DE697404C - Spritzvergaser mit Schwimmerkammerregelung - Google Patents

Spritzvergaser mit Schwimmerkammerregelung

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DE697404C
DE697404C DE1938B0185149 DEB0185149D DE697404C DE 697404 C DE697404 C DE 697404C DE 1938B0185149 DE1938B0185149 DE 1938B0185149 DE B0185149 D DEB0185149 D DE B0185149D DE 697404 C DE697404 C DE 697404C
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DE
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float chamber
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chamber
carburetor
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DE1938B0185149
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Inventor
Ludwig Beck
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/10Other installations, without moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. electrical means
    • F02M7/11Altering float-chamber pressure

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Spritzvergaser mit Schwimmerkanunerregelung Bei Spätzvergasern mit Schwimmerkammerregelung pflegt man die Schwirnmerkammer über eine Luftleitung mit dem vor der Vergaserdrossel -liegenden' Teil des Ansaugluftkanals zu verbinden. Das Maß des auf die Schwimmerkammer übertragenenUnterdruckes steht daher für alle Betriebszustände in einem praktisch konstanten Verhältnis zum Maß des an der Spritzdüse wirksamen Untexdruckes.
  • Da die üblichen mit Bremsluftzuführung ausgerüsteten Spritzdüsen bei richtiger Bemessun#g praktisch nur im Bereich der hohen Drehzahl-en einen Br-ennstoffüb,erschuß,. dagegen im mittleren Drehzahlbereich f ast genau die optimale Brennstofföerderung ergeben, kann die gekennzeichnete, für alle Drehzahlen gleichmäßfg wirksame Form der Schwimmerkammerbeeinflussung nur dann zu Ersparnissen im oberen Drehzahlbereich führen, wenn man bereit ist, im mittleren Drehzahlhereich eine unerwünschte Vermagerung in Kauf zu nehmen. Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß man die Mündung der zur Schwimmerkammer führenden Luftleitung bis in die Nähe der Einlaßseite eines beiderseits offenen Zerstäuberrohres heranführt, welches in an sich bekannter Weise ven der Einlaßseite des Ansaugluftkanals her in den Lufttrichter des Vergasers hineinragt und die Spritzdüse umschließt. Vorzugsweise wird hierbei der Abstand zwischen der Mündung der genannten Luftleitung und der Einlaßöffnung des Zerstäuberrohres einstellbar gemacht.
  • Als Zerstäuberrohr bezeichnet man bekannt-]ich ein in den,Ansaugluftkanal eingefühnes, meist in der Achse dieses K-anals liegendes Rohr, das von der Einlaßseite her in den Lufttrichter hineinragt, und in das die Spritzdüse -mündet. Es ist bereits ' vorgeschlagen worden, die Verbindungsleitui#g zur Schwimmerkammer etwa in Höhe der Spritzdüse von diesein Zerstäuberrohr abzuzweigen. Auch in diesem Falle steht jedoch das Maß des auf die Schwimmerkammer übertragenen Unterdruckes in einem festen Verhältnis zum #l4., des an der Spritzdüse -wirksamen Unterdrucke.->' , Bei dererfindungsgemäßen Anordnung li die Verhältnisse jedoch völlig anders. Ordnet man die öffnung der zur Schwim ei-#,* kammer führenden Luftleitung erfindungsgemäß außerhalb des Zerstäuberrohres, je- doch in unmittelbarer Nähe seiner Eingangsöffnung an, so werden erst dann merkliche Unterdrücke auf die Schwimmerkammer übertragen, wenn an der Eingangsöffnung des Zerstäuberrohres stärkere Wirbelbildungen aufzutreten beginnen, d.h. wenn die Ansaugeschwindigkeit einen bestimmt-en Grenzwert überschreitet. Mit weiter wachsender Ansauggeschwindigkeit steigt dann dieser Unterdruck ziemlich steil an. Durch die erfindungsgemäßen Mittel hat man es also in der Hand, die Schwimmerkw=erbeeinflussung praktisch erst von einer bestimmten Ansauggeschwindigkeit an wirksam werden und damit die Herabsetzung der Brennstofförderung erst oberhalb der mittleren Drelizahlen einsetzen zu lassen.
  • Die Erfindung' sei im folgenden an Hand der Abbildungen näher erläutert. Abb. i zeigt die Abhängigkeit der Brennstofförderung von der Drehzahl für den Vollastbetrieb eines normalen Vergasers, dessen Spritzdüse mit der üblichen Breinsluftzuführung ausgerüstet ist. Als Abszisse ist die Drehzahl, als Ordinate: die Brennstoffmenge pro PS und Stunde aufgetxagen. Die praktische Verbrauchskurve V weicht von der gestrichelt eingezeichneten Kurve I, welche die zur Erzielung eines durchgehend optimalen Mischungsverhältnisses anzustrebenden Verbrauchswerte wiedergibt, hauptsächlich in den oberen Drehzahlen ab. Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, die praktische Verbrauchskurve: V angenähert in die ideale Verbrauchskurve 1 zu, überführen.
  • Abb. 2 zeigt schematisch einen erfindungsgemäßen Vergaser, der diese Aufgabe weitgehend erfüllt. Der Ansaugluftkanal i #enthält die DrosselklappC 2 und den Lufttrichter.3, in den das Zerstäuberrohr4 von der EinLaßseite, aus hineinragt. Die Spritzdüse 5 ist in das Zerstäuberrohr 4 eingeführt und steht über den Brennstoff schacht 6 und die Düse 7 mit dem Brennstoffraum, der Schwimmerkammer 8 in Verbindung. In der DÜse 7 bewegt sich die Brennstoffventihiadel 12, welche in üblicher Weise mit der Vergaserdrosse12 gekuppelt ist und den Brennstoff im Teillasthetrieb steuert. Zur Einführung der Bremsluft dient die Düse io.
  • Die Schwimmerkammer8 ist über die Luftleitung 13 mit dem Ansaugluftkanal i verbunden. Die Luftleitung13 läuft hierbei in eine Düse14 aus, deren Mündung in der ba Tachha haft der Einlaßmittel d. ren ' täub r r r verlauf, wel rs er sich steht. bei einer nung es Zers e ro #es 4 De D uck _e91chen Anordnung innerhaIh der Schwimmer--kammer ergibt, wenn man den Motor unter Vollast durch die verschiedenen Drehzahlen führt, ist dem Verlaufe nach in Abb. 3 wiedergegeben. Man erkennt, daß bei kleinen -und mittleren Drehzahlen noch kein merkharer Sogan der Düse 14 wirksam wird, daß dieser Sog aber von einer bestimmten Ansaug,-geschwindigkeit ab, steil ansteigt. Durch die Einschaltung ein-es Strömungswiderstandes in die Luftleitung 13, dem manhierbei am besten die Form einesengen Siebes gibt, kann dieser Anstieg gegebenenfalls in seinem weiteren Verlauf abgeflacht werden, um in den Gebieten der höchsten Drehzahlen wieder einen gewissen Brennstoffüberschuß und damit eine gesteigerte Spitzenleistung zu erzielen.
  • Die Steuerwirkung der Leitung 13,14 hat offenhar ihre Haupthedeutung für den Volllastbetrieb, so, daß man für den Teillasthetrieb noch das übliche Brennstoffnadelventil 12 benötigt, wenn man auf hohe Wirtschaftlichkeit des Vergasers Wert legt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß man die Teillastnadel 12 entbehren kann, wenn man sich der in Abb. 2 auf der linken Seite eingezeichneten zusätzlichen Steuerungsmittel bedient. Diese biestehen aus einer zweiten Luftleitung 15, die der Düse 14 unmittelbar gegenüberliegt, sowie-,aus einer Leitung 16, welche diese Luftleitung 15 über ein einstellbares Ventil 17 mit dem hinter- der Vergaserdrossel 2 liegenden Teil des Ansaugluftkanals i verbindet. Durch diese Leitung 15, 16 wird nämlich im Teillastbetrieb ein um so stärkerer Sog auf die Düse 14 und damit über die Leitung 13 auch auf die Sch:wimtnerkammer 8 übertragen, je weiter man die Drosselklappe 2 schließt. Bei völlig geöffneter Drossel hingegen -wird dieser Sog nahezu Null, so daß im Vollastbetrieb praktisch nur der Sog des Zerstäuberrohres an der Düse 14 wirksam wird. Versieht man die Leitung 16 mit einer Abzweigung 18, welche der Spritzdüse 5 unmittelbar gegenübersteht, so kann man die Leitung16 gleichzeitiggals Leerlaufleitung verwenden.
  • Statt die Leitung 15, 16 nach Abb. 2 vor der Düse 14 münden zu lassen, kann man eine entsprechende Wirkung auch durch einen Luftkanal erzielen, der die Sch#wimmerkammer über eine enge Düse unmittelbar mit dem hinter der Vergasexdrossel liegenden Teil des Ansaugluftkanals i verbindet.
  • Einen Vergaser dieser Art zeigt Abb. 4, hei der für gleiche- Teile die gleichen Bezugsziffern verwendet sind wie in Abb. 2. Die Bremsluftzuführung über die Düse io erfolgt bei diesem Vergaser in ebenfalls an sich bekannter Weise über ein besonderes Rohr i i und einen im Brunnenschacht 6 angeordneten, mit seitlichen Bohrungen versehenen Düsensto;ck g. Die Luftleitung 13 mündet in eine Luftkammer rg, welche über den Rohrstutzen 2o mit der S.chwimmerkammer 8 in Verbindung steht. In die Luftkammer ig mündet weiterhin die. Luftleitung 21, die über eine enge DÜSe 22 an den hinter der Vergasierdrossel 2 liegend-en Teil des Ansaugluftkanals i angeschlossen ist. Schließlich ist mit der Luftkammer ig noch eine einstellbare Belüftungsöffnung 23 verbunden.
  • Die Wirkung der Luftleitung 2 1 ist auf Grund von folgender Überlegung leicht zu verstehen: Herrscht an der Einlaßöffnung des« Zerstäuberrohres 4 irgendeine bestimmte Ansauggeschwindigkeit, so kann diese je nacl-i der Belastung des Motors durchaus verschladenen Drosselstellungen und Drehzahlen zuge-.ordnet sein. Ist die Belastung des Motars gering, so wird dieser bestimmten Ansauggeschwindigkeit ein geringer-er öffntm9sw 'kel der 'Drossel und damit ein höherer Unterdruck an der Anschlußstelle der Düsie 22 zugeordnet sein als bei hoher Belastung und dementsprechend weiter geöffneter Drossel. Hieraus folgt, daß - durch die Mitwirkung der zusätzlichen Luftleittmg2i jeder vorgegebenen Ansauggeschwindigkeit im Zerstäubungstrichter4 ein um so höherer Unterdruck in der Schwimmerkammer 8 und damit eine um so niedrigere Brennstofförderung zugeordnet wird, je geringer die Belastung des Motors ist.
  • Die genannte Wirkung kann noch gesteigert werden, wenn man die Luftleitung 13 mit einer Strahldüse 24, die Luftleitung 21 mit einem Trichter25 ausrüstet und diese beiden Glieder gemäß Abb.4 innerhalb der Luft. kammer ig etwa nach Art einer Strahlpumpe einander gegenüberstellt.
  • Ein Vergaser der zuletzt beschriebenen Art bedarf für die Erzielung des besten Wirkungsgrades natürlich einer sehr sorgfältig-en Einjustierung. Um diese zu erleichtern, läuft die Luftleitung 13 gemäß Abb. 4 in eine Kam-MeF 26 aus, durch welche die Schraubdüse 27 hindurchgeführt ist. Der zentrale Kanal dieser Schratibdüse 27 steht mit dem Innern der Kammer 26 übdr eine seitliche Böhrung 28 in Verbindung. Seine MündUng 29 steht unmittelbar über der Einlaßöffnung des ZerstäÜberrohres 4. je näher man die Mündung29 durch Diehen der- SchraubdüSe-27 an die trichterförmig erwieiterte und zweckmäßig zur Erhöhung der Wirbelbildung mit zackenförrrägen Ringnuten versehene Einlaßöffnung des Zerstäuberrohres 4 heranführt, bei desto niedrigeren Ansauggeschwindigkeiten setzt die übertragung eines Soges auf die Schwimmerkammer8 ein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spritzvergaser mit Schwimmerkammerregelung, bei der die zur Schwimmerkammer führende Leitung vor der Mischkammer vom Ansaugluftkanal abgezweigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündulig(i4,29) der zur Schwimmerkammer (8) führenden Luftleitung(I3) der Einlaßs#eit-e eines beiderseits offenen Zerstäuberrohres (4) genähert ist, das in an sich bekannter Weise von der Einlaßseite des Ansaugluftkanals (i) her in den Lufttrichter(3) hineinragt und die Spritzdüse (5) umschließt.
  2. 2. Spritzvergaser nach Anspruch i, da.-durch gekennzeichnet, daß die Entfernung zwischen der Mündung(14,29) der zur Schwimmerkammer (8) führenden Leitung (13) und der Einlaßöffnung des Zerstäuberrohres (4) einstellbar ist. - - 3. Spritzvergaser nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zwieite, an den Ansaukluftkanal (i) angeschlossene Luftleitung (16, 2 1), die hinter der Vergaserdrossel (2) vom Ansaugluftkanal (i) abgezweigt ist und den in der ersten Luftleitung (13) herrschenden Unterdruck beeinilußt. 4. Spritzvergaser nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zu beiden Seiten der Vergaserdrossel (2) vom Ansaugluftkanal (i) abgezweigten Leitungen (13 bAv. 21) zu gegenüberliegenden öffnun#en(24,25) ein-er Luftkammer (19) führen,welche einerseits mit der Schwimm#p-rkammer (8) , andererseits über eine einstellbare öffnung (23) unmittelbar mit der Außenluft verbunden ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0768460A1 (de) * 1995-10-09 1997-04-16 MAGNETI MARELLI S.p.A. Vergaser für Brennkraftmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0768460A1 (de) * 1995-10-09 1997-04-16 MAGNETI MARELLI S.p.A. Vergaser für Brennkraftmaschine

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