänzung zur Operation und antineoplastischen Arzneistoffen als sehr erfolgreich gezeigt.
  • Antineoplastische Arzneistoffe sind gleichfalls zur Behandlung von Neoplasmen geeignet und sie werden gemäß ihrem Wirkmechanismus klassifiziert. Zahlreiche Kombinationen, typischerweise antineoplastische Arzneistoffe mit verschiedenen Wirkmechanismen, haben sich als eine besonders wirksame Therapie erwiesen, sie gestatten geringe Dosierungen und verringern oft negative Nebenwirkungen. Antineoplastische Arzneistoffe zielen oft auf grundlegende biologische Abläufe, die für die Zellreplikation oder das Zellwachstum notwendig sind.
  • Alkylierungsmittel, wie Mechlorethamin und Cyclophosphamid alkylieren DNA und begrenzen die DNA-Replikation.
  • Antimetaboliten, die auf die Zerstörung der notwendigen Wege der Zellteilung gerichtet sind, schließen ein:
  • Folat-Antagonisten binden an Dehydrofolat-Reduktase und sie behindern die Pyrimidinsynthese. Folat-Antagonisten sind für die S-Phase spezifisch. Methotrexat ist ein sehr häufig verwendeter antineoplastischer Folat-Antagonist.
  • Purin-Antagonisten blockieren de novo die Purinsynthese und sie sind für die S-Phase spezifisch. 6-Mercaptopurin ist ein Beispiel eines Purin-Antagonisten.
  • Pyrimidin-Antagonisten behindern die Thymidylatsynthese, wobei die Produktion von Thymidin verringert wird und sie sind für die S-Phase spezifisch. Ein häufig verwendeter Pyrimidin-Antagonist ist 5-Fluoruracil.
  • Cytarabin hemmt die DNA-Polymerase und es ist für die S-Phase spezifisch.
  • Pflanzliche Alkaloide schließen Vinca-Alkaloide, wie Vinblastin und Vincristin, und Podophyllotoxine, wie Etopsid, ein. Pflanzliche Alkaloide sind in der Metaphase wirksam und sie hemmen die Mitose durch eine Vielzahl von Mechanismen, einschließlich der Veränderung der mikrotubulären Proteine.
  • Antibiotika schließen Doxorubicin und Daunomycin ein, die sich zwischen die DNA-Stränge schieben, wodurch die Entknäulung der DNA gehemmt wird; Bleomycin, das Schnitte in den DNA-Strängen bewirkt; und Mitomycin, das die DNA-Synthese hemmt, indem es als ein bifunktioneller Alkylator wirkt.
  • Nitrosoharnstoffe schließen Carmustin und Lomustin ein und sie alkylieren die DNA oder bewirken die Entstehung von Carbamoylat-Aminosäuren in Proteinen.
  • Anorganische Ionen, wie Cisplatin, bewirken inter- und intra-Einschiebung von DNA-Strängen, wobei die Entknäulung von DNA gehemmt wird.
  • Mittel, die die biologische Ansprechbarkeit modifizieren, wie Interferone, besitzen antiproliferative Wirkungen, ihre genaue Rolle ist jedoch nicht bekannt. Interferone schließen α-(Leukozyt)-Interferon, β-(Fibroblast)-Interferon und γ-(Lymphozyt)-Interferon ein.
  • Enzyme, wie Asparaginase, werden ebenfalls zur Veränderung des metabolischen Wegs verwendet, der für die Krebszellen von Bedeutung ist. Asparaginase entzieht der Zelle Asparagin, von dem die Leukämie-Zellen abhängig sind.
  • Hormone und ihre Analoge, wie Tamoxifen, Flutamid und Progesteron, weisen nicht-spezifische Wirkungen auf, sie sind jedoch zur Behandlung bestimmter Neoplasmen geeignet, von denen bekannt ist, dass sie auf Hormone ansprechen, insbesondere für Neoplasmen der Brust, Ovarien und Protasta. Tamoxifen, das häufig zur Behandlung von Neoplasmen der Brust verwendet wird, versetzt die Zellen in den Ruhezustand und bindet an den Östrogen-Rezeptor. Flutamid, das häufig zur Behandlung von Neoplasmaen der Prostata verwendet wird, bindet an den Androgen-Rezeptor.
  • Cytokinine sind natürlich vorkommende und künstliche Regulatoren des Pflanzenwachstums. Natürliche Cytokinine scheinen nicht-spezifische Inhibitoren verschiedener Proteinkinasen zu sein. Die molekularen Mechanismen, über die die Cytokinine das Zellwachstum und die Zellteilung regulieren, müssen noch ermittelt werden. Studien haben darauf hingewiesen, dass Cytokinine die Zugänglichkeit zu dem DNA-Templat erhöhen, die RNA-Polymerase aktivieren, die Polyadenylierung und die Sekundärstruktur der mRNA beeinflussen und die Bildung und Aktivität der Polyribosomen stimulieren können. Man nimmt an, dass Cytokinine die Zellteilung beeinflussen, indem sie mit den Regulatorproteinen des Zellzyklus in Wechselwirkung treten. Sowohl Cytokinine als auch Cytokinin-abhängige Kinasen (cdks) wirken an multiplen und ähnlichen Kontrollpunkten des Zellzyklus, beispielsweise in den G1/S- und G2/M-Übergängen und den S- und M-Phasen.
  • Olomoucin, 6-[(Benzylamino)-2-(2-hydroxyethyl)amino)]-9-methylpurin, wurde als erstes als Herbizid entdeckt. Kürzlich ist festgestellt worden, dass Olomoucin ein künstliches Cytokinin ist, das bei einer mikromolaren Konzentration spezifisch einige cdks hemmt, einschließlich p34cdc2/Cyclin B-Kinasen, es hat jedoch keine Wirkung auf andere wichtige Proteinkinasen, wie cAMP- und cGMP-abhängige Kinasen, und Proteinkinase C. Es ist kürzlich gezeigt worden, dass Olomoucin eine gute Selektivität für CDK-Cyclin-Proteinkinasen aufweist, dass es jedoch nur eine mittlere hemmende Wirkung besitzt, mit einem IC50 von etwa 7 μM. Vesely, J., et al., Eur. J. Biochem., 1994, 224, 771–786. Eine 2,4 A Kristallstruktur von Olomoucin, das mit cdk2 co-kristallisiert ist, offenbarte, dass der Purin-Teil von Olomoucin an die konservierte ATP-Bindungskassette bindet, während die Benzylaminogruppe in einen Be reich der aktiven Stelle ausgedehnt wird, die eindeutig auf die cdk-Kinasen zurückzuführen ist.
  • WO97/16452 offenbart 2-Amino-6-anilin-purin-Derivate, die eine hemmende Wirkung auf p34cdc2/Cyclin Bcdc13-Kinase, aufweisen.
  • Roscovitin, 2-(1-Ethyl-2-hydroxyethylamino)-6-benzylamino-9-isopropylpurin, ist ein kürzlich synthetisiertes Purin, von dem gezeigt worden ist, dass es Selektivität gegenüber einigen Cyclin-abhängigen Kinasen aufweist und dass es 10mal wirksamer auf cdk2 und cdc2 ist als Olomoucin (Meijer, L., et al., Eur. J. Biochem., 243: 257, 1997 und PCT/FR96/01905). Meijer et al. beschreiben, dass die meisten Kinasen durch Roscovitin nicht wesentlich gehemmt werden. Cdc2-Cyclin B, cdk2-Cyclin A, cdk2-Cyclin E und cdk5-p35 werden jedoch wesentlich mit IC50-Werten von 0,65, 0,7, 0,7 bzw. 0,2 μM gehemmt. Im Gegensatz dazu zeigte Roscovitin IC50-Werte, die für cdk4-Cyclin D1 und cdk6-Cyclin D2 größer sind als 100 μM.
  • Havlicek, L., et al., J. Med. Chem. (1997) 40: 408–412 beschreiben, dass Roscovitin und verwandte Analoge, die in den 2-, 6- und/oder 9-Positionen substituiert sind, p34cdc2-Cyclin B-Kinasen hemmen. Keines der Analoge hatte ID50-Werte, die weit über dem des (R)-Enantiomers von Roscovitin lagen, welches einen ID50-Wert von 0,2 μM besaß. Das (S)-Enantiomer hatte einen ID50-Wert von 0,8 μM; das racemische Gemisch (R/S) hatte einen ID50-Wert von 0,65 μM. Diese Autoren schlussfolgerten, dass der N6-Benzyl-Substituent von Roscovitin im Vergleich zu den Isopentyl- oder Cyclohexylmethyl-Substituenten hervorragend war.
  • Das Nationale Krebsinstitut (NCI) ist eine Organisation der US-Regierung, die auf das Auffinden und die Entwicklung neuartiger onkologischer Therapieprodukte gerichtet ist. 1985 etablierte das NCI eine neue Screening-Therapie für Krebs, die humane Tumorzelllinien in einem in vitro-Assay ebenso einschließt wie das Screening bezüglich des primären Tumors. Eine Gesamtheit von sechs humanen Tumorzelllinien, abgeleitet von sieben Krebstypen (Lunge, Kolon, Melanom, Blase, Ovarien, Gehirn und Leukämie) wurde für den Einschluss in das NCI-Projekt ausgewählt (Grever, M. R., et al., Seminars in Oncology, 19: 1992: 622–638). Die in diesen Assays verwendeten Protokolle sind ebenfalls in der Literatur beschrieben worden. Die American Type Tissue Collection (ATCC) dient der Hinterlegung für diese und andere Tumorzelllinien. Geeignete humane Tumorzelllinien schließen die nachfolgenden ein:
    MCF7: humanes Brust-Adenokarzinom, Hormon-abhängig;
    MDA-MB-231: humanes Brust-Adenokarzinom, Hormon-unabhängig;
    HT-29: humanes Kolon-Adenokarzinom; mittlerer Differenzierungsgrad II;
    HCT-15: humanes Kolon-Adenokarzinom;
    A549: humanes nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom;
    DMS-114: humanes kleinzelliges Lungenkarzinom;
    PC-3: humanes Prostata-Adenokarzinom; Hormon-unabhängig; und
    DU 145: humanes Prostata-Adenokarzinom; Hormon-abhängig.
  • Shekan, P., et al., J. Natl. Cancer Inst. 82: 1107–1112, 1990, führten geeignete Protokolle für die Verwendung derartiger Tumorzelllinien zum Screening nach antineoplastischen Arzneistoffen fort.
  • Meijer, et al., supra, beschreiben, dass Roscovitin die Proliferation in dem Krankheit-orientierten in vitro-Screening des NCI, d. h. 60 humane Tumorzelllinien, umfassend neun Tumortypen (Leukämie, nicht-kleinzelliger Lungenkrebs, Kolonkrebs, Krebs des zentralen Nervensystems, Melanom, Ovarienkrebs, Blasenkrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs) mit einem mittleren IC50-Wert von 16 μM hemmt. Die Ergebnisse der individuellen Tumorlinien wurden nicht mitgeteilt.
  • Zwei verschiedenen cdk-Inhibitoren, Flavopiridol und Olomoucin, unterdrücken den Tod der neuralen PC12-Zellen und sympathischen Neuronen in zwei Modellsystemen des neuronalen Überlebens (Park, et al., J. Biol. Chem. 271 (14): 8161–8169, 1996). Die Konzentration, die jeweils zur Förderung des Überlebens erforderlich ist, korreliert mit der Menge, die zur Hemmung der Proliferation erforderlich ist. Die neuronale Apoptosis (Apoptose) ist ein bedeutender Aspekt sowohl im Hinblick auf die Entwicklung des Nervensystems als auch als ein Bestandteil von neuronaler Verletzung und Krankheit.
  • Die PC12-Zelllinie wurde ursprünglich von einem adrenal modulären Pheochromocytom der Ratte abgeleitet. Werden sie in Serum-enthaltendem Medium kultiviert, teilen sich die PC12-Zellen und bilden Vorläufer von adrenalen chromaffinen Zellen und sympathischen Neuronen. Die Zugabe von Nerven-Wachstumsfaktor (NGF) verleiht den PC12-Zellen phenotypische Eigenschaften von sympathischen Neuronen. Nach der Entfernung entweder des Serums oder von NGF unterliegen sowohl die naiven als auch die neuronal differenzierten PC12-Zellen der Apotose, die analog mit der Ansprechbarkeit der sympathischen Neuronen abläuft.
  • Die Rolle der Zellregulation bei der Apoptose kann anhand der Entfernung von NGF oder des Serums, die zu einem ungeordneten Fortschreiten des Zellzyklus und zum Zelltod der naiven PC12-Zellen führen, veranschaulicht werden. Cdk-Inhibitoren hatten den Tod dieser Proliferations-kompetenten naiven PC12-Zellen nach der Entfernung des Oberflächenträgers nicht verhindert. Es wurde die Hypothese aufgestellt, dass post-mitotisch differenzierte oder sympathische Neuronen den Versuch eines ungeeigneten Wiedereintritts in den Zellzyklus nach der Entfernung von NGF unternehmen, der zum Zelltod führt. Die Einwirkung von Flavopiridol oder Olomoucin, die cdks hemmen, verhindert jedoch die Apoptose in diesen Zellen.
  • Veränderungen in der Aktivität von cdks und Cyclinen werden während der Apoptose vieler verschiedener Zelltypen beobachtet. Die Camptothecin- oder araC-induzierte Apoptose von HL60-Zellen geht mit erhöhter cdc2-Aktivität und Cyclin E-assoziierten Kinaseaktivität einher. Die Camptothecin-induzierte Apoptose von RKO-Zellen geht mit einem Anstieg in der Expression von Cyclin D1 einher.
  • Camptothecin bewirkt den apoptotischen Tod von cerebralen kortikalen Neuronen der Ratte. Morris und Geller, J. Cell Biol. 134: 757–770 (1996). Camptothecin-behandelte nicht proliferierende neuronal differenzierte PC12-Zellen sterben innerhalb von 6 Tagen nach der Behandlung, und kultivierte sympathische Neuronen der Ratte sterben innerhalb von 5 Tagen nach der Behandlung, sogar in Anwesenheit von NGF. Park et al. J. Neurosci. 17(4): 1256–1270 (1997). Jedoch die Verabreichung von Olomoucin oder Flavopiridol, sowohl beide als auch einzeln, in An- oder Abwesenheit von Camptothecin führte zu einem annähernd 30%igen Zelltod am Tag 6. Ein maximaler Schutz für PC12-Zellen, oder sympathische Neuronen der Ratte, gegen den Zelltod wurde mit 1 μM Flavopiridol und 200 μM Olomoucin beobachtet, welches die minimalen Konzentrationen sind, die die DNA-Synthese proliferierender PC12-Zellen vollständig hemmen. Die Verabreichung von iso-Olomoucin, einem inaktiven Analogen von Olomoucin, verhinderte den Zelltod von Camptothecin-behandelten neuronalen Zellen nicht.
  • Es wurde gleichfalls gezeigt, dass Flavopiridol und Olomoucin vor dem Camptothecin-induzierten kortikalen neuronalen Tod schützen. Park et al., J. Neurosci. 17(4): 1256–1270 (1997). Die IC50-Werte von Flavopiridol und Olomoucin betrugen 0,1 μM bzw. 100 μM. Die Verabreichung von iso-Olomoucin verhinderte den Zelltod von Camptothecin-behandelten neuronalen Zellen nicht.
  • Es gibt verschiedene Schlussfolgerungen aus den obenstehenden Beobachtungen. Es ist gut bekannt, dass bei Patienten, die mit Bestrahlung oder antineoplastichen Mitteln behandelt wurden, unerwünschte Nebenwirkung auftreten, einschließlich der Entwicklung neuer Neoplasmen oder einer unerwünschten zellulären Apoptose. Beispielsweise entwickeln einige Patienten, die wegen refraktorischer Leukämie mit einer hohen Dosis araC behandelt wurden, ein zerebrales Toxizitätssyndrom, das durch den Verlust von Purkinje-Neuronen charakterisiert ist. Winkelman und Hinges, Ann Neurol. 14: 520–527 (1983) und Vogel und Horouipian, Cancer 71: 1303–1308 (1993). Es ist beschrieben worden, dass Patienten, die mit Cisplatin behandelt wurden, periphere Neuropathien entwickeln. Wallach, et al., J. Fla. Med. Assoc. 79: 821–822 (992) und Mansfield und Castillo, AJNR Am. J. Neuroradiol. 15: 1178–1180 (1994). Im Hinblick auf diese Beobachtungen könnte entweder die co-Verabreichung oder die reine Verabreichung der Verbindungen der vorliegenden Erfindung zur Behandlung von Neoplasmen die zelluläre Apoptose verringern oder ausschließen, insbesondere die durch die Behandlung mit antineoplastischen Mitteln oder Bestrahlung hervorgerufene neuronale Schädigung.
  • Cerebrovaskuläre Erkrankungen sind die häufigste Ursache von neurologischen Versehrtheiten in westlichen Ländern. Die hauptsächlichen spezifischen Typen cerebrovaskulärer Erkrankungen sind cerebrale Insuffizienz entsprechend der vorübergehenden Störungen des Blutfluss, Infarkt, Hämorrhagie und arteriovenöse Fehlbildung. Schlaganfall bezeichnet im Allgemeinen ischämische Verletzungen. Bei cerebrovaskulären Erkrankungen findet eine unerwünschte neuronale Apoptose statt. Die Behandlung mit Inhibitoren von cdks kann ein Verfahren sein, neuronale Schädigungen und Degenerationen in derartigen Fällen zu verhindern.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung liefert neuartige Verbindungen der Formel (I)
    Figure 00310001
    worin R ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus R2, R2NH-, oder H2N-R3, worin
    R2 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus C1-C8-Alkyl und
    Figure 00320001
    worin Z ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Phenyl, einem Heterocyclus, ausgewählt aus Piperidinyl, Pyridinyl, Isoxazolyl, Tetrahydrofuranyl, Pyrrolidinyl, Morpholinyl, Piperazinyl, Benzimidazolyl, Thiazolyl, Thiophenyl, Furanyl, Indolyl, 1,3-Benzodioxolyl, Tetrahydropyranyl, Imidazolyl, Tetrahydrothiophenyl, Pyranyl, Dioxanyl, Pyrrolyl, Pyrimidinyl, Pyrazinyl, Triazinyl, Oxazolyl, Purinyl, Chinolinyl und Isochinolinyl, und Cycloalkyl, worin jedes R4 unabhängig Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt, und n eine ganze Zahl von 1–8 ist;
    worin jedes C1-C8-Alkyl und Z gegebenenfalls mit 1 bis 3 Substituenten substituiert ist, die gleich oder verschieden sein können und die ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Hal, OH, und C1-C4-Alkyl;
    R3 C1-C8-Alkylen darstellt; und
    R1 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Cyclophenyl und Isopropyl, und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomere, und Hydrate davon.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Hemmung des Fortschreitens des Zellzyklus bereit. Genauer stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Hemmung von cdk-2 bereit.
  • Die vorliegende Erfindung stellt auch ein Verfahren zum Verhindern von Apoptose in neuronalen Zellen bereit. Ein besonders bevorzugtes Verfahren der vorliegenden Erfindung ist das Verhindern von Apoptose von neuronalen Zellen, die durch antineoplastische Mittel induziert wird oder die eine Folge der cerebrovaskularen Erkrankung ist. Eine andere bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Verhindern von Apoptose, die durch die Entfernung von Sau erstoff induziert wird. Eine bevorzugtere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt ein Verfahren zum Verhindern von Apoptose, die durch cerebrovaskuläre Erkrankungen induziert wird, bereit. Eine andere bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt ein Verfahren zum Verhindern von Apoptose, die durch Schlaganfall oder Infarkt induziert wird, bereit.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Hemmung der Entwicklung von Neoplasmen bereit. Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Behandlung eines Patienten, der von einem neoplastischen Krankheitszustand befallen ist, umfassend die Verabreichung einer Verbindung der bereitgestellten Formel, bereit. Es ist bevorzugt, dass die verabreichte Menge eine therapeutisch wirksame Menge einer Verbindung der Formel ist. Ein bevorzugtes Verfahren der vorliegenden Erfindung ist es, eine einzelne Verbindung der bereitgestellten Formel zu verabreichen. Alternativ ist es ein bevorzugtes Verfahren der vorliegenden Erfindung, eine Menge der Verbindung der Formel in Verbindung mit anderen antineoplastischen Mitteln zu verabreichen.
  • Zudem stellt die vorliegende Erfindung eine Zusammensetzung bereit, umfassend eine nachweisbare Menge einer Verbindung der Formel (I) in Anmischung oder anderweitig in Verbindung mit einem inerten Träger. Die vorliegende Erfindung stellt auch eine pharmazeutische Zusammensetzung bereit, umfassend eine wirksame hemmende Menge einer Verbindung der Formel (I) in Verbindung mit einem oder mehreren pharmazeutisch verträglichen Trägern oder Exzipienten.
  • Genauere Beschreibung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung stellt neuartige Verbindungen der Formel (I) bereit
    Figure 00340001
    worin R ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus R2, R2NH-, oder H2N-R3-, worin
    R2 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus C1-C8-Alkyl und
    Figure 00340002
    worin Z ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Phenyl, einem Heterocyclus wie vorstehend definiert, und Cycloalkyl, jedes R4 unabhängig Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt, und n eine ganze Zahl von 1–8 ist; worin jedes
    C1-C8-Alkylen und Z, gegebenenfalls substituiert ist mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sein können, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Hal, OH, und C1-C4-Alkyl;
    R3 C1-C8-Alkylen darstellt; und
    R1 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Cyclopentyl und Isopropyl, und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  • In den Bereich der Formel (I) fallen auch neuartige Verbindungen der Formel (Ia).
    Figure 00340003
    worin R R2 darstellt, worin
    R2 C1-C8-Alkyl, gegebenenfalls substituiert mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sein können, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Hal, OH, und C1-C4-Alkyl, darstellt;
    R1 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Cyclopentyl und Isopropyl, und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren, und Hydrate davon.
  • Auch in den Bereich der Formel (I) fallen neuartige Verbindungen der Formel (Ib),
    Figure 00350001
    worin R R2 darstellt,
    R2
    Figure 00350002
    darstellt, worin Z Phenyl, gegebenenfalls substituiert mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sein können, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Hal, OH und C1-C4-Alkyl, darstellt; jedes R4 unabhängig Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt, und n eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist;
    R1 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Cyclopentyl und Isopropyl, und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  • Ebenfalls in den Bereich der Formel (I) fallen neuartige Verbindungen der Formel (Ic).
    Figure 00350003
    worin R R2 darstellt,
    R2
    Figure 00350004
    darstellt, worin Z einen Heterocyclus wie vorstehend definiert, gegebenenfalls substituiert mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sein können, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Hal, OH und C1-C4-Alkyl, darstellt; jedes R4 unabhängig Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt, und n eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist;
    R1 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Cyclopentyl und Isopropyl, und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  • Auch in den Bereich der Formel (I) fallen neuartige Verbindungen der Formel (Id),
    Figure 00360001
    worin R R2 darstellt,
    R2
    Figure 00360002
    darstellt, worin Z Cycloalkyl, gegebenenfalls substituiert mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sein können, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Hal, OH und C1-C4-Alkyl, darstellt; jedes R4 unabhängig Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt, und n eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist;
    R1 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Cyclopentyl und Isopropyl, und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  • Ebenfalls in den Bereich der Formel (I) fallen neuartige Verbindungen der Formel (Ia').
    Figure 00370001
    worin R R2NH- darstellt, worin
    R2 C1-C8-Alkyl, gegebenenfalls substituiert mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sein können, die ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus Hal, OH, und C1-C4-Alkyl, darstellt;
    R1 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Cyclopentyl und Isopropyl, und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  • Auch in den Bereich der Formel (I) fallen neuartige Verbindungen der Formel (Ib'),
    Figure 00370002
    worin R R2NH- darstellt,
    R2
    Figure 00370003
    darstellt, worin Z Phenyl, gegebenenfalls substituiert mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sein können, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Hal, OH und C1-C4-Alkyl, darstellt; jedes R4 unabhängig Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt, und n eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist;
    R1 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Cyclopentyl und Isopropyl, und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  • Ebenfalls in den Bereich der Formel (I) fallen neuartige Verbindungen der Formel (Ic').
    Figure 00380001
    worin R R2NH- darstellt,
    R2
    Figure 00380002
    darstellt, worin Z einen Heterocyclus wie vorstehend definiert, gegebenenfalls substituiert mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sein können, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Hal, OH und C1-C4-Alkyl, darstellt; jedes R4 unabhängig Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt, und n eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist;
    R1 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Cyclopentyl und Isopropyl, und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  • Ebenfalls in den Bereich der Formel (I) fallen neuartige Verbindungen der Formel (Id').
    Figure 00380003
    worin R R2NH- darstellt,
    R2
    Figure 00380004
    darstellt, worin Z Cycloalkyl, gegebenenfalls substituiert mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sein können, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Hal, OH und C1-C4-Alkyl, darstellt; jedes R4 unabhängig Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt, und n eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist;
    R1 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Cyclopentyl und Isopropyl, und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  • Ebenfalls in den Bereich der Formel (I) fallen Verbindungen der Formel (Ie)
    Figure 00390001
    worin R H2N-R3- darstellt, worin
    R3 C1-C8-Alkylen darstellt; und
    R1 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Cyclopentyl und Isopropyl, und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  • Der hier verwendete Begriff „Heterocyclus" bedeutet eine beliebige geschlossene Ring-Einheit, in der ein oder mehrere der Atome des Rings ein anderes Element als Kohlenstoff sind und sie schließt die nachfolgenden ein, wobei sie nicht auf diese beschränkt ist: Piperidinyl, Pyridinyl, Isoxalyl, Tetrahydrofuranyl, Pyrrolidinyl, Morpholinyl, Piperazinyl; Benzimidazolyl; Thiazolyl; Thiophenyl; Furanyl; Indolyl, 1,3-Benzdioxolyl, Tetrahydropropanyl, Imidazolyl, Tetrahydrothiophenyl, Pyranyl, Dioxanyl, Pyrrolyl, Pyrimidinyl, Pyrazinyl, Triazinyl, Oxazolyl, Purinyl, Chinolinyl, und Isochinolinyl.
  • Der hier verwendete Begriff „C1-C4-Alkyl" bezeichnet einen gesättigten oder ungesättigten, geradkettigen oder verzweigten Kohlenwasserstoff-Rest aus einem bis vier Kohlenstoffatomen und schließt die nachfolgenden ein, wobei er nicht auf diese beschränkt ist: Methyl, Ethyl, Propyl, Iso-propyl, 1-Propenyl, 2-Propenyl, n-Butyl, Isobutyl, tert-Butyl, sec-Butyl, 1-Butenyl, 2-Butenyl, 3-Butenyl, und ähnliche.
  • Der hier verwendete Begriff „C1-C8-Alkyl" bezeichnet einen gesättigten oder ungesättigten, geradkettigen oder verzweigten Kohlenwasserstoff-Rest aus einem bis acht Kohlenstoffatomen und schließt die nachfolgenden ein, wobei er nicht auf diese beschränkt ist: Methyl, Ethyl, Propyl, Iso-propyl, 1-Propenyl, 2-Propenyl, n-Butyl, Isobutyl, tert-Butyl, sec-Butyl, 1-Butenyl, 2-Butenyl, 3-Butenyl, Pentyl, Neopentyl, Hexyl, Heptyl, Octyl und ähnliche.
  • Der hier verwendete Begriff „C1-C8-Alkylen" bezeichnet einen gesättigten oder ungesättigten, geradkettigen oder verzweigten Kohlenwasserstoff-Rest aus einem bis acht Kohlenstoffatomen und schließt die nachfolgenden ein, wobei er nicht auf diese beschränkt ist: Methylen, Ethylen, Propylen, Isopropylen, 1-Propylen, 2-Propylen, n-Butylen, Isobutylen, tert-Butylen, sec-Butylen, 1-Butenylen, 2-Butenylen, 3-Butenylen, Pentylen, Neopentylen, Hexylen, Heptylen, Octylen und ähnliche.
  • Der hier verwendete Begriff „Cycloalkyl" bezeichnet eine gesättigte oder ungesättigte alicyclische Einheit, enthaltend drei bis acht Kohlenstoffatome und schließt die nachfolgenden ein, wobei sie nicht auf diese beschränkt ist: Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl, Cyclooctyl, und ähnliche.
  • Der hier verwendete Begriff „Hal" bezeichnet eine Halogen-Einheit und schließt Fluor-, Chlor-, Brom- und Jod-Einheiten ein.
  • Der hier verwendete Begriff „optisches Isomer" oder „optische Isomere" bezeichnet alle beliebigen der verschiedenen stereoisomeren Konfigurationen, die für eine gegebene Verbindung der Formel (I) existieren können.
  • Der hier verwendete Begriff „Hydrat" oder „Hydrate" bezeichnet das Reaktionsprodukt aus einem oder mehreren Molekülen Wasser mit einer Verbindung der Formel (I), in der die H-OH-Bindung nicht aufgespalten ist und sie schließt Monohydrate als auch Multihydrate ein.
  • Der hier verwendete Begriff „pharmazeutisch verträgliches Salz" bedeutet das Reaktionsprodukt aus einem oder mehreren Molekülen jeder beliebigen nicht-toxischen, organischen oder anorganischen Säure mit den Verbindungen der Formel (I). Veranschaulichungen für anorganische Säuren, die geeignete Salze bilden, schließen Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure und Phosphorsäure und derartige Säuremetallsalze wie Natrium-monohydrogen-orthophosphat und Kaliumhydrogensulfat, ein. Veranschaulichungen für organische Säure, die geeignete Salze bilden, schließen Mono-, Di- und Tricarbonsäuren ein. Veranschaulichungen für derartige Säuren sind beispielsweise Essigsäure, Glykolsäure, Milchsäure, Brenztraubensäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Fumarsäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Ascorbinsäure, Maleinsäure, Hydromaleinsäure, Benzoesäure, Hydrobenzoesäure, Phenylessigsäure, Zimtsäure, Salicylsäure, 2-Phenoxybenzoesäure und Sulfonsäuren, wie Methansulfonsäure, Trifluormethansulfonsäure und 2-Hydroxyethansulfonsäure, ein.
  • Die Verbindungen der Formel (I) können unter Anwendung gut bekannter Verfahren und Techniken hergestellt werden und sind dem Fachmann bekannt. Ein allgemeines Syntheseschema zur Herstellung dieser Verbindungen wird in Schema A aufgeführt, wobei alle Substituenten, wenn nicht anders bezeichnet, wie vorstehend definiert sind.
  • Schema A
    Figure 00410001
  • In Schema A, Schritt a, wird 2,6-Dichlorpurin (1) mit einem geeigneten Alkohol der Struktur 2 unter Entstehung der entsprechenden 9-substituierten 2,6-Dichlorpurin-Verbindung der Struktur 3 umgesetzt, unter Anwendung von Techniken und Verfahren, die dem Fachmann gut bekannt sind.
  • Beispielsweise kann 2,6-Dichlorpurin (1) mit einem geeigneten Alkohol der Struktur 2 in Gegenwart von Triphenylphosphin und Diethylazodicarboxylat in einem geeigneten wasserfreien aprotischen Lösungsmittel, wie Tetrahydrofuran, umgesetzt werden. Die Reaktanten werden typischerweise gemeinsam bei Raumtemperatur über einen Zeitraum von 5 Stunden bis 5 Tagen gerührt. Das entstehende 9-substituierte 2,6-Dichlorpurin der Struktur 3 kann aus der Reaktionszone durch Extraktionsverfahren, die auf dem Fachgebiet bekannt sind gewonnen werden oder typischer wird das 9-substituierte 2,6-Dichlorpurin der Struktur 3 durch Entfernen des Lösungsmittel gewonnen, dem das direkte Auftragen auf eine Kieselgel-Säule und die Elution mit einem geeigneten Lösungsmittel, wie Methylenchlorid, oder einem Gemisch aus Lösungsmittel, wie einem Gemisch aus Hexan und Essigsäureethylester folgt. Das ungereinigte 9-substituierte 2,6-Dichlorpurin der Struktur 3 kann weiter durch Chromatografie aufgereinigt werden oder es kann in dem nächsten Schritt ohne weitere Aufreinigung verwendet werden.
  • Im Schritt b wird die 6-Chlor-Funktionalität mit dem 9-substituierten 2,6-Dichlorpurin der Struktur 3 mit einem geeigneten Amin der Struktur 4 umgesetzt, was die entsprechende 9-substituierte 6-Amino-chlorpurin-Verbindung der Struktur 5 liefert.
  • Beispielsweise kann das 9-substituierte 2,6-Dichlorpurin der Struktur 3 mit einem geeigneten Amin der Struktur 4 in einem geeigneten wasserfreien polaren Lösungsmittel, wie Methanol, umgesetzt werden. Die Reaktanten werden typischerweise gemeinsam bei Raumtemperatur über einen Zeitraum von 30 Minuten bis 3 Tagen unter Rückfluss gerührt. Das entstehende 9-substituierte 6-Amino-chlorpurin der Struktur 5 kann aus der Reaktionszone durch Extraktionsverfahren, die in dem Fachgebiet bekannt sind, gewonnen werden, oder wenn das 9-substituierte 6-Amino-chlorpurin der Struktur 5 aus der Lösung ausfällt, kann es durch Filtration gewonnen werden.
  • Im Schritt c wird die 2-Chlor-Funktionalität des 9-substituierten 6-Amino-dichlorpurins der Struktur 5 mit 1,4-Cyclohexandiamin (6) umgesetzt, wobei die entsprechende Verbindung der Formel (I) entsteht.
  • Beispielsweise kann ein geeignetes 9-substituiertes 6-Amino-chlorpurin der Struktur 5 mit einem molaren Überschuss an 1,4-Cyclohexandiamin (6) umgesetzt werden. Die Reaktanten werden typischerweise in ein Druckgefäß gegeben, verschlossen, und bei einer Temperatur von etwa 80°C bis etwa 150°C über einen Zeitraum von 30 Minuten bis 3 Tagen erhitzt. Die entstehende Verbindung der Formel (I) kann aus der Reaktionszone, durch Extraktionsverfahren, die auf dem Fachgebiet bekannt sind, gewonnen werden, und sie kann mittels Chromatografie aufgereinigt werden.
  • Die in den allgemeinen, in Schema A aufgeführten Syntheseverfahren verwendeten Ausgangsmaterialien sind für den Fachmann leicht verfügbar.
  • Die nachfolgenden Beispiele zeigen typische Synthesen, wie sind in Schema A beschrieben sind. Diese Beispiele sollten als Veranschaulichungen verstanden werden, und sie sollen den Bereich der vorliegenden Erfindung in keiner Weise einschränken. Die hier verwendeten nachfolgenden Begriffe besitzen die angezeigten Bedeutungen: „g" bedeutet Gramm; „mMol" bedeutet Millimol; „ml" bedeutet Milliliter; „Kp." bedeutet Siedepunkt; „°C" bedeutet Grad Celsius; „mmHg" bedeutet Millimeter an Quecksilber; „μl" bedeutet Mikroliter; „μg" bedeutet Mikrogramm; und „μM" bedeutet mikromolar.
  • Beispiel 1
  • 2-trans-[(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(3-jodbenzylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt a: 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin
  • Löse Cyclopentanol (260 mg, 3,02 mMol), 2,6-Dichlorpurin (680 mg, 3,60 mMol) und Triphenylphosphin (950 mg, 3,60 mMol) in trocknem THF (20 ml) und kühle auf 0°C. Setze Diethylazodicarboxylat (570 μl, 3,60 mMol) tropfenweise über einen Zeitraum von 15 Minuten unter einer Stickstoffatmosphäre zu. Rühre die entstehende Lösung 60 Stunden bei Raumtemperatur. Verdampfe das Lösungsmittel im Vakuum, lade es direkt auf eine Kieselgel-Säule, und eluiere mit Methylenchlorid unter Gewinnung der Titelverbindung als ungereinigtes Gemisch.
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-(3-jodbenzyl)amino)-9-cyclopentylpurine
  • Löse 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin (620 mg, Rohprodukt), 3-Jodbenzylaminhydrochlorid (810 mg, 3,00 mMol) und Triethylamin (835 μl, 6,00 mMol) in trocknem Ethanol (20 ml). Erhitze 15 Stunden unter Rückfluss, kühle ab, und filtriere den Feststoff unter Gewinnung der Titelverbindung als einen weißen Feststoff (680 mg).
    'H-NMR (Me2SO-d6 + D2O, δ): 8,27 (s, 1H, Purin H-8), 7,74 (s, 1H), 7,61 (d, 1H), 7,39 (d, 1H), 7,16 (t, 1H), 4,78 (m, 1H), 4,62 (bs, 2H), 2,15 (m, 2H), 1,90 (m, 4H), 1,70 (m, 2H); CIMS (NH3) 454 (MH+), 328.
  • Schema A, Schritt c: [2-trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(3-jodbenzylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Mische 2-Chlor-6-(3-jodbenzyl)amino)-9-cyclopentylpurin (130 mg, 0,287 mMol) und 1,4-Cyclohexandiamin (2,00 g, Überschuss) in einem Druckgefäß, verschließe es und erhitze es 18 Stunden auf 140°C. Kühle das Reaktionsgemisch ab, setze CH2Cl2 (40 ml) zu, und wasche mit H2O (2 × 20 ml). Trockne es (MgSO4), dampfe das Lösungsmittel im Vakuum ab, und reinige durch Kieselgel-Chromatografie (10 : 1 : Tropfen CH2Cl2/MeOH/NH4OH), unter Gewinnung der Titelverbindung (140 mg, 92%). Wandle sie in das Hydrochloridsalz um.
    1H-NMR (Me2SO-d6 + D2O, δ): 7,83 (d, 1H), 7,71 (s, 1H, Purin H-8), 7,60 (s, 1H), 7,38 (d, 1H), 7,14 (t, 1H), 4,63 (m, 3H), 3,62 (m, 1H), 2,99 (m, 1H), 1,50–2,20 (m, 14H), 1,10–1,50 (m, 2H);
    CIMS (NH3) 532 (MH+).
  • Beispiel 2
  • 2-trans-[(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-indolyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(3-indolyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(3-indolyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, Tryptamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-indolyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-indolyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(3-indolyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 459 (MH+); Rf (min.) = 3,47
  • Beispiel 3
  • 2-trans-[(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(butylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-(butylamino)-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-(butylamino)-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, n-Butylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A. Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(butylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(butylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-(butylamino)-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 466 (MH+); Rf (min.) = 3,45
  • Beispiel 4
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino-6-[2-(3,4-methylendioxyphenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[2-(3,4-methylendioxyphenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[2-(3,4-methylendioxyphenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 3,4-Methylendioxyphenethylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-(3,4-methylendioxyphenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-(3,4-methylendioxyphenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[2-(3,4-methylendioxyphenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 464 (MH+); Rf (min.) = 2,28
  • Beispiel 5
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-aminobutyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(4-aminobutyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(4-aminobutyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 1,4-Diaminobutan und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-[4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-aminobutyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-aminobutyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(4-aminobutyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 387 (MH+); Rf (min.) = 3,10
  • Beispiel 6
  • (S)-2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(α-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(α-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(α-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, (S)-α-Methylbenzylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(α-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(α-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(α-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 420 (MH+); Rf (min.) = 0,42
  • Beispiel 7
  • 2-[trans-[(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-pyridyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(3-pyridyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(3-pyridyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 3-(Ethylamino)pyridin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-pyridyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-pyridyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(3-pyridyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt
    CIMS (NH3) 421 (MH+); Rf (min.) = 3,13
  • Beispiel 8
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-pyridyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(4-pyridyl)methylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(4-pyridyl)methylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 4-Aminomethylpyridin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-pyridyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-pyridyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor- 6-[(4-pyridyl)methylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 407 (MH+); Rf (min.) = 3,13
  • Beispiel 9
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[3-(4-morpholinyl)propylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[3-(4-morpholinyl)propylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[3-(4-morpholinyl)propylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 3-Aminopropylmorpholin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[3-(4-morpholinyl)propylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[3-(4-morpholinyl)propylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[3-(4-morpholinyl)propylamino]-9-cyclopentylpurin wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 443 (MH+); Rf (min.) = 3,11
  • Beispiel 10
  • 2-[trans-[(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3,4-dichlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(3,4-dichlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(3,4-dichlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 3,4-Dichlorbenzylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3,4-dichlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3,4-dichlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(3,4-dichlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 474 (MH+); Rf (min.) = 2,34
  • Beispiel 11
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(3-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(3-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 3-Methylbenzylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(3-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 420 (MH+); Rf (min.) = 2,29
  • Beispiel 12
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-(2-pyridyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[2-(2-pyridyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[2-(2-pyridyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 2-(Ethylamino)pyridin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)-amino]-6-[2-(2-pyridyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-(2-pyridyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurinhydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[2-(2-pyridyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 421 (MH+); Rf (min.) = 3,13
  • Beispiel 13
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-(4-morpholinyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurintrihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[2-(4-morpholinyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[2-(4-morpholinyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 2-Aminoetylmorpholin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-(4-morpholinyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurintrihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-(4-morpholinyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurintrihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[2-(4-morpholinyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 429 (MH+); Rf (min.) = 3,08
  • Beispiel 14
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-hydroxyethylhydrazino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[2-hydroxyethylhydrazino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[2-hydroxyethylhydrazino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 2-Hydroxyethylhydrazin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A. Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-hydroxyethylhydrazino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-hydroxyethylhydrazino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[2-hydroxyethylhydrazino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 375 (MH+); Rf (min.) = 3,15
  • Beispiel 15
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-chlor)benzylamino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt a: 2,6-Dichlor-9-(2-propyl)purin
  • 2,6-Dichlor-9-(2-propyl)purin wird aus 2,6-Dichlorpurin und Isopropanol im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt a beschrieben hergestellt, wobei das Cyclopentanol jedoch durch Isopropanol ersetzt wird.
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(3-chlor)benzylamino]-9-(2-propyl)purin
  • 2-Chlor-6-[(3-chlor)benzylamino]-9-(2-propyl)purin wird aus 2,6-Dichlor-9-(2-propyl)purin, 3-Chlorbenzylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A. Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)-amino]-6-[(3-chlor)benzylamino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-chlor)benzylamino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(3-chlor)benzylamino]-9-(2-propyl)purin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 414 (MH+); Rf (min.) = 3,44
  • Beispiel 16
  • (R)-2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(α-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A. Schritt b: 2-Chlor-6-[(α-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(α-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, (R)-α-Methylbenzylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(α-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(α-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(α-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 420 (MH+); Rf (min.) = 2,27
  • Beispiel 17
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(2-thiophenmethylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-(2-thiophenmethylamino)-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-(2-thiophenmethylamino)-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 2-Thiophenmethylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)-amino]-6-(2-thiophenmethylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(2-thiophenmethylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-(2-thiophenmethylamino)-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 412 (MH+); Rf (min.) = 3,43
  • Beispiel 18
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(2-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(2-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 2-Chlorbenzylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(2-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 440 (MH+); Rf (min.) = 2,28
  • Beispiel 19
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2-benzimidazolyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A. Schritt b: 2-Chlor-6-[(2-benzimidazolyl)methylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(2-benzimidazolyl)methylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 2-(Methylamino)benzimidazol und Triethylamin im Wesentlichen wie vor stehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A. Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2-benzimidazolyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2-benzimidazolyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(2-benzimidazolyl)methylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 372 (MH+); Rf (min.) = 3,4
  • Beispiel 20
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(octylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-(octylamino)-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-(octylamino)-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, n-Octylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(octylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(octylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-(octylamino)-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 428 (MH+); Rf (min.) = 4,23
  • Beispiel 21
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(4-phenylbutylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-(4-phenylbutylamino)-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-(4-phenylbutylamino)-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 4-Phenylbutylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A. Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(4-phenylbutylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(4-phenylbutylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-(4-phenylbutylamino)-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 448 (MH+); Rf (min.) = 4,09
  • Beispiel 22
  • 2-[trans-(4-Aminocycohexyl)amino]-6-[(cyclohexyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(cyclohexyl)methylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(cyclohexyl)methylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, Aminomethylcyclohexan und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(cyclohexyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(cyclohexyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(cyclohexyl)methylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 412 (MH+); Rf (min.) = 2,33
  • Beispiel 23
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-(3-methyl-4-hydroxy)butyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A. Schritt b: 2-Chlor-6-[(3-(3-methyl-4-hydroxy)butyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(3-(3-methyl-4-hydroxy)butyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 2-(2-Hydroxymethyl)butylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A. Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-(3-methyl-4-hydroxy)butyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-(3-methyl-4-hydroxy)butyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(3-(3-methyl-4-hydroxy)butyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 404 (MH+); Rf (min.) = 3,15
  • Beispiel 24
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[3-(phenyl)propylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[3-(phenyl)propylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[3-(phenyl)propylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 3-Aminopropylbenzol und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[3-(phenyl)propylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[3-(phenyl)propylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[3- (phenyl)propylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 434 (MH+); Rf (min.) = 0,49
  • Beispiel 25
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[5-(hydroxy)pentylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[5-(hydroxy)pentylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[5-(hydroxy)pentylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 5-Hydroxypentylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[5-(hydroxy)pentylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[5-(hydroxy)pentylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[5-(hydroxy)pentylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 402 (MH+); Rf (min.) = 3,25
  • Beispiel 26
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(pentylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-(pentylamino)-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-(pentylamino)-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, Pentylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(pentylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(pentylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-(pentylamino)-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 386 (MH+); Rf (min.) = 3,52
  • Beispiel 27
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(4-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(4-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 4-Chlorbenzylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(4-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 440 (MH+); Rf (min.) = 2,29
  • Beispiel 28
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(methylamino)-9-cylopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-(methylamino)-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-(methylamino)-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, Methylaminhydrochlorid und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)-amino]-6-(methylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(methylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-(methylamino)-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 330 (MH+); Rf (min.) = 3,15
  • Beispiel 29
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(3-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(3-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 3-Chlorbenzylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(3-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 440 (MH+); Rf (min.) = 2,30
  • Beispiel 30
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2-tetrahydropyranyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(2-tetrahydropyranyl)methylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(2-tetrahydropyranyl)methylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 2-Aminomethyltetrahydropyran und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2-tetrahydropyranyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2-tetrahydropyranyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(2-tetrahydropyranyl)methylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 414 (MH+); Rf (min.) = 3,39
  • Beispiel 31
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-pyridyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(4-pyridyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(4-pyridyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 4-(Ethylamino)pyridin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)-amino]-6-[(4-pyridyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-pyridyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(4-pyridyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 421 (MH+); Rf (min.) = 3,13
  • Beispiel 32
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(cyclopropyl)methylamino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(cyclopropyl)methylamino]-9-(2-propyl)purin
  • 2-Chlor-6-[(cyclopropyl)methylamino]-9-(2-propyl)purin wird aus 2,6-Dichlor-9-(2-propyl)purin (für die Herstellung siehe Beispiel 15), Cyclopropylmethylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(cyclopropyl)methylamino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(cyclopropyl)methylamino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(cyclopropyl)methylamino]-9-(2-propyl)purin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 344 (MH+); Rf (min.) = 3,25
  • Beispiel 33
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(ethylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-(ethylamino)-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-(ethylamino)-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, Ethylaminhydrochlorid und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)-amino]-6-(ethylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(ethylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-(ethylamino)-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 472 (MH+); (min.) = 3,46
  • Beispiel 34
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(cyclopropyl)methylamino]-9-cyclopentpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(cyclopropyl)methylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(cyclopropyl)methylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, Aminomethylcyclopropan und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(cyclopropyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(cyclopropyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(cyclopropyl)methylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 370 (MH+); Rf (min.) = 2,21
  • Beispiel 35
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-phenethylhydrazino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[2-phenethylhydrazino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[2-phenethylhydrazino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 2-Phenylethylhydrazin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-phenethylhydrazino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-phenethylhydrazino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[2- phenethylhydrazino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 435 (MH+); (min.) = 3,54
  • Beispiel 36
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-methylbutyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(3-methylbutyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(3-methylbutyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 3-Methylbutylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-[(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-methylbutyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-methylbutyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(3-methylbutyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 386 (MH+); Rf (min.) = 3,53
  • Beispiel 37
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(butyl)amino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(butyl)amino]-9-(2-propyl)purin
  • 2-Chlor-6-[(butyl)amino]-9-(2-propyl)purin wird aus 2,6-Dichlor-9-(2-propyl)purin (für die Herstellung siehe Beispiel 15), Butylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(butyl)amino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(butyl)amino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(butyl)amino]-9-(2-propyl)purin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 346 (MH+); (min.) = 3,33
  • Beispiel 38
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(2-furanmethylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-(2-furanmethylamino)-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-(2-furanmethylamino)-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, Furfurylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A. Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(2-furanmethylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(2-furanmethylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-(2-furanmethylamino)-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 396 (MH+); (min.) = 3,38
  • Beispiel 39
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-(2-imidazoyl)propyl)amino]-9-(2-propyl)purintrihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(3-(2-imidazoyl)propyl)amino]-9-(2-propyl)purin
  • 2-Chlor-6-[(3-(2-imidazoyl)propyl)amino]-9-(2-propyl)purin wird aus 2,6-Dichlor-9-(2-propyl)purin (für die Herstellung siehe Beispiel 19), 3-(2-Imidazolyl)propylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A. Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-(2-imidazoyl)propyl)amino]-9-(2-propyl)purintrihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-(2-imidazoyl)propyl)amino]-9-(2-propyl)purintrihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(3-(2-imidazoyl)propyl)amino]-9-(2-propyl)purin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 398 (MH+); Rf (min.) = 3,01
  • Beispiel 40
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-chlor-2-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(4-chlor-2-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(4-chlor-2-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 4-Chlor-2-fluorbenzylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-chlor-2-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-chlor-2-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(4-chlor-2-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 458 (MH+); Rf (min.) = 2,31
  • Beispiel 41
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(hexylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-(hexylamino)-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-(hexylamino)-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, n-Hexylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(hexylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(hexylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-(hexylamino)-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 400 (MH+); Rf (min.) = 4,03
  • Beispiel 42
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(2-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(2-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 2-Fluorbenzylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(2-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 424 (MH+); Rf (min.) = 2,22
  • Beispiel 43
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-(phenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[2-(phenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[2-(phenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 2-Aminoethylbenzol und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-(phenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-(phenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[2-(phenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 420 (MH+); Rf (min.) = 0,43
  • Beispiel 44
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(propylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-(propylamino)-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-(propylamino)-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, n-Propylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(propylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(propylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-(propylamino)-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 358 (MH+); Rf (min.) = 3,31
  • Beispiel 45
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(benzylamino)-9-(2-propyl)purintrihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-(benzylamino)-9-(2-propyl)purin
  • 2-Chlor-6-(benzylamino)-9-(2-propyl)purin wird aus 2,6-Dichlor-9-(2-propyl)purin (für die Herstellung siehe Beispiel 15), Benzylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(benzylamino)-9-(2-propyl)purindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(benzylamino)-9-(2-propyl)purindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-(benzylamino)-9-(2-propyl)purin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 380 (MH+); Rf (min.) = 3,34
  • Beispiel 46
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[3-(1-imidazolyl)propylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[3-(1-imidazolyl)propylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[3-(1-imidazolyl)propylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 1-(3-Aminopropyl)imidazol und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[3-(1-imidazolyl)propylamino]-9-cyclopentylpurindihdrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[3-(1-imidazolyl)propylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[3-(1-imidazolyl)propylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 424 (MH+); Rf (min.) = 3,13
  • Beispiel 47
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[benzylamino]-9-clopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[benzylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[benzylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, Benzylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[benzylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[benzylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[benzylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 406 (MH+); Rf (min.) = 2,23
  • Beispiel 48
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2,4-dichlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A. Schritt b: 2-Chlor-6-[(2,4-dichlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(2,4-dichlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 2,4-Dichlorbenzylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A. Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2,4-dichlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2,4-dichlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor- 6-[(2,4-dichlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 474 (MH+); Rf (min.) = 2,34
  • Beispiel 49
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2,2,2-trifluorethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[2,2,2-trifluorethylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[2,2,2-trifluorethylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 2,2,2-Trifluorethylaminhydrochlorid und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2,2,2-trifluorethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2,2,2-trifluorethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[2,2,2-trifluorethylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 398 (MH+); Rf (min.) = 3,33
  • Beispiel 50
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(4-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(4-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 4-Fluorbenzylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(4-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 424 (MH+); Rf (min.) = 2,24
  • Beispiel 51
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-jodbenzyl)amino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(3-jodbenzyl)amino]-9-(2-propyl)purin
  • 2-Chlor-6-[(3-jodbenzyl)amino]-9-(2-propyl)purin wird aus 2,6-Dichlor-9-(2-propyl)purin (für die Herstellung siehe Beispiel 15), 3-Jodbenzylamin und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-jodbenzyl)amino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-jodbenzyl)amino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(3-jodbenzyl)amino]-9-(2-propyl)purin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 506 (MH+); Rf (min.) = 3,53
  • Beispiel 52
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2,2,2-trifluorethylhydrazino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[2,2,2-trifluorethylhydrazino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[2,2,2-trifluorethylhydrazino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 2,2,2-Trifluorethylhydrazin und Triethylamin im Wesentlichen wie vor stehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2,2,2-trifluorethylhydrazino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2,2,2-trifluorethylhydrazino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[2,2,2-trifluorethylhydrazino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 413 (MH+); Rf (min.) = 3,28
  • Beispiel 53
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-hydroxypropyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(3-hydroxypropyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(3-hydroxypropyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 3-Amino-1-propanol und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-hydroxypropyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-hydroxypropyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(3-hydroxypropyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 374 (MH+); Rf (min.) = 3,17
  • Beispiel 54
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(5-hydroxy-1,5-dimethylhexyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(5-hydroxy-1,5-dimethylhexyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(5-hydroxy-1,5-dimethylhexyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 6-Amino-2-methyl-2-heptanolhydrochlorid und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(5-hydroxy-1,5-dimethylhexyl)amino]-9-clopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(5-hydroxy-1,5-dimethylhexyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(5-hydroxy-1,5-dimethylhexyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 444 (MH+); Rf (min.) = 3,37
  • Beispiel 55
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-hydroxyphenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(4-hydroxyphenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(4-hydroxyphenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, Tyraminhydrochlorid und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-hydroxyphenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-hydroxyphenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(4-hydroxyphenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben, hergestellt.
    CIMS (NH3) 436 (MH+); Rf (min.) = 3,38
  • Beispiel 56
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(8-aminooctyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • Schema A, Schritt b: 2-Chlor-6-[(8-aminooctyl)amino]-9-cyclopentylpurin
  • 2-Chlor-6-[(8-aminooctyl)amino]-9-cyclopentylpurin wird aus 2,6-Dichlor-9-cyclopentylpurin, 1,8-Diaminooctan und Triethylamin im Wesentlichen wie vorstehend in Beispiel 1, Schema A, Schritt b beschrieben hergestellt.
  • Schema A, Schritt c: 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino)-6-[(8-aminooctyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid
  • 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(8-aminooctyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid wird aus 2-Chlor-6-[(8-aminooctyl)amino]-9-cyclopentylpurin im Wesentlichen wie in Beispiel 1, Schema A, Schritt c beschrieben hergestellt.
    CIMS (NH3) 443 (MH+); Rf (min.) = 3,30
  • Der hier verwendete Begriff "neoplastischer Krankheitszustand" bezeichnet einen abnormalen Zustand oder eine abnormale Bedingung, der/die durch unkontrollierte Proliferation charakterisiert ist. Neoplastische Krankheitszustände schließen Leukämien, Karzinome und Adenokarzinome, Sarkome, Melanome und neoplasmamische Typen ein.
  • Leukämien schließen akute lymphoblastische, chronische lymphozytische, akute myeloblastische und chronische myelozytische Leukämien ein, sie sind jedoch nicht darauf beschränkt.
  • Karzinome und Adenokarzinome schließen jene des Gebärmutterhalses, der Brust, der Prostata, des Ösophagus, des Magens, des Dünndarms, des Kolons, des Ovariums und der Lungen ein, sie sind jedoch nicht darauf beschränkt.
  • Sarkome schließen Österome, Osteosarkom, Lipom, Lipsarkom, Hämangiome und Hämangiosarkom ein, sie sind jedoch nicht darauf beschränkt.
  • Melanome schließen amelanotische und melanotische Melanome ein, sie sind jedoch nicht darauf beschränkt.
  • Neoplasmamische Typen schließen Karzinosarkom, einen lymphoiden Gewebstyp, follikuläres Retikulum, Zellsarkom und Hodgkinsche Krankheit ein, sie sind jedoch nicht darauf beschränkt.
  • Der Begriff "therapeutisch wirksame Menge" einer Verbindung der Formel (I) bezeichnet eine Menge, die nach einfacher oder mehrfacher Verabreichung einer Dosis an einen Patienten bei der Kontrolle des Wachstums des Neoplasmas oder von Metastasen des Neoplasmas oder zum Schutz vor Apoptose wirksam ist. Eine therapeutisch wirksame Menge einer Verbindung der Formel variiert entsprechend dem Alter, dem Gewicht, dem Typ des zu behandelnden Neoplasmas, der Kombination anderer antineoplastischer Mittel und entsprechend anderer Kriterien, die dem Fachmann unter Verwendung herkömmlicher klinischer und laborklinischer Verfahren gut bekannt sind. Eine therapeutisch wirksame Menge einer Verbindung der Formel variiert entsprechend dem für die Apoptose anfälligen Zelltyp, der Lokalisation des Infarkts als auch dem Alter, Gewicht und anderer dem Fachmann gut bekannter Kriterien.
  • Der Begriff "Kontrollieren bzw. Bekämpfen des Wachstums" des Neoplasmas bezeichnet das Verlangsamen, das Unterbrechen, das in die Ruhelage versetzen oder das Beenden des Wachstums des Neoplasmas oder der Metastasen des Neoplasmas. Der Begriff "Kontrollieren des Wachstums" des Neoplasmas bezeichnet auch das Abtöten der Neoplasie oder der Metastasen der Neoplasie.
  • Eine wirksame Menge einer Verbindung der Formel ist die Menge, die nach einfacher oder mehrfacher Verabreichung einer Dosis an einen Patienten bei der Bereitstellung einer antineoplastischen Wirkung oder zum Schutz vor Apoptose wirksam ist. Eine "antineoplastische Wirkung" bezeichnet das Verlangsamen, das Unterbrechen oder Zerstören des weiteren Wachstums von neoplastischen Zellen.
  • Eine wirksame antineoplastische Menge einer Verbindung der Formel kann durch einen auf dem Fachgebiet ausgebildeten behandelnden Diagnostiker durch Anwendung bekannter Verfahren und indem die der unter ähnlichen Umständen erhaltenen Ergebnisse in Betracht gezogen werden, leicht ermittelt werden. Zur Bestimmung der wirksamen Menge wird durch den behandelnden Diagnostiker eine Vielzahl von Faktoren in Betracht gezogen, einschließlich des Typs des Säugetiers; seiner Größe, seines Alters und seines Allgemeinzustands; der spezifischen Erkrankung; des Schweregrads der Erkrankung; der Ansprechbarkeit des individuellen Patienten; der besonderen verabreichten Verbindung der Formel; des Modus der Verabreichung; der Charakteristika der Bioverfügbarkeit des verabreichten Präparats; des ausgewählten Dosierungsregimes; der Verwendung von begleitender Medikation; und anderer relevanter Begleitumständen, sie sind jedoch nicht auf diese beschränkt.
  • Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung schließt ein Verfahren zur prophylaktischen Behandlung eines Patienten ein, der ein Risiko zur Entwicklung eines neoplastischen Krankheitszustands aufweist, umfassend die Verabreichung einer prophylaktisch wirksamen antineoplastischen Menge einer Verbindung der Formel. Der Begriff "Patient mit einem Risiko zur Entwicklung eines neoplastischen Krankheitszustands" bezeichnet einen Patienten, der infolge einer identifizierten genetischen Veranlagung für Neoplasmen, Neoplasmen aufwies, karzinogem Mittel ausgesetzt war, Ernährungsweise, oder anderer mit der Entwicklung von neoplastischen Krankheitszuständen assoziierter Risikofaktoren aufwies oder derzeit aufweist. Bevorzugte Patienten mit einem Risiko zur Entwicklung eines neoplastischen Krankheitszustands schließen Patienten ein, die bezüglich onkogener Viren postiv sind, sich nach einer früheren Behandlung wegen eines/von Neoplasma/Neoplasmen in Remis sion befinden, Tabakprodukte konsumieren oder früher Karzinogenen, wie Asbest, ausgesetzt waren, oder bezüglich anderer neoplastischer genetischer Marker postiv sind.
  • Onkogene Viren sind jene Viren, die mit Krebs einhergehen. Beispielsweise wurde festgestellt, dass das Rous-Sarkom bei Hühnern, das Shope-Papillom bei Kaninchen, Leukämie-Viren bei Mäusen, tierische Viren sind, sie eine Rolle bei der Entwicklung verschiedener Krebsarten haben. Das humane Papillom-Virus geht mit Genitalkrebs einher. Das Molluscum contagiosum-Virus geht mit Molluscum contagiosum Tumoren einher. Das JC-Virus, ein humanes Papovirus, geht mit Erkrankungen des retikulendothelialen Systems, wie Leukämie und Lymphom, einher. Humane Retroviren, wie die humanen lymphotropen T-Zell-Viren (HTLV) der Typen 1 und 2 gehen mit einigen humanen Leukämien und Lymphomen einher. Die humanen immundefizitären Viren (HIV) der Typen 1 und 2 sind die Ursache von AIDS. Das Epstein-Barr-Virus geht mit verschiedenen bösartigen Erkrankungen einher, einschließlich demnasopharyngealen Karzinom, dem Afrikanischen Burkitt-Lymphom und Lymphomen bei Empfängern von Organtransplantaten, die mit Immunseppressiva behandelt werden.
  • Genetische Marker, wie Mutationen, Umordnungen und ähnliche in BRCA1, bcl-1/PRAD1, Cyclin D1/CCND1, p16, cdk4, insbesondere eine Arg24Cys-Mutation, p16INK4a gehen mit Veranlagungen bezüglich verschiedener Neoplasmen einher. Beispielsweise gehen Veränderungen in dem BRCA1-Gen mit einem erhöhten Risiko für Brust- und Ovarienkrebs einher. Andere genetische Marker schließen Veränderungen in dem MMSC1-Gen, das mit dem MMCA1-Gehirn- und Prostata-Krebs-Gen in Wechselwirkung steht, in dem CtIP-Gen, das mit dem BRACA1-Gen bei Brust- und Ovarien-Krebs verbunden ist, und an das BRCA1-Gen bindet und das mit dem E1A-Onkogen-Pathway verbunden ist, und in dem MKK3-Gen, das ein Kontrollgen des Zellzyklus ist, das als Tumorsuppressor bei Lungenkrebs wirkt, indem es die Apoptose aktiviert, ein. Patienten mit einem Risiko für die Entwicklung eines neoplastischen Krankheitszustands schließen auch Patienten ein, die verschiedene Zellzyklus-Proteine überexprimieren, einschließlich cdk4 und die Cycline B1 und E. Patienten mit einem Risiko für die Entwicklung eines neoplastischen Krankheitszustands schließen jene mit erhöhten Spiegeln an Tumormarkern ein. Bekannte Tumormarker schließen Prostata-spezifisches Antigen (PSA) und Plasma Insulin-ähnliche Wachstumsfaktor-1 (IGF-1) ein, die Marker für Prostatakrebs sind. Nukleare Matrixproteine (NMPs) gehen mit der Anwesenheit von Krebs einher, insbeondere mit Blasen- und Kolonkrebs.
  • Es wird erwartet, dass eine wirksame Menge einer Verbindung der Formel von etwa 25 Nanogramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag (ng/kg/Tag) bis etwa 500 mg/kg/Tag variiert. Bevorzugte wirksame Mengen einer Verbindung der Formel betragen etwa 1 μg/kg/Tag bis etwa 500 μg/kg/Tag. Eine bevorzugtere Menge einer Verbindung der Formel beträgt etwa 1 μg/kg/Tag bis etwa 50 μg/kg/Tag.
  • Eine Verbindung der Formel kann in jeder beliebigen Form und auf jedem beliebigen Weg verabreicht werden, der die Bioverfügbarkeit der Verbindung in wirksamen Mengen sicherstellt. Verbindungen der Formel können auf oralen oder parenteralen Wegen verabreicht werden. Verbindungen der Formel können oral, subkutan, intramuskulär, intravenös, transdermal, intranasal, rektal, okular und in ähnlicher Weise verabreicht werden. Die orale Verabreichung ist bevorzugt. Ein Fachmann auf dem Gebiet der Herstellung pharmazeutischer Formulierungen kann leicht die geeigneten Formen einer Verbindung der Formel ermitteln, indem die besonderen Charakteristika der Verbindung, die zu behandelnde Krankheit, der Krankheitszustand, die Ansprechbarkeit anderer Patienten oder andere relevante Begleitumstände ermittelt werden.
  • Eine Verbindung der Formel kann mit Trägern, Exzipienten oder anderen Verbindungen zur Herstellung von Zusammensetzungen einer Verbindung der Formel kombiniert werden. Eine Verbindung der Formel kann eine Verbindung der Formel in Anmi schung oder anderweitig in Verbindung mit einem oder mehreren inerten Trägern umfassen. Zusammensetzungen der Formel sind beispielsweise als geeignete Mittel zum Transportieren loser Ware oder zur Lagerung einer Verbindung der Formel nützlich. Ein inerter Träger ist ein Material, das sich nicht zersetzt oder anderweitig kovalent mit einer Verbindung der Formel reagiert. Ein inerter Träger kann ein festes, ein halbfestes oder ein flüssiges Material sein. Bevorzugte Träger sind Wasser, wässrige Puffer, organische Lösungsmittel und pharmazeutisch verträgliche Träger oder Exzipienten. Bevorzugte wässrige Puffer stellen einen Pufferbereich bereit, in dem die Verbindung der Formel sich nicht zersetzt. Bevorzugte Pufferbereiche liegen zwischen etwa pH 4 bis etwa pH 9. Bevorzugte organische Lösungsmittel sind Acetonitril, Essigsäureethylester, Hexan.
  • Eine pharmazeutische Zusammensetzung einer Verbindung der Formel umfasst eine Verbindung der Formel in Anmischung oder anderweitig in Verbindung mit einem oder mehreren pharmazeutisch verträglichen Trägern oder Exzipienten. Ein pharmazeutisch verträglicher Träger oder Exzipient kann ein festes, halbfestes oder flüssiges Material sein, das als Vehikulum oder Medium für die Verbindung der Formel dient. Geeignete pharmazeutisch verträgliche Träger oder Exzipienten sind dem Fachmann gut bekannt.
  • Eine pharmazeutische Zusammensetzung einer Verbindung der Formel kann entsprechend dem Verabreichungsweg angepasst werden. Eine bevorzugte pharmazeutische Zusammensetzung einer Verbindung der Formel ist eine Tablette, eine Pastille, eine Kapsel, ein Elixier, ein Saft, eine Oblate, ein Kaugummi, ein Zäpfchen, eine Lösung oder eine Suspension, wenn der Verabreichungsweg oral, parenteral oder oberflächlich ist.
  • Eine bevorzugte orale pharmazeutische Zusammensetzung der Verbindung der Formel umfasst eine Verbindung der Formel mit einem inerten Verdünnungsmittel oder mit einem essbaren Träger. Bevorzugte Formen oraler pharmazeutischer Zusammensetzungen einer Verbindung der Formel sind Tabletten, Pastillen, Kapseln, Elixiere, Säfte, Oblate, Kaugummis, Zäpfchen, Lösungen oder Suspensionen.
  • Bevorzugte pharmazeutische Zusammensetzungen der Formel enthalten etwa 4% bis etwa 80% der Verbindung. Bevorzugte pharmazeutische Zusammensetzungen enthalten eine Menge der Verbindung der Formel von etwa 50 ηg bis etwa 500 μg, bevorzugtere pharmazeutische Zusammensetzungen enthalten eine Menge der Verbindung der Formel von etwa 1 μg bis etwa 200 μg.
  • Eine Verbindung der Formel kann einzeln oder in der Form einer pharmazeutischen Zusammensetzung in Kombination mit pharmazeutisch verträglichen Trägern oder Exzipienten verabreicht werden.
  • Die nachfolgenden Abkürzungen werden hier verwendet:
    mg, Milligramm; μg, Mikrogramm; ηg, Nanogramm; TEA, Triethylamin; mMol, Millimol; ml, Milliliter; °C, Celsius; h, Stunde; TLC. Dünnschichtchromatografie; CH2Cl2, Methylenchlorid; MeOH, Methanol; EtOH, Ethanol; N, Normal; HCl, Salzsäure; TFA, Trifluoressigsäure, DIEA, Diisopropylethylamin; RT-PCR, reverse Transkription-Polymerase-Kettenreaktion; HEPES, 4-(2-Hydroxyethyl)-1-piperazinethansulfonsäure; MgCl2; Magnesiumchlorid; EGTA, Ethylenglykol-bis(β-aminoethylether)-N,N,N'N'-tetraessigsäure; EDTA, Ethylendiamintetraessigsäure; DTT, Dithiothreitol; MOI, Multiplizität der Infektion; NaF, Natriumfluorid; BSA, Rinderserumalbumin; p. o., oral; i. v., intravenös; s. c., subkutan.
  • Beispiel 57
  • Assay der Cyclin-abhängigen Kinase 4
  • Die IC50-Werte für die cdk4-Hemmung wurden gemäß des nachfolgenden Verfahrens bestimmt:
  • Substrat
  • Glutathion S-Transferase-Retinablastom-Fusionprotein (GST-Rb) (Kaelin, W. G., Jr., et al., Cell 64: 521–532, 1991) wurde von Dr. William Kaelin erhalten. GST-Rb wurde durch Transformation von E. coli mit dem Plasmid pGEX-Rb (379–928) hergestellt. Die transformierten Bakterien wurden über Nacht bis zur Sättigung kultiviert, anschließend mit YT-Nährlösung verdünnt und 2 h bei 37°C inkubiert. Das Protein wurde durch 3-stündige Inkubation mit 0,1 mM Isopropylthioglycosid induziert. Nach der Sedimenation mittels Zentrifugation wurden die Zellen durch Ultraschall in STE-Puffer (0,1 mM NaCl, 10 mM Tris, pH 8,0, 1 mM EDTA), enthaltend 10% Sarkosyl, lysiert. Feststoffe wurden durch Zentrifugation entfernt und das Lysat wurde mit Glutathion-Sepharose bei 4°C inkubiert. Die Kügelchen wurden mit Kinasepuffer gewaschen und anschließend wurde die Quantifizierung der durch SDS-PAGE aufgetrennten mit Coomassie-Blau gefärbten Proteine unter Verwendung eines Proteinstandards bekannter Konzentration durchgeführt.
  • Expression von cdk4/Cyclin B in Insektenzellen
  • Humane Cyclin-abhängige Kinase 4 (cdk4) wurde mittels RT-PCR unter Verwendung von degenerierten Primern kloniert, basierend auf der veröffentlichten Aminosäuresequenz (Matsushime, H., et al., Cell 71: 323–334, 1992). Die cDNA für humanes Cyclin D1 wurde mittels RT-PCR unter Verwendung genomischer DNA von MCF-7-Zellen kloniert. Die Sequenz stimmte mit der veröffentlichten Sequenz überein (Xiong, Y., et al., Cell, 65: 691–699, 1991). Sowohl die cDNAs für cdk4 als auch für Cyclin D1 wurde in pFastBac (Life Technologies) kloniert und rekombinante Bacmid-DNA, enthaltend die cDNAs, wurde durch ortsspezifische Transposition mittels des Bac-to-Bac Baculovirus-Expressionssystems, bezogen von Life Technologies (Katalog # 10359-016), hergestellt. Bacmid-DNA wurde zur Transfektion von Sf9-Insektenzellen zur Herstellung rekombinanter Viren verwendet. Nach der Plaque-Reinigung des Virus wurden die viralen Präparationen verstärkt, bis Stämme mit hohen Titern erhalten wurden. Es wurde nachgewiesen, dass die optimale Co-Expression der rekombinanten Proteine bei einem MOI von 0,1 sowohl für cdk4 als auch für Cyclin D1 72 h nach der Infektion erreicht ist.
  • Die Lysate wurden durch 5-minütige Lyse der mit cdk4 und Cyclin D1 co-infizierten Sf9-Zellen bei 4°C in 50 mM HEPES, pH 7,5, 10 mM MgCl2, 1 mM DTT, 0,1, mM Phenylmethylsulfonylfluorid, 5 μg/ml Aprotinin und 5 μg/ml Leupeptin mittels eines PARR-Druckgefäßes bei 500 psi Stickstoffdruck hergestellt. Das unlösliche Material wurde bei 4°C durch 20-minütige Zentrifugation bei 10 000 × g sedimentiert. Dem Überstand wurde 10% Glycerin zugesetzt und er wurde in Aliquoten bei –80°C gelagert.
  • Kinase-Assay
  • Millipore Multiscreen 96-Well Filterplatten (0,65 μm Durapore Filter) werden mit 200 μl Kinasepuffer (50 mM HEPES, pH 7,5, 10 mM MgCl2, 1 mM EGTA) befeuchtet. Pro Well werden 50 μl an Glutathion-Sepharose-Kügelchen gebundenes GST-Rb (0,5 μg) zugesetzt und die Lösung wird durch Anlegen von Vakuum entfernt. Das Assay enthält 50 mM HEPES, pH 7,5, 10 mM MgCl2, 1 mM EDTA, 1 mM DTT, 1 mM EGTA, 10 mM β-Glycerophosphat, 0,1 mM Natrium-orthovanadat, 0,1 mM NaF, 0,25% BSA, 10 μM ATP und 0,25 μCi [γ33P]-ATP. Um das Assay zu initiieren, setze 0,1 μg cdk4/Cyclin D1 (Insekten-Zelllysat) hinzu. Inkubiere 30 min bei 37°C. Beende die Reaktion durch Filtration mit einem Vacuum-Manifold von Millipore. Wasche viermal mit TNEN (20 mM Tris, pH 8,0, 100 mM NaCl, 1 mM EDTA, 0,5% Nonidet P-40). Nach dem Trocknen der Platten bei Raumtemperatur wurden die Platten in Adapterplatten (Packard) gesetzt und jedem Well wurde 40 μl Microscint-O® (Packard) zugesetzt. Vor der Zählung in einem TopCount Szintillationszähler wurden die Platten mit Top-Seal A Film verschlossen.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.
  • Beispiel 58
  • cdk2 Hemmstudien
  • Die IC50-Werte für die cdk4-Hemmung wurden gemäß dem nachfolgenden Verfahren bestimmt:
  • Assay der Cyclin-abhängigen Kinase 4
  • Substrat
  • GST-RB wie vorstehend für cdk4/Cyclin D1 beschrieben.
  • Expression von cdk2/Cyclin E in Insektenzellen
  • Rekombinante Baculoviren für humane(s) cdk2 und Cyclin E wurden von Dr. David Morgan bei UC, Berkley, erhalten (Desai, D., et al., Molec. Biol. Cell, 3: 571–582, 1992). Die optimale Co-Expression in Insektenzellen bei MOI's von 0,1 und 1,0 für cdk2 bzw. Cyclin E wurde 72 h nach der Infektion erreicht.
  • Kinase-Assay
  • Die Assay-Bedingungen für cdk2/Cyclin E entsprachen denen für cdk4/Cyclin D1, einschließlich des Substrats. Die Konzentration an rekombinantem cdk2/Cyclin E in dem Assay betrug 0,1 μg pro 100 μl Assay. Die Inkubation erfolgte 30 min bei 37°C.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.
  • Beispiel 59
  • cdk7/Cyclin H Assay-Protokoll
  • Substrat
  • Peptidsubstrat H2N-RRR(YSPTSPS)4-COOH basierend auf der CTD-Sequenz von RNA-Polymerase II.
  • Expression von cdk7/Cyclin H in Insektenzellen
  • Humane cdk7 wurde durch reverse Transkriptions-PCR kloniert. Die Sequenz stimmte mit der von Tassan, J. P., et al., J. Biol. Chem., 127: 467–478, 1994 und Darbon, J. M., et al., Oncogene, 9: 3127–3138, 1994 beschriebenen überein. Die cDNA für Cyclin H wurde ebenfalls mittels reverse Transkriptions- PCR kloniert und die Sequenz stimmte mit der von Fisher & Morgan, Cell, 78: 713–724, 1994 überein. Rekombinante Bacmid-DNA und virale Stämme wurden wie vorstehend für cdk4 und Cyclin D1 beschrieben hergestellt. Die optimale Co-Expression bei MOI's von 1 und 2 für cdk7 bzw. Cyclin H wurde 48 h nach der Infektion erreicht.
  • Kinase-Assay
  • Das Assay misst die Phosphorylierung eines Peptidsubstrats (basierend auf der C-terminalen Domaine von RNA-Polymerase II) durch die Cyclin-abhängige Kinase 7, die durch Cyclin H aktiviert wird. [γ33P]-Phosphat wird durch das Enzym aus [γ33P]-ATP auf das Peptidsubstrat übertragen. Das Assay wird in 96-Well-Platten mit V-förmigen Boden durchgeführt und nach der Beendigung wird die Reaktionslösung in 96-Well-Multiscreen-Phosphocellulose-Filter-Platten von Millipore übertragen. Das Peptid verbleibt nach dem Waschen mit Phosphorsäurelösung auf der Phosphocellulose-Membran.
  • Verfahren
  • Das Enzym-Assay wird in 96-Well-Platten mit V-förmigem Boden in einem Gesamtvolumen von 100 μl durchgeführt.
  • Das Assay enthält 15 μM ATP, 0,5 μCi [γ33P]-ATP, 50 mM HEPES, pH 7,5, 10 mM MgCl2, 1 mM EDTA, 1 mM DTT, 10 mM β-Glycerophosphat, 0,1 mM Natrium-orthovanadat, 0,1 mM NaF, 10 μM Peptidsubstrat. Um das Assay zu initiieren, werden 0,125 ng cdk7 und Cyclin H (Insekten-Zelllysat) zugesetzt. Es wird 5 min bei 24°C inkubiert. Die Reaktion wird durch Zugabe von 40 μl kalter 300 mM Phosphorsäure zu jeder Probe beendet. Der Inhalt der V-förmigen Wells wird anschließend in eine 96-Well-Phosphocellulose-Filter-Platte von Millipore überführt. Nach 15-minütigem Stehen bei Raumtemperatur wurde Vakuum an die Filterplatte angelegt und die Wells wurden 4 × mit 100 μl kalter 75 mM Phosphorsäure gewaschen. Nach der Entfernung des un teren Filterzubehörs wurden die Filter vollständig getrocknet, in Multiscreen Mikroplatten Adapter gesetzt und jedem Well wurden 40 μl Microscint O zugesetzt. Die Platten wurden mit Top-Seal A Film verschlossen und 15 min mit einem TopCount Szintillationszähler von Packard gezählt.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.
  • Beispiel 60
  • cdk1/Cyclin [33P]SPA-Assay-Protokoll
  • Substrat
  • In dem Assay wird ein biotinyliertes Peptidsubstrat (Biotin-PKTPKKAKKL) verwendet, das von der in vitro p34cdc2-Phosphorylierungsstelle von Histon H1 abgeleitet ist.
  • Expression von cdk1/Cyclin B1 in Insektenzellen
  • Humane cdk1 wurde durch reverse Transkriptions-PCR kloniert. Die Sequenz stimmte mit der von Lee, M. G, und Nurse, P., Nature, 327: 31–33, 1987 überein. Die cDNA für Cyclin H wurde ebenfalls mittels reverser Transkriptions-PCR kloniert und die Sequenz stimmte mit der von Pines, J. und Hunter, T., Cell, 58: 833–846, 1989 überein. Rekombinante Bacmid-DNA und virale Stämme wurden wie vorstehend für cdk4 und Cyclin D1 beschrieben hergestellt. Die optimale Co-Expression bei einem MOI von 0,1 sowohl für cdk1 als auch für Cyclin B1 wurde 48 h nach der Infektion erreicht.
  • Kinase-Assay
  • Der p34cdc2 SPA[33P]-Kinase-Enzym-Assaykit wurde von Amersham Life Science (Katalog #RPNQ0170) bezogen und das Protokoll wurde, wie von den Herstellern vorgeschlagen, in einem 96-Well-Format durchgeführt. Jedes Assay enthielt 50 mM Tris, pH 8,0, 10 mM MgCl2, 0,1 mM Na3VO4 (Natrium-orthovanadat), 0,5 μM ATP, 0,2 μCi 33P-ATP, 2 μM DTT und 0,75 μM biotinyliertes Peptid und 3 μg cdk1/Cyclin B Insekten-Zelllysat in einem Ge samtvolumen vom 100 μl. Es wurde 30 min bei 30°C inkubiert. Die Reaktion wurde durch Zugabe von 200 μl Stop-Puffer (50 μM ATP, 5 mM EDTA, 0,1% (v/v) Triton X-100 in phosphatgepufferter Kochsalzlösung)/Streptavidin-beschichteten SPA-Kügelchen (2,5 mg/ml) beendet. Die Platte wurde über Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen und anschließend mit einem TopSeal von Packard verschlossen und mittels eines TopCount von Packard gezählt. Die IC50-Werte wurden bestimmt, indem die Daten unter Nutzung von GraphPad Prism Software in eine sigmoidale Kurve angepasst wurden.
  • Beispiel 61
  • In vitro Tumor-Hemmung
  • in vitro-Proliferationsassay
  • Die Proliferation von Tumorzellen wurde mittels eines Sulforhodamin B-Assays bestimmt, wie in Shekan, P. et al., J. Natl. Cancer Inst., 82: 1107–1112, 1990 beschrieben. Die Tumorzellen wurden mit Trypsin-EDTA geerntet, die Zellen, die kein Tryphan-Blau aufnahmen, wurden gezählt, in 96-Well-Platten gegeben und über Nacht bei 37°C inkubiert. Der Arzneistoff wurde den Wells nach Verdünnen in Kulturmedium zugesetzt. Drei Tage später wurde das Medium entfernt und mit Medium, das frischen Arzneistoff enthielt, wieder aufgefüllt und weitere 4 Tage inkubiert. Anschließend wurden die Zellen mit 0,1 ml 10%iger Trichloressigsäure 60 min bei 4°C fixiert. Die Platten wurden 5-mal mit Leitungswasser gewaschen, an der Luft getrocknet und über einen Zeitraum von 30 min mit 0,4% Sulforhodamin B in 1% Essigsäure gefärbt und an der Luft getrocknet. Der gebundene Farbstoff wurde mit 0,1 ml 10 mM Tris (pH 10,5) 5 min solubilisiert und die Absorption wurde bei 490 nm mittels eines Titertek-Multiscan-MCC/340 Plattenreaders bestimmt.
  • Alternativ wurde das CyQUANT-Zellproliferations-Assay zur Quantifizierung der Zellproliferation verwendet.
  • CyQUANT-Zellproliferations-Assay
  • Alternativ wurde das CyQUANT-Zellproliferations-Assay zur Quantifizierung der Tumorzellproliferation verwendet. Die Tumorzellen wurden mit Trypsin-EDTA geerntet, die Zellen, die kein Tryphan Blau aufnahmen wurden gezählt, in 96-Well-Platten gegeben und über Nacht bei 37°C inkubiert. Der Arzneistoff wurde den Wells nach Verdünnen in Kulturmedium zugesetzt. Drei Tage später wurde das Medium entfernt und die Platten wurden mindestens 30 Minuten bei –80°C eingefroren. Nach dem Auftauen der Platten wurde jedem Well 200 μl CyQUANT-GR in Zelllysepuffer (Molecular Probes # C-7026) zugesetzt und sie wurden 3–5 Minuten bei Raumtemperatur inkubiert. Die Fluoreszenz von CyQUANT-GR wurde mit einem Fmax-Fluoreszenz-Mikroplatten-Reader von Molecular Devices gemessen (Anregung 485 nm, Emission 530 nm).
  • Zelllinien
    • MCF7 ist eine humane Brust-Adenokarzinom-Zelllinie, Hormon-abhängig (HTB 22);
    • MDA-MB-231 ist eine humane Brust-Adenokarzinom-Zelllinie, Hormon-unabhängig (HTB 26);
    • HT-29 ist eine humane Kolon-Adenokarzinom-Zelllinie, mittlerer Differenzierungsgrad II (HTB 38);
    • HCT-15 ist eine humane Kolon-Adenokarzinom-Zelllinie (CCL 225);
    • A549 ist eine humane nicht-kleinzellige Lungen-Karziniom-Zelllinie (CCL 185);
    • PC-3 ist eine humane Prostata-Adenokarzinom-Zelllinie, Hormon-unabhängig (CRL 1435); und
    • DU 145 ist eine humane Prostata-Adenokarzinom-Zellinie, Hormon-unabhängig (HTB 81).
  • Alle Zelllinien wurden von American Type Tissue Collection erhalten, die Hinterlegungsnummern sind in den Klammern angegeben.
  • MCF-7-, MDA-MB-435- und MDA-MB-231-Zellen wurden in verbessertem Minimum-Essential-Medium (Biofluids) ohne Phenolrot, ergänzt mit 5% fötalem Kalbsserum, 0,01 mg/ml Gentamycin und 3 mM L-Glutamin, kultiviert. Alle anderen Zelllinien wurden in RPMI 1640 (Life Technologies), ergänzt mit 5% fötalem Kalbsserum, 0,01 mg/ml Gentamycin und 3 mM L-Glutamin, kultiviert.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.
  • Figure 00900001
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  • Beispiel 62
  • in vivo-Assay
  • Verfahren für das subrenale Kapsel-Assay
  • Nacktmäuse wurden in Mikroisolator-Käfigen bei positivem Luftdruck gehalten. Die Operationsverfahren und Dosierungen wurden in einer Laminarbox durchgeführt. Das subrenale Kapsel-Assay wurde durchgeführt wie beschrieben von Bogden, A. E., Kelton, D. E., Cobb, W. R. und Esber, H. J.: A rapid screening method for testing chemotherapeutic agents against human tumor xenografts. In: D. P. Houchens und A. A. Ovejera (Hrsg.), Proceedings of the Symposium on the Use of Athymic (Nude) Mice in Cancer Research, S. 231–250. New York: Gustav Fischer New York, Inc. 1978. Kurz dargestellt wurden Tumore von 400–500 mm3, die von gehaltenen Mäusen erhalten wurden, in 1 mm3 Stücke geschnitten und die Größe wurde mittels eines Mikrometer-Okulars und eines Mikrotoms überprüft. Nach der Entnahme der Niere wurden die Stücke unter die Kapsel der Nieren der männlichen Nacktmäuse (6–8 Wochen alt) mittels eines 13 Ga Trochars implantiert. Nach der Implantation wurden die größten und kleinsten Durchmesser der Tumorstücke mittels eines Mikrometer-Okulars und eines Mikrotoms gemessen. Die Niere wurde in die Körperöffnung zurückgelegt und der Schnitt in der Körperwand wurde mittels chirugischem Nahtmaterial aus Seide verschlossen und der Hautschnitt wurde mit Clips verschlossen. Mit der Arzneistoffbehandlung wurde am Tag nach der Implantation begonnen und über einen Zeitraum von 12 Tagen fortgesetzt, wonach die Nieren erneut entnommen wurden und die Größe des Tumors wie vorstehend beschrieben bestimmt wurde. Das Tumorvolumen wurde gemäß der Formel V = Länge × Breite2/2 bestimmt, wie beschrieben in Houchens, D. P., Ovejera, A. A. und Barker, A. D. The therapy of human tumors in athymic (nude) mice. In: Proceedings of the Symposium on the Use of Athymic (Nude) Mice in Cancer Research, S. 267–280. New York: Gustav Fischer New York, Inc. 1978. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 dargestellt.
  • Tabelle 2 Hemmung des humanen PC-3 Prostata-Karzinoms in Nacktmäusen Experiment #1 Subrenales Kapsel-Assay
    Figure 01050001

Claims (30)

  1. Verbindung der Formel
    Figure 01060001
    worin R aus R2, R2NH- oder H2N-R3- ausgewählt ist, worin R2 aus C1-C8-Alkyl und
    Figure 01060002
    ausgewählt ist, Z aus Phenyl, einem Heterocyclus, ausgewählt aus Piperidinyl, Pyridinyl, Isoxazolyl, Tetrahydrofuranyl, Pyrrolidinyl, Morpholinyl, Piperazinyl, Benzimidazolyl, Thiazolyl, Thiophenyl, Furanyl, Indolyl, 1,3-Benzodioxolyl, Tetrahydropyranyl, Imidazolyl, Tetrahydrothiophenyl, Pyranyl, Dioxanyl, Pyrrolyl, Pyrimidinyl, Pyrazinyl, Triazinyl, Oxazolyl, Purinyl, Chinolinyl und Isochinolinyl, und Cycloalkyl, ausgewählt ist jedes R4 unabhängig Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt und n eine ganze Zahl von 1–8 ist, worin jedes C1-C8-Alkyl und Z gegebenenfalls mit 1 bis 3 Substituenten substituiert ist, die gleich oder verschieden sein können und aus Hal, OH, C1-C4-Alkyl ausgewählt sind; R3 C1-C8-Alkylen darstellt und R1 aus Cyclopentyl und Isopropyl ausgewählt ist und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  2. Verbindung nach Anspruch 1, worin R R2 darstellt, wobei R2 C1-C8-Alkyl, gegebenenfalls substituiert mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sein können, ausgewählt aus Hal, OH und C1-C4-Alkyl, darstellt; R1 aus Cyclopentyl und Isopropyl ausgewählt ist und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  3. Verbindung nach Anspruch 1, worin R R2 darstellt, wobei R2
    Figure 01070001
    darstellt, worin Z Phenyl, gegebenenfalls substituiert mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sein können, und aus Hal, OH und C1-C4-Alkyl ausgewählt sind, darstellt; jedes R4 unabhängig Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt und n eine ganze Zahl von 1–8 ist; R1 aus Cyclopentyl und Isopropyl ausgewählt ist und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  4. Verbindung nach Anspruch 1, worin R R2 darstellt, wobei R2
    Figure 01070002
    darstellt, worin Z einen Heterocyclus, wie in Anspruch 1 definiert, gegebenenfalls substituiert mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sein können und aus Hal, OH und C1-C4-Alkyl ausgewählt sind, darstellt; jedes R4 unabhängig Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt und n eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist; R1 aus Cyclopentyl und Isopropyl ausgewählt ist und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  5. Verbindung nach Anspruch 1, worin R R2 darstellt, wobei R2
    Figure 01080001
    darstellt, worin Z Cycloalkyl, gegebenenfalls substituiert mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sein können und aus Hal, OH und C1-C4-Alkyl ausgewählt sind, darstellt; jedes R4 unabhängig Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt und n eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist; R1 aus Cyclopentyl und Isopropyl ausgewählt ist und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  6. Verbindung nach Anspruch 1, worin R R2NH- darstellt, worin R2 C1-C8-Alkyl, das gegebenenfalls mit 1 bis 3 Substituenten substituiert ist, die gleich oder verschieden sein können und die aus Hal, OH und C1-C4-Alkyl ausgewählt sind, darstellt; R1 aus Cyclopentyl und Isopropyl ausgewählt ist und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  7. Verbindung nach Anspruch 1, worin R R2NH- darstellt, wobei R2
    Figure 01080002
    darstellt, worin Z Phenyl, gegebenenfalls substituiert mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sein können und aus Hal, OH und C1-C4-Alkyl ausgewählt sind, darstellt; jedes R4 unabhängig Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt und n eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist; R1 aus Cyclopentyl und Isopropyl ausgewählt ist und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  8. Verbindung nach Anspruch 1, worin R R2NH- darstellt, wobei R2
    Figure 01090001
    darstellt, worin Z einen Heterocyclus, wie in Anspruch 1 definiert, gegebenenfalls substituiert mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sind und aus Hal, OH und C1-C4-Alkyl ausgewählt sind, darstellt; jedes R4 unabhängig Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt und n eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist; R1 aus Cyclopentyl und Isopropyl ausgewählt ist und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  9. Verbindung nach Anspruch 1, worin R R2NH- darstellt, wobei R2
    Figure 01090002
    darstellt, worin Z Cycloalkyl, gegebenenfalls substituiert mit 1 bis 3 Substituenten, die gleich oder verschieden sein können und aus Hal, OH und C1-C4-Alkyl ausgewählt sind, darstellt; jedes R4 unabhängig Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl darstellt und n eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist; R1 aus Cyclopentyl und Isopropyl ausgewählt ist und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  10. Verbindung nach Anspruch 9, worin R H2N-R3- darstellt, worin R3 C1-C8-Alkylen darstellt und R1 aus Cyclopentyl und Isopropyl ausgewählt ist und die pharmazeutisch verträglichen Salze, optischen Isomeren und Hydrate davon.
  11. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, die ausgewählt ist aus 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-butylamino-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-octylamino-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-(3-methyl-4-hydroxy)butyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(5-hydroxy-1,5-dimethylhexyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[5-(hydroxy)pentylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-hydroxypropyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(pentylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(methylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(ethylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-methylbutyl)-amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(butyl)-amino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(hexylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(propylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2,2,2-trifluorethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, (S)-2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(α-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(3-jodbenzylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3,4-dichlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-methylbenzyl)-amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-chlor)-benzylamino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid, (R)-2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(α-methylbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2-chlorbenzyl)-amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(4-phenylbutylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[3-(phenyl)-propylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-chlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-chlor-2-fluorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-hydroxyphenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(benzylamino)-9-(2-propyl)purintrihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[benzylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2,4-dichlorbenzyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-fluorbenzyl)-amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-jodbenzyl)-amino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-indolyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-(3,4-methylendioxyphenyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-pyridyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-pyridyl)-methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[3-(4-morpholinyl)propylamino]-9-cyclopentylpurintrihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-(2-pyridyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-(4-morpholinyl)ethylamino]-9-cyclopentylpurintrihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(2-thiophenmethylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2-benzimidazolyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(2-tetrahydropyranyl)methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-pyridyl)-2-ethylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(2-furanmethylamino)-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(3-(2-imidazoyl)-propyl)amino]-9-(2-propyl)purintrihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-(3-(1-imidazolyl)-propylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[3-(2-imidazolyl)-propylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(cyclohexyl)-methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(cyclopropyl)-methylamino]-9-(2-propyl)purindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(cyclopropyl)-methylamino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2,2,2-trifluorethylhydrazino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-hydroxyethylhydrazino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[2-phenethylhydrazino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid, 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(4-aminobutyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid und 2-[trans-(4-Aminocyclohexyl)amino]-6-[(8-aminooctyl)amino]-9-cyclopentylpurindihydrochlorid.
  12. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zur Verwendung als Arzneimittel.
  13. Pharmazeutische Zusammensetzung, enthaltend eine Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 in Anmischung mit einem pharmazeutisch verträglichen Träger.
  14. Verwendung einer Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung einer hyperproliferativen Störung.
  15. Verwendung nach Anspruch 14, wobei die hyperproliferative Störung ein neoplastischer Krankheitszustand ist.
  16. Verwendung nach Anspruch 15, wobei der neoplastische Krankheitszustand aus Leukämie, Karzinom, Adenokarzinom, Sarkom, Melanom oder einem Neoplasmamischtyp ausgewählt ist.
  17. Verwendung nach Anspruch 16, wobei die Leukämie aus akuter lymphoblastischer Leukämie, chronischer Leukämie, akuter myeloblastischer Leukämie und chronischer myeloblastischer Leukämie ausgewählt ist.
  18. Verwendung nach Anspruch 16, wobei das Karzinom aus jenen von Gebärmutterhals, Brust, Prostata, Ösophagus, Magen, Dünndarm, Kolon, Ovarium und Lunge ausgewählt ist.
  19. Verwendung nach Anspruch 16, wobei das Adenokarzinom aus jenen von Gebärmutterhals, Brust, Prostata, Ösophagus, Magen, Dünndarm, Kolon, Ovarium und Lunge ausgewählt ist.
  20. Verwendung nach Anspruch 16, wobei das Sarkom aus Österom, Osteosarkom, Lipom, Liposarkom, Hämangiom und Hämangiosarkom ausgewählt ist.
  21. Verwendung nach Anspruch 16, wobei das Melanom aus amelanotischem Melanom und melanotischem Melanom ausgewählt ist.
  22. Verwendung nach Anspruch 16, wobei der Neoplasmamischtyp aus Carcinosarkom, lymphoidem Gewebstyp, folikullärem Retikulum, Zellsarkom und Hodgkinscher Krankheit ausgewählt ist.
  23. Verwendung einer Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zur Herstellung eines Arzneimittels zum Verhindern von Apoptosis in neuronalen Zellen.
  24. Verwendung einer Verbindung nach Anspruch 23, wobei die Apoptosis durch ein antineoplastisches Mittel induziert wird.
  25. Verwendung einer Verbindung nach Anspruch 23, wobei die Apoptosis durch eine cerebrovaskuläre Erkrankung induziert wird.
  26. Verwendung einer Verbindung nach Anspruch 23, wobei die Apoptosis durch Schlaganfall oder Infarkt induziert wird.
  27. Verwendung einer Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zum Herstellen eines Arzneimittels zum Schutz von neuronalen Zellen gegen Apoptosis.
  28. Verwendung einer Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zur Herstellung eines Arzneimittels zum Schutz von neuronalen Zellen gegen Schädigung, die durch ein antineoplastisches Mittel induziert wird.
  29. Zusammensetzung, umfassend eine bestimmbare Menge einer Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 in Anmischung oder anderweitig in Verbindung mit einem inerten Träger.
  30. Pharmazeutische Zusammensetzung, umfassend eine wirksame cdk-2 inhibierende Menge einer Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 in Anmischung oder anderweitig in Verbindung mit einem oder mehreren pharmazeutisch verträglichen Trägern oder Exzipienten.
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