DE26150C - Pulverzerstäuber - Google Patents

Pulverzerstäuber

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Publication number
DE26150C
DE26150C DE188326150D DE26150DA DE26150C DE 26150 C DE26150 C DE 26150C DE 188326150 D DE188326150 D DE 188326150D DE 26150D A DE26150D A DE 26150DA DE 26150 C DE26150 C DE 26150C
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DE
Germany
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powder
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Expired
Application number
DE188326150D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Haertel
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Individual
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Publication of DE26150C publication Critical patent/DE26150C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B11/00Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
    • B05B11/01Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
    • B05B11/06Gas or vapour producing the flow, e.g. from a compressible bulb or air pump
    • B05B11/062Gas or vapour producing the flow, e.g. from a compressible bulb or air pump designed for spraying particulate material

Landscapes

  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Media Introduction/Drainage Providing Device (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3O: Gesundheitspflege.
HERMANN HAERTEL in BRESLAU. Pulverzerstäuber.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. August 1883 ab.
•5
Gegenüber den bisher gefertigten -Pulverzerstäubern, welche beim Gebrauch entweder der Verwendung beider Hände oder nach jeder Einstäubung einer neuen Pulverfüllung bedürfen, hierbei das benutzte Pulver nicht gleichmäfsig und fein zertheilt auf oder in den zu behandelnden Körpertheil gelangen lassen, überdies ein schnelles Wechseln mit den zur Verwendung bestimmten ·Medicamenten nicht gestatten und nur eine beschränkte Verwendung zulassen, fallen bei dem »Universal-Pulverzerstäuber« oben gerügte Uebelstände fort,. ■
Das Instrument wird mit einer Hand gehandhabt, enthält für lange Zeit genügend Füllung, die bequem ausgewechselt werden kann, erlaubt eine allseitige Verwendung und trägt das Pulver fein zertheilt und gleichmäfsig auf.
Der neue Apparat ist in Fig. 1 ohne Aufsatztheile im Durchschnitt, dargestellt.
Fig. 2 ist eine Ansicht der Befestigung des Behälters A durch Bajonnetverschlufs.
Fig. 3 bis 5 sind Durchschnitte der bekannten Aufsatztheile CDE.
Fig. 6 ist ein Durchschnitt des neuen Aufsatztheiles F für die Pulverbehandlung der Augen.
Fig. 7 ist die Ansicht der zu F gehörigen breiten Mündung i von vorn und in
F1Jg. 8 die gleiche Ansicht von unten gesehen.
Der Apparat besteht aus dem Pulverbehälter A, dessen Verschlussstück B mit zwei Ansätzen-, und zwar α zur Aufnahme der verschiedenen bekannten Ansatzstücke CDE u. s. w. und des neuen Aufsatzes F, und b zur Befestigung der Ventiltheile c und d und des Windballes G oder einer anderen direct oder indirect luftzuführenden Vorrichtung versehen ist.
Der beliebig geformte Pulverbehälter A ist an seinem Halse entweder mit einem Gewinde, Fig. i, oder mit Bajonnetverschlufs, Fig. 2, oder mit einer anderen Vorrichtung so versehen, dafs er luftdicht mit B verbunden werden kann. Letzterer Theil ist central durchbohrt, und zwar in der Richtung a-b. In dieser Durchbohrung sind die durch die Kanäle e und f mit A verbundenen, durch das geschlossene Ende von b von einander getrennten röhrenförmigen Ansätze α und b eingeschraubt. In / ist Röhrchen g eingeschraubt und an seinem Ende mit Gummischlauch h versehen, das bis an den Boden von A reicht.
Durch Druck auf den Ball G strömt die in ihm befindliche Luft, durch Ventil d am Entweichen gehindert, durch bfg und h in A ein, wirbelt dort das Pulver auf und reifst dessen feinste Theile mit sich fort, welche durch e und α in die Aufsatztheile CDEFu. s. w. und somit auf oder in die zu bestäubenden Körpertheile gelangen. Während man zu jederfolgenden Zerstäubung mittelst Ventils d Luft in den Ballon G einströmen läfst, verhindert Ventil c eine Aspiration aus A.
Die bekannten Aufsätze CDE, Fig. 3 bis 5, finden bei der Pulverbehandlung innerer wie äufserer menschlicher oder thierischer Körpertheile Anwendung, während der aus beliebigem Material construirte Aufsatz F mit .,seinem breit
auslaufenden, aus vulcanisirtem Gummi oder festerem Material hergestellten Ende i, Fig. 6, 7 und 8, eigens zur Pulverbehandlung des Auges dient. Durch ihn kann zum Schutz der Cornea die Auftragung des Pulvers in einer dem nnteren Conjunctivalsack entsprechend breiten und gebogenen Linie ausgeführt werden.
Der Pulverbehälter A, der je nach Bedarf leicht auswechselbar ist, wird zum bequemen Transport vom Instrument entfernt, und es ist jedem derselben ein besonderer Verschlufs beigegeben. Das Röhrchen g, von B entfernt, findet zu gleichem Zweck in Ä Platz.
An dem unteren Ende von g kann statt des Schlauches h ein unten geschlossenes und geschlitztes Gummiröhrchen angebracht werden, welches, als Ventil wirkend, den Rücktritt des Pulvers in Rohr g und somit eine Verstopfung desselben verhindert.
Der beschriebene »Universal-Pulverzerstauber« kann auch zu anderen Zwecken angewendet werden, z. B. zum Zerstäuben von Insectenpulver u. s. w.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Combination eines mit Ventilen c d und dem Windball G oder einer G ersetzenden Vorrichtung versehenen Pulverbläsers mit einem an demselben luftdicht anzubringenden Pulverreservoir A, in dessen Verbindungsstück B ein bis auf den Boden von A führender Kanal b f g h angebracht ist und durch den die mittelst Druckes auf den Ball G bis auf den Boden von A geleitete Luft das hier befindliche Pulver aufwirbelt und dessen feinste Theile durch die Kanäle e und α und durch a) die bekannten Aufsatzstücke CDE u. s. w. oder b) das neue Aufsatzstück F, speciell zur Pulverbehandlung der Augen, schließlich auf die zu behandelnden inneren oder äufseren menschlichen oder thierischen Körpertheile gelangen läfst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188326150D 1883-08-07 1883-08-07 Pulverzerstäuber Expired DE26150C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE26150T 1883-08-07

Publications (1)

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DE188326150D Expired DE26150C (de) 1883-08-07 1883-08-07 Pulverzerstäuber
DE188429508D Expired DE29508C (de) 1883-08-07 1884-05-01 Neuerung an dem unter no. 26150 patentirten zerstäuber

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DE (2) DE26150C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268941B (de) * 1966-02-23 1968-05-22 Hasenclever Ag Maschf Gesenk zum Elektro-Stauchen
US3476911A (en) * 1966-02-23 1969-11-04 Hasenclever Ag Maschf Process for electrically upsetting rod-shaped metal blanks,and die for carrying out the process

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DE1268941B (de) * 1966-02-23 1968-05-22 Hasenclever Ag Maschf Gesenk zum Elektro-Stauchen
US3476911A (en) * 1966-02-23 1969-11-04 Hasenclever Ag Maschf Process for electrically upsetting rod-shaped metal blanks,and die for carrying out the process

Also Published As

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DE29508C (de) 1884-10-30

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