AT107388B - Einrichtung zum Ausgleichen der Massenwirkungen bei Rüttelsieben oder kinematisch ähnlich wirkenden Maschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Ausgleichen der Massenwirkungen bei Rüttelsieben oder kinematisch ähnlich wirkenden Maschinen.

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AT107388B
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Amme Giesecke & Konegen Ges M
Paul Strohbach Ing
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Zeit bedarf, ehe die Maschine beim Anlassen auf die gewünschte Umlaufszahl kommt und beim Abstellen den Stillstand erreicht, wodurch sich beim Anlassen und Abstellen der Maschine Massenwirkungen unan-   genehm   fühlbar machen, welche beim normalen Betrieb nicht auftreten. Um nun die   vollkommene      Massenausgleiehung   bei allen auftretenden Verhältnissen zu erzielen, werden gemäss der vorliegenden
Erfindung von den beiden Schwingkörper der angetriebene mit dem nicht unmittelbar   angetriebenen   
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 zahl nicht immer genau gegenläufige Schwingungen ausführen würde.

   Der Lenker in, dessen unteres Ende die Schwingungen des Siebes b mitmachen muss, hebt und senkt periodisch den Zapfen   1   des Lenkers k und wirkt hiedurch mittelbar auch auf den Lenker   n   ein, der im Zusammenwirken mit der Pendelaufhängung des Siebes a dieses zu genau   gegenläufigen   Schwingungen veranlasst, wenn die beiden Lenker   ru, n   gleich lang sind und zu einer zur Schwingungsebene der Siebe Senkrechten symmetrisch angeordnet sind. 



   Von einer zwangläufigen Verbindung der beiden Siebe zur Erzwingung der genauen Gegenläufigkeit, wie sie etwa durch einen starren zweiarmigen Hebel gegeben wäre, ist die geschilderte Konstruktion wesentlich verschieden. Die Gegenläufigkeit der Schwingungen des Siebes a wird vor allem nach wie vor durch die gekuppelte Pendelunterstützung, wenn nicht vollkommen gesichert, so doch angeregt, und das   Lenkersystem   k, m, n hat lediglich den Zweck, das, was durch die gekuppelten Pendel unter Umständen nur unvollkommen erreicht wird, zu verbessern.

   Bei einer zwangläufigen Verbindung der beiden Siebe durch zweiarmige Hebel od. dgl. haben diese Verbindungsglieder und ihre Lager die ganzen   Stösse und Reaktionskräfte   aufzunehmen, was besondere Vorkehrungen bei der konstruktiven Aus- 

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 gestaltung und beim Betrieb erfordert. Hier aber handelt es sich um einen Mechanismus, der bloss einen Bruchteil der vorhin erwähnten Kräfte und Reaktionen aufzunehmen hat, und darum bietet die bauliche Ausführung viel weniger Schwierigkeiten. 
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 sein kann, gelagert ist. 



   Nach Fig. 3 werden beide Siebe gleichermassen angetrieben. An jedem der beiden Siebe a, b ist ein Lenker   q, l'angelenkt,   und diese beiden gleich langen Lenker sind an dem Kopf s einer ExzenterStange t gelagert. Die Lenker q, r bilden also zusammen einen Kniehebel, an dessen   Gelenkpunkt   die Schubstange   t   wirkt.

   Normalerweise steht die   Mittellage der Exzenterstange t senkrecht zur Schwingungs-   ebene der Siebe, und die beiden Lenker   q, r sind symmetrisch zu dieser Mittellage angeordnet.   Je nachdem die   Exzenterstange   t abwärts oder aufwärts geht, wird der Winkel zwischen den beiden Lenkern q, r vergrössert oder verkleinert, und es ist klar, dass auf diese Weise eine genaue Gegenläufigkeit der beiden Siebe erzwungen wird, um so mehr, als ja beide Siebe gleichermassen durch das Exzenter M angetrieben werden.

   Die beiden Siebe a, b sind aber nicht bloss durch die Lenker q, r miteinander verbunden, sondern auch durch die gekuppelten Pendel, so dass ihre Schwingungen durch diese Verbindung einander beein- 
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 Pleuelstange t, die durch keinen Kreuzkopf geführt ist, kann um die Exzenterwelle hin und her   schwingen   und daher den freien Schwingungen der Siebe a, b folgen. Je nach der Belastung der beiden Siebe wird sich ein bestimmter Schwingungsmittelpunkt selbsttätig einstellen. 



   Die Längen der Lenker q, r oder der Exzenterstange t können durch   Schraubenschlösser   od. dgJ. veränderbar gemacht und hiedurch die Schwingungsweiten bei gleichbleibender Exzentrizität des Antriebes innerhalb gewisser Grenzen verändert werden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Einrichtung zum Ausgleichen der Massenwirkungen bei   Rüttelsieben   oder kinematisch   ähnlich   wirkenden Maschinen nach dem Patente Nr. 103764, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden die Rüttelbewegung   ausführenden   Körpern (a, b) der angetriebene mit dem nicht unmittelbar angetriebenen durch zwei gleich lange   Lenker (m, n) verbunden   ist, welche zu einer zur   Schwingungsebene   mehr oder minder senkrechten Richtung für die beiden   Schwingkörper   symmetrisch angeordnet sind und die von einem Organ getragen werden, welches in der Richtung senkrecht zur Schwingungsebene beweglich ist.

Claims (1)

  1. 2. Abänderung der Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Richtung mehr oder minder senkrecht zur Schwingebene wirkende Schubstange (t) des Exzenter-oder Kurbelantriebes mit dem Gelenkpunkt eines die beiden Schwingkörper (a, b) anfassenden Knickhebels (q, r) verbunden ist, so dass also der Antrieb auf beide Schwingkörper gleichermassen wirkt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingkörper und ihre Antriebsteile sowie die Exzenteistangen frei aufgehängt bzw. unterstützt sind, so dass sich das ganze System seiner jeweiligen Schwerpunktslage entsprechend einstellen kann.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Arme des Knickhebels bzw. der Antriebsstange veränderlich ist.
AT107388D 1924-07-12 1926-03-04 Einrichtung zum Ausgleichen der Massenwirkungen bei Rüttelsieben oder kinematisch ähnlich wirkenden Maschinen. AT107388B (de)

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