DE697407C - Vorrichtung an Gasschutzmasken zur Zufuehrung fluessiger Nahrung - Google Patents

Vorrichtung an Gasschutzmasken zur Zufuehrung fluessiger Nahrung

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DE697407C
DE697407C DE1935K0139948 DEK0139948D DE697407C DE 697407 C DE697407 C DE 697407C DE 1935K0139948 DE1935K0139948 DE 1935K0139948 DE K0139948 D DEK0139948 D DE K0139948D DE 697407 C DE697407 C DE 697407C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B18/00Breathing masks or helmets, e.g. affording protection against chemical agents or for use at high altitudes or incorporating a pump or compressor for reducing the inhalation effort
    • A62B18/08Component parts for gas-masks or gas-helmets, e.g. windows, straps, speech transmitters, signal-devices
    • A62B18/086Adaptations for consuming refreshments without unmasking

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Gasschutzmasken zur Zuführung flüssiger Nahrung
    Die Erfindung betrifft eine an Gasschutz-
    masken angebrachte, zur Zuführung flüssiger
    Nahrung dienende Vorrichtung, die aus einem
    in, die Masken,.vand .eingesetzten Ansichlitß-
    stück für eine' Nahrungsflasche besteht, an
    das ein ün das Innere der Maske hineinragen-
    des Mundstück mgeschlossen ist. Bei einer
    bekannten Vorrichtung dieser Art -sind an
    der Maske zwei, durch Sc'bxa@ubkapp,en ver-
    .schließbare Nippel :angebracht. Einer dieser
    Nippel ist durch ein zum Mund des Ma,sken-
    trÄgers führendes Mundstück verlängert und
    dient zum Anschluß des Nahrungsmittel-
    scM;auches, der ,an ein bis:, zum Boden der
    Feldflasche areiclvendes Saugrohr anygesichlos-
    sen werden kam. Der zweite Nippel dient
    zum Anschluß eines Luftschlauches; dessen
    anderes Ende an ,eine Öffnung im oberen Teil
    der Feldigsche ang-es.c'hlossen werden kann.
    Bei dieser Vorrichtung ist gachteilü;g, daß
    zwei. AnscMußscMüwche benötigt werden, bei
    deren Verwechslung eine Nah'rungs@mittelauf-
    nahme n;4dht möglich wäre, und' daß ferner
    bieim Ansch'fveß,en und Lösen der, Feldfiasiche
    Giftgase in das Innere der Maske eindringen
    können.
    Bei feiner gnderen bekannten Vorrichtung
    .2.n Gasschutzmasken zur Zuführung flüssiger
    Nahrung ist in der Wand der Maske ein sich
    selbsttätig ,schließendes Ventil ;angeordnet,
    durch das hindurch das, Mundstück des Nah-
    rung,szuudiubrungsronres in das Innere' der
    Maske ieinngefühxt werden kann. Dieses. Ven-
    -til besteht- aus mehreren übereinanderliegen-e
    den, mit gegeneinander verdrehten Sehlitzen
    versehenen 'Gümriiisalieib,en, vor und. hinter
    denen je ,eine Gummiscxieibe mit eixier krei,s-
    runden Öffnung liegt, deren Durchmesser
    kleiner ist -als der Außendurchmesser des
    Mundstücks des, Nahrungszufgglhxungsrohres,
    so@ daß, dass Mundstück beim I-Iin.dnrchs.chie@b@en
    durch die Gummischeiben an seinem ganzen
    Umfang abgedichtet ist. Däs Nahrungszu-
    führungsrohr ist an seinem anderen Ende
    durch eine Gummikappe @abgeschl'os,s@en, die-
    mit L;ängssclzlitzen verstehen ist, die sich
    beim Zusammendrücken der Gummikappe
    öflinen. Die Nghrungs,aufnahme exfolg t in,
    der Weise, daß -das freie Ende des, Nahrungs-
    zuführungsroh res; ki die -.geöffnete Flasche ein-
    geführt und gegen den Boden der Flasiche
    gedrückt wird. Hierdurch werden die S,cbhUe
    der das N,ahrwngszurbührungsrohr abschließen-
    den Gummikappe geöffnet, so daß der Mas-
    kenträger den Inhalt der Flasche ansaugen
    kann. Bei @dies.ex Vorrichtung . zur Zufülhrung
    fless(Lger Nahrung ist die Flasche w'ahmend
    ,der Nahru,ngsauifna;hüne geöffnet, so daß, d@e
    Nahrungsflüssigkeit Giftgasse absorbieren kann
    und bei Entleexiung der Flasche Gifbga,sle,
    durch den SaugsrMauch in den Mund edles
    Maskenträgers gelangen können.
    Diese Nachteile der biekannten Vorricfhtun-
    gen .sollen gemäß der Erfindung daidurch
    vermieden werden, -,daß das Anschlüß:stück
    .einen nach außen ragenden Stutzen zum um-
    mittelbaren Anschluß der Nahrungsflasche hat und in dem Anschlußstück ein Selbstschlußventil angeordnet ist, das nach @erfae* tem Anschluß der Nahrungsflasche von Hend. geöffnet werden kann oder durch das xn< schließen der Nahrungsflasche selbsttätig öffnet wird.
  • Im Anschlußstutzen der Nahrungsflasche ist vorzugsweise ein von Hand zu öffnendes S:elbstschlußventil angeordnet; dessen Verschlußkörper beim Öffnen des Ventils mit dem Verschlußkörper des im Anschlußstück der Maske angeordneten Selbstschlußventils kraftschlüssig verbunden ist, so daß dieses Selbstschlußventil ebenfalls geöffnet wird. Statt dessen kann ,auch im Anschlußstutzen der Nahrungsflasche ein sich nach dem Innern der Flasche hin öffnendes Selbstschlußventü angeordnet sein, dessen Vers,chlußkörperbeim Anschließen der Nahrungsflasche an das Anschiußstück der Maske gegen den Verschlußkörper des im Anschlußstück der Maske angeordneten Selbstschlußventils mittels eines Stiftes o. dgl. drückt, wodurch beide Ventile geöffnet werden.
  • Die neue Vorrichtung an Gasschutzmasken zur Zuführung flüssiger Nahrung hat folgende Vorteile Die Ausbildung und Handhabung der Vorrichtung ist sehr einfach, da die Nahrungsflasche unmittelbar, also ohne Zwischenschaltungeines Rohres, an das in die Maskenwand eingesetzte Amschlußstück angeschlossen wird und da beim. Anschließen der Nahrungsflasche zugleich das Absperrventil des- Anschlußstücks und das Absperrventil der Nah.-rungsflasche selbsttätig oder von Hand geöffnet werden. Durch die Anordnung je eines Selbstschlußventils in dem in die Maskenwand eingesetzten Anschlußstück und in dem Anschluß:stutzen der Nahtungsflas.che wird ferner das Eindringen von Giftgasen sowohl in, das Innere der Maske als auch in das Innere der Nahrungsflasche mit Sicherheit verhindert.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und den' Patentansprüchen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine mit der neuen Vorrichtung zur Zuführung flüssiger Nahrung versehene Gasschutzmaske in der Ansicht. Die Abb.2 und 3 zeigen die beiden Ausführungsformen der neuen Vorrichtung teils im Längsschnitt, teils in der Seitenansicht.
  • In die Maskenwand i, und zwar an einer dem Mund des Maskenträgers gegenüberliegenden Stelle, ist das. Anschlußstück 2 gasdicht eingesetzt. Bei den beiden in Abb.2 und 3 dargestellten Ausführungsformen besteht das Anschlußstück 2 aus einem äußeren Teil 3 und einem inneren Teil.. An den inneren Teil q. ist .ein in die Maske hinein--ragendes Mundstück 5 angeschlossen, das der Gerätträger bei der Nahrungsaufnahme an den Mund setzt. Der äußere Teil 3 .des Anschlußstückes hat einen nach außen ragenden Stutzem 6 zum unmittelbaren Anschluß der Nahrungsflasche 7. In dem Teil 3 ist ein Selbsts,chluß:ventil8 angebracht, dessen Schließfeder 9 so kräftig ist, daß sie das Öffnen des Ventils bei der Einatmung verhindert. Der Verschlußkörper 8 des Ventils hat einen nach außen ragenden Stift io.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.2 ist der Anschlußstutzen i i der Nahrungsflasche 7 durch ein sich: nach dem Innern der Flasche hin öffnendes Selbstschlußventil 12 abgeschl'osse-n. Beim Anschließen der Flasche 7 an den Stutzen 6 drückt der Verschlußkörper 12 des im Anschlußstutze!n r i der Flasche angeordneten Ventils gegen den Stift io des Verschlußkörpers 8 des im Anschlußstück 2 der Maske angebrachten Ventils, wodurch beide Verschlußkörper von ihren Sitzen abgehoben werdeii, so daß die Flüssigkeit aus der Flasche 7 durch das Mundstück 5 in ,den Mund des Gerätträgers gelangen kann.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.3 ist an dem Verschlußkörper 13 des im Anschlußstutzen i i der Nahrungsflasche 7 angeordneten Selbstschlußventils eine durch ,wen Boden der Nahrungsflasche hindurchgeführte Stange 1q. befestigt, die an ihrem `Ende mit einem Druckteller 15 versehen ist, an dem die Schließfeder 16 des Ventils angreift. Sobald; der Anschlußstutzem ii der Flasche an den Stutzen 6 des Anschlußstücks 2 der Maske an-. geschlossen ist, drückt der Gerätträger auf den Druckteller 15 der Flasche, wodurch sowohl der Verschlußkörper 13 als auch der durch den Stift io kraftschlüssig mit ihm verbundene Verschlüßkörper 8 in die Offenstellung verschoben. wird.
  • Um die Nahrungsaufnahme zu erleichtern, empfiehlt es sich, einen Teil der Wand der Nahrungsflasche, vorzugsweise ihren Boden, nach dem Innern der Flasche hin nach Art eines Kolbens verschiebbar auszubilden oder die Wand der Nahrungsflasche ganz oder teilweise aus nachgiebigem Bausteff zu machen. Auf diese Weise kann bei der Nahrungsaufnahme die in der Nahrungsflasche enthaltene Flüssigkeit unter Druck gesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an Gasschutzmasken zur Zuführung flüssiger Nahrung, bestehend aus einen in die Maskenwand eingesetzten AnschlÜßistück für eine Nah= gsflasche, an das ein in das' Innere der Maske hin= einragendes Mundstück angeschlossen ist; dadurch gekennzeichnet, daß Glas An- schlußstück (2) eigen nach außen ragen- den Stutaeg (ö) zum uxunittelbfiaren An- schluß der N;alix uingsflas-che (7) hat und in dem AnschlußiStück (2) ein Sielbisfit- schl.'ußventäl (8) angeordnet ist, dass mach erfolgtem Anschluß, der Nahrungsfiasiche (7) von H,and,geÖffnet werden kann oder durch das Anschließen der Naha-u%gs- fIasche (7) selbettätig geöffnet wird. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daf# @ im Amschluß- stutzen (ii) der Nahrungsflasche (7) ein von Hand zu öffnendes Selbistsrhlußventil angeordnet ist, dessen Verschl`ußkörper (13) beim öffnen des Ventils mit dem Verschlüßkörper (8) des 'm An:schlußstück (2) der Maske (i) angeordneten S@elb@st- schl'ußwentils kraftschlüssig verbunden ist, so- däß dieses Selhstschlußventil ebenfalls geöffnet wird (Abb.3). 3. Vorrichtung nach Anspruch 2,- da- durch gekennzeichnet, daß an dem Ver- schfußkörper (13) des im Anschlußstutz@an (ii) der Nahrungsflasche (7) amgeord- neten Selbstschlußventils eine durch den
    Boden dex Nahrwngsfl.asche (7) hindurch- geführte Stange (14) befestigt ist, .die an ihrem. Ende mit einem Druckteller (15) versehen ist, ag. dem die Schließfeder (16) dies Ventils angreift (Abb.3). q.. Voxrichturig nach Anspruch- i, :da- .durch gekennze@ällnet, daß im Ansich luß- stutaen (i i) der Nahrungsflasche (7) ein sich nfiaah,dem Innein der F7;asChe` (7) hix, öffneides Selbstschlußventil angeordnet isf, - dessen Vexschlußkörp.er (12) beim Anscch7,i,,eßein der Nahrungsflasche (7) das Anschluß@tück (2) der Maske (i) gegen; den Verschlußkörper '(8) des im AnscMußs.t;ck (2) der Maske (i) agge- ordm@et>en Selbstschlußventils mittels Ones Stiftes (io) o. dgl'. drückt, wodurch Mde Ventile geöffnet werden (Abb. 2). 5. Vorrichtung nach einem der An.- spräfiche i b0.s q., dadurch gekennzeichnet, @claß ein Teil der Wand der Nahrtimgs- flfiasche (7), vorzugsweise der B.odexi; mach dem Innern der Flasche (7) hin nach Art ,einfies Kolbens verschiebbar ist. 6. Vorrichtung nach einem der An- sprü:che i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Wand der Nahrungsflasche (7) ganz oder te4Veise aus nachgiebigem Bau- stoff besteht.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1231566B (de) * 1962-10-17 1966-12-29 Draegerwerk Ag Atemschutzmaske
EP0263461A1 (de) * 1986-10-09 1988-04-13 Schiwa GmbH Trinkbehälter zur Anwendung bei aufgesetzter ABC-Schutzmaske
EP0292432A1 (de) * 1987-05-20 1988-11-23 Huber + Suhner AG Kabel-, Kautschuk-, Kunststoffwerke Trinkvorrichtung für eine Schutzmaske

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1231566B (de) * 1962-10-17 1966-12-29 Draegerwerk Ag Atemschutzmaske
EP0263461A1 (de) * 1986-10-09 1988-04-13 Schiwa GmbH Trinkbehälter zur Anwendung bei aufgesetzter ABC-Schutzmaske
EP0292432A1 (de) * 1987-05-20 1988-11-23 Huber + Suhner AG Kabel-, Kautschuk-, Kunststoffwerke Trinkvorrichtung für eine Schutzmaske

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