DE698573C - Ziehform zum Herstellen von Gasschutzmasken aus Leder oder lederaehnlichen Kunststoffen - Google Patents
Ziehform zum Herstellen von Gasschutzmasken aus Leder oder lederaehnlichen KunststoffenInfo
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- DE698573C DE698573C DE1934D0069153 DED0069153D DE698573C DE 698573 C DE698573 C DE 698573C DE 1934D0069153 DE1934D0069153 DE 1934D0069153 DE D0069153 D DED0069153 D DE D0069153D DE 698573 C DE698573 C DE 698573C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B18/00—Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort
- A62B18/02—Masks
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Description
- Ziehform zum Herstellen von Gasschutzmasken aus Leder oder lederähnlichen Kunststoffen Die Erfindung; betrifft .eine Ziehform zum Herstellen von Gasschutzmasken aus Leder oder lederähnlichen Kunststoffen, bei welcher die Matrize aus zwei Teilen besteht und bei der der Mätrizenunterteil in Führungen heb- und senkbar ist.
- Die Erfindung besteht darin, daß. aus der Oberfläche der Patrize ein zum Formen von vorspringenden Teilen des Maskenkörpers dienender Teil oder mehrere solche Teile, vorzugsweise durch Federkraft, herausschiebbar sind.
- Der Druck der Federn ist vorzugsweise so bemessen, daß während des Fertigformens der Maske die herausschiebbaren 'Teile der Patrize in diese zurücktreten. Außerdem wird die Patrize nach dem Fertigformen der Maske mit dem oberen Teil der Matrize verklnkt.
- Durch die Anordnung herausschiebbarer Teile in der Patrize wird das Reißen des Leders während des Ziehvorganges! mitSicherheit vermieden, da keine übierspannungen des Leders, z. B. am Nasen- und eintreten. können.
- Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs. form der neuen Ziehform dargestellt.
- Abb. i stellt einen Längsschnitt durch die in Ausgangsstellung befindliche Ziehform dar; Abb. a zeigt einen Schnitt durch die Ziehform nach dem Zusammenklinken von Matrize und Patriz:e, und Ab#b.3 ist eine Ansicht der Ziehform. Das angefeuchtete Leder oder Kunstleder wird in die Matrize a :eingelegt und ein vorzugsweise federnd ,ausgebildeter Faltenhalter b auf den überstehenden Lederrand gedrückt. Nunmehr wird eine an dem Presseno'oerstemp.el c lösbar befestigte Patrize d mit einer bestimmten Geschwindigkeit gegen die Matrize a :gedrückt. Die Patrize d ist so ausgebildet, daß die Teile, die später die vorspringenden Stellen an :der Maske formen sollen, durch Federkraft aus der Patrizenoberfläche heräusschnebbar sind. Bei :dem gezeichneten Ausführungsbeispiel äst dies der Teile, der zum Formen der Nasenpartie dient. Auch die Matrize a 'ist mehrteilig ausgebildet. Ihr Oberteil/ ist am Matrizenrahmen ä befestigt, während ihr Unterteil h in Führungen beweglich so ;gelagert ist, daß er, wie Ab-b. i zeigt, in der Ausgangsstellung bis zu einer bestimmten Tiefe in den Oberteil hineingeschoben ist. In die so ,ausgebildete Matrize dringt nunmehr die Patrize c; ein und zieht mit Hilfe des ob@enerwähnten vorspringenden Teils e mehr Werkstoff in. die Form als für einen leinfachen Hohlraum notwendig wäre. Mit fortsehreitender Bewegung treffen. die vorspringenden Teile auf den Boden der Matrize und werden. von -diesem in die Patr7zenoberfläche erotgegen der Federkraft hineingeschoben. Gleichzeitig bewegt sich -auch der Stempel i, der den beweglichen Teil der Matrize h trägt, nach unten, während die nunmehr vollstän-dig gegen den Matrizenunterteil h' gepreß@te Patriz,e d mit gleicher, jedoch gegen vorher verminderter Geschwindigkeit weiter nach unten drückt. Zwischen Matrizenunterteil und die Patrize eingeklemmt, wird der Werkstoff durch den Faltenhalter b geglättet und zwischen Patrize und Matrizanoberteil so viel Stoff hineingezogen, daß die Form die fertige Größe besitzt, wenn die Patrize die i;n Abb., z gezeigte tiefste Stellung erreicht hat. Die Patrize klinkt dann mit Hilfe der Vorrichtung k selbsttätig in den Matrizenrahmen ein. Die zusammengeklinkte Ziehform wird schließ-]ich zum Trocknen des Leders unter eine Haube gestellt, die mit vorgewärmter Luft beschickt wird. Nach dem Trocknen ,öffnet man die Form und nimmt den fertiggezogenen Maskenkörper heraus.
- Je nach der verlangten Gestalt der Maske, die z. B. unterschnittene oder gewölbte Teile aufweisen. und dann nicht ohne weiteres aus der Ziehform herausgebracht werden kann, en selbstverständlich Matrize und Patrize in an sich bekannter Weise auch noch z. B. nach Längsschnitten geteilt sein.
Claims (1)
- PATRNTANSPRÜCHR: i. Ziehform zum Herstellen von Gasschutzmasken aus Lieder oder lederähnlichen Kunststoffen, bei welcher die Matrize aus zwei Teilen besteht und bei der der Matrizenunterteil in Führungen heb-und senkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Oberfläche der Patrize (d) ein zum Formen von vorspringenden Teilen. des Maskenkörpers dienender Teil (e) oder mehrere solche Teile vorzugsweise durch Federkraft herausschiebbar sind. z. Ziehform nach Anspruch i, bei der die herausschiebbaren Teile unter Federkraft stehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck der Federn so bemessen ist, daß während des Fertigformens der Maske die herausschiebbaren Teile der Patrize in diese zurücktreten und daß die Patrize mit dem oberen Teile der Matrize verklinkt wird.
Priority Applications (1)
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| DE1934D0069153 DE698573C (de) | 1934-11-16 | 1934-11-16 | Ziehform zum Herstellen von Gasschutzmasken aus Leder oder lederaehnlichen Kunststoffen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE698573C true DE698573C (de) | 1940-11-13 |
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| DE1934D0069153 Expired DE698573C (de) | 1934-11-16 | 1934-11-16 | Ziehform zum Herstellen von Gasschutzmasken aus Leder oder lederaehnlichen Kunststoffen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE698573C (de) |
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1934
- 1934-11-16 DE DE1934D0069153 patent/DE698573C/de not_active Expired
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