DE69830C - Maschine zur Herstellung von Brei aus gekochten Hülsen- und anderen Früchten - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Brei aus gekochten Hülsen- und anderen Früchten

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Publication number
DE69830C
DE69830C DENDAT69830D DE69830DA DE69830C DE 69830 C DE69830 C DE 69830C DE NDAT69830 D DENDAT69830 D DE NDAT69830D DE 69830D A DE69830D A DE 69830DA DE 69830 C DE69830 C DE 69830C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brush
comb
roller
teeth
machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69830D
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English (en)
Original Assignee
V. FQUCAULT in Paris, 32 rue Etienne Marcel
Publication of DE69830C publication Critical patent/DE69830C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J19/00Household machines for straining foodstuffs; Household implements for mashing or straining foodstuffs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Apparat hat die mechanische Umwandlung von gekochten Hülsenfrüchten, wie Sauerampfer, Spinat, Goldapfel, Bohnen, Erbsen, Linsen u. s. w., sowie von Früchten, wie Birnen, Pflaumen u. s. w., in Brei zum Zweck und bewirkt diese Operation rasch und mit möglichst geringem Verlust.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einer r-unden Bürste, welcher man im Innern eines cylindrischen Gehäuses, dessen untere Hälfte ein Sieb enthält, eine drehende Bewegung geben kann.
Der zu behandelnde, am besten gekochte Stoff wird in einen Speisetrichter gebracht, von wo er nach der Bürste gelangt und zwischen Trichter und Bürste hindurchgehen mufs; derjenige Theil, welcher fähig ist, durch den Trichter zu gelangen, passirt ihn und wird im unteren Theil des Apparates gesammelt, während der zurückbleibende Theil des Stoffes, welcher den Abfall bildet, durch die Bürste weggenommen wird, von wo er durch die Bewegung derselben auf die der Speisevorrichtung entgegengesetzte Seite der Maschine in einzelnen Theilen geworfen wird und in einzelnen Theilen von der Bürste mittelst eines Systems von selbstthä'tigen Kammreinigern abgesondert wird.
Fig. ι zeigt 'eine Seitenansicht der Maschine von der Seite des Handgriffes, Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht von der entgegengesetzten Seite, Fig. 3 ein zu Fig. 1 gehöriger Grundrife, Fig. 4 ein Querschnitt nach der Linie a-a der Fig. 3. Fig. .5 zeigt einen Längsschnitt der Maschine nach der Linie b- b der Fig. 4 und Fig. 6 ist eine Einzelansicht in gröfserem Mafsstabe in Seitenansicht und theilweise im Schnitt von der Kammreinigungs- und Vertheilungsvorrichtung.
ι ist eine cylindrische Bürste, die auf einer Welle 2 angeordnet ist, welche von der einen ihrer äufseren Seiten einen Griff 3 und an der anderen ein Schwungrad 4 besitzt. Die Welle 2 dreht sich in den Lagern 5,5, die auf dem Gestell 6 der Maschine angeordnet sind. Die Bürste 1, die eine drehende Bewegung mittelst des Handgriffes 3 erhält, dreht sich im Innern eines cylindrischen Gehäuses, welches mit der Bürste c.oncentrisch ist. Dieses Gehäuse besteht aus zwei Cylinderhälften 7, 8; die untere Hälfte 7 ist an dem Gestell 6 befestigt in der Weise, dafs sie leicht von letzterem abgenommen werden kann. In der Zeichnung wird veranschaulicht, wie sie in Vorsprünge 9,9 eingefügt ist, die dazu an der Seite in Höhlungen in der oberen Einrahmung des Gestelles 6 gebildet sind, in welcher sie durch einen passenden Rahmen 10 gehalten wird, der am oberen Theil des Gestelles 6 mit Haken 11,11 oder dergleichen angebracht ist. Die obere Hälfte 8 des Gehäuses pafst auf die untere Hälfte 7, mit der sie durch Haken 12, 12 oder auf andere Weise, die ein leichtes Abnehmen der Theile erlaubt, verbunden ist (Fig. 1). In der unteren Hälfte 7 des Gehäuses ist der Bürste concentrisch ein Sieb als Halbcylinder 13 so angeordnet, dafs die Bürste 1, indem sie sich dreht, gegen seine innere ausgehöhlte Fläche reibt. Auf der oberen Hälfte 8 des Gehäuses ist ein Speisetrichter 14 angeordnet, an dessen unterem Theil ein selbstthätiger Vertheiler angebracht
ist, der aus einem mit Flügeln 15 versehenen Cylinder besteht und sich auf einer Achse 16 befindet, die auf an der Gehäusehälfte 8 vorgesehenen Lagern 17 befestigt ist. Diese Welle 16 trägt eine Rolle i6a, welcher durch den Riemen 18 eine drehende Bewegung mitgefheilt wird, der über einen Block 19, welcher auf der Welle 2 der Bürste angeordnet ist, hinweggeht (Fig. 1 und 3). Eine bewegliche Wand 20, die bei 21 drehbar befestigt ist, ist aufserdem im Innern des Trichters 14 angeordnet; eine Schraube 22 gestattet, nach Belieben diese Wand in ihre Schräglage einzustellen, um je nach Bedürfnifs und nach den zu behandelnden Stoffen die Weite der Oeffnung des Trichters zu regeln. Der Trichter ist an seinem unteren Theil mit einer cylindrischen Umhüllung 23 verbunden, die in der Hälfte 8 des Gehäuses angebracht und diesem concentrisch ist und in 24 eine Längsöffnung besitzt, vor welcher sich der Vertheiler 15 dreht und durch die der zu behandelnde Stoff durch den genannten Vertheiler der Bürste 1 übergeben wird.
Auf der dem Trichter 14 entgegengesetzten Seite der Maschine befindet sich der Kammreiniger, welcher aus einem Cylinder 25 bestellt (Fig. 2, 4 und 6), der auf einer Welle 26 angebracht ist, die auf Lagern 27 ruht; auf diesem Cylinder 25 sind lange gekrümmte Zähne 28 auf der ganzen äufseren Fläche angeordnet, welche in die Borsten der Bürste 1 eindringen. Auf der Welle 26 ist eine Rolle 29 angeordnet, welcher mittelst des Riemens 30 durch den auf der Welle 2 angebrachten Block 19 eine drehende Bewegung mitgetheilt wird.
Wie ersichtlich ist, drehen sich die Bürste 1, der Vertheiler 15 und der Kammcylinder 25 in demselben Sinne, wie es die Pfeile in den Fig. i, 2, 4 und 6 anzeigen.
Wenn sich der Kammcylinder 25 dreht, so gelangen seine Zähne 28 zwischen die Zähne eines schwingenden Kammes 31, Fig. 4, der am Ende zweier gebogener Arme 32, 32 befestigt ist, die an den Enden einer WTelle 33 angebracht sind, welche aufpassenden Lagern 34 ruht, die sich auf zwei an der oberen Hälfte 8 des Gehäuses befestigten Tragstücken 35,35 befinden. Ein dritter Kamm 36, der vertical mit seinen Enden an den Tragstücken 35 befestigt ist, ist ferner so angeordnet, dafs seine Zähne sich mit denjenigen des schwingenden Kammes 31 vor dem Kammcylinder 25 kreuzen.
Auf der Welle 33 ist ein Hebel 37 angebracht, in dessen freiem Ende sich ein Falz 38 befindet, in welchen ein Haken 39 eingreift, der an einem Ende eines gebogenen Hebels 40,42 ausläuft, welcher in 41 an einem Ansatz des Tragstückes 35 angebracht ist und dessen anderer Arm 42 sich auf einem Arm 43 stützt, der sich auf dem entsprechenden Ende der'Welle 26 befindet (Fig. 6).
Ein Gegengewicht 44, das regelbar auf einem Arm 45 angebracht ist, der sich auf der Welle 33 befindet, dient dazu, den schwingenden Kamm 31 im Gleichgewicht zu halten und ihn in die in Fig. 1, 2,4 und 6 dargestellte Lage zurückzuführen , wenn er durch die Thätigkeit des Hakens 43 daraus entfernt worden ist, wie es später beschrieben wird.
Die untere Hälfte 7 des Gehäuses ist an ihrem unteren Theil mit einer Oeffnung 46 versehen, die zum Entfernen des Stoffes dient, welcher das Sieb unter der Einwirkung der Bürste ι durchdrungen hat; eine Ausbohrung befindet sich in der Wand der oberen Hälfte 8 des Gehäuses und in der cylindrischen Wand 23, um einen freien Durchgang dem Kammcylinder 25 zu lassen und zu gestatten, dafs die Abgänge, welche durch das Sieb nicht haben hindurchdringen können und die durch die Bürste bei ihrer drehenden Bewegung weggenommen worden, auf die geneigte Fläche 47 gelangen, die nach aufsen den oberen Rand des Siebes 13, in den sie fafst, verlängert.
Ein beweglicher Deckel 48, der im Scharnier 49 auf der Hälfte 8 des Gehäuses befestigt ist, bedeckt den Kammcylinder 25.
Die Maschine arbeitet in folgender Weise:
Sobald der zu behandelnde Stoff in den Trichter 14 gelangt und die Oeffnung 46 offen ist, setzt man die Maschine in Bewegung, indem man der Welle 2 eine drehende Bewegung mittheilt, sei es mit dem Arm durch Vermittelung des Handgriffes 3, sei es mittelst einer Rolle (die nicht dargestellt ist), welche auf der Welle 2 angeordnet ist und ihre Bewegung durch irgend eine Transmission empfängt. Die drehende Bewegung der Welle 2 theilt sich den Wellen 16 und 26 mit und folglich, wie oben beschrieben, dem Vertheiler und dem Kamm 25.
Der Stoff, der am unteren Theil des Trichtes durch den Vertheiler 15 ergriffen wird, wird durch den letzteren zu der Bürste 1 durch die Oeffnung 24 geführt. Die Bürste nimmt bei ihrer drehenden Bewegung den Stoff fort und nöthigt ihn, zwischen sich und dem Sieb 13 hindurchzugehen. Alle diejenigen Theile des Stoffes, welche durch das Sieb hindurch können, gelangen hindurch, fallen durch die Oeffnung 46 und werden in passenden Behältern gesammelt. Der Abfall, bestehend aus Hülsen, Schalen, Kernen, faserigen Theilen u. s. w. von den Hülsenfrüchten oder den Früchten, wird von der Bürste bis zum Kammcylinder 25 geführt, dessen Zähne 28 die Bürste von dem weggenommenen Abfall befreien. Beim Drehen reinigt sich der Kamm-
cylinder 25 durch. den drehenden Kamm 31 selbst, der seinerseits durch den festen Abfallwegnehmer 36 auf folgende Weise gereinigt wird: Bei jeder Umdrehung der Welle 26 nimmt der Haken 43 die in ausgezogenen Linien in Kg. 6 veranschaulichte Stellung ein. In diesem Augenblick beginnt er auf den Arm 42 des gekrümmten Hebels 40,42 zu wirken, um ihn um die Achse 41 schwingen zu lassen. Wird die drehende Bewegung der Welle 26 fortgesetzt, so. wird der Haken 43 den Hebel 40,42 in Schwingung versetzen, dessen Arm 40 den Hebel 37 niederdrücken wird, um die Welle 33 schwingen zu lassen und mit ihr die Arme 32 und den Kamm 31, den sie tragen. Diese Schwingung des Kammes 31 dauert bis zum Augenblick, wo die Theile die in Fig. 6 in punktirten Linien dargestellte Stellung einnehmen.
In diesem Augenblick befreit der Haken 43 den Arm 42 vom Hebel 40, 42, und die Theile nehmen unter der Wirkung des Gegengewichtes die in ausgezogenen Linien veranschaulichte Lage wieder ein, bis der Haken 43 von neuem auf den Arm 42 des gekrümmten Hebels 40,42 stöfst. In diesem Augenblick der Schwingung wird der Kamm 31 durch seinen Vorbeigang bei dem festen Reiniger 36 von den Abfällen, die er von dem Kamtncylinder 25 empfangen hatte, gereinigt, und diese Abfälle werden bei jeder schwingenden Bewegung des Kammes 31 auf die geneigte Fläche 47 geworfen.
Die Maschine kann behufs Reinigung sehr leicht aus einander genommen werden, indem man die obere Hälfte 8 des Gehäuses von der Hälfte 7 durch einfaches Lösen der Haken 12 trennt. Nachdem die Haken 1 1 gelöst sind, kann man bequem den Rahmen 10 wegnehmen, der die Lager 5 und die Bürste 1 trägt, so dafs die Reinigung dieser letzteren sehr leicht ist.
Es ist leicht ersichtlich, dafs, ebenso wie in der beiliegenden Zeichnung die Maschine mit einer Speisevorrichtung und einer selbstthätigen Abfallwegnehmevorrichtung versehen ist, man bei kleinen Küchen- oder Speisemaschinen ohne Störung diese Theile weglassen kann, die übrigens, besonders was die Abfallwegnehmevorrichtung betrifft, nur für die Behandlung gewisser faseriger Stoffe unumgänglich nöthig ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch.
    Eine Maschine zur Herstellung von Brei aus gekochten Hülsen- und anderen Früchten, gekennzeichnet durch:
    a) eine Bürstenwalze 1, die sich concentrisch im Innern eines cylindrischen Gehäuses (7, 8) dreht und an der Unterseite von einem halbcylindrischen Siebe (13) umschlossen ist, auf dessen innerer Wand sich die Bürste beim Drehen reibt und unterhalb dessen die untere Hälfte 7 des Gehäuses mit einer Oeffhung 46 versehen ist, um den brauchbaren oder nahrhaften Theil des behandelten Stoffes herauszulassen;
    b) einen Speisetrichter 14, der an seinem unteren Theil mit einer Speisewalze 15 versehen ist;
    c) eine mit Zähnen (28) versehene Walze (25), durch welche die Bürste von den nicht durch das Sieb getretenen Abfallstoffen (Hülsen, Schalen, Kernen u. s. w.) befreit wird;
    d) eine Vorrichtung zur Entfernung des Abfalles, bestehend'aus einem schwingenden Kamm (31), dessen Zähne zwischen die Zähne (28) der Walze (25) greifen, und die so angeordnet ist, dafs bei jeder Umdrehung der Walze (25) der Kamm (31) genöthigt ist, eine Schwingung zu machen, während deren er durch die Zähne eines festen verticalen Kammes (36) von den mitgenommenen Abfällen befreit wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT69830D Maschine zur Herstellung von Brei aus gekochten Hülsen- und anderen Früchten Expired - Lifetime DE69830C (de)

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