DE697990C - Schuhsohle - Google Patents
SchuhsohleInfo
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- DE697990C DE697990C DE1939A0089549 DEA0089549D DE697990C DE 697990 C DE697990 C DE 697990C DE 1939A0089549 DE1939A0089549 DE 1939A0089549 DE A0089549 D DEA0089549 D DE A0089549D DE 697990 C DE697990 C DE 697990C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B13/00—Soles; Sole-and-heel integral units
- A43B13/02—Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
- A43B13/12—Soles with several layers of different materials
Landscapes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Schuhsohle Die Erfindung bezieht sich auf .eine Schuhsohle, insbesondere für Haus-, Turn- und Sportschuhe o. dgl., welche neben einer gewissen Steifigkeit und elastischen Beschaffenheit eine ausreichende weiche Beschaffenheit der Sohle besitzen soll. Die Sohlen .der bekannten Haus- und Turnschuhe genügen diesen Erfordernissen nicht, teils sind sie zu hart und steif, teils zu weich. Das gilt auch von der bekannten Sohle, bei der eine Platte aus starrem Karton auf der Unterseite mit Leder belegt ist, denn sie besitzt nicht die für Haus-, Turn- und Sportschuhe wünschenswerte Weichheit. Die bekannte Sohle aus weichem Stoff, z. B. Filz, in. Verbindung mit einem 7_.ederbelag auf der Unterseite besitzt wieder nicht die wünschenswerte Steifigkeit und elastische Beschaffenheit.
- Durch die Erfindung sollen diese =Mängel abgestellt und Sohlen geschaffen werden, die bei der Verwendung für Hausschuhe bei aller Bequemlichkeit ein angenehmes Gehen ermöglichen und bei Turn- und Sportschuhen die sportliche" Leistung fördern. Dies ist unter Benutzung bekannter Sohlenformen dadurch erreicht, daß die Sohle aus Leder, Filz .und Pappe in der Weise hergestellt ist, daß. zwischen der harten.-und elastischen Pappsohle und dem mit seinem überragenden Randteil lm den Rand der Pappsohle herumgeschlagenen und befestigten Lederbezug erfindungsgemäß eine aus Filz oder ähnlichem weichem Stoff bestehende Zwischenlage angeordnet ist. Die weiche Zwischenlage ist auf die vordere Hälfte der Sohle beschränkt.
- Die .steife Platte bildet mit dem Lederbezug die eigentliche Sohle, die erfindungsgemäß im Innern mit einem weichen Futter versehen ist, das durch die beiden Sohlenlagen in Verbindung mit der Verleimung an seinem Platz gehalten wird. Die Vereinigung einer gewissen Härte und damit verbundenen Elastizität- mit genügender Weichheit in- einer Sohle kommt in der Wirkung nicht auf dasselbe hinaus wie etwa das Hinzufügen einer steifen Platte als Decklage auf eine weiche Sohle; denn dadurch wird keine einheitliche Sohle geschaffen, sondern die Schuhsohle bleibt als solche unverändert. - Beim Erfindungsgegenstand aber bilden infolge der Anordnung der weichen Einlage zwischen den miteinander zu einer Einheit verbundenen Teilen, Pappsohle und Lederbezug, alle drei Teile eine in sich geschlossene @einheitliche Sohle. Darauf beruht der technische Fortschritt des Erfindungsgegenstandes, die gleichzeitige elastisch-steife und weiche Beschaffenheit der Sohle, die nicht vorhanden ist, wenn einfach eine Pappsohle als Decklage der lederbezogenen Filzsohle hinzugefügt wird.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Fig. i ist eine Ansicht und Fig. 2 ein Querschnitt nach cler Linie II-II der Fig. i des Lederbezuges vor dem Anbringen an der steifen Platte.
- Fig. 3 und q. sind Ansichten der Unter- und Oberseite der Sohle.
- Fig. 5 ist. ein Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. 3.
- Der Lederbezug i ist in der Hauptsache in der gleichen Form, aber mit größeren Ab- messungen zugeschnitten wie die herzustellende Sohle (Fig. i). Die aus harter Pappe o. dgl. hergestellte und verhältnismäßig steife Platte 2, welche in Fig. 2 und 5 gezeigt und in Fig, i mit einer gestrichelten Linie 3 angedeutet ist, besitzt in der Hauptsache die gleiche Form und Größe wie die herzustellende Sohle. Zwischen der Lederschicht i, deren Ränder q. um die Plattenränder umgelegt und auf der entgegengesetzten Seite der Platte festgeleimt sind, und der Platte 2 ist eine Zw ischenhge 5 aus einem filzartigen Werkstoff angebracht. Die derart zusammengesetzte Sohle wird durch Verleimen mit dem Schuh verbunden.
- Bevor die Randteile ¢ der Lederschicht an die Ränder der steifen. Platte 2 angeklebt werden, können diese aufgerauht oder in anderer Weise vorbereitet werden, um das Anheften des.. Leimes zu erleichtern. Wenn erwünscht, können die genannten Randteile abgeschrägt werden, um das Umlegen und Festleimen dieses Stückes zu erleichtern.
Claims (1)
1A T ENTANSPRU CII Schuhsohle, insbesondere für Haus-, Turn-
und Sportschuhe o. dgl., bestehend aus einer - auf der Unterseite mit :einer Lederschicht
überzogen-en harten Pappsohle, um deren Rand der überragende Randteil des Lederbezuges
herumgeschlagen und befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Pappsohle
(2) und dem Lederbezug (i) eine Einlage (5) aus weichem Stoff, z. B. Filz, angeordnet
ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE697990X | 1938-06-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE697990C true DE697990C (de) | 1940-10-29 |
Family
ID=20315386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939A0089549 Expired DE697990C (de) | 1938-06-13 | 1939-05-20 | Schuhsohle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE697990C (de) |
-
1939
- 1939-05-20 DE DE1939A0089549 patent/DE697990C/de not_active Expired
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