DE69809C - Pflücker für Baumwollerntemaschinen - Google Patents

Pflücker für Baumwollerntemaschinen

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DE69809C
DE69809C DE189269809D DE69809DD DE69809C DE 69809 C DE69809 C DE 69809C DE 189269809 D DE189269809 D DE 189269809D DE 69809D D DE69809D D DE 69809DD DE 69809 C DE69809 C DE 69809C
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Germany
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fingers
pickers
cotton
picker
shaft
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Expired
Application number
DE189269809D
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English (en)
Original Assignee
G. BEEKMAN in New-York, V. St. A., 5 East
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D46/00Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs
    • A01D46/08Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs of cotton
    • A01D46/14Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs of cotton using lint-from-plant pickers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Die Erfindung besteht in einer Vorrichtung zum Fassen und Herausreifsen der Baumwollfasern aus den Samenkapseln am Strauche. Der einzelne Pflücker besteht aus einer Anzahl dünner, biegsamer und elastischer, meist aus Draht bestehender Finger, welche, an ihren Fufspunkten in Drehung versetzt, sich infolge der Centrifugalkraft schirmartig ausbreiten und eine Kreisfläche beschreiben. Dieser Pflücker wird der Samenkapsel genähert, und sobald einer der Finger in Berührung mit den aus der Samenkapsel weit herausragenden Fasern kommt (Fig. 6 und 1 5), schlingt diese Faser sich um ihn, die anderen Finger schlingen sich gleichfalls um diesen und um einander, fassen das gesammte Faserbündel und wickeln es um sich zu einem Knäuel auf und reifsen es endlich aus der Samenkapsel los.
Die Pflücker werden an einer Maschine so angeordnet, dafs die von den einzelnen Pflückern beherrschten Kreisfelder sich etwas übergreifen und zusammen eine Fläche einnehmen, mit welcher man den Baumwollstrauch leicht absuchen kann.
Die Figuren stellen eine Reihe verschiedener Ausführungsformen der Erfindung dar. Durch welche Mittel die Drehung bei ihnen eingeleitet wird, ist unwesentlich.
In Fig. ι und 2 sind die biegsamen Finger 1 und 2 an den Enden biegsamer Schäfte E befestigt, welche aus Drahtspiralen, Leder oder sonst einem der bekannten für sie verwendeten Stoffe bestehen können. Diese Schäfte tragen Reibrollen C, welche von den Treibrollen B der Welle A gedreht werden. Die Reibrollen C haben beiderseits kleine Zäpfchen, mit welchen sie sich an die Lagerrollen D, von den Rollen B gedrückt, anlegen, so dafs diese Rollenlager für sie bilden und zugleich die Reibrollen C tragen.
Die zweckmäfsig aus Drahtspiralen gebildeten, sich nicht drehenden Röhren G dienen den biegsamen Schäften als eine elastische Führung, welche ausweichen kann, wenn sie an einen Zweig des Baumwollstrauches stöfst.
Die Pflücker 1 und 2 sind in verschiedenen Flächen angeordnet, so dafs die von ihnen beschriebenen Kreise sich übergreifen können und in der in Fig. 3 angezeigten Weise ein gröfseres Feld vollständig beherrschen.
Fig. 4 bis 7 zeigen eine Weise der Fingerbefestigung an dem Schaftende. Der Schaft E trägt einen Kopf mit einem Kragen H mit einem Löcherkranz a; durch die Löcher werden die mit einem Endknoten versehenen Finger I von hinten eingeschoben und durch Anschrauben der Klemmmutter b auf das Schraubengewinde J des Kragens befestigt. Der fertige Kopf wird durch Aufschieben seiner dreikantigen Bohrung auf das Schaftende mit diesem verbunden.
Diese Anordnung gestattet die leichte Ersetzung einzelner verschlissener Finger.
Fig. 8 bis 11 zeigen eine zweite Befestigungsweise der Finger. Dieselben werden alle zusammengeknotet (d), von hinten durch die Oeffnung e der Schraubenkapsel K durchgeschoben; der Knoten wird dann bei der Aufschraubung der Kapsel auf dem Schaftende E festgelegt und eingeklemmt. Der Schaft ist von Leder gedacht, aufweichen sich die Schrauben-
gänge f der Mutterschraube ohne Weiteres einpressen.
Nach Fig. 12 bis 14 enden die Finger in Haken h, welche sich bei dem Ueberstreifen der Hülse i in das Leder des Schaftes E einpressen. Zweckmäfsig überzieht man hierbei die Drahtfinger/ mit Kautschuk oder einem sonstigen anhaftenden Stoffe.
Fig. 15 zeigt, wie die allzuweite Ausbreitung der Finger / dadurch gehindert werden kann, dafs man sie etwas hinter dem Ende einer Röhre i befestigt, auf deren Rand sie sich bei einem gewissen Grad der Ausbreitung auflegen; dadurch wird eine zu schräge Stellung der Arme zu ihrer Achse, welche unter Umständen ihre Drehung erschweren könnte, vermieden.
Fig. 16 und 17 zeigen eine Form der Fingerverbindung, bei welcher die unteren Theile derselben durch Umwickelung mit Draht zu einem Schaft e von d bis k vereinigt sind.
Bei dem Betrieb des Pflückapparates werden die Schäfte E irgendwie in schnelle Drehung versetzt, dadurch nach allen Seiten aus einander geschleudert und suchen im Räume die Baumwollfäden. Wenn einer der Finger sich in einem Samenfadenbündel fängt, wird er gehemmt, die anderen fliegen weiter und müssen sich um ihn schlingen; dabei fassen sie die Fasern und umwickeln sich mit ihnen. Sowohl dadurch als auch durch Fortschreiten der Maschine reifsen sie die Fäden von dem Samenkapselboden ab und drehen sie zu einer Art Seil zusammen.
Die Baumwolle kann später durch eine drehende Bürste oder eine ähnliche Vorrichtung aus den Fingern herausgezogen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche.:
1. Ein Pflücker für Baumwollerntemaschinen, gekennzeichnet durch eine Anzahl biegsamer Finger /, welche, in Drehung gesetzt, durch die Schleuderkraft aus einander fliegen, sich bei der Berührung in dem Baumwollfaserbündel verfangen, es um sich wickeln und abreifsen.
2. Eine Ausführungsform der in Anspruch 1. •bezeichneten Pflücker, dadurch gekennzeichnet, dafs die Finger / an einem biegsamen Schaft als . Träger befestigt sind, welcher sich in einem feststehenden, gleichfalls elastischen Führungsrohre dreht, wobei die verschiedenen Pflücker in verschiedenen Flächen angeordnet sind, so dafs die von den Fingern beschriebenen Kreise einander übergreifen können und ein gröfseres Feld ganz beherrscht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189269809D 1892-12-07 1892-12-07 Pflücker für Baumwollerntemaschinen Expired DE69809C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE69809T 1892-12-07

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DE69809C true DE69809C (de) 1893-07-19

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