DE69766C - Rüttelvorrichtung an Papierstoff- und Zellstoffreinigern - Google Patents

Rüttelvorrichtung an Papierstoff- und Zellstoffreinigern

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DE69766C
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Germany
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shaft
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DENDAT69766D
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PH. NEBRICH in Smichow bei Prag, Weinberggasse 3
Publication of DE69766C publication Critical patent/DE69766C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/06Rotary screen-drums

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 5S: Papierfabrikation.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Neuerung bezieht sich darauf, den Sortircylindern der Papierstoff- und Zellstoffreiniger (eventuell bei Planknotenfängern dem Plattenkasten) eine geräuschlose schüttelnde Bewegung zu ertheilen, um das Sortiren des Stoffes zu begünstigen.
Die geräuschlos arbeitende Schüttelvorrichtung besteht aus unrunden Scheiben αλ und a.2, Fig. 4, welche mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit, aber entgegengesetzter Drehungsrichtung auf einander rollen, wodurch ihre Mittelpunkte bezw. die Wellen b und c bei der gezeichneten gegenseitigen Stellung der unrunden Scheiben eine Verschiebung um das Mafs ϊ (r^-r^) gegen einander erleiden. Diese Verschiebung wiederholt sich während einer Umdrehung so oft, als die Anzahl der unrunden Stellen der Scheiben beträgt. . /
Durch Verändern der gegenseitigen Stellung der Scheiben und entsprechende Form derselben kann das Mafs der Verschiebung der Wellen b und c beliebig verringert werden, so dafs sie bei jener Stellung der Scheiben, wo immer der gröfste Radius der einen mit dem kleinsten der anderen zusammentrifft, gleich ο wird.
Der gröfste Hub gleich 2 (V1 - r2) wird dann erzielt, wenn, wie in Fig. 4 gezeichnet, immer die kleinsten bezw. gröfsten Radien beider Scheiben auf einander treffen. Zwischenstellungen entsprechen dann auch den zwischen ο und 2 frx-r2) liegenden Verschiebungen.
' Die Veränderung der gegenseitigen Stellung der Scheiben " kann durch Lüften und Verdrehen des Mitnehmers g, Fig. 4, an welchen die Scheibe <r2 mittelst des Bolzens h gekuppelt ist, auf der Welle c leicht vorgenommen werden. Die Scheibe αλ dagegen ist auf der Welle b fest aufgekeilt.
Verzichtet man auf die Verstellbarkeit der Verschiebung bezw. des.Hubes, so kann selbstverständlich auch die eine Scheibe vollkommen rund sein und wird dann die Verschiebung der Wellen gegen einander constant rx - r2 betragen.
Die Anwendung dieser Schüttelvorrichtung bei einem Apparat mit rotirendem Cylinder zeigen Fig. 1 und 2. Die Anwendung auf Planknotenfänger zeigt Fig. 3.
Das eine Paar unrunder Scheiben αλ ist auf der im Gestell des Apparates fest gelagerten Welle aufgekeilt, das andere Paar a2 auf der Welle c, welche in den verticalen F.ührungsstangen d gelagert und mit diesen vertical verschiebbar ist, verstellbar befestigt.
Die Welle b trägt die Antriebsriemscheibe R und treibt mittelst der Zahnräder e die Welle c, so dafs die unrunden Scheiben mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit auf einander zu rollen gezwungen sind.
Da nun der Cylinder Fig. 1 und 2 (bezw. der Plattenkasten Fig. 3) mit den verticalen Führungsstangen verbunden ist, welche ihrerseits wieder durch die Welle c getragen werden, so ist klar, dafs die durch Drehung der Welle b hervorgerufene Bewegung der Welle c sich auch dem Cylinder (bezw. Plattenkasten) mittheilen mufs.
Die Bewegung der Welle c nach aufwärts ist eine gezwungene, nach abwärts hingegen
nur durch das Eigengewicht des ganzen bewegten Systems hervorgerufene.
Um nun aber die Abwärtsbewegung zu beschleunigen und den fortwährenden sicheren Contact der unteren und oberen unrunden Scheiben zu erhalten, können Gummibuffer f angewendet werden, wie Fig. ι und 2 zeigen, oder Stahlfedern /, wie in Fig. 3 gezeichnet. Bei entsprechender Spannung der Buffer bezw. Federn kann das ganze System auch in horizontaler oder schräger Lage wirksam gemacht werden.
Dafs durch eine rüttelnde Bewegung des Sortircylinders (bezw. Plattenkastens) die Reinigung des Stoffes wesentlich begünstigt und vollkommener wird, als wenn der Cylinder stillstehen würde, ist einleuchtend.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Papierstoff- und Zellstoffreinigern eine Vorrichtung, um dem Sortircylinder (bezw. dem Plattenkasten bei Planknotenfängern) eine schüttelnde Bewegung zu ertheilen, bestehend aus zwei in entgegengesetzter Richtung über einander rollenden unrunden Scheibenpaaren U1 λ2, von denen das eine Paar (ax) auf die festgelagerte Antriebswelle b gekeilt ist, während das andere Paar (a2) behufs Veränderung der gegenseitigen Stellung mittelst eines Mitnehmers g auf der Welle c beliebig eingestellt werden kann, welche Welle c an beiden Enden je eine vertical geführte Stange d trägt, auf. welcher sich der Hals des rohrenden Sortircylinders oder des Plattenkastens stützt. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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