DE320359C - Drehknotenfaenger fuer die Papierfabrikation - Google Patents

Drehknotenfaenger fuer die Papierfabrikation

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DE320359C
DE320359C DE1913320359D DE320359DD DE320359C DE 320359 C DE320359 C DE 320359C DE 1913320359 D DE1913320359 D DE 1913320359D DE 320359D D DE320359D D DE 320359DD DE 320359 C DE320359 C DE 320359C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/06Rotary screen-drums

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Drehknotenfänger für die Papierfabrikation. Die Erfindung bezieht sich auf solche Drehknotenfänger für die Papierfabrikation, bei denen die Sortiertrommel in sich geschlossene kreisförmige oder ellipsenförmige Schwingbewegungen ausführt. Das Neue besteht darin, daß der Sortiertrommel die Schwingbewegungen mittels in Schwingungen versetzter, nicht ausgeglichener Gewichte erteilt werden. Zweckmäßig wird die Sortiertrommel in zwei wagerechten Armen gelagert, die an einem Ende an Stangen und Federn und am anderen Ende an Gelenken beweglich aufgehängt sind. An diesem Ende stehen die Tragarme für die Sortiertrommel in achsialer Richtung unter dem Einfiuß von Federn. Die anderen, an den Stangen und Federn aufgehängten Enden der Tragarme sind durch die mit nicht ausgeglichenen Schwingizörpern versehene Welle verbünden, die von der Antriebswelle aus in Umdrehung versetzt wird.
  • Fig. z zeigt den neuen Drehknotenfänger in einem Ausführungsbeispiel in der Oberansicht, Fig. z in einem teilweise senkrechten Schnitt und Fig. 3 in einer Endansicht.
  • Der in schwingende Bewegung versetzten Sortiertrommel A wird das Ganzzeug durch Rohre B zugeführt. Die Trommel ruht in Endlagern C der Wellen D, die etwa in der Mitte derArmeEangeordnetsind. JederdieserArmeE wird am einen Ende von einer einstellbaren angelenkten Hängestange F und einer Feder G getragen, die sieh auf einen Lagerbock H stützen, während das andere Ende jedes dieser Arme E durch ein Gelenk J beweglich an dem Lagerbock HI aufgehängt ist. An den durch die Federn G abgestützten Enden der Arme E befinden sich Lager h' für eine Welle L; die Welle L trägt Arme, an deren EndenGewichte lNangebracht sind. DieWelle L erhält Antrieb von einer Welle N durch Vermittlung eines Universalgelenkes D, so daß die Welle N unter dem Einfiuß der sich herumdrehenden Schwingkörper M in gewissem Maße sich seitlich bewegen kann. Die Welle N befindet sich innerhalb der Hohlwelle Ni und 'erhält von dieser Bewegung; dabei ruht die Hohlwelle NI in Lagern P und trägt eine Riemenscheibe R. Von der hohlen Welle N:' erhält die Welle N Bewegung durch ein innerhalb der Welle N1 untergebrachtes Universalgelenk.
  • Um der Sortiertrommel eine langsame Drehbewegung zu erteilen, ist das äußere Ende der hohlen Welle NI mit einem Hyperboloidenrad S ausgestattet, das mit einem ähnlichen Rade Sl auf der Welle W in Eingriff tritt. Eine Schnecke X auf der Welle W greift in ein Schneckenrad h' der Welle 1r. Ein am anderen Ende der Welle Y sitzendes Zahnrad Z befindet sich in Eingriff mit einem Stirnrad Z1 auf dem Ende der Trommelwelle D. Die Zähne der Räder Z und Z' haben zweckmäßig Schneckenform, wie solche bei Zahnrädern üblich ist, die für Änderungen im gegenseitigen Einfallen der Teilkreise eingerichtet sind. Zur Hervorbringung der allmählichen Drehbewegung der Sortiertrommel kann man auch andere Mittel, z. B. Sperrräderwerke, verwenden.
  • Durch rasche Umdrehung der Welle I. und der Schwingkörper M erhält die Welle L eine kreisende Schwingbewegung, die auf die Enden der Arme E übertagen wird, wobei die Bewegung dieser Arme zwischen einer kreisförmigen oder elliptischen an ihrer Verbindung mit der Welle I. und einer fast wagerechten Bewegung an ihren Verbindungen mit den Gelenken J wechselt. Durch diese Einrichtung erhält diese Sortiertrommel A eine geräuschlose, kreisförmig oder elliptisch schwingende Bewegung, die sich aus senkrechten und wagerechten Bewegungen zusammensetzt. Diese Bewegung läßt sich durch Winkelverstellung der Schwingkörper 111 auf der Welle N und durch entsprechendes Einstellen der Gegenmuttern auf den Hängastangen F oberhalb der Federn G und unterhalb der Feder G1 ändern.
  • Zum Beschränken oder Einstellen der wagerechten Bewegung der Arme E dienen Gummibuffer oder Schraubenfedern T, T1, die um einen Fortsatz des durch den Lagerteil Hl hindurchtretenden Endes jeder der Arme E gelegt sind. Wenn der Ausschlag der wagerechten Bewegung nicht geändert werden soll, dann kann man den Abstand zwischen den Zapfen der Gelenke l so klein einrichten, daß dadurch die wagerechte Bewegung der Arme E genügend begrenzt wird.
  • Die Schwingeinrichtung, die hier in Ans",endung bei Trommelsieben beschrieben worden ist, wo die Trommel selbst eine kreisende Bewegung erfährt, läßt sich auch bei anderen Knotenfängern, z. B. nach Art 'der Wandelschen, verwenden, wo die Trommel eine Rüttelbewegung dadurch erhält, daß sie auf Armen ruht, welche die Trommel auf sich drehenden Sperrädern tragen; in solchem halle setzt man die mit den Schwingkörpern I1 ausgestattete Schwingtrommel L an Setlle des Sperräder- oder sonstigen Getriebes.
  • In solchen Fällen, wo der Sortiertrommel eine kreisende oder elliptische Bewegung der hier beschriebenen Art zum Unterschied von einer geradlinigen Hin- und Herbewegung erteilt wird, läßt sich die Geschwindigkeit der Schwingbewegung nicht- nur erheblich erhöhen, sondern es wird auch die Wirksamkeit des ganzen Drehknotenfängers eine entsprechend größere, und die Siebflächen bleiben vollkommen frei. Zugleich wird das Geräusch ebenso wie die starke Abnutzung, die bei Z'er-«-endung von Sperräderwerken öder ähnlichen Einrichtungen vorhanden ist, vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehknotenfänger für die Papierfabrikation, dessen Sortiertrommel in sich geschlossene kreis- oder ellipsenförmige Schwingbewegungen ausführt, dadurchgekennzeichnet, daß der Sortiertrommel (A) diese Schwingbewegungen mittels nicht ausgeglichener Schwingkörper (3T) erteilt werden. :2. Drehknotenfänger nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Sortiertrommel (A) tragenden Arme (E) an einem Ende an Stangen (F) Lind Federn (G, GI) und am anderen Ende an Gelenken (J) beweglich aufgehängt sind, wobei die Arme (E) an diesem Ende in achsialer Richtung unter dem Einfluß vorn Federn (TT') stehen und die an den Stangen (F) aufgehängten Enden der Arme (E) durch die die nicht ausgeglichenen Schwingkörper (37) trabende Welle (L) verbunden sind.
DE1913320359D 1912-10-10 1913-10-09 Drehknotenfaenger fuer die Papierfabrikation Expired DE320359C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954387C (de) * 1952-09-04 1956-12-13 Netzsch Geb Siebeinrichtung mit umlaufender und radial schwingender Siebtrommel

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