DE698591C - Klappkamera - Google Patents

Klappkamera

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DE698591C
DE698591C DE1937B0177381 DEB0177381D DE698591C DE 698591 C DE698591 C DE 698591C DE 1937B0177381 DE1937B0177381 DE 1937B0177381 DE B0177381 D DEB0177381 D DE B0177381D DE 698591 C DE698591 C DE 698591C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DE1937B0177381
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English (en)
Inventor
Max Baldeweg
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Accessories Of Cameras (AREA)

Description

  • Klappkamera Die Erfindung betrifft eine Klappkamera mit Gehäuseauslösereinrichtung für den Objektivverschluß und besteht darin,. daß an einem _ federbelasteten Auslöseschieber ein Lä.ppen um.eine zur Laufbodenachse parallele Achse schwenkbar angebracht. ist, - der an freien Ende eine Schrägfläche aufweist, die auf einen am Rand der Laufbodenfläche verschiebbar gelagerten, an beiden .Enden geführten'-Schieber einwirkt, während das andere-Ende des Schiebers mit einer Schrägfiäche auf den einen Arm eines an der Objektivständärte drehbar gelagerten Doppelhebels einwirkt, dessen anderer Arm den Ver schlußauslösehebel . bewegt. Dabei wird der an dem Auslöseschieb:er angeordnete Lappen vorteilhaft meiner Gabel des Schiebers .geführt, die eine "zur Schrägfläche des Lappens parallele Führungsfläche aufweist, um auf diese Weise eine die Reibung -herabsetzende größere Berührungsfläche zü schaffen.
  • Es ist bei Gehäuseauslösern für Klappkameras. an sich bekannt,` die Verbindung des Auslöseschiebers" mit dem " Verschlußauslöse-, hebel kraftschlüssig .auszubilden, und ferner bekannt, den den Verschlußauslösehebel be= rührenden Arm eines Doppelhebels am. Objektivträgerblech zu lagern. Die Erfindung liegt in einer vorteilhaften Verbindung dieser Maßnahmen mit dem am Rande des Laufbodens verschiebbar geführten flachen übertragungsschieber und dem schwenkbaren Lappen, die -die vom Auslöseschieber ausgeführte Bewegung durch-Schrägflächen übertragen. Auf diese Weise ist mit baulich sehr einfachen Mitteln eine .betriebssichere kraftschlüssige Gehäuseauslösereinrichtung- 'ge= schaffen, deren Eigenart .darin liegt, diäß - der Aüslöseschieber und der übertragungsschieber nur geradlinige Bewegungen ausführen und unter dem Einfluß -.der auf sie- einwirkenden Federn leicht und sicher wieder in die Ausgangslage zurückgelangen. Das ist die Bedingung dafür, .daß die den Verschlüßauslösehebel beeinflussende, im Verschluß liegende Rückführfeder auch den an der Objektivstandarte gelagerten, auf ihn unmittelbar einwirkenden--Doppelhebel in die Ausgangslage zu= rückführen kann, wodurch Verbiegungen dieses Doppelhebels durch das sich daneben aufrichtende VerschIüßgehäuse völlig ausgeschlossen werden. Der sich nur geradlinig, parallel zur optischen Achse bewegende Schieber nimmt wenig Arbeitsraum in Anspruch -und läßt die verschiedensten Formen gerade in seinem Mittelbereich zu, so daß man dort hinsichtlich des Raumes zur Unterbringung anderer Vorrichtungen nicht behindert ist. Es kommt ja nur darauf an, daß dieser Schieber an seinen beiden arbeitenden Enden am Laufboden geführt ist.. Der ,am Auslöseschieber anZeordnete, um ein Scharnier schwenkbare Lappen, der die erste Schrägfläche zum Antrieb des an der Laufboden,-$äche verschiebbar gelagerten Schiebers bewirkt, trägt dem Umstande Rechnung, d:aß der Laufboden eine Schwenkbewegung durchmacht, während der die beiden Schieber im Eingriff bleiben.
  • Bei einem bekannten Gehäuseauslöser mit kraftschlüssiger Verbindung des Auslöse-Schiebers mit dem Verschlußauslösehebelwirkt der Auslösescheber auf einen am Kameragehäuse drehbar gelagerten Doppelhebel und dessen freies Ende auf eine am Laufböden gelagerte Welle ein, deren beide Enden Naben von aufwärts ragenden Armen durchtreten, mit denen sie durch Querstifte verbunden sind: Gegen den hinteren Arm wirkt der erwähnte Doppelhebel. Der vordere Arm lehnt sich unmittelbar gegen den Verschlußauslösehebel. Hier hat die schwache, den Verschlußauslösehebel zurückführende Feder des Verschlusses die Aufgabe, die Welle sowie den Doppelhebel zwischen ihrem hinteren Arm und dem. federbeein$ußten Auslöse-Schieber zurückzudrängen. Beim Schließender Kamera kommt der,Verschlußauslösehebel mit dem ihn bewegenden vorderen Arm der Welle außer Eingriff. Es ist daher, sofern nicht weitere Federn an diesen Teilen angebracht werden, möglich, daß die Steuerungswelle mit diesem. Arm eine Lage einnimmt; in der der sich aufrichtende Verschluß mit dem Auslösehebel nicht in die richtige Lage gelangt. Es können daher beim Öffnen des Laufbodens Verbiegungen des vorderen Armes, die die Wirkung der Aüslöseeinrichtung beeinträchtigen, um so eher eintreten, als der Arbeitspunkt des vorderen Armes von seinem Stützpunkte am Laufboden fast den doppelten Abstand hat wie beim Gegenstand der Erfindung, wo der Doppelhebel in halbem Abstande zwischen oberem und unterem. Arbeitspunkt und so gelagert ist, daß der Lappen 15 seiner Verbiegung entgegenwirken würde. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist daher an Einfachheit und Sicherheit in der Wirkungsweise noch vorteilhafter als, diese bekannte Vorrichtung, insbesondere weil bei ihr der vorn an ;der Objektivstandarte gelagerte kleine Doppelhebel in jedem Falle =leicht beweglich bleibt und daher von der im _##rschluß vorhandenen Feder sicher in die xiehtige Bereitschaftslage zurückgeführt wird: `w Bei einer `anderen bekannten Gehäuseauslöservorrichtung verwendet man einen am Laufboden gelagerten langen Doppelhebel, dessen hinteres Ende mit dem Ausläsesehieber im Eingriff steht, während das vordere Ende unmittelbar aufwärts gebogen ist und mit diesem aufwärts ragenden Arm auf den Verschlußauslösehebel einwirkt. Bei dieser formschlüssigen - Vorrichtung besteht keine sichere Gewähr dafür, daß der Doppelhebel beim Auftreten von Behinderungen so weit ausschwenkt, daß der mpfindliche Verschlußauslösehebel später ungehindert neben ihn in die Bereitschaftslage treten kann. Hier liegt der Arbeitspunkt des übertragungshebels noch weiter vom Stützpunkt entfernt. Vor allen Dingen aber erfordert -dieser übertragungsdoppelhebel an beiden Enden einen betrechtlichen Schwenkraum, der von anderen Bauteilen frei zu halten ist. Man ist bei der Entwicklung der modernen, immer kleiner werdenderi Kameras bestrebt; mit Raum recht sparsam umzugehen, weilanderseitsinsteigendem Maße Zusatzeinrichtungen verschiedenster Art angebracht werden, die auch für sich Raum erfordern. Gerade die neue Bauweise gemäß der Erfindung gestattet aber in der Ausbildung des Übertragungsschiebers größte Freizügigkeit.
  • . Es ist auch eine Gehäuseauslösereinrichtung bekannt, bei der das den Verschlußauslösehebel unmittelbar beeinflussende übertragungsglied als .an der Objektivträgerplätte gelagerter Doppelhebel ausgebildet ist: Hier ist jedoch das übrige überträgungsgestänge völlig anders ausgebildet als bei der Erfindung und den bekannten obenerwähnten Einrichtungen. So ist das eigentliche, von Hand zu bedienende Glied ein sich an der Kameraseitenwand entlang erstreckender und an ihr gelagerter Kniehebel, der .auf einen sich am Laufboden entlang erstreckenden, senkrecht zur Laufbodenebene schwenkenden Hebeleinwirkt, welcher nun den erwähnten Doppelhebel verschwenkt. Hierfür wird mehr Material verbraucht. Auch dieser Einrichtung gegenüber weist gerade die Bauweise ,gemäß der Erfindung -einen wesentlichen Fortschritt an Einfachheit und Billigkeit der verwendeten Mittel auf.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel .der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Aufsicht auf ein Kameragehäuse mit aufgeklapptem. Laufboden, Fig. ä schematisch eine Vorderansicht: Am Kameragehäuse i ist in üblicher Weisse der Laufboden 2 angeordnet. Dieser trägt den Standartentragkörper 3, der :die Form eines Rahmens hat. Am. Kameragehäuse z ist der Auslöseschieber q. unter dem Einflußeiner Rückführfeder 5 verschiebbar gelagert.- Er trägt um ein zur Laufbodenachse paralleles Scharnier 6 schwenkbar einen Lappen 7; der an seinem Ende eine schräge Steuerungs: fläche 7a aufweist. Am Rande des Laufbodens 2. bzw. des Standartentragkörpers 3 ist ein übertragungsschieber 8 parallel zur Laufbodenmittellinie nach dem. Objektiv ,hin verschiebbar gelagert, und zwar hier durch seitlich angeordnete Vorsprünge 9 und ausgeschnittene, um den Schieber herumgebogene Lappen io, 'die die Festhaltung und Führung bewirken. Dieser Schieber 8 steht @ebenfalls zweckmäßig unter dem Einfluß einer Rückführfeder i i, die an einem aus dem Teile oder 3 ausgeschnittenen und aufwärts gebogenen Haken 12 befestigt ist. An seinem der Schrägfläche 7a des Lappens 7 anliegenden Ende ist ein Lappen unter Bildung einer Gabel 8a aufwärts gebogen, und der vordere Teil 7a des Steuerungslappens 7 liegt zwischen dem Schieber 8 und diesem Lappen- in dieser Gabe18a. Zur Vergrößerung der Berührungsfläche ist an dem Steg dieser Gabel 8a eine zur Schrägfläche 7a des Lappens 7 parallele Führungsfläche 8b angebracht. Wird auf den Knopf 4" des Auslöseschiebers q. gedrückt, so- bewegt sich dieser sowie der mit dem. Scharnier 6 an ihm befestigte Lappen 7, 7- in Richtung der eingezeichneten Pfeile, wohingegen der Übertragungsschieber 8 senkrecht zu dieser Richtung verschoben wird. Dieser Schieber 8 weist an seinem freien vorderen Ende ebenfalls eine Schrägfläche 8caufundwirkt mitdieser.auf den unteren Arm eines Doppelhebels 13 ein, der um die Achse 1q. an einean Lagerlappen 15, schwenkbar gelagert ist. Dieser Lappen 15 ist an der Objektivstandarte, hier am Standartentragkörper 3 oder aber auch an der Rückwand des. Verschlusses 16 befestigt. Wenn dieser Doppelhebel 13 durch die Schrägfläche 8c verschwenkt wird, so verschwenkt sein oberer Arm den Auslösehebel 17 des Verschlusses 16. Unterhalb des Bedienung5-knopfes q:a an der Seitenwand des Kameragehäuses bzw. an der Unterseite des BedienungsknopfeS q. ä, wie dies in Fig. i gestrichelt dargestellt ist, befindet sich eine Pufferscheibe 18 ,aus Gummi o. dgl.

Claims (2)

  1. PATE NTANSFRÜCFIE: i: Klappkamera mit Gehäuseauslöser für den Objektivverschluß, ..dadurch gekennzeichnet; daß :an einem federbelasteten Auslöseschieber (q.) ein Lappen (7) um eine zur Laufbodenachse parallele Achse drehbar angebracht ist, der ,eine Schrägfläche (7a) aufweist, die .auf einen am Rand der Laufbodenfläche verschiebbar gelagerten, an beiden Enden geführten Schileber (8) einwirkt, während das ,andere Ende des Schiebers (8) mit einer Schrägfläche (8c) auf den einen Armeines an der Objektivstandarte drehbar gelagerten Doppelhebels (i3) einwirkt, dessenanderer Arm den Verschlußauslös-ehebel (i7) bewegt. I
  2. 2. Klappkamera: nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß ,der Lappen (7),-in einer Gabel (8a) des Schiebers (8) geführt ist, die eine zur Schrägfläche (7a des Lappens parallele Führungsfläche (8b) besitzt.
DE1937B0177381 1937-02-17 1937-02-17 Klappkamera Expired DE698591C (de)

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DE1937B0177381 DE698591C (de) 1937-02-17 1937-02-17 Klappkamera

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DE698591C true DE698591C (de) 1940-11-13

Family

ID=7008175

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DE1937B0177381 Expired DE698591C (de) 1937-02-17 1937-02-17 Klappkamera

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