DE44604C - Tafelsieb - Google Patents

Tafelsieb

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Publication number
DE44604C
DE44604C DENDAT44604D DE44604DA DE44604C DE 44604 C DE44604 C DE 44604C DE NDAT44604 D DENDAT44604 D DE NDAT44604D DE 44604D A DE44604D A DE 44604DA DE 44604 C DE44604 C DE 44604C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
eccentric
points
arms
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44604D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. diekmann in Dortmund
Publication of DE44604C publication Critical patent/DE44604C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/286Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens with excentric shafts

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung von Erzen.
HUGO DIEKMANN in DORTMUND. Tafelsieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. September 1887 ab.
Die bei der Aufbereitung benutzten, meist unter Kreiselwippern angeordneten Tafelschwingsiebe erhalten nach bisheriger Ausführung gewöhnlich ihren Antrieb durch Excenter. Entweder erfolgt die Bewegung durch an jedem Ende des Siebes angreifende Excenter direct, ohne die Vermittelung besonderer Stangen, oder es sind die Siebe an beiden Enden an Pendelstangen aufgehängt, und dann wirken die Excenter durch besondere Stangen einfach hin- und herschiebend, während sie bei directem Angriff dem Sieb eine Bewegung nach kreis- oder ellipsenförmiger Curve ertheilen. Vorzuziehen bleibt immer die letztere Art der Siebbewegung. Allein bei Anwendung zweier getrennter Excenterwellen, je eine an einem Siebende, stellen sich Uebelstände heraus, die darin bestehen, dafs man zur Uebertragung auf die zweite Welle einer dritten Welle mit Kegelrädern bedarf, die, rascher Abnutzung ausgesetzt, nicht sehr geeignet sind zur Erhaltung eines für stofsfreien Betrieb unerläfslichen zwangläufigen Antriebes. Ueberdies wird bei zwei getrennten, nicht zwangläufig verbundenen Wellen, die gemeinschaftlich das Gewicht des Siebes, also den Verticaldruck tragen, von denen aber nur die eine die durch die sich bewegenden Massen hervorgerufenen Horizontaldrücke bezw. Stöfse aufnimmt, die Ausbalancirung der hin- und hergehenden Massen nur unvollkommen erreichbar.
Zur Vermeidung dieser Uebelstände geht bei vorliegendem Mechanismus die Bewegung von nur einer Excenterwelle aus, während das Sieb eine die directe Excenterwirkung gestattende Aufhängung an Pendelstangen und Winkelhebeln erhält.
Beiliegende Zeichnungen stellen in Fig. 1 diesen Mechanismus schematisch dar, die Fig. 2 und 3 bezw. Fig. 5 und 6 zeigen drei Ausführungsbeispiele, während Fig. 4 verschiedene ellipsenförmige Bewegungscurven darstellt, die mit der Ausführungsform, Fig. 3, erreichbar sind.
In der schematischen Darstellung, Fig. 1, sind abc Punkte, an welchen das Sieb einerseits von dem Ring des auf der Welle A sitzenden Excenters mit Mittelpunkt α erfafst wird und andererseits von den Achsen der Winkelhebel d bf und e c g. Die liegenden Arme dieser Winkelhebel sind mit den Pendeln fk und ge, die anderen Arme dagegen sind mit einander durch die Stange d e verbunden.
Wenn der Punkt α einen Kreis beschreibt, so beschreiben die Punkte b c und überhaupt alle Punkte des Siebes Kreise. Angenommen, es höbe sich der Punkt α aus der mittleren Stellung um eine Höhe H, so müssen die Winkelhebelf b d und cge eine Drehung um ihre Achsen b und e machen, denn die Punkte/ und g bleiben wegen der Pendelaufhängung auf nahezu unveränderter Höhe. Diese Drehungen sind aufserdem wegen der Verbindung der Winkelhebel durch die nach Richtung der Pfeile sich verschiebende Stange d e gleich. Es steigen somit die Punkte b und c des Siebes ebenfalls um die Höhe H. Die neue Stellung des Siebes ist danach der früheren parallel.
Das Tafelsieb, Fig. 2, ist in den Punkten b und c aufgehängt. Diese bilden die Achsen j zweier Winkelhebel, deren aufrechte Arme durch die Stange de verbunden sind, während die liegenden Arme an Pendelstangen angreifen. Das Sieb mufs also nach obigem die rotirende Bewegung des Excentermittelpunktes a in allen seinen Theilen mitmachen.
Bei dem Ausführungsbeispiel, Fig. 3, sind die Achsen der Winkelhebel bei b und c mit einer Traverse verbunden, die der Excenterring trägt. Das Sieb greift bei d und e an die aufrechten Arme der Winkelhebel an. Auf ; den liegenden Armen können die AngrifFspunkte_/ und g der Pendelstangen verschoben werden, so zwar, dais das Sieb in seinen einzelnen Theilen ellipsenförmige Curven, Fig. 4. beschreibt, die um so langer und gestreckter sind, als die Punkte f und g näher an die Achsen b und c verlegt werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel, Fig. 5 und 6, fällt der Excentermittelpunkt α mit dem Punkte, Fig. i, des Siebes zusammen. Der eine Winkelhebel wird durch ein Excenter auf der Treibwelle ersetzt, dessen Ring einerseits an die betreffende Pendelstange und andererseits mittelst Verbindungsstange an den einen Arm des am gegenüberliegenden Siebende drehbaren Winkelhebels angreift.
Natürlich kann das Excentergetriebe auch durch ein Kurbelgetriebe ersetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem kreis- oder ellipsenförmig bewegten Talelsieb, welches durch ein Excenter angetrieben wird, die Aufhängung an den Schenkeln fb und gc der Winkelhebel fb d und g c e. deren Angriffspunkte b und c am Siebe selbst liegen, während die Armenden d und e durch eine starre Stange verbunden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44604D Tafelsieb Expired - Lifetime DE44604C (de)

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DENDAT44604D Expired - Lifetime DE44604C (de) Tafelsieb

Country Status (1)

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DE (1) DE44604C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0451358A1 (de) * 1990-03-02 1991-10-16 Claas Ohg Hordenschüttler für selbstfahrende Mähdrescher

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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