DE554222C - Schnellschwingsieb - Google Patents

Schnellschwingsieb

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Publication number
DE554222C
DE554222C DE1930554222D DE554222DD DE554222C DE 554222 C DE554222 C DE 554222C DE 1930554222 D DE1930554222 D DE 1930554222D DE 554222D D DE554222D D DE 554222DD DE 554222 C DE554222 C DE 554222C
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DE
Germany
Prior art keywords
sieve boxes
sieve
boxes
vibrating screen
support frame
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Expired
Application number
DE1930554222D
Other languages
English (en)
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Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
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Publication date
Application filed by Fried Krupp Grusonwerk AG filed Critical Fried Krupp Grusonwerk AG
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Publication of DE554222C publication Critical patent/DE554222C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/40Resonant vibration screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Schnellschwingsieb Die Erfindung bezieht sich auf Schnellschwingsiebe mit zwei in Resonanz oder nahezu in Resonanz und mit einer Phasenverschiebung von etwa rSo' gegeneinander schwingenden Siebkästen, die unabhängig voneinander an stark geneigten Lenkern aufgehängt oder auf stark geneigten Stützfedern gelagert sind und von denen nur der eine Siebkasten durch eine kinetische lose Kopp-lung mit der Kraftquelle verbunden ist. Bei einem bekannten Schwingsieb dieser Art sind die beiden Siebkästen an einem Tragrahmen aufgehängt, der auf Rollen gelagert ist zu dein Zwecke, die Bewegung des unmittelbar angetriebenen Siebkastens durch den hin und her bewegten Rahmen auf den zweiten Siebkasten zu übertragen. Bei dieser Anordnung wird ein erheblicher Teil der aufgewendeten Energie für die Schwingbewegung des verhältnismäßig schweren Tragrahmens verbraucht. Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß die Siebkästen in an sich bekannter Weise in einem feststehenden Tragrahmen gelagert sind und daß zwischen den Siebkästen eine diese unmittelbar miteinander verbind--nde potentielle lose Kopplung angeordnet ist, während die Siebkästen andererseits elastisch mit dein Tragrahmen in Verbindung stehen.
  • Bei anderen bekannten Vorrichtungen werden zwei Teile, z. B. Siebkästen, zwangsläufig bewegt; zwischen beiden Teilen sind hierbei zwar Federn angeordnet, die jedoch nicht als potentielle Kopplung, sondern lediglich als Kraftspeicher wirken. Aus dieser Bauart ergeben sich notwendigerweise starke Stöße äuf den Rahmen und den Unterbau. Bei der Ausführung gemäß dei Erfindung wird durch die kinetische lose Kopplung lediglich die im System verbrauchte Dämpfungsenergie fortlaufend ersetzt. Dabei wirken die Siebkästen stets in entgegengesetzten Richtungen, so daß stets ein Ausgleich stattfindet und somit der Unterbau von Reaktionsstößen frei ist, da sich diese innerhalb des Rahmens selbst auswirken.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
  • An einem feststehenden Tragrahmen i sind an schräg angeordneten Aufhängependeln und 3 zwei untereinanderliegende Siebkästen 4 und 5 schwingbar gelagert. Die Pendel a des Siebkastens q. und die Pendel 3 des Siebkastens 5 sind gleichlang ausgeführt und parallel zueinander angeordnet. Die Siebkästen sind durch seitlich angeordnete elastische Mittel miteinander verbunden, die beim Ausführungsbeispiel durch senkrecht zu den Aufhängependeln gelagerte Federn gebildet werden, und zwar liegt auf jeder Seite der Siebkästen ein Federpaar 6 zwischen zwei Stützplatten 7 und 8, die je in der Verlängerung der Schwerachsen der Siebkästen d. und 5 an diesen angeordnet sind, und ein zweites Federpaar 9 . zwischen am Tragrahmen i befestigten Widerlagern io und den Stützplatten 7 und £. Diese Widerlager sind durch Zuganker i i miteinander verbunden. Hierdurch wird erreicht, daß die zwischen den Widerlagern auftretenden wechselnden Kräfte durch ein in sich geschlossenes Ganzes aufgenommen werden. Der Tragrahmen, dessen Eigenschwingung oft sehr störend wird, ist somit von jeder eine Eigenschwingung hervorrufenden Erregung frei. Die Federn des Federpaares 6 sind durch ein auf den Zugankern ii längsverschiebbar gelagertes Zwischenstück 12, das den Federn als Halte- und Führungsglied dient, voneinander getrennt. Statt des Federpaares könnte unter Weglassung des Zwischenstückes 12 auch eine einzige Feder vorgesehen sein. Diese wird dann zweckmäßig in der Mitte gegen seitliche Ausschläge gesichert, z. B. durch Aufhängung an einen Lenker, da sie sonst von einer bestimmten Länge an während des Siebvorganges zu leicht ausknicken könnte, was den Schwingungszustand des Siebes störend beeinflussen würde.
  • Die Erregung des schwingenden Systems erfolgt in bekannter Art durch einen lose gekoppelten Schwingungserreger, wie Massenpendel, Unbalance oder Koppelfedern. Im vorliegenden Falle dient als Kopplung eine durch einen Motor 13 unter Vermittlung einer Kurbel 14 oder Exzenter bewegte Stange 15, die mit dem einen Ende eines am Siebkasten 5 schwenkbar gelagerten doppelarmigen Hebels 16 gelenkig verbunden ist, dessen anderes Ende ein Gewicht 17 trägt. Die durch diese Vorrichtung dem unteren Siebkasten erteilten Schwingungen werden durch die als potentielle lose Kopplung wirkenden elastischen Mittel zwischen den beiden Siebkästen auf den oberen Siebkasten 4 übertragen. Die Abmessungen der potentiellen Kopplung und die Schwingungszahl sind so gewählt, daß die beiden Siebkästen in Resonanz oder nahezu in Resonanz gegeneinander arbeiten, d. h. mit einer Phasenverschiebung von etwa i8o°. Dabei gleichen sich die in den schwingenden Massen entwickelten wechselnden Kräfte infolge des Ausgangs der Kräfte von der Schwerachse und des Angriffs der Kräfte in dieser Achse sowie auf Grund der Anordnung der elastischen Mittel senkrecht zu den Aufhängependeln vollkommen aus. Insbesondere kann irgendein freies, eine Drehung des ganzen Siebes anstrebendes Moment nicht aufkommen.
  • Um eine Unsymmetrie der Schwingungen, wie sie unter der Einwirkung des Erdfeldes entstehen würde, zu vermeiden, sind zwischen den Siebkästen und dem Tragrahmen in an sich bekannter Weise dem Erdfelde entgegenwirkende Federn 18 vorgesehen.
  • Es könnte auch, ohne am Sinn der Erfindung etwas zu ändern, einer der Siebkästen durch ein Gegengewicht ersetzt werden; auch könnten mehrere der beschriebenen Schwingsysteme miteinander verbunden werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜC13E: i. Schnellschwingsieb mit zwei in Resonanz oder nahezu in Resonanz und mit einer Phasenverschiebung von etwa i8o° gegeneinander schwingenden Siebkästen, die unabhängig voneinander an stark geneigten Lenkern aufgehängt oder auf stark geneigten Stützfedern gelagert sind und von denen nur der eine Siebkasten durch eine kinetische lose Kopplung mit der Kraftquelle verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebkästen (4, 5) in an sich bekannter Weise in einem feststehenden Tragrahmen (i) gelagert sind und daß zwischen den Siebkästen eine diese unmittelbar miteinander verbindende potentielle lose Kopplung angeordnet ist, während die Siebkästen andererseits elastisch mit dem Tragrahmen in Verbindung stehen.
  2. 2. Schnellschwingsieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die als potentielle Kopplung wirkenden Mittel (6 bis io) auf einer senkrecht zu den Aufhängependeln (2, 3) oder Stützfedern der beiden Siebkästen (4, 5) verlaufenden und durch die Schwerachsen der beiden Siebkästen gehenden Verbindungslinie hintereinander gelagert sind.
  3. 3. Schnellschwingsieb nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Schwerachsen der Siebkästen liegende Stützplatten (7, 8) durch ein elastisches Mittel unmittelbar oder durch mehrere auf ein senkrecht zu den Aufhängependeln oder Stützfedern verschiebbares Zwischenstück (i2) wirkende elastische Mittel (6) verbunden sind.
  4. 4. Schnellschwingsieb nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlager (io) durch Zuganker (i i) miteinander verbunden sind; so daß die während des Schwingens der Siebkästen auftretenden wechselnden Kräfte durch ein in sich geschlossenes Ganzes aufgenommen werden.
DE1930554222D 1930-05-31 1930-05-31 Schnellschwingsieb Expired DE554222C (de)

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DE1930554222D Expired DE554222C (de) 1930-05-31 1930-05-31 Schnellschwingsieb

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DE (1) DE554222C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE753502C (de) * 1937-12-07 1954-01-04 Georg Heinrich Schieferstein Antriebsvorrichtung zur Erregung mechanischer, technische Arbeit leistender, schwingungsfaehiger Systeme
DE962132C (de) * 1953-11-11 1957-04-18 Westfalia Dinnendahl Groeppel Siebvorrichtung, insbesondere Pruefsieb

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE753502C (de) * 1937-12-07 1954-01-04 Georg Heinrich Schieferstein Antriebsvorrichtung zur Erregung mechanischer, technische Arbeit leistender, schwingungsfaehiger Systeme
DE962132C (de) * 1953-11-11 1957-04-18 Westfalia Dinnendahl Groeppel Siebvorrichtung, insbesondere Pruefsieb

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